Ist für mich nicht leicht ne Lösung zu finden. Die Arbeit von meinem Mann ist 73km entfernt von unserm Zuhause. Er muss also morgends und abends so viel fahren. Dazu meist Staus auf den Autobahnen. Er geht morgends um 6 aus dem Haus und ist abends nicht selten vor 20 Uhr wieder da. Wir haben 4 Kinder. Denke halt damit sie mehr vom Papa haben näher an die Arbeitsstätte zu ziehen. Zwei gehen schon in die Schule und haben in den Klassen gute Verhältnisse. Am Wohnort ist auch der Familienkreis sehr eng was Tanten, Onkel, Oma ect.. Jedoch auf die Entfernung käme evtl mal die Wochenenden wo wir sie besuchen könnten. Hier am Wohnort jetzt suchen wir seit 2 Jahren eine grössere Wohnung. An der Arbeitsstätte wären sogar Häuschen zu mieten preislich super. Soll ich auf mein Herz hören und hier bleiben in der Stadt? Oder soll ich auf die vernunft hören ? Denk wäre ja sowas wie ein kompletter Neuanfang. Ich hänge sehr an meiner Stadt an dem Leben hier.Würde das überhaupt gut gehen? Wir machen fast täglich was mit der Familie, sind viel bei Oma udn Uroma, treffen uns zum spielen mit den Kindern... Würde ich nun wegziehen wäre ich ja anfangs wo ich da noch keinen kenne erstmal alleine mit 4 Kindern und Männe wäre trotzdem tagsüber nicht da.
Was sagt denn Dein Mann? Ist er mit der Situation so wie sie jetzt ist unzufrieden? Oder würde er weiterhin fahren? Die Stunde die er morgens länger zu hause bleiben könnte hilft Dir wahrscheinlich nicht viel und ob er abends so viel früher da wäre ist ja fraglich. Nicht zu unterschätzen ist, dass Du Dich wohl fühlen musst und den Rückhalt der Familie nicht unterschätzen darfst, wenn Du mal ein Kind bei der Oma lassen kannst oder wenn Du mal Hilfe brauchst / krank bist oder so. Das musst Du mit Deinem Mann abwägen. Wenn er sehr unzufrieden bist, dann müsst ihr eine Lösung finden die Euch beide zufrieden macht, sonst würde ich eher bei der Familie bleiben solange die Kinder klein sind, damit Du dort Rückhalt hast....Alles Gute für diese schwierige Entscheidung...

Merkwürdig - für mich wär das gar kein Thema: ihr seid eine Familie. Dein Mann ist von 6 - 20.00 aus dem Haus... Warum seid ihr nicht schon früher auf die Idee gekommen, näher an seine Arbeitsstelle zu ziehen? :-)
Du hast ein bischen Angst vor einem Neuanfang, stimmts? Keine Bange, die Kinder werden Anschluss finden und du sicher auch!
Ich hatte an der jetzigen Adresse bis letztes Jahr noch ne Arbeit. Aber aufgrund der Kleinen aufgehört.
Sofaschalter am 8. November 2009 22:17 Ich würde umziehen - keine Frage.
Sofaschalter am 8. November 2009 22:22 Er fährt täglich 150 km... Wenn du 2x die Woche deine Familie besuchen möchtest, wäre das doch eine Alternative, oder? Wenn du ins Auto steigst? Die Benzin- und Unterhaltskosten sind doch jetzt sicher enorm?

Besprich es mit deinem Mann. Hätte er dies denn gerne? Wenn der einzige Wermutstropfen ist, dass er spät nach Hause kommt, dann bleibt. Wenn er aber unter der Situation leidet, würde ich ein Umzug in Erwägung ziehen. Wenn man Kinder hat, lernt man übrigens schnell neue Leute kennen.
Sowas ist immer schwer zu beantworten. Also ich hatte mit meiner Mann in der Anfangszeit eine Fernbeziehung und bin dann nach 10 Monaten ins kalte Wasser gesprungen und habe Freunde und Familie verlassen - habe es bisher nicht bereut. Aber bei uns waren damals auch noch keine Kinder im Spiel! Vielleicht solltet Ihr Euch einfach mal mit Euren Kindern zusammensetzen und einen Familienrat veranstalten! Jeder darf seine Vorstellungen und Wünsche äußern - wichtig dabei ist: jeder darf ausreden und jeder wird ernst genommen!!! Danach würde ich einfach mit der gesamten Familie entscheiden - oft ist es dann so, dass sich die Probleme ganz von alleine lösen, da die anderen es gar nicht so als Problem sehen! Viel Glück bei Eurer Entscheidung!

Ein Umzug würde m.E. die gesamte Familie deutlich stärker belasten, als die jetzige Situation.
75km Fahrweg ist nicht unüblich; evtl. kann dein Mann etwas an der Arbeitszeit drehen und auf weniger Stunden gehen.
ziuwari am 8. November 2009 22:10 kopfschüttel, der kerl ist von 6... bis 20 uhr unterwegs...
wann soll der leben?
Sofaschalter am 8. November 2009 22:22 Stunden reduzieren? Alleinverdiener mit 4 Kindern? Unwahrscheinlich, dass das sinnvoll ist
VirtualSelf am 8. November 2009 22:40 Es ist eine Grenzkostenüberlegung: wenn bspw. 5 Stunden Reduzierung pro Woche (also etwa 20 im Monat) zu einer Reduktion des Einkommens von lediglich 100 EUR führten (was durchaus der Fall sein kann), dann ist das IMO ein gangbarer Weg, es sei denn, das Geld ist so knapp, dass 100 EUR weniger spürbar im Budget zu Buche schlagen.

Rein von der Vernunft würde ich sagen umziehen, aber was bringt die der Umzug wenn dir nach 6Monaten das Herz schwer wird und du wieder zurück willst? Besprecht das beide ausführlich und macht euch eine Pro und Contra Liste und versucht zu entscheiden was das beste für ALLE ist

Wenn Du Dich so wohl in Deiner Stadt wohnst, bringt es nichts dort wegzuziehen. Du wirst Dich in der neuen Heimat nie wohlfühlen!

Besprich es mit deinem Mann. Ich glaube nicht, dass du dir und der Familie einen Gefallen tust, wenn du umziehst und ausser deinem Mann sind alle unglücklich weil sie ihre Freunde und Familie und sozialen Kontakte aufgegeben haben. Erkundige dich auch mal nach den Schulen dort und den anderen bestehenden Möglichkeiten. Setz dich hin und mach eine Liste Pro und Contra Umzug- wäge ab. Und vergiss nicht, der Bauch ist älter als das Hirn ;-)) Vielleicht gibt es ja auch eine Zugverbindung die schneller ist? In Ballungsgebieten kann das durchaus möglich sein. Letzendlich müsst IHR entscheiden, das kann hier keiner für euch tun.

Natürlich umziehen! Du müsstest schon mal nicht mehr bangen, dass SEIN Unfall den Stau verursacht... Und bei dem Benzingeld, das Ihr einspart, ist locker wöchentlich eine Fahrt in die Stadt drin und Du kannst es ruhig glauben: auch auf dem Land leben nette Menschen!
Er ist einmal morgends von der Autobahn abgekommen als ich noch arbeiten ging. Ist in nem Feld gelandet. Nix kaputt am Auto, keinen Unfall gebaut aber wie gesagt er hatte sowas schonmal
tigrispanthera am 8. November 2009 22:21 Bist Du sicher, dass das immer so glimpflich abläuft? Jeder gefahrene km erhöht die Unfallgefahr und er muss ja nicht schuld sein, sind viele Irre unterwegs heutzutage. Mein Mann ist beruflich auch viel unterwegs, A3 und A5, die am Häufigsten in den Staumeldungen Mitteldeutschlands genannten Autobahnen, also ich würde ihm 150 km einsparen helfen - aber wir wohnen 3 km von seinem Arbeitgeber...
Ihr habt mir alle super egholfen. Hilfreich wart ihr mir alle. Ich werde nochmal einen Famileinrat machen und eine Pro und Contar Liste machen.

Wer ist Dir am wichtigsten?
Die Familie sowie mein Mann ganz klar.

wielange willst du deinem mann noch diese strapaze zumuten?
naj 73 km wäre für mich kein grund alles aufzugeben. so lange kann er nun auch nicht unterwegs sein.
Sind ja fast 150km am Tag. In der Arbeit fährt er auch viel. Aber hätte so 150km am Tag gespart.
tigrispanthera am 8. November 2009 22:18 Wenn ich die Kommentare so lese, denke ich, Du bist unsicher, jetzt weißt Du, was Du hast, aber was kommt, weißt Du nicht. Manchmal muss man einfach eine neue Tür aufmachen, wenn man positiv daran geht, wird kein Drache dahintersitzen ;)
Er weis es auch nicht. Wollen einerseits ja anderseits nein. Geht er hier jeden Tag mind alle 2 nen Freund besuchen dort nen Kaffee trinken und kommt dann heim. Da reden die über Fussball ect.. triffst sich da mit Fussballfreunden ect.. Er spielt hier auch dreimal die Woche. Jedoch gibt es als Fussballer ja überall Chancen spielen zu gehen.
Ihr habt vier Kinder und Dein Mann trainiert 3 x pro Woche? Alle Achtung da bist Du aber sehr tolerant. ich glaube ich würde wie gesagt in Eurer gewohnten Umgebung bleiben. Du brauchst auch die Kontakte und die Großeltern. Unterschätze nicht, dass Du der Familiemanager bist und erstmal schauen müsstest das alle Kinder neue Kontakte pflegen und dann kommst Du dran und das kann dauern. Kenne eine Familie mit 4 Kindern die weggezogen sind...die Mama hat heute nach ca. 6 Jahren noch Schwierigkeiten...