Frage von PeKu18, 164

Würdet ihr eueren Sohn beim Kinderarzt anschwärzen,wenn ihr wüsstet dass er im Haus kifft,und dadurch wahrscheinlich das Kind zu Schaden kommt?

Habe mich beim Kinderarzt erkundigt,wiso mein Enkel 4 Monate,ins KH musste,da ich keine ordentliche Auskunft von meinem Sohn bekommen habe, der Kleine hätte sich angeblich verschluckt und keine Luft mehr bekommen,habe dem Kinderartz dann auch darauf hingewiesen,dass mein Sohn kifft,und wir alle in der Familie vermuten,dass beide etwas geraucht haben,benebelt waren,und nichts bemerkt haben. Der Kinderarzt hat die beide daraufhin zur Rede gestellt! Natürlich wurde alles bestritten ! Nun bin ich die Böse Mutter weil ich meinen Sohn dort angeschwärzt habe. Wir alle wissen, das die Beiden mit dem Kleinen überfordert sind,und keinerlei Hilfe annehmen.Selbst der Spruch von meinem Sohn:er müsse ab und zu einen rauchen,weil er es nicht packt,wen der Kleine stresst, sagt schon alles aus! Sie bestreiten beide,dass mein Sohn kifft (alle wissen es aber) ich würde nur Lügen erzählen.Naja nun wünschte mir mein Sohn ein schönes Leben und will mit mir nichts mehr zutun haben.Was noch erschwerend dazu kommt..Mist hat mein Sohn schon genug gebaut,die Arbeit die wir ihm besorgt haben(Gehalt 2000.-) hat er wieder einmal versemmelt,wie alles andere auch,bisher bekam er nichts anständiges auf die Reihe,und mit seiner Freundin bin ich schon vor einem halben Jahr zusammen gerasselt,den sie ist der Meinung,wen beide kein Geld haben,sollte ich sie gefälligst unterstützen(fällt mir im Traum nicht ein) ...seine Freundin hat ihn völlig im Griff,er lässt sich von Ihr beeinflussen und alles gefallen.Er hüpft und springt wen sie schreit ! Und Sie hat sogar das alleinige Sorgerecht und meinem Sohn ist das egal !

Antwort
von Rockige, 65

Und jetzt?

Mir springt eines ins Auge: Das der Kinderarzt des Kindes dir - als unberechtigte Drittperson - gegenüber Informationen über das Kind gab. Das "hat sich verschluckt und bekam keine Luft mehr" war schon zuviel Information. Auch wenn du die Oma bist, das sind Infos die von Arzt zu Arzt weitergegeben werden können oder eben vom Arzt zu den Erziehungsberechtigten des Kindes. Sonstige Verwandte haben da eigentlich kein Recht auf Auskunft.

Und zu dem Rest: Wenn ihr das innerfamiliär nicht regeln könnt dann wende dich an die entsprechende Stelle um das Kind zu schützen.

Kommentar von PeKu18 ,

nein die Info hatte ich von meine Sohn,mehr nicht ! An welche bitte ! Jugendamt tut nix,dem sein Spruch war,selbst wenn mein Sohn harte Drogen nehmen würde, würde die da nicht rein spazieren und was unternehmen,erst wenn vom Kinderarzt ne Meldung kommt,dass das Kindeswohl gefährdet ist,tun die was und mit Richterlichen Beschluss ! Da bist du als Mutter (Oma) machtlos !

Kommentar von Rockige ,

"die tun nix" ... sagt das nur der Vater des Kindes (also dein Sohn) oder warst du beim Jugendamt selbst und dir wurde  von den Leuten dort gesagt das sie nicht handeln?

Kommentar von PeKu18 ,

ich war selbst dort,wie schon erwähnt,erst wenn eine meldung vom kinderarzt kommt,dass es dem kind schlecht geht usw. und durch richterlichen beschluss,gehen die dort hin und holen es raus.. ich habs selbst nicht geglaubt !

Antwort
von beangato, 82

Ja, ich würde das zur Sprache bringen.

Warum schaltest Du nicht das Jugendamt ein?

Was Dein Sohn gesagt hat, solltest Du nicht so ernst nehmen - er war wohl nur wütend wegen der Aussprache mit dem Arzt.

Lass ihn sein Leben leben - häng Dich gar nicht mehr rein. Auch, wenns schwerfällt. Ich denke, solange er mit der Freundin zusammen ist, ändert er sich nicht. Und je mehr Du ihm Vorhaltungen machst, desto sturer reagiert er.

Gib ihm aber zu verstehen, dass Deine Tür immer offen steht für ihn.

Ich hab 3 erwachsen Kinder. Seitdem sie ausgezogen sind, rede ich nicht mehr in Ihr Leben rein. Sie können immer um Rat fragen, den ich gern gebe. Aber ob sie den Rat befolgen oder nicht, ist ihre Sache.

Kommentar von PeKu18 ,

Jugendamt hab ich gefragt: die machen nichts ! die haben selbst gesagt ich soll es dem Kinderarzt mit teilen

Kommentar von Pilotflying ,

Da hast Du natürlich Recht. Aber hier geht es um die Gesundheit eines kleinen unschuldigen Zwerges, das absolut schützenswert ist und nicht um das,  dass sich die eigenen Kinder kaputt machen. 

Wenn die Verhältnisse dort wirklich so sind, wie es geschildert wurde, ist dort kein Platz für einen Säugling!

Antwort
von PeKu18, 7

Danke an Alle für euere ehrliche Meinung ! Mir gehts jetzt einigermassen besser,weil ich wiklich ein schlechtes Gewissen hatte! Aber jetzt weis ich,daß ich nichts Falsches getan habe.Ich hoffe sehr,daß mein Sohn dies irgendwann mal kapiert,ich wollte Ihm nichts böse.Traurig aber,daß ich jetzt damit auch nichts erreicht habe! Er bleibt stur bei seiner Meinung,was ich nur für eine Mutter bin weil ich das getan habe! Mir ist klar,daß Ich Ihn nicht wirklich ganz verloren hab. Blut ist immer noch dicker wie Wasser ! Er kommt wieder ! Nur die Ungewissheit - was ist bis dahin,was wird aus dem Kleinen ? Ich kann nur hoffen (den er weis ganz genau,daß ich Recht habe) daß es doch baldmöglichst, in seinem Kopf den Schalter umlegt ! Und hoffen,daß der Kleine unbeschadet bleibt ! Ich selbst kann an der Sache nicht mehr dran bleiben,auch wen ich es gerne möchte.Wie schon erwähnt,Hilfe von Jugendamt oder Kinderarzt,nur weil mein Sohn kifft,es aber dem Kleinen für seine 4 Monate an nichts fehlt, ist nicht zu erwarten!Es muss erst was schlimmers passieren daß die den A... hoch bekommen! Darauf hoffe ich nicht,und wünsche ich mir nicht! Ich wünsche mir aber,daß mein Sohn einem Mensch begegnet,und Ihm (unabhängig von mir) genau so die Mamakeule rübert semmelt,wie es jede andere Mama auch tun würde, und der jenige es schafft,Ihn zur Vernuft zu bringen! 

Vielleicht stolpert ja mein Sohn über diese Seite und liest zufällig meinen Beitrag ! Er soll wissen,daß er immer mein Sohn bleibt,daß ich Ihn Liebe,und weiter kämpfen werde!

Antwort
von Viowow, 50

wenn das kind wirklich zu schaden kommt, ja. wenn das kind aber nur vielleicht zu schaden kommt, nein
für mich klingt deine geschichte eher wie die typische abgewiesene großmutter die nur mal zum kohle spenden gebraucht wird. das ist ärgerlich, aber kein grund ,irgendwem irgendwelche vermuteten geschichten zu erzählen. oder warst du bei nem drogentest mit deinem sohn?

ansonsten ist die erste anlaufstelle das jugendamt, wenn du der meinung bist, das eine kindeswohlgefährdung besteht.

aber richtig, irgendwann ist schluss mit lustig, und man muss im sinne des kindes handeln.
wie das aussieht, weist nur du allein.

Kommentar von PeKu18 ,

mein Sohn kifft seit er 18 ist,das wissen wir alle in der Familie,dazu brauche ich keinen Drogentest,ich habe das ganze Übel bereits hinter mir.Und dass er es immer noch tut , gibt es Zeugen ! Mann riecht es auch an seiner Kleidung,und man kennt es ihm an !

Kommentar von Viowow ,

wenn er jeden tag bis zur unendlichkeit zugedròhnt ist, sollte dein enkel da weg. das seh ich dann auch so

Kommentar von PeKu18 ,

hmm jeden Tag? ich fuhr bisher bewusst nicht dort hin,weil ständig Ärger vorprogrammiert war,und hätte er sich jeden Tag einen rein gezogen,seit der Kleine da ist,wär die K... anders am dampfen gewesen, du weisst schon... * ;-) er raucht ja nur ab und zu einen um runter zu kommen..sein Argument,zu dem Thema, die unendlichen Tage hatten wir aber auch schon ! Fakt ist:die Beiden leben in ihrer eigenen Welt,habe ihre eigenen Ansichten von Kind haben und versorgen! Wir alle sind ja soo gescheid !

Kommentar von Viowow ,

hmm, aber dann klingt es nicht "gefährlich" genug. blöde situation

Kommentar von PeKu18 ,

ich weis,nur was muss noch alles passieren,bis den beiden der knopf aufgeht und vorallem mein sohn mit seiner kifferei mal einsichtig wird !

Antwort
von Tybalt9999, 60

Ja, im Zweiflesfall ist die Gesundheit des Enkels wichtiger als die Befindlichkeit des Kiffers. Ist eine harte Entscheidung, aber es war richtig.

Kommentar von PeKu18 ,

Danke ich habe lange überlegt,ob ich es machen soll oder nicht ! Selbst meine Mutter war dafür und die ist mittlerweile 73

Antwort
von Goodnight, 20

Oh Mist! Anschwärzen ist nicht das richtige Wort. Was soll man denn tun, wenn es um ein so kleines Baby geht? Schutz geht vor. Meine Verzweiflung würde mich da auch zum Handeln treiben. Das kann man ja nicht verantworten wenn man einfach die Hände in den Schoss legt und abwartet ob dem Kind etwas Ernsthaftes passiert.

Leider kenne ich solche Situationen auch, einer schiebt dem anderen die Verantwortung zu und handelt nicht. Bis dann wieder ein Kind schweren Schaden nimmt. 

Das tut mir sehr leid für dich und das Kind.

Gibt es die Möglichkeit, dass dein Sohn und seine Freundin dir das Kind überlassen wollen, dass sie sich nicht kümmern müssen?

Kommentar von PeKu18 ,

nein gibt es nicht,und dass will ich ja auch gar nicht,sie kümmern sich ja darum,nur wie? sie haben andere ansichten,machen es ja nicht schlecht,sind aber einfach damit überfordert,die ganze geschichte ist von anfang schon schief gelaufen,als sie schwanger war.sie wollen dem kind ja nicht mutwillig schaden,aber mit ihre dummen einstellung machen sie es aber auch nicht besser,lassen sich nichts sagen,finden alles so ok.ich habe mir bis zu dem gewissen punkt einfach gedacht,sie müssen es genau so lernen wie alle anderen auch,und halte mich vorerst mal raus.aber das ging dann gewaltig in die hose. es gibt noch ihre mutter,die da ist,aber das gemeine daran ist,die frau weis,dass mein sohn kifft,sie weis wie ihre tochter drauf ist in stresssituationen,sie weis wie die beiden verpeilt sind.mit ihr reden..no go.. die hat nur augen (gott sei dank) für den kleinen,der rest interessiert sie nicht,und wen die tochter nach geld bettelt gibt sie ihnen was...einfach eine endlos verfahrene geschichte

Kommentar von Goodnight ,

Das kann man so sagen. Hoffentlich kommt da mal jemand zur Besinnung.

Antwort
von jenshiller, 1

*Hüstel*

Ich versuche das mal halbwegs friedlich.

Das bei deinem Sohn scheinbar nicht alles in geregelten (spießigen) Bahnen verläuft, scheint unstrittig.

Ob er kifft oder ggf. Alkohol trinkt zeigt, dass er sich sediert. Dies deutet m.E. darauf, dass er nicht besonders emphatisch ist, solch Menschen suchen sich gern Gleichgesinnte.

Das der Kinderarzt mit dir gesprochen hat, ist ein "Ding der Unmöglichkeit". Du bist die Großmutter und hattest bei deinem Kind den Erziehungsauftrag (trotz aller Mühen, nicht so gut gelaufen).

Hier bei dem Enkelkind, hast du nichts zu melden....so bitter das für dich sein mag.

Das Thema "Jegandamt" ist ein ganz Besonderes. Ich war selbst mal dort und man war dort so einseitig eingestellt, unglaublich. Damit wir uns richtig verstehen, ich wurde angezählt und das Jugendamt packte eine Käseglocke über mich, als Kindswaver, auch diese Fälle gibt.

Tipp: Wende dich schriftlich an das Jugendamt und widerhole das ruhig. Es muss aktenkundig werden. Du musst da nicht viel schreiben.

"Kindsvater ud Kindsmutter konsumieren Drogen. Ich sorge michg um das Kind xy."

Wenn nach einigen Wochen nichts passierte, nochmal schreiben. Zur Not per Einwurfeinschreiben. Zu guter letzt, Familiengericht in Kenntnis setzen.

Abschließend fragst du dich ggf. selbst, was ihr als Eltern falsch gemacht habt, sodaß euer Kind so auf die schiefe Bahn kam. Deine Selbstreflektion kann korrigierend auf dein Kind wirken.

Alles Gute

Antwort
von Pilotflying, 32

Nein - es ist nicht schlimm, was Du gemacht hast.  Ganz im Gegenteil!  

Danke, dass Du den Ar*** in der Hose hattest, sowas zu machen!

Ich würde es sogar noch dem Jugendamt melden. Denn hier besteht die akute Gefahr, dass wieder mal ein kleines unschuldiges Wurm zu Tode misshandelt oder geschüttelt wird, weil der Vater durchknallt, wenn das Kind schreit. Du machst Dir dann den Rest Deines Lebens Vorwürfe,  warum Du nicht gehandelt hast. 

Solche Menschen haben sich nicht im Griff. Beim Kiffen nicht - und auch nicht, wenn es um Gewalt geht. Und so kleine Würmer können verdammt anstrengend sein. Aber sie sind so hilflos und so schützenswert! 

Kommentar von PeKu18 ,

Danke,du sprichst meine Gedanken aus ! Ich würde sowas meinem Sohn ned zutraun,aber man kann nicht in seinen Kopf reinschaun,wens ihm wirklich extrem zu viel wird !

Kommentar von Pilotflying ,

Natürlich traut man seinen eigenen Kindern sowas nicht zu. Aber leider zeigt die Realität, dass genau solche Dinge hier in Deutschland und überall auf der Welt tagtäglich passieren. 

Ich weiß es auch aus eigener Erfahrung,  dass man manchmal auch als Mutter am den Rande der Wahnsinns gebracht wird und man sich wirklich zusammen reißen muss. Und das, obwohl man seine Kinder über alles liebt und in geordneten Verhältnissen lebt. Aber irgendwann schaffen die Kleinen auch den ruhigsten und ausgeglichensten Menschen zur Verzweiflung zu bringen.

Ich hatte selbst ein Schreikind, dass mir die Tage und die Nächte zur absoluten Hölle gemacht hat. Ab diesem Moment habe ich angefangen zu verstehen, dass es Menschen gibt, die ihre Kinder aus dem Fenster werfen, weil sie vor Schlaflosigkeit und Erschöpfung nicht mehr können. 

Keine Sorge - wir haben unser Kind natürlich nicht aus dem Fenster geworfen 😁,  aber es gibt Dinge, die versteht man erst, wenn man sie selbst erlebt. Und wenn dann das Umfeld nicht passt, kann es passieren, dass sich die Eltern vielleicht nicht mehr im Griff haben. Wir haben über 2 Jahre komplett schlaflose Nächte gelitten bis sich das Problem von heute auf morgen scheinbar in Luft aufgelöst hat.

Damit mich hier keiner falsch versteht: Es gibt nichts, womit man so eine Tat oder auch irgendeine andere Handlung auch nur im Ansatz rechtfertigen kann. 

Ich wollte damit nur sagen, dass solche Dinge - auch in völlig intakten Familien durchaus passieren und zwar häufiger,  als man denkt! In Familien, wo es vorher schon Probleme gab, sind solche Handlungen eigentlich schon fast vorprogrammiert. 

Gerade bei Menschen, deren Beziehungen konfliktbelastet sind, Drogen oder Akohol im Spiel sind, die selbst vielleicht an körperlichen oder psychischen Erkrankungen leiden. Oder bei Kindern, die eigentlich unerwünscht waren oder bei Alleinerziehende Müttern, die in schwierigen Situationen keinerlei Unterstützung durch Dritte haben.

Jeden Tag werden hier in Deutschland schätzungsweise mehr als 500 Kinder von Erwachsenen aus ihrem familiären Umfeld misshandelt. Fast jeden Tag wird ein Kind durch körperliche Gewalt getötet. Das sind Zahlen aus der Rechtsmedizin. Und viele Kinder erleiden bleibende psychische und physische Schäden. Und das deutsche Kinder- und Jugendschutzsystem versagt mit grausamer Regelmäßigkeit - auch wenn sie informiert sind. Hier muss man dran bleiben.

Denn: Schuldig macht sich auch jeder, der wegsieht. 

Ich wünsche Dir viel Kraft und viel Erfolg und Deinem Enkel von Herzen alles Gute.

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