Ich frag mich gerade, ob ich dazu fähig wäre.Ich glaube nicht. Auch wenn ich sehen würde wie schwer jemand leidet und mich drum bitten würde ,könnte ich nicht entscheiden ,ob sich die Person genug gequält hat und davon befreit werden sollte. Wie würdet ihr euch verhalten? Wie steht ihr zu diesem Thema?

Ich würde mich freunen, wenn man statt über Sterbehilfe etwas mehr über Hospize reden könnte, auch wenn das nicht so spektakulär klingt. Wenn in Hospizen flächendeckend menschenwürdiges Sterben möglich wäre, würde ein Großteil der Diskussion um die Sterbehilfe gar nicht stattfinden. Ich habe dabei immer die Angst, dass auch Kostenfragen irgendwann die Sterbehilfediskussion bestimmen und die Entscheidung, dem Leben ein Ende zu setzen, auch von Betriebswirtschaftlern mitbestimmt wird.

Das ist sehr schwer zu beantworten, und ich hoffe niemals in die Lage zu kommen mich zu entscheiden. Wenn hier die Schmerzmittel bei hoffnungslos Kranken Menschen etwas großzügiger gegeben würden, bräuchten wir dieses Thema warscheinlich gar nicht.
Falls ich aber das Gefühl habe ich würde einem lieben Menschen Qualen ersparen, werde ich wohl dazu in der Lage sein.

Wenn mein Mann so schwer krank wäre, dass er nur noch leiden müsste, würde ich Sterbehilfe leisten können. Wir haben schon oft über dieses Thema geredet. Zweifelsohne wäre es schöner, nie in diese Situation zu geraten.

Hierzu gab es schon jede Menge Antworten:
http://www.gutefrage.net/frage/was-haltet-ihr-von-sterbehilfe
meine Antwort war: sofern eine Patientenverfügung dies besagen könnte

Ich denke, diese Frage könnte man, wenn überhaupt,erst dann beantworten, wenn man selbst vor dieser Entscheidung stehen würde.Außerdem ist Sterbehilfe, meines Wissens, in Deutschland verboten.
Kaffeesatz am 17. September 2007 22:03 Daher gibts Sterbetourismus. Klingt morbide, ist aber durchaus existent.
So direkte Sterbehilfe und vor allem bei jüngeren Menschen ist der Entscheid bestimmt sehr schwer und ich möchte nie mich darüber zu entscheiden müssen.Aber bei sehr alten Leute bin ich dafür dass man sie in Würde sterben lässt.Bei meinem Vater 87 waren meine Mutter ich und meine Geschwister doch einig und liessen ihn so wie uns auch die Spitex empfahl nicht an Lensverlängerte Maschinen anschliessen.Im Moment war es sehr schwierig uns für diese passive Sterbehilfe zu entscheiden,aber es wäre sehr egoistisch gewesen ihm das sterben so zu verlängern. Übrigens sehr gutes Thema! Kajal
Ich kann mir schlecht vorstellen, mit so einer Bürde weiterzuleben.....
Aktive Sterbehilfe Nein!! Passive Sterbehilfe , ja der Mensch soll würdevoll und möglichst ohne Schmerzen einschlafen dürfen.
Meine Schwiegermutter ist 82 Jahre und hat vor 2 Jahren Lypfdrüsenkrebs und Brustkrebs bekommen.Sie war immer sehr Gesund. Sie wollte vor 2 Jahren schon nicht mehr Leben. Jetzt pflegen mein Exmann und ich meine Schwiegermutter seit fast drei Wochen. Wir sehe wie Sie langsam stirbt mit will Schmerzen. Auch wir haben passive Sterbehilfe mit einen Arzt gemacht.(alle Medikamente abgesetzt nur noch Schmerzmittel) Sie bittet uns die ganze Zeit das Sie entlich einschlafen möchte. passive Sterbehilfe ist keine Hilfe und Menschenunwürdig. Diese Frau ist bei vollen Bewußtsein und möchte einschlafen und darf es nach dem Gesetz nicht. Warum versetzt man diesen Menschen dann nicht wenigstens in ein künstliches Komma damit Sie nichts mehr von dem Leiden mitbekommen. Wir hoffen für unserer Mutter das Sie entlich einschlafen kann um Ihre Ruhe zufinden. Dieses Leiden hat nichts mehr mit Leben zutun sondern hinvegetieren und Kampf. Und nichts mit würdevoll sondern mit zwang. Jedes Tier herhält mehr Gnade vom Menschen als der Mensch selber. Wenn ein Mensch sterben möchte weil er totkrank ist oder alt und voller Schmerzen dann sollte man ihn die Grande erweisen um Würdevoll sterben zu dürfen. Ich möchte nicht auch so sterben wie meine Schwiegermutter und meine Familie leiden sehen.