handtasche am 28.03.2008 um 22:01 Uhr
Bald, so wie es aussieht wird man selbst entscheiden können, ob man bei tödlichen Krankheiten sein Leben selbst auslöschen kann. Könntet ihr das verantworten?? http://www.welt.de/politik/article1846589/PolitikerstelltSelbstmord-Maschine_vor.html

Dazu bin ich zu feige - und werde es auch in einer solchen Situation sein.

Ich möchte nicht irgendwo im Koma liegen und auf meinen Tod warten müßen oder vor Schmerzen nicht mehr aus und ein wissen.

den Mut hätte ich gar nicht, käme für mich auch nur in Frage, wenn ich unheilbar krank wäre, ich lebe gerne

......Ich bin über das Ergebnis bisher erstaunt, aber ich würde es auch machen.

Wenn ich für mich überhaupt keinen Sinn und keine Hoffnung mehr sehe und mein Dasein nur noch aus Leiden und Schmerzen besteht, würde ich darauf sicher verzichten wollen. Es gibt ja momentan das Beispiel dieser Frau aus Frankreich, die die Erlaubnis zur Sterbehilfe wollte. Ich kann sie sehr gut verstehen!

wenn ich mir sicher wäre, dass meine weitere existenz und die damit verbundenen beeinträchtigungen und beschränkungen weder mir noch meiner umwelt weiterhin zuzumuten wäre.
aber dann mit stil und im kreise meiner lieben.

Wenn ich mich selbst töten möchte, was soll ich da verantworten?
Gegenfrage: Kann ich es verantworten, wissentlich und willentlich als Pflegefall jahrelang andere zu hemmen, wenn denn dann feststeht, dass ich eh unheilbar krank bin? Ist manchmal ein Ende mit Schrecken nicht besser als ein Schrecken ohne Ende?
Ich weiß es nicht, aber ich möchte das Recht dazu haben.

Aber nur wenn keiner aus meiner Familie darunter leiden müsste.

Ich würde mein Ja geben, aber meine Nachkommen entscheiden lassen zB. bei Koma

Ich stand schon mal - aus anderen Gründen - vor dieser Frage.
Wenn ich eine tödliche Krankheit hätte, würde ich aus meinem heutigen Horizont und meiner Lebenserfahrung zunächst nach der Ursache und der bedeutung der Krankheit suchen.
Die Selbstheilungskräfte des Körpers sind erstaunlich. Ich war am Mittwoch beim Hautarzt und habe erfahren, dass mein Hautkrebs weg ist.
Ich lebe einfach zu gern, um das Leben vorzeitig zu beenden.
Aber ich respektiere auch eine Entscheidung gegen das Leben, die ein anderer für sich fällt.

Jetzt, als gesunder Mensch und fern davon, könnte ich mir vorstellen, mich unter bestimmten Umständen selbst zu töten, um nicht über ein bestimmtes Maß hinaus leiden zu müssen.
Aber abgesehen davon, daß ich nicht weiß, ob ich im entscheidenden Moment den Mut (oder wie auch immer) hätte, weiß ich auch nicht, wie ich das dann sähe, wenn es soweit wäre.

So wie der Bericht ist, fehlt mir da etwas mehr Narkotikum. Aus Erfahrung im O.P. weiß ich, daß im Unbewußten, Patienten viel mehr mitbekommen, als Ärzte glauben wollen. Habe gesehen, wie unter einer normalen Narkose Patienten von der Sache etwas mitbekommen. Und ich weiß auch in solch lebensbedrohlichen Situationen läuft dein Inneres auf Hochtouren, auch wenn die Narkose keine für den Arzt so deutlichen Zeichen nach außen zeigt. Aber der Blutdruck, Puls gibt Zeichen von sich wo ich weiß, daß da mehr abläuft als sich jeder Narkotiseur nüchtern zurecht legt.
Das Narkosemittel sollte ordentlich hoch sein. Und man sollte mehr an Narkose sterben als an einem Herzstillstand durch die Kalium Spritze, den Du im Unbewußten wie eine Lähmung erlebst.
Ärzte können auch da noch lernen!
Wenn ich unheilbar Krankwäre und es klar ist, dass mein Sterben qualvoll wird, dann ja oder wenn ich mich selbst nicht mehr versorgen könnte, also zum Pflegefall werde!
I denk mal an furchtbaren Krebs im letzten Stadium
Ich glaube, als "gesunder Mensch" ist es sehr schwierig, eine Antwort darauf zu geben. Ist man unheibar krank, ist die Lage anderst.

wenn ich durch meinen tod sinnvoll einem mitglied meiner familie (sohn frau) das leben schenken könnte. nur qualvoll sollte der exitus nicht sein

Aber nur im Extremfall, vorstellen kann ich mir das momentan noch nicht so recht.

Als Chemiker bin ich nicht auf solche Maschinen angewiesen, sondern habe andere Möglichkeiten.

Durch das Recht der Selbstbestimmung. Es gib durchaus nicht heilbare Krankheiten wo das sehr wohl angebracht sein kann. Und es sollte immer in dem Ermessen der eigenen Person liegen. Das was zur Zeit sehr inhuman betrieben wird ist aufs Äusterste verwerflich und verstößt gegen jegliche Menschlichkeit und ist sogar ein verstoß gegen unsere Gesetze. "§1 Die würde des menschen ist unantastbar .... recht auf Selbstbestimmung..." Es MU? immer bei einem selbst liegen was er mit seinem Leben anfängt, oder wann und wie er es beendet!
Wenn ich nur noch dahinsiechen müsste... dann wöllte ich nicht mehr leben.Das wäre auch für die angehörigen einfacher.
Also ich hab bei dieser Umfrage jetzt nicht so richtig die passende Antwort für mich gefunden. In meiner heutigen Lage könnte ich es mir nicht vorstellen, aber ich denke, man denkt darüber vielleicht anders, wenn man unheilbar krank und pflegebedürftig ist.
Ist besser als lange qualvoll weiterzuleben

Wenn man vor Schmerzen nicht mehr kann.(und will)

Ich wünsche nicht, dass mit meinem Tod noch ein Geschäft gemacht wird! Dignitas, Herr Minelli.

Dafür gibt es eine Patientenverfügung !

Ja, ich finde, dass hat keiner zu entscheiden außer einem selbst.Und ich möchte mir auch nicht vorschreiben lassen, wann und unter welchen Umständen das gerechtfertigt ist.
ich denke nur wenn die Umstände so wären, das ich es tun möchte ,häte ich es nicht mehr in der Hand Maschinen die mich am Leben erhalten abzustellen.
es heißt Arzt...

Für ne Million würd ich es machen...
Wer bekommt dann die Million ?

Da ich als Christ weiß, dass auch Selbsttötung Mord ist, worauf ich im Jenseits ziemlich schlechte Karten habe, muss ich das strikt ablehnen.