Frage von DeadlineDodo, 110

Würdet ihr lieber im momentanen Europa leben oder in einem kommunistischen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Herzogianer, 68

Wenn möglich, würde glaube ich jeder lieber in einem kommunistischen Land leben. Es gibt keinen Neid, Korruption, Geldgeilheit, usw.

Alle Menschen sind gleich, besitzen das Gleiche und haben die gleichen Rechte.

Leider sind die Menschen, bzw. der Charakter des Menschen schon seit Urbeginn der Menschheit darauf ausgelegt sich weiter zu entwickeln.

Daraus resultieren dann leider Gefühle wie Neid und Hass, z.B der hat einen Bogen, damit kann er besser jagen als ich, also muss ich auch so einen haben.

Kommunismus kann durch die Art und Weise des Menschen nie funktionieren.

Menschen sind nun mal selbstsüchtig, gierig und egoistisch. Einfach vom Naturell aus. 

Kommentar von napo01 ,

Also ich finde es erschreckend in einem Land zu Leben wo alle gleich sind. Wo es keine individualität mehr gibt.

Wenn Leistung sich nicht lohnt da ja keiner besser sein darf als der andere.

Menschen haben nunmal verschiedene Eigenschaften und Charakterzüge.

Diese kann man nicht gleichschalten.

Manche sind halt intelligenter als andere. Aber gerade diese Unterschiede haben die Menschheit weitergebracht.

Und ja natürlich ist es nicht immer gerecht auf dieser Welt aber das wird sich wohl auch nie ändern. So wünschenswert das sein möge

Kommentar von Herzogianer ,

Richtig, das ist ja genau das Problem am Kommunismus, allerdings würde ich das schon mal gerne ausprobieren, da dann ja auch alle die gleichen Rechte hätten, usw.

Ich denke aber auch, dass es dann überhaupt keinen Fortschritt mehr geben würde.

Antwort
von LC2015, 36

Kommunismus? Nein, danke. Ich halte nichts von absoluter sozialer Gleichheit. Die Tatsache, dass durch die weitgehende Abschaffung von Privateigentum die persönliche individuelle Freiheit eingeschränkt würde, ist mir ebenfalls zuwider.

Antwort
von Interesierter, 23

Diese Frage stellt sich nicht, da es kein kommunistisches Europa gibt und dieses auch nicht zu erwarten ist. 

Der Kommunismus an sich ist eine feine Theorie, die an den grundlegenden Eigenschaften des Menschen scheitert. Gier und Neid verhindern einen gerechten Kommunismus. Verstehe mich bitte hier nicht falsch. Gier an sich sollte nicht generell negativ belegt sein. Gier nach Wissen z.B. ist etwas absolut Gutes. 

Auch Neid gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen, die nicht allesamt schlecht sein müssen. 

Es ist aber immer so, dass sich Menschen mit Anderen vergleichen. Niemand will weniger haben, als Andere. Diese Denkweise ist durchaus verständlich. Diejenigen, die aber mehr leisten, wollen mehr haben, als die Anderen, die weniger leisten. Auch das ist verständlich. Beide Denkweisen bringen Gier und Neid zum Vorschein.

Auch die Menschen sind nicht alle gleich. Es gibt von Haus aus Menschen, die andere führen können und Andere, die geführt werden müssen, damit sie überhaupt etwas zustande bringen. 

Ich sehe in Europa keinen Kommunismus, da die Menschen hier begriffen haben, dass dieses System nicht funktioniert. Ausserdem will die Mehrheit eben nicht im Kommunismus leben. In einer Demokratie bedeutet das dann eben, dass der Vorschlag Kommunismus abgelehnt wird. 

Antwort
von gnhtd, 57

Kommt darauf an ob du Kommunismus oder "Kommunismus" (also Stalinismus, Maoismus, ... Sachen die zwar so genannt werden, es aber nicht sind) meinst.

Bei ersterem würde ich es durchaus mal zumindest für ein Jahr oder so schnuppern wollen. 

Kommentar von DeadlineDodo ,

Ich meine dieses Kommunismus, das sich gegen den Kapitalismus wendet und es kein Harz4 für Faule gibt.

Kommentar von gnhtd ,

Also im echten Kommunismus gibt es mehr als nur Harz4 nicht - da würde die Regel "Gib soviel du kannst, nimm soviel du brauchst" gelten und es währe somit wesentlich 'Umfangreicher' bzw. 'akkurater' als das heutige Sozialsystem.

Kommentar von Allyluna ,

Aber nur, wenn alle mitspielen... die oben genannten "Faulen" würden dann aber definitiv mehr nehmen als geben und würden damit das Gleichgewicht direkt ins Schwanken bringen.

Kommentar von gnhtd ,

Nicht unbedingt, da man dafür Mechanismen ähnlich wie heute einbauen könnte. 

Man muss aber auch bedenken: ist es schlimmer Missbrauch zu riskieren oder Leuten die das wirklich brauchen zu schaden?

Heute weiss man zumindest bzw. hat man empirisch belegt, dass zum einen Missbrauch bei bereits etablierten Sozialsystemen weitaus geringer ist als oft angenommen und dass diese Systeme, andererseits, mehr geholfen als geschadet haben. Meinungsumfragen haben oft ergeben, dass die überwiegende Mehrheit arbeitender Menschen (nach deren Aussage) bei 'großzügigeren Rahmenbedingungen' entweder trotzdem, von sich aus, gleichviel arbeiten würden oder zumindest ein wenig mehr Zeit in ihre Ausbildung, Bildung an sich, ihre Familien oder ähnliche Dinge investieren würden.

Kommentar von Maxieu ,

Auch wenn du die bisherigen Experimente noch so sehr wegdefinierst (sinngemäß: "war nicht der wirkliche Kommunismus"):
Die Leute, die die vergangenen Experimente gewagt haben, sind auch nicht als Diktatoren und Massenmörder gestartet, die sie geworden sind.

Wenn du bei deinem einjährigen sozialingenieurischen Schnupperkurs nicht selbst einer von dieser Sorte werden wolltest, müsstest du aufpassen, dass dir nicht etwa dein sozial sensibles Riechorgan samt nervlicher Kopfverdrahtung abhanden kommt.
Dann wäre es mit dem Schnuppern in Utopia und hier vorbei.

Kommentar von gnhtd ,

Geht es noch ein wenig dümmer formuliert? Und bitte, noch eine Prise mehr logischer Fehlschluss...

Antwort
von beatlesfan2001, 10

In einem KOMMUNISTISCHEN!!! Es leben Hammer und Sichel!

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