Würdet ihr einem Selbstmörder das Leben zu retten, wenn ja wieso?

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12 Antworten

Selbst, wenn die Person gerade in einem Tief ist, loht sich das Leben trotzdem. Klar, jeder hat mal schlechte Zeiten, doch das geht vorbei! Es gibt dann wieder Momente in denen man lacht und Spaß hat! Man weiß leider nie, was nach dem Leben kommt, was im Tod geschieht. Sterben tut man eh irgendwann, also wieso nicht die Zeit nutzen?

Ich rate dir nur, lebe dein Leben, selbst, wenn es gerade nicht so schön ist! Am Ende ist es doch zu kurz!

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Kommentar von antwortbittejup
06.09.2016, 19:27

Man sollte den Selbstmörder aber nicht mit allen Mitteln vom Suizid abhalten. Die Entscheidung des Selbstmörders ist zu respektieren, wenn er nicht gerade unter Drogeneinfluss steht o.Ä.. Deswegen wäre es auch keine unterlassene Hilfeleistung, einen Selbstmörder springen zu lassen (Sch/Sch/Cramer/Sternberg-Lieben 
§ 323c Rn. 7 m.w.N.).

Wenn Dritte gefährdert werden, muss der Suizidversuch mit allen Mitteln verhindert werden!

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Das kann man nicht so pauschal beantworten. Es kommt immer auf die Situation an. Bei Gefährdung anderer immer. Wenn der versuchte Suizid eine Handlung aus dem Affekt ist, würde ich versuchen zu helfen.

Falls er oder sie diese Handlung über lange Zeit hinweg geplant hat, kann man das ganze in den meisten Fällen nur noch verzögern. Das einzig gute was man für manche Menschen tun kann, ist ihnen ein paar schöne letzte Momente bescheren.

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Ja weil es genauso ein Mensch ist wie wir der nur einen "Großen" Fehler begannen hat.

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Das kommt ehrlich gesagt ganz auf den Fall an. Pauschal, da bin ich ehrlich, kann ich keine Antwort wie "ja" oder "nein" nennen. So würde ich eine Schwerkranke Person, die sich ihr eigenes Ende setzen will, sicher niemals aufhalten. Ich selbst würde auch lieber dem Freitod erliegen, als das sich die Tumore durch meinen Körper fressen würden.

Ist es eine relative Kurzschlussreaktion? Ein Entschluss der nur deshalb existiert, weil in der letzten Zeit etwas schief lief? Dann würde ich selbstverständlich versuchen, ihn oder sie aufzuhalten. 

Sich dort eine Pflicht zu setzen hat schon etwas davon, sich einer Ideologie zu widmen. Dann muss man am Ende nur die Pflicht erfüllen, ohne dabei auf das eigentliche Opfer zu achten. 

Kurz und Knapp: Es kommt auf den spezifischen Fall an. 

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Ja, weil ich sonst seinen Tod verschuldet hätte!

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Ja. Weil das Leben lebenswert ist. 

Ich selbst stand auch schon kurz vor dem Suizid. Und bin froh, dass ich mir Hilfe gesucht habe. Und nun auch glücklich. 

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Ich tue mich bei "Was-wäre-wenn-Fragen" oft schwer, aber diese beantworte ich mit einem ganz klaren Ja.

In erster Linie würde ich aus Egoismus so handeln.
Würde den Tod des Menschen nicht verantworten wollen, auch wenn dies sein Wunsch war. Egal wie nahe ich ihm stehe oder auch nicht.

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Kommentar von antwortbittejup
06.09.2016, 19:27

Man sollte den Selbstmörder aber nicht mit allen Mitteln vom Suizid abhalten. Die Entscheidung des Selbstmörders ist zu respektieren, wenn er nicht gerade unter Drogeneinfluss steht. Deswegen wäre es auch keine unterlassene Hilfeleistung, einen Selbstmörder springen zu lassen (Sch/Sch/Cramer/Sternberg-Lieben
§ 323c Rn. 7 m.w.N.).

Wenn Dritte gefährdert werden, muss der Suizidversuch mit allen Mitteln verhindert werden!

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JA!

Und das in jedem Fall!

Da es um einen Menschen geht und weil jeder das Recht auf ein menschenwürdiges Leben hat,

Helfen ohne sich in Gefahr begeben geht-auch mit guten Worten hat man schon so manchen Menschen gerettet( der runterspringen wollte von einem Kran)

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Ja klar!

Nebenbei: Was für eine bescheuerte Frage!

Soll ich jemanden in den Tod rennen lassen und womöglich mich noch gemütlich neben hin stellen und evtl. das Handy zücken?

Bescheuert!

Jedes Leben ist schützenswert und nein, ich würde dabei nicht tatenlos zusehen. Es gibt IMMER eine Lösung. Wie auch immer.

Ich würde mit ihm reden und erst mal fragen, was den los ist! Einfach zuhören und ihn/sie/ erzählen lassen, was so schlimm ist, dass man sich z. B. von der Brücke stürzen möchte.

Nebenbei würd ich natürlich die Polizei rufen - ich bin kein Psychologe und kein Arzt.

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Kommentar von Savix
06.09.2016, 19:27

Ich würde mit ihm reden und erst mal fragen, was den los ist! Einfach zuhören und ihn/sie/ erzählen lassen, was so schlimm ist, dass man sich z. B. von der Brücke stürzen möchte.

In Krimis wird das ganz oft so dargestellt. Gut, sind nur Filme, aber es funktioniert oftmals!

DH!

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Kommentar von Piefkinese
06.09.2016, 19:27

Also ich würde springen, wenn du so mit mir reden würdest :) 

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Kommentar von antwortbittejup
06.09.2016, 19:30

Man sollte den Selbstmörder aber nicht mit allen Mitteln vom Suizid abhalten. Die Entscheidung des Selbstmörders ist zu respektieren, wenn er nicht gerade unter Drogeneinfluss steht o.Ä.. Deswegen wäre es auch keine unterlassene Hilfeleistung, einen Selbstmörder springen zu lassen (Sch/Sch/Cramer/Sternberg-Lieben 
§ 323c Rn. 7 m.w.N.).

Wenn Dritte gefährdert werden, muss der Suizidversuch mit allen Mitteln verhindert werden!

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Ja, würde ich

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Ja.

Weil ich mir sonst Vorwürfe machen würde, es kann ja sein, das er es sich anders überlegt hat, es aber schon zu spät war.

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Ja, ich würde auf jeden Fall helfen.

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