Frage von Konzulweyer, 29

Würdet ihr im Strafmaß einen Mord z.B. eine Beziehungstat oder einen Kindsmord aus niederen Beweggründen unterschiedlich bewerten?

Aber trotzdem Mord ist Mord.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Johannisbeergel, 23

Ein solcher Prozess nimmt mehrere Wochen Zeit in Anspruch. Selbst wenn der Täter nach 10 Min gesteht, dass er schuldig ist - es geht dann ganz lange noch darum, abzuwägen, welche Strafe man hier verhängt. Immerhin wird hier auch über ein Leben entschieden, wie viele Jahre jemand hinter Gittern sitzt. 

Ich war selbst mal bei einem Prozess bzw mehreren Prozesstagen; da ging es um ein totes Kind. Wenn man sich die ganze verrückte Familie (Geladen als Zeugen) angehört hat, da tat einem der Täter fast leid und man konnte sogar halbwegs nachvollziehen (auch wenn es natürlich GANZ und GAR NICHT ok ist!!!) warum er sich "mal vergessen hat".

Antwort
von extrapilot351, 28

Beide Morde haben die gleichen Beweggründe.

Antwort
von secondwayne, 24

Mord ist eben nicht gleich Mord. In diesen beiden Fällen haben wir zwei niedere Beweggründe. Einmal Eifersucht und beim Kindsmord handelt es sich vermutlich um eine Perversion, also die Befriedigung der Geschlechtstriebe. Folglich ist Mord und nicht Totschlag richtig. 

Jedoch ist die deutsche Gesetzgebung viel zu lasch. Wer mordet sollte mindestens 30 Jahre in den Bau wandern. 

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