Ich habe einen sehr guten Freund (28), der unter der schlechten Beziehung zu seinem Vater leidet. Das Verhältnis war schon immer schwierig, in den letzten 2-3 Jahren hat sich aber der Vater fast ganz von meinem Freund abgewendet, weil er dessen Lebensstil nicht gutheissen kann (Party+Frauen), aber hauptsächlich weil der Vater einfach immer was "Besseres" zu tun hat, also ein vielbeschäftigter Mann ist. Ich kenne ihn ganz gut und überlege, ob ich mal mit ihm reden soll. Ich möchte einfach nur, dass er realisiert, wie sehr er seinen Sohn immer enttäuscht. Zuletzt hat er ihm nicht mehr zum Geburtstag gratuliert und das hat ihn echt getroffen. Will ihm aber auch nicht in den Rücken fallen!

Ich würde mich nicht einmischen in andere Familienangelegenheiten.
abibremer am 22. Oktober 2008 12:54 will sich nicht einmischen, sondern dem freund helfen, das ist schon was anderes!

Klär deine Vorgehensweise erst mit deinem Freund ab. Wenn du so zum Vater gehst, kann es sein, dass du plötzlich an 2 Baustellen löschen musst. ;-)

Eigentlich würde ich mich da nicht einmischen. Dein Freund sollte doch mit seinen 28Jahren gelernt haben, mit dem ohne hin schon komplizierten Vater- Sohn Verhältnis zurecht zukommen. Wenn du doch mit seinem Vater darüber sprechen möchtest, dann besser nur nach Absprache mit deinem Freund.

Ungefragt würde ich mich nicht einmischen. Frage deinen Freund, ob es ihm recht ist, wenn du mal mit seinem Vater sprichst. Ich denke, dass es sehr sinnvoll wäre, dem Vater einmal die Augen zu öffnen.

Vermittlerin in einer eingefahrenen Situation -der Gedanke ist gut und könnte für beide Männer hilfreich sein. Ich drück Dir die Daumen.
Danke, das ist lieb:-)

Nun, ich finde es sehr gut das du dir Gedanken machst wie du deinem Freund helfen kannst. An deiner Stelle würde ich erstmal über dein Vorhaben mit deinem Freund sprechen. Möchte er das du mal mit dem Vater sprichst? Wenn du das tust, dann begibst du dich in die Vermittlerrolle zwischen Vater und Sohn. Vielleicht wäre es noch eine Möglichkeit die Mutter mit einzubeziehen. Was dein Freund für eine Lebenseinstellung hat ist natürlich nicht so prickelnd, aber wenn er es so leben möchte, dann ist dies seine Sache. Ich vermute das viel mehr zwischen ihm und seinem Vater vorgefallen ist. Also sprich zuallererst mal mit deinem Freund ob es ihm recht ist wenn du mal mit dem Vater sprichst. Mache dem Vater allerdings keine Vorwürfe, sondern sage ihm, wie du schon schreibst, wie traurig es deinen Freund macht das dass Verhältniss so schlecht ist. Alles gute Ameise
Danke für die ausführliche Antwort:-)! Ich weiss nur ziemlich sicher, dass mein Freund es nicht möchte, dass ich mich einmische, aber ich dachte, wenn sein Vater dann dadurch einen Schritt auf ihn zugeht würde er mir das vielleicht verzeihen...Die Mutter kann ich leider nicht miteinbeziehen, sie möchte sich nämlich nicht einmischen (Eltern sind geschieden). Die Lebenseinstellung finde ich für einen Mann in dem Alter aber relativ gewöhnlich, und ich finde das ist kein Grund sich so abzuwenden. Vielleicht mische ich mich einfach trotzdem ein, ich weiss nicht. Es könnte sich doch lohnen
Kermit65 am 24. August 2008 23:01 Du mußt es ja nicht immer gleich als "einmischen" sehen. Sprich einfach mal mit dem Vater.
lies dir deinen letzten Satz noch einmal durch und handle danch, so stärkst du den Rücken deines Freundes!

du schreibst "sehr guter freund". wenn er das ist, frage ihn doch einfach, ob er was dagegen hätte, dich als "Moderatorin" zwischen seinem vater und sich einzusetzen. dann fällst du ihm nicht in den rücken, sodern kannst vielleicht positiv als vermittlerin wirken. wünsche dir viel erfolg dabei