Eine Beerdigung in Deutschland ist ja schweineteuer, sollte man seinen Kindern zu liebe um Kosten zu sparen sich im Ausland beerdigen lassen?

Nach christlicher Überzeugung bleibt auch der tote Mensch ein Mitglied seiner Gemeinde und seiner Gemeinschaft. Wie sollte eine Erinnerungskultur funktionieren ohne einen Ort des Gedächtnisses?
Viele Angehörige haben schon die Wünsche ihrer Verstorbenen sehr bereut, sich anonym, auf See oder weit weg bestatten zu lassen.
Menschliches Trauern braucht oft einen konkreten Ort. Der Mangel eines solchen bedeutet häufig große Schwierigkeiten bei der Trauerarbeit.
Wo der Körper dann rumliegt und gammelt, ist mir echt egal. Und das mit den Verwandten kommt eben drauf an: bei uns ist allen klar, dass diese Körper ausgedient haben und man auch anders jemandem gedenken kann. Im Übrigen wird das Beerdigen immer günstiger in Deutschland, also eine gute Nachricht für Menschen die besucht werden möchten :-) (Fand ich auch sehr nett die Antwort)
Also sowas würde für mich auch nicht in Frage kommen. Denn schließlich muss der Leichnam ja auch irgendwie ins Ausland kommen...und da kommen dann wieder Kosten auf einen zu. Also ich will auch lieber im Krematorium eingeäschert werden.
Den Transport würde die Beerdigungsfirma aus dem Ausland übernehmen...

würde ich bei meinen eltern nicht wollen! Ich habe schon gerne einen Platz wo ich hingehen kann und ihnen gedenken kann! Geht zwar auch zu Hause - aber Friedhof ist doch nochmal anders
wenn du keinen besuch willst, ich schon...
Ich glaube kaum,daß ich die Kosten meiner Beerdigung als mein Problem ansehen muss. Wenn meine Hinterbliebenen es als notwendig erachten, mich im Ausland zu bestatten und dort auch mein Grab pflegen wollen, dann sollen sie es halt tun. Ich wäre zwar nicht mit so einem vergammelten französischen Friedhof einverstanden, aber ich werde dann schwerlich noch nach meiner Meinung befragt werden können.

Tiere werden geschlachtet und aufgegessen,ob in Japan oder Deutschland. Wenn ich sterbe, können mich Studenten auseinandernemen und was lernen,egal wo. Meine Seele ist mein Ich und die ist nach meinem Tod weg,aber mit meinem Leichnam können andere Menschen eventuell ein bisschen länger ihre Seele behalten.

Das ist mir sowas von egal. Ich bin dann tot. Wo ich letztlich lande, spielt dann keine Rolle mehr.
Wenn dabei was gespart ist, reichts vielleicht für neue Skianzüge für die Kinder. (Abstimmen geht leider grad nicht, hätte 'ja klar' genommen.)

Da ich davon eh nichts mehr habe, können die mich von mir aus in einen blauen Müllsack stecken und beim nächsten Abfuhrtermin an die Straße stellen

Ich lasse mich eh verbrennen und möchte auch keine Grabstätte, auf den Grünen Rasen, das reicht hin.

Mir ist das vollkommen gleich, was mit meiner Hülle passiert, wenn meine Seele entschwindet...

Eine Feuerbestattung ist um einiges preiswerter und man hat immer einen Ort,mit dem Verstorbenen zu "Sprechen"

würde ich bei meinen eltern nicht wollen! Ich habe schon gerne einen Platz wo ich hingehen kann und ihnen gedenken kann! Geht zwar auch zu Hause - aber Friedhof ist doch nochmal anders
Was mit den Überresten passiert aber meinetwegen können die es auch im Sondermüll verklappen. Ich bin dan tot und von daher habe ich sowieso keinen Einfluß darauf wie die Nachkommen die Beseitigung möchten. Mal davon abgesehen das schweineteuer echt relativ ist. Die billigste Methode in Deutschland kostet 1,5K.
Naja selbst 1,5 K ist nich billig. Aber wie sagt man so schon: Selbst der Tod ist nicht umsonst ;-)

Mich sollen sie verbrennen und die Asche je zur Hälfte in der Alster und auf dem Loch Ness verstreuen.
;)

nein, die hinterbliebenen brauchen einen ort, wo sie ihren geliebten menschen besuchen können. da wäre das ausland zu weit.
Wenn Deine Kinder Dein Grab im Ausland besuchen wollten, könnte das aber auf Dauer teurer werden, oder?
"Viele Angehörige haben schon die Wünsche ihrer Verstorbenen sehr bereut, sich anonym, auf See oder weit weg bestatten zu lassen."
Das ist ja wunderbar. Also Stehen die Interessen der Verbliebenen über denen des Verstorbenen, dem somit sein letzter Wunsch verweigert wird?
Man braucht keinen Ort, um sich an geliebte Menschen zu erinnern. Man trägt sie im Herzen.
Das mag für manche Menschen zutreffen, aber die Mehrheit ist das nicht.
Wissen Sie, was die Mitarbeiter des Frankfurter Hauptfriedhofs jeden Morgen als erstes machen?
Sie fahren mit ihrem Traktor zum anonymen Gräberfeld und sammeln all die Dinge ein, die trauernde Familienmitglieder an Orten, die sie sich versucht haben zu merken, abgelegt haben: Blumen, Teddybären, Kerzen, Bilder - alles Mögliche.
Natürlich soll man den letzten Willen respektieren, besser ist es aber, zu Lebzeiten mit seinen Angehörigen zu sprechen, um nicht mit dem letzten Willen noch jemand unglücklich zu machen.