Frage von 1Paradise1, 87

Würdet Ihr einen Laborbeagle nehmen ? ?

Bitte mit Begründung....

Antwort
von MiraAnui, 48
niemals einen Beagle

Davon abgesehen das ich mir nie einen Beagle holen würde weil ich die a) nicht schön finde und b) einfach keine Hunde für mich sind, gehören Laborhunde in sehr erfahrene Hände.

Diese Hunde kennen nichts und sind oft stark traumatisiert. Für solche Hunde braucht man Zeit und Erfahrung.

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ich find sie auch grottenhässlich,vor allem,weil das Ohr grösser ist als der ganze Kopf!

Kommentar von MiraAnui ,

Jop aber gott sei dank sind die Geschmäcker verschieden.

Ich steh eh auf größere Hunde. Alles was kleiner ist als meine Katzen ist kein Hund.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 64

Hallo,

die Frage muss man sich gut überlegen.

Natürlich haben es solche Hunde überaus verdient, eine liebevolle Familie zu finden und zu erleben, dass das Leben auch wunderschön sein kann.

ABER: solche Hunde bringen eine ganz spezielle Problematik mit sich. Sie haben Menschen nicht im liebevollen Umgang erlebt, sondern verbinden mit den Menschen viele Quälereien. Sie sind nicht wirklich sozialisiert, oft nicht stubenrein, können gesundheitliche Probleme haben, psychische sowieso ..., Ängste auf jeden Fall.

Um so einen Hund für beide Seiten erfreulich in eine Familie zu integrieren, bedarf es viel Wissen, viel Einfühlungsvermögen, viel Liebe und noch mehr Geduld und gute Nerven.

Hat man das alles und ist bereit, dies in den Hund zu "investieren", dann wird man sicher einen prima Weggefährten bekommen - aber bis dahin ist es oft ein langer und mühsamer Weg.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort
von Crystaflow, 82
evtl

Ansich finde ich die ganze Idee Laborbeagle wieder an Privatfamilien zu vermitteln, anstatt sie zu töten, sehr gut. Die Laborbeagle die ich bisher getroffen habe, waren übrigens zwar in der ersten Zeit Stammgäste beim Tierarzt, aber das kann einem genausogut bei einem Tierheimhund, gerade aus dem Ausland passieren und sollte meiner Meinung nach kein Grund sein, diese Hunde nicht zu nehmen. Natürlich sind sie am Anfang nicht Stubenrein und wer gerne einen komplett erzogenen Hund möchte, der stark und selbstsicher durchs Leben schreitet, ist mit einem Laborbeagle schlecht beraten, aber ich denke bei den meisten Hunden bekommt man das wieder einigermaßen hingebogen. Mit so etwas muss man einfach umgehen können und sich von Anfang an unterstützen lassen. Ich würde einen solchen Hund aber niemals einem Hundeanfänger empfehlen- Hunde mit einer schlechten Vergangenheit neigen nun einmal dazu, Probleme zu machen, die schnell zur vollkommenen Überforderung der Besitzer führen.

Ich weiß allerdings nicht, ob ich einen Beagle nehmen würde...ich weiß nicht warum, aber die sind weder von der Optik, noch von den Eigenschaften, noch von dem Charakter so meins.

Antwort
von Bernerbaer, 49
evtl

Ich sag mal eventuell aber eigentlich sind Beagle nicht meine Rasse. Alleine wegen der Liebe zu Tieren und dem wie ich ihnen helfen kann.

Die Besonderheiten von Laborhunden und Vermehrerhunden liegen nicht weit auseinander. Beide haben nicht viel kennen gelernt, beide müssen behutsam in ein neues Leben als Familienhund begleitet werden. Körperlich sind die Laborhunde in der Regel in besserer Verfassung als die ausgemusterten Zuchttiere. (Quelle: laborbeaglehilfe.de)

 

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ich mag Beagle auch überhaubt nicht. Sind mir zu dumm und dröge. Meine Freundin will sich wohl einen anschaffen...

Antwort
von brandon, 59
evtl

Ja, ich würde eventuell so einen Hund nehmen aber nicht zusätzlich zu meinem Problemhund. 

Ich bin der Meinung, wenn man einen verstörten Hund hat sollte man sich nicht noch einen verstörten dazu holen.

LG

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ganz meiner Meinung. Ich rate meiner Freundin eh dazu,lieber einen Hund aus dem Süden zu nehmen,die sind besser sozialisiert-Artgenossen gegenüber und nicht so krankheitsanfällig

Kommentar von Crystaflow ,

Artgenossen gegnüber besser sozialisiert? Muss nicht sein. Ein Hund aus dem Süden , der isoliert im Zwinger aufgewachsen ist, ist sowohl gesundheitlich als auch kopfmäßig gerne mal noch schlechter dran als ein Laborbeagle- gehört übrigens auch in vielen Fällen nicht in die Hände von Hundeanfängern, gerade weil man häufig nicht weiß, was bei den Auslandstierschutzhunden mitgemischt hat, das kann mit einem enormen Jagdtrieb oder anderen schwierigen Eigenschaften enden. Auch ist dort häufig wenig über die Vergangenheit bekannt...

Kommentar von 1Paradise1 ,

Meine ist ein Strassenhund gewesen. Nix Zwinger......

Antwort
von Georg63, 77
Nein

"Weil sie ein sehr schlechtes Immunsysthem haben,daher sehr krankheitsanfällig und zudem sehr verhaltensgestört sind! "

Ich hab keine Ahnung von Laborhunden, aber wenn die so problematisch sind, würde ich keinen nehmen.


Antwort
von Gudy13, 40

Ja, ich wuerde einen nehmen. Freunde von uns haben eine junge Beagle Dame aus einem Labor adoptiert und zusammen mit ihrem aelteren Beagle "Bruder" hat sie jetzt ein wunderbares Zuhause und die ganze Familie ist gluecklich. Und es gab keine Schwierigkeiten sie einzugewoehnen - am Anfang war sogar Gras fuer sie etwas Besonderes.....

Kommentar von 1Paradise1 ,

Also ich würdkeinen nehmen undrate meiner Freundin dringend davon ab. Lieber einen Hund aus dem Süden!

Kommentar von Crystaflow ,

Sorry, du willst, dass sich deine Freundin keinen Laborbeagle holt, weil dir die Rasse nicht gefällt und ihr stattdessen lieber einen Hund aus dem Auslandstierschutz andrehen? Warum? Wem welche Rasse gefällt sollte doch jedem selbst überlassen werden. Ganz abgesehen sind Hunde aus dem Auslandstierschutz häufig auch vorbelastet, sowohl gesundheitlich als auch vom Verhalten her.

Antwort
von jue711, 71

Auf jeden Fall denn die Hunde haben ein schönes restliches Leben verdient.

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