Bitte mit Begründung. Also Vorteile oder Nachteile die man für sich selbst und die Eltern sieht wenn man sie zuhause behält oder in ein Heim gibt.
Das kann man so nicht sagen. Da müßte man die Umstände kennen.

Mein Vater war im Endstadium Krebserkrankt und habe ihn bis zum Ende gepflegt. Direkt im Anschlusss pflege ich auch meine Mutter. Sie muss nicht dort hin,ich bin ja da.ich habe meinen Beruf aufgegeben und mich Umschulen lassen.Seit genau 4 Jahren bin ich da jetzt drin.Meine Eltern haben so viel für mich und meinem Sohn getann,dass gebe ich als Danke schön an sie wieder zurück. Sie habe ich nur einmal im Leben
tolle antwort, habe meine mama auch gepflegt, als sie krebs im endstadium hatte und würde es jederzeit wieder tun
Shark am 27. April 2009 13:00 das kannnst wohl Laut sagen. Ich würde alles wieder genauso machen wie es jetzt ist.Ich muss zwar viele Abstriche mit meinem Sohn machen aber die dankbarkeit ist mit nichts auf zu wiegen

das kommt drauf an,aber wenn dann würd ich sie selber pflegen,

Wir haben meine Mutter 3 Jahre in ihrem Haus (50 km Entfernung) gepflegt und es war alles andere als einfach. Trotzdem war es für uns die Beste Entscheidung.

ich habe sie bis zum tot gepflegt ,ein heim war kein thema!
wie pflegen meinen schwiegervater momentan noch aber er kommt in ein pflegeheim weil du hälst es nicht aus!!
Schwierige Frage, die man nur von Fall zu Fall beantworten kann. Im Moment ist es so, dass meine Eltern noch fit sind. Aber im Ernstfall wäre es so, dass ich meinen Job aufgeben müsste und dafür bin ich nicht bereit. Kommt darauf an, in welchem Umfang die Eltern dann mal Pflege brauchen. Man lässt es einfach auf sich zukommen und entscheidet, wenn es soweit ist.

Solange es irgendwie geht, natürlich pflegen. Schließlich war (und ist!) meine Mutter auch immer für mich da. Mein Vater ist leider früh verunglückt.
Ich denke, das kommt auf verschiedene Faktoren an. Zum einen ob es von der räumlichen Situation her machbar ist aber auch mit der beruflichen / familären und schlußendlichen finanziellen. Und hängt natürlich auch von den Wünschen der Eltern ab!
Grundsätzlich, gerade bei einem guten Verhältnis mit den Eltern, ist es natürlich eine schöne Sache, wenn man zusammenhält. Es darf nur eben auch keine Belastung werden, unter der die eigene Partnerschaft / Familie leidet!
Es gibt gute und schlechte Heime. Ich betreue einen jungen Mann in einer Pflegeeinrichtung. Da möchte ich auch hin. Ich selbst würde meine Eltern in ein Heim geben. Der Vorteil, sie sind dort nie allein, eine der schlimmsten Alterskrankheiten. Selbst kann man diese schwere Arbeit nicht schaffen. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Dafür bist du mit hellem Verstand da, wenn du sie besuchtst. Suche ein Heim in deiner Nähe. Viele Grüße und Kraft für deine Entscheidung.
Eveline am 27. April 2009 12:59 DH, das find ich eine ganz tolle Antwort. Niemand, der es selbst körperlich und nervlich nicht schafft, einen alten kranken Menschen allein zu pflegen, muss sich ein schlechtes Gewissen einreden, wenn er die Hilfe eines guten Heimes in Anspruch nimmt.
bommel65 am 27. April 2009 13:04 beiden DH!

natürlich Pflegen, was ist das für eine Frage....
Wuhki am 27. April 2009 12:54 auch wenn du z.b. erst 25 bist dann 10 Jahre Pflege halten musst weil sie das sonst körperlich nicht mehr schaffen, dann auf deutsch gesagt "abnippeln" und dich keiner mehr nimmt weil du 10 Jahre ausm Job bist?
Dann aber Mahlzeit.
UllaM am 27. April 2009 12:55 Niemand muß seinen Beruf aufgeben, es gibt Hilfen jeder Art...
Shark am 27. April 2009 12:56 Ich kann nur dazu sagen ,da ich umgeschult habe bin ich auch wenn ich keinen Job habe nicht wirklich aus dem erlernten raus,da ich es ja jeden Tag mache.Heute ist der Beruf angesagter als je zu vor,wird nur leider auch schlechter bezahlt
Nicht unbedingt. Ich bin von Beruf Altenpflegerin und werde sehr gut bezahlt!
Joschy0907 am 27. April 2009 12:58 ich hoffe dir wiederfährt mal ein solches Schicksal...
ja für dich ist das natürlich, bei manchen kommt es auf die "umstände" an.

meine haben gesagt ich soll sie in ein altersheim bringen wenn es soweit ist. damit ich meine nerven schone :D

wir haben unseren opa bis zu seinem tot gepflegt und die ganze familie hat mitgemacht, so konnte jeder seiner arbeit nachgehen und opa war gut versorg, in spanien gibt es so gut wie keine alten oder pflegeheime, da funktioniert der familienverband sehr gut

Hast du Zeit und Platz?
Dann ist eigene Pflege doch selbstverständlich.
Aber es gibt Menschen, die haben entweder das eine oder andere nicht (meist beides), die müssen ihre Lieben leider in ein Pflegeheim geben. Sie arbeiten Vollzeit oder haben kein eigenes Zimmer für Vater/Mutter.
Auch das ist legal und verständlich, die meisten geben Ihre Angehörigen ohnehin nur ungern "weg".
Teuer ist beides, ob in oder ausser Haus.

ein nettes kleines Altersheim...meine Eltern wollen aber auch nicht das wir uns mit ihnen/ihrer Pflege "belasten"...

es ist nicht zu verallgemeinern. es kommt auf die umstände an. wohnungslage, krankheitsbild, pflegemöglichkeit, und das liebe geld

Sie sollte besser in ein Alterheim gehen. Es würde sonst Zank und Streit ohne Ende geben.
Das kommt auf die Situation darauf an. Wenn ich nicht berufstätig wäre würde ich meine Eltern selber pflegen ansonsten ambulanter Pflegedienst und Haushaltshilfe

ich hab jahre lang meine Oma gepflegt bis ich es aus zeitlichen Gründnen nicht mehr konnte (schule ausbildung) Meine mutter war zu faul dazu und meine Tante hatte nicht die Zeit jeden tag zu ihr zu fahren, nachdem es immer mehr bergab ging war es die beste entscheidung sie in ein Altersheim unter zubringen wo jeden tag 24 Std einer um sie rum ist! Es kommt auf den Zusatnd ist wie meine Mutter oder Meine Tante drauf sind, wenn sie noch einigermaßen alleine klar kommen würd ich sie bei mir aufnehem...
Je nach situation aber eher zuhause pflegen das sie das zurückbekommen was ich von ihnen bekommen hab:-)

wenn es von der arbeit her geht und so würde ich meine mama jeder zeit selber zuhause pflegen. das habe ich auch schon bei meinem papa gemacht.
selbst pflegen natürlich!!!! wer war denn für die kinder da, als sie noch hilflos und in die windeln gemacht haben??? die eltern, oder mehr die mutter!!!! wer hat denn die kindern von arzt zu arzt gefahren, wenn sie gefiebert haben oder sonstige wehwehchen hatten - die eltern, mehr die mutter!!!! ich denke, dass ist dann wirklich nicht zu viel verlangt, wenn man das auch mal für die eigenen eltern tut. sicherlich ist das mit einem baby/kleinkind nicht zu vergleichen, da sie ja auch größer und gewichtiger sind, aber man kann sich an einen pflegedienst wenden, die dann ab und zu mithelfen, z.b. beim baden....
hast du schonmal ein Elternteil oder deine Grosseltern gepflegt. Falls nicht, es ist nicht einfach und ein guten Pflegedienst zufinden ist genauso schwierig wie die ganze Situation. Meine Oma hat einen Schlaganfall und ausserdem hat sie Alzheimer, wir mit den Nerven fertig und sie bekommt noch nicht mal Pflegestufe eins. Und das schon nach Wir haben schon mehr als einmal Widerspruch eingelegt.
Solange die Eltern es nicht wollen würde ich dir davon auf abraten. Selbst zu Pflegen ist eine sehr große körperliche und physische Belastung und man muss es wirklich wollen. Ich würde dir eine Tagespflege anbieten. Erkundige dich was es für Tagespflegeeinrichtungen in deiner Umgebung gibt und lass dir selbst ein Bild davon machen wie das Betreungspersonal mit den älteren Menschen umgeht. Ich habe ein längeres Praktikum in einer Tagespflege gemacht und war begeistert. Es wird sehr liebevoll mit den Betroffenen umgegangen und die älteren Menschen werden nicht aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen, da sie Morgens von zuhause abgeholt werden und spät nachmittags wieder nachhause gebracht werden. Es werden bestimmte Therapien auch zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel Gedächtnistraining, Kunsttherapie...usw. Drei Mahlzeiten werden ebenfalls angeboten. Ich habe eine Facharbeit über das Thema geschrieben und kann eine Tagespflege nur wärmstens empfehlen. Es kommt allerding auch immer auf die Pflegesituation drauf an. Wenn du noch Fragen hast schreibe sie hier rein ich beantworte sie gerne;) MFG

Es kommt auf die Pflegestufe an, aber bei Vollpflege würde ich sie in ein gutes Heim in meine Nähe geben, immer täglich unverhofft oft und viel Zeit dort verbringen.Denn wenn ich "Profi" wäre in der Pflege dann hätte ich den Beruf erlernt- habe ich aber nicht. Viel Zeit und Aufmerksamkeit und die Fürsorge kann ich ihnen zurück geben,die sie mir gaben, die professionelle Pflege mit ärztliche Versorgung überlasse ich lieber den Profis.
Mann muss es zeitlich und finanziell unter einen Hut bringen können. Natürlich wäre es toll, wenn jeder genug Platz hat und den Job kündigen kann, um sich um seine Eltern zu kümmern. Aber wäre finanzell nicht in der Lage auf mein Einkommen verzichten zu können. Und man muss es natürlich auch körperlich schaffen, und es kommt auf die jeweilige Krankheit an. Mit Dimenz oder Alzheimer kann es schwierig werden. In meiner Nachtbarschaft ist die Oma immer stiften gegangen, hat sich dann verirrt. War jedesmal ein mords Hickhack. Die hat jede unbeaufsichtigte Seckunde genutzt und kein Mensch kann rund um die Uhr jeder Minute aufpassen. Auch wenn man selbst kleine Kinder hat und oft mit ihnen Unterwegs ist, Fußball, Ballett, Tennis, wird es schwierig. Mann kann sich ja nicht zereißen. Würde ich gut abwägen und dann entscheiden ob ich mit den Veränderungen gut leben kann oder ob es mich auffrießt. Schwierig, aber egal wie du dich entscheidest, du musst es aushalten können.

beim wort "altersheim" senken wir die stimme, schauen uns verstohlen um, und tun so, als hätte es niemand gesagt. ALBERNHEITEN!!! ich bin 54 jahre alt, schwerbehindert und hatte einen unfall, der zur folge hatte, dass ich nicht mehr in meine nicht rollstuhlgerechte wohnung zurückkehren konnte. in der übergangszeit (drei monate) war ich in der kurzzeitpflege in einem "seniorenheim". ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, war aber doch froh,dass dann mein umzug in eine rolli-gerechte wohnung über die bühne war. zur privaten pflege: die überlegung ist sehr ehrenhaft, aber das ganze will wirklich sehr gut überlegt sein: wieviel pflege wird nötig sein? ist das verhältnis der involvierten familienmitglieder ausreichend belastbar? mein dringender rat: es gibt in jedem ort eine ausreichende zahl an pflegediensten. am besten bittet ihr um ein beratungsgespräch hier noch ein paar "firmennamen":DRK- AWO - ASB- sind alle im telefonbuch zu finden.

Das kann man nicht verallgemeinern, dass kommt immer auf die Situation an!
Ich würde solange wie es finanziell möglich ist zuhause pflegen, aber wenn es nicht mehr geht.....

Ab ins Altersheim - was sonst. Nerven doch nur !! oder
Ins Altersheim ,meine Eltern haben sich auch nicht um mich gekümmert. Und könnte es mir auch nicht vorstellen,verlange es aber auch nicht von meinen Kindern.
Es kommt drauf an. Meine Grosseltern hatten ein Haus was mittlerweile meinen Eltern gehört. Dafür haben sie aber lebenslang Wohnrecht. Und es lief auch alles ganz gut bis 2003. Da bekam meine Oma einen Schlaganfall der zum Glück nicht im Bett endete. Aber das war natürlich nicht besser. Sie konnte zwar selber essen, aber danach musste sauber gemacht werden. Später kam noch Alzheimer dazu. Und mittlerweile sind wir alle fix und fertig. Die Beziehung leidet. Meine Eltern haben schon gesagt, dass sie später, wenn möglich freiwillig ins Altersheim gehen. Sie wollen das mir und meiner Schwester nicht antun. Das alles konnten wir damals noch nicht ahnen.