Frage von WilsunGonsales, 312

Würdet ihr...die AfD-Wählen?

Ja oder Nein

Antwort
von Rosenblad, 75
Nein

Die AfD dient nach meinem Dafürhalten zum einen nur einer staatlichen Affektregulierung im Rahmen ordnungspolitischer Maßnahmen und zum anderen haben wir in dieser Sammlungspartei lediglich einen Ausstellungsraum für politische Bauchthemen.

Die Bauchthemen bedienen frustrierte Zivilbürger die versuchen für Ihre negativen Affekte auf das Establishment (z.B. wegen des Fehlen "osmotischer" Relationen) in eine Projektionsfläche zu verorten, sie bedienen phobische Aufladungen und suggerieren bedingt - kognitive Containern (wo der/die zu kennzeichnenden "Schuldigen" für die Misere hineingeworfen werden müssen) bereitzustellen.

Allein der Blick in das „Grundsatzprogramm“ bezüglich der ökonomischen Stellweichen erinnert mich an eine neoliberale Politik in blauer Folie – gleiches gilt für die Regulierung (in diesem Fall Nicht-Regulierung) von Leiharbeit und Werkverträgen sowie der Frage steuerlicher Lastenverteilung (hier setzt die AfD auf das schon von Merkel referierte Kirchhof-Modell - der u.a. den der Spitzensteuersatz für Spitzenchargen praktisch in Gänze abschaffen will)



Antwort
von voayager, 91
Nein

Auf keinen Fall, denn diese Partei hat der breiten Masse nichts Positives zu bieten, wohl aber einen ganzen Batzen an Unheil. Die AfD ist undemokratisch, unsozial, nationalistisch und inhuman in einem, also eine total rückwärtsgerichtete Partei und sonst weiter nichts.

Antwort
von SibTiger, 97
Nein

Nein, ich bin eher links orientiert. Ich kann allerdings trotzdem einiges von den Argumenten nachvollziehen, die Menschen dazu bringen, AFD zu wählen.

Antwort
von randomhuman, 87
Nein

Diese Partei verkörpert nicht meine Meinungen und Vorstellungen.

Antwort
von don2016, 61
Nein

Eine Partei, wie die AFD wird doch überwiegend von "Wutwählern" gewählt; eine Partei, die Rassismus und Homophobie predigt, ist nicht in der heutigen Zeit zu Hause; es sind m.E. Rechtsgesinnte, die ein vorübergehendes Dasein erbringen, aber sich nicht durchsetzen werden, denn...wenn selbst Spitzen, wie die Frau Petry sich in Widersprüche verwickeln, bzw. das Gesagte zurückziehen...

...was soll man dann den anderen Führern dieser sogenannten "Partei" glauben können; jeder neue Besen kehrt am Anfang gut, die AFD hat wohl auch paar neue Haare am Besen, nur die sind viel schneller verschlissen, als bei den etablierten Parteien, sodaß sie sich nicht ewig behaupten werden können...mfg

Antwort
von Halbkornbrot, 114
Nein

Aus mehreren Gründen:

1. Erstens ich bin Schweizer und somit in Deutschland nicht Wahlberechtigt.

2. Die AFD trifft mit Ihrer Rechtskonservativen Einstellungen überhaupt nicht meine Politische Gesinnung, ich halte nicht von einer Abschottung gegen außen und auch nichts von einem schlanken Stadt  Auch vom unterschwelligen Rassismus und der Homophobie halte ich nichts.

3. Selbst wenn ich die politische Meinung der Afd teilen würde, traue ich es der gespalten Parteiführung nicht zu ein Land zu mit zu regieren. Denn Petry, Höcke und Konsorten machen auf mich nicht den kompetentesten Eindruck.

Ich will hier aber niemandem sagen was er wählen soll, die einzige Bitte die ich an alle richte die das hier lesen, bitte Informiert euch bevor Ihr wählen geht und wählt niemandem aus blanken Protest oder aus reiner Gewohnheit.

Antwort
von soissesPDF, 134
Nein

Ich bin Nichtwähler und gedenke das auch zu bleiben.
"Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber", Edmund Stoiber (CSU).

Wollte ich Politik machen würde ich diese nicht delegieren an Politiker.

Kommentar von Hikez ,

Als Nichtwähler hast du aber auch kein Recht im Nachhinein rumzuheulen. Außerdem ist jede nicht genutzte Stimme eine Stimme für Extremisten. Auch wenn du keine Partei magst, wäre es gut zu verhindern, dass die AfD/NPD Macht erhalten.

Kommentar von soissesPDF ,

Die AfD verhindert sich schon selbst, dafür braucht es meine Stimme nicht.

Die SPD hat sich mit ihrer Agenda 2010 selbst aus dem Orbit geschossen.
Auch dafür brauchte es meine Stimme nicht.

Die CDU, a la Flüchtingsdeal, nicht doch, sowas habe ich nicht gewählt, also die CDU.

Die Grünen, oh bitte nicht, Ökosteuern und EEG, genug ist genug.
Da kann niemand wirklich kreuzeln.

FDP, neoliberal ist asozial.

Die Linke, bei allem aber auch, es geht nicht.

Das mit dem Wählen erscheint mir unüberwindlich.
Ich möchte lieber nicht wählen, weder wollen noch müssen, zwischen Pest oder Cholera.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Ich bin Nichtwähler und gedenke das auch zu bleiben.

In diesem Fall ist deine Auswahl falsch und du hättest "Ja!" ankreuzen müssen.

Da "Nicht-Wähler" nicht berücksichtigt, also wie "nicht existent" behandelt werden, "wählst" du als Nicht-Wähler faktisch die AfD zu ihrem Anteil mit. Du teilst als Nicht-Wähler deine Stimme also nur zwischen allen gewählten Parteien auf.

Einfacher: Du erklärst dich mit dem Wahlergebnis der AfD, ganz egal, wie hoch oder niedrig es ausfällt, einverstanden.

Also geht auch ein Teil deiner Stimme an die AfD. 

Kommentar von soissesPDF ,

Je mei, wenn der Bundeswahlleiter die AfD zur Wahl zugelassen hat, wird es nicht verboten sein diese zu wählen.
D.h. ja nun nicht, dass ich deswegen eine der anderen Parteien kreuzeln müsste um hernach mit die Haare zu raufen ob des Unfuges den die dann verzapfen.

Zudem, die AfD ist eine vorübergehende Erscheinung, dem Zeitgeist geschuldet.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Du bist offensichtlich über das Wahlsystem wenig oder gar nicht informiert, soissesPDF. Du hast auch die Möglichkeit, deine Stimme ungültig zu machen. In diesem - und NUR in diesem - Fall bist du "echter Nicht-Wähler".

Insofern ist lediglich deine Behauptung "Nein!" auf die hier gestellte Frage falsch. Denn tatsächlich "wählst" du die AfD mit, solange du die Wahlen verweigerst. Und in diesem Fall zeichnest du auch "mitverantwortlich", wenn die gewählten Parteien "Unfug verzapfen".

Kommentar von Kefflon ,

Wer nicht wählen geht, finanziert alle Parteien, auch rechts oder links extreme. Denn die Parteien bekommen vom Staat eine Gewisse finanzielle Unterstützung. Je mehr Stimmen, des so mehr Geld bekommt die jeweilige Partei. Alle Stimmen von Nicht-Wählern kommen in einen Pott und das Geld wird gleichmäßig auf alle Parteien verteilt. 

Wenn man auf Politiker wirklich sauer ist, muss man eine "ungültige Stimme" abgeben. Also einfach den ganzen Wahlzettel verunstalten. Denn "ungültige Stimmen" werden überhaupt nicht gewertet, also bekommt niemand davon Geld. 

Kommentar von soissesPDF ,

Ich kann mich auch beherrschen, werde sicher nicht meine Zeit in einem Wahllokal verplempern.
"Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber", Edmund Stoiber (CSU).

Die Gelder verteilen die ohnehin, mit mir oder ohne mir.
Unterhalb einer Wahlbeteiligung von 50% verlieren die die demokratische Legitimation.
Würden Wahlen etwas ändern wären sie verboten.

Antwort
von Apfelkind86, 42
Nein

Dazu bin ich politisch und wirtschaftlich zu gut informiert. Ich würde die Partei nichtmal wählen, wenn ich zu den gesellschaftlichen Verlieren gehören würde, da ich das Allgemeinwohl über mein eigenes Wohl stelle bzw. weiß, dass ich dann unter der AfD noch schlimmer dran wäre.

Antwort
von Thelostboy342, 176

Sofern sich die Kurse mancher Parteien bzw. führender Politiker ändern, nein.

Antwort
von wfwbinder, 97
Nein

Niemals, dazu bin ich zu liberal und  lehne auch ab wie unsozial die sind.

So ist deren Privatisierung der Arbeitslosenversicherung einfach unzumutbar.

Kommentar von 1988Ritter ,

:-))))..........Das sehr viele Parteimitglieder der AfD von der FDP und der SPD gekommen sind ist Dir aber bekannt ?

Kommentar von wfwbinder ,

Wenn man bedenkt, dass die Mitgliederzahlen bei der FDP seit 2013 kontinuierlich steigen, während die Mitgliederzahlen sowohl bei CDU, wie bei der SPD eher im sinken sind, scheint die FDP wohl am wenigsten betroffen zu sein.

Ausserdem, nur weil sich mehr Schmeißfliegen auf einem Haufen Sch...... zum verzehr niederlassen, als auf einer Portion Apfelkuchen mit Schlagsahne, muss ich doch nicht das Gleiche tun.

Antwort
von surfenohneende, 109
Nein

Ich wähle nicht das braune Trojanische Pferd der CDU

Antwort
von HansH41, 32
Nein

Nein. Ich bin parteipolitisch gebunden und mit der gegenwärtigen FDP zufrieden.

Antwort
von Garriba, 155
Nein

Spätestens bei der übernachsten Wahl gibt es die schon gar nicht mehr

Kommentar von KowloonCN ,

Wunschdenken ist hier aber nicht gefragt. Schon gar nicht in Zeiten globalen Sozialhilfe-Resourcings.

Antwort
von CalicoSkies, 101
Nein

Eine rechtspopulistische, konservative, homophobe und xenophobe Partei zu wählen lässt sich nicht mit meiner sozialen Einstellung vereinbaren.

Antwort
von Gasfoermig, 134
Nein

Auf gar keinen Fall. Null Toleranz gegenüber manchen Menschen und so diskriminierend... auf gar keinen Fall.

Antwort
von ArbeitsFreude, 71
Ja

...aber nur dann, WENN die etablierten Parteien inkl. Linke noch weiter in die Multikultikuschelrichtung mit dem Islamismus gehen (was derzeit noch nicht der Fall ist, und was ich hoffe, dass nicht eintritt).

Also ich würde die AfD wählen, wenn ich in dem Dilemma mich befände, dass nur eine Partei den Islamisten auch offiziell die Stirn bietet...

Sonst würde ich weiter Grün wählen, woran ich in letzter Zeit so meine Zweifel habe...

Kommentar von don2016 ,

@ArbeitsFreude...wer diesen Chaoten-Haufen wählt, ist u.a. für Rassismus und Homophobie, also bist du so einzustufen oder ?...dann tust du mir leid oder bist du auch noch son Bibelableser ? mfg

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Schade: 3x daneben, lieber do2016:

  1. ich wähle GRÜN (nicht AfD: Habe geschrieben "...ich WÜRDE AfD wählen, wenn...")
  2. bin weder Rassist noch homophob
  3. u.a. verbietet mir mein Glaube (bin Nichiren-Buddhist) Rassismus und Homophobie und - NEIN: Mit der Bibel habe ich nichts am Hut - die langweilt mich genauso wie der Koran:)

So betrachtet bräuchte ich Dir also nicht leid zu tun - Doch ist es Dein gutes REcht, mich einzustufen, wie Du möchtest;)

Kommentar von surfenohneende ,

u.a. verbietet mir mein Glaube (bin Nichiren-Buddhist) Rassismus und Homophobie und - NEIN: Mit der Bibel habe ich nichts am Hut - die langweilt mich genauso wie der Koran:)


dann solltest Du gar nicht erst denken die AfD wählen können sondern lieber Etwas Eigenes machen, von Grund auf Neu

Antwort
von YanMeitner, 103
Nein

Auf keinen Fall!

Antwort
von Realito, 63
Nein

weil es bei weitem keine Alternative ist!

Antwort
von suziesext08, 72
Ja

ja, würde ich. ich würde sogar beim Teufel meine drei Kreuzchen machen, wenn er kandidieren sollte und glaubhaft verspräche, diesen wirtschaftlichen und sozialen Augiasstall auszumisten, den uns diese deutschlandabschaffende GaGaGroKo hinterlassen hat.

Die AfD ist von allen Oppositionsparteien die einzige, die nicht in die Sektierer-Nische abgedriftet ist, also mit realen Chancen.

Aber sie muss schon noch ein paar Sachen deutlich optimieren, zb ihren Umgang untereinander oder auch ihre unausgegorene Sozialpolitik.

Kommentar von don2016 ,

@suziesext08...befürwortest du auch deren Rassismus und die Homophobie ?...die diese Möchtegern-Partei deklariert ?...mfg

Kommentar von Rosenblad ,

@don2016
Mir sei erlaubt „Partei“ für die Referentin zu ergreifen, da Ihre Perspektive auf einer massiven (sunnitischen) Diskriminierung in der Lebensbiografie beruht, die mir so erspart geblieben ist - es gibt in der Realität nun einmal nicht eine lineare Farbgegenüberstellung (von schwarz und weiß) in den Interessen, Ansichten, Meinungen, Einstellungen, Überzeugungen usw..
An dieser Stelle steht mir auch in keinster Weise zu ein Verdikt jeglicher Art aufzustellen – auch wenn ich gegenteiliger politischer Meinung bin, die allerdings einem anderen biografischen Zuschnitt entspringt. Meine –manchmal auch affektiv geführten – Gegenreden liegen an dieser Stelle mehr in Richtung Christentum, wo ich dann meinen biografischen Dissonanzen erliege.

@suziesext08
Meine Aversion gegen Höcke beruht auf seiner politischen Laufbahn (JU) und meiner Menschenkenntnis, die in ihm einen skrupellosen Machtmenschen erkennt, der vor nichts zurückschrecken wird um seine Macht und seine Interessen durchzusetzen (und sei es als V-Mann). Bei Frauke Petry erkenne ich wenigstens noch eine politische „Ehrlichkeit“ im Herkommen, auch wenn ich naturgemäß manches in ihren politischen Ansichten nicht teilen kann – aber wer ist nicht im Dissens mit sich selbst wenn er einmal retrospektiv sein Leben beschaut.

Kommentar von suziesext08 ,

hi Rosenblad - danke für deine klugen und menschlichen Kommis. Ich bin kein Personenkultler, und von Höcke weiss ich nicht so viel, ich hab damals seine Erfurter Rede gehört am 13.01.2016

https://www.youtube.com/watch?v=WnNaksaV1ZA

ich hab bis jetzt, in meinem nicht so langen Leben, keinen Politiker so klar, menschlich und gut reden gehört. Ich hab da auch weder was rassistisches noch schwulenfeindliches gehört.

Natürlich ist keiner, der sich gezielt in die politische Sphäre hineinkämpft, nur von edlen persönlichen Zielen motiviert. Die politische Sphäre, so wie man sie bisher kennt, ist eine Jauchegrube, ein Rieselfeld, in dem Jauche zu Trinkwasser schöngeredet wird und menschliche Seelen vom Vater der Lüge zerfressen werden - literarisches Beispiel George Orwell '1984"

Kommentar von Rosenblad ,

Orwells "1984" war neben Bahros " „Die Alternative“ quasi "Leitlektüre" für mich als Oppositionellen in der damaligen DDR. In meiner Auseinandersetzung mit den Mitarbeitern des MfS habe ich meine erste Erfahrungen mit "politischen Menschen" gemacht und die waren wenig positiv. Das "Neue Forum", dem ich angehörte, hat sich leider in selbstragenden Diskursen unhörbar gemacht, so das ich mich fortan mit der Politik dieses Systems auseinandersetzen musste - aber das zu vertiefen würde an dieser Stelle zu weit führen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

ich würde sogar beim Teufel meine drei Kreuzchen machen, wenn er kandidieren sollte

Das fasst eigentlich den Geisteszustand der meisten AfD-Wähler ganz gut zusammen. xD

Antwort
von LGBTsupport, 94

Nein auf keinen Fall!

Antwort
von ThePaulCrafter, 96

Nein auf keinen fall

Antwort
von 1988Ritter, 69
Ja

Ich denke die AfD hat keine Chance mehr als eine Oppositionspartei zu sein.

Darin sehe ich aber eine Möglichkeit den politischen Einheitsbrei zu verändern.

Antwort
von Pauli203, 80

Kommt drauf an

Antwort
von Lukas1988, 37
Ja

... denn die AfD ist in meinen Augen derzeit die einzige Partei in Deutschland, die wählbar ist. Die teilweise zurecht genannten "Einheitsparteien" fahren das Land sozial über kurz oder lang total vor die Wand.

Antwort
von Carlomator, 84

Neeeeeeeeeiiin

Antwort
von Kefflon, 86
Nein
Kommentar von Glowblade ,

Du weißt aber schon, das das eine fake seite its nä.

Antwort
von Almalexian, 98

!!!!!

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 33
Nein

Nein.

Antwort
von Kallahariiiiii, 118
Nein

Nein, aber genau so wenig die Linke 

Kommentar von WilsunGonsales ,

Warum nicht die Linke?

Kommentar von Kallahariiiiii ,

Weil sie das Blaue vom Himmel versprechen ohne eine sinnvolle Finanzierung dafür aufzustellen und die deutsche Wirtschaft zerstören würden.

Antwort
von Neutralis, 80
Nein

Ich will nicht zur Bundeswehr

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