Würdet ihr ein Kind, das den Kindergarten hasst, trotzdem dort hinschicken?

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17 Antworten

Ich würde zuerstmal versuchen zu ergründen, warum das Kind den Kindergarten hasst. Hat es Streit mit anderen Kindern gegeben? Fühlt es sich von der Tante ungerecht behandelt? Schmeckt ihm das Essen dort nicht? Muss es vielleicht einen Mittagsschlaf halten und will nicht? Es gibt viele Möglichkeiten, aber völlig grundlos nur aus Trotz wird es nicht sein. Wenn du herausgefunden hast, woran es liegt, dann kannst du versuchen, dieses Problem zu lösen.

Ich selbst war in keinem Kindergarten, meine Mutter war Hausfrau und meinte einfach, es wäre nicht nötig. Ich habe dadurch aber sicher vieles versäumt. Immer nur alleine zu Hause spielen ist auch nicht so lustig.

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Ich würde mein Kind grundsätzlich nicht in den Kindergarten schicken. Ich würde es zwar fragen und ihn/sie auch lassen, wenn er/sie es selber möchte. Aber wenn nicht, dann eben nicht.
Wenn ich Kinder haben wollen würde, habe ich als Mutter auch für sie da zu sein und keine fremden Menschen.

Ich würde mir auch tatsächlich überlegen, ob mein Kind eine öffentliche Schule besucht oder auf eine vernünftige kommt. Einfach damit er/sie in eine Schule geht, wo man nicht gemobbt wird, wenn man gute Noten hat. Und wo Mobbing auch rechtlich verfolgt wird. Also einfach wo von Grund auf, besser auf die Zukunft der Kinder geachtet wird.

Ich selber habe den Kindergarten als Kind gehasst. Ich bin auch ab und an einfach nicht hingegangen. Ich hatte und habe auch nie Freunde gehabt. Auch die Schulzeit war wegen Mobbing die reinste Hölle für mich. Mit gleichaltrigen wollte ich nie was zu tun haben.

Ich finde es heutzutage sowieso schrecklich. Die Leute kriegen Kinder und schieben sie dann schon als kleine Zwerge in den Ganztagskindergarten ab. Die Kleinen sind im Alter von 3 Jahren mehr unterwegs, als in der Familie bzw. bei den eignen Eltern. Obwohl das in dem Alter sehr wichtig ist.



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Ich würde erst mal rausfinden warum das Kind nicht gerne in den Kindergarten geht. Die meisten sind nämlich recht begeistert. Es ist zwar kein Muss aber schon gut. Oft kommen die Kinder aus einer Gruppe auch - zumindest teilweise - in eine Klasse. Schön, wenn man da schon welche kennt, schließlich ist der Schulanfang schwer genug. Und auch wenn ich meine, das Kinder Kinder sein dürfen müssen - wenigstens bis zum SChulbeginn - eine gewisse Regelmäßigkeit ist nicht schlecht. WEnn man immer nur macht wozu man gerade Lust hat fällt es besonderes schwer sich ab jetzt an Regeln zu halten. IN die Schule muss man nun mal jeden Tag - 5 mal in der Woche. Auch da tun sich Kinder die einen Kindergarten besucht haben wesentlich leichter.

Kommt sicherlich aber auch auf das Kind und vor allem das Alter an. Ein dreijähriger muss sicherlich noch nicht in den Kiga, bei einem 5 jährigen ist es aber halt schon sinnvoll.

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Das ist nicht so einfach zu beantworten.

Jedes Kind hat Phasen, in denen es mit den verschiedensten Argumenten versucht einen Kindergartenbesuch zu vermeiden.

Es ist Sache der Eltern herauszufinden, ob es für die Abneigung Gründe gibt, die eventuell in der Einrichtung oder in der Person eines bestimmten Erziehers zu suchen sind.

Gegebenenfalls schafft ein Wechsel der Gruppe oder notfalls sogar der Einrichtung Abhilfe.

Grundsätzlich halte ich den Besuch einer Kita und die damit verbundenen sozialen Kontakte wichtig für die Entwicklung eines Kindes.

Kinder lernen nicht nur von ihren Eltern sondern mit zunehmendem Alter auch von anderen Erwachsenen und Personen. Und gerade Einzelkinder werden so an die Gemeinschaft mit gleichaltrigen herangeführt, ein nicht zu unterschätzender Schritt als Vorbereitung für die Schule.

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Das hängt vom Grund ab. Ich habe meinen Kindergarten auch gehasst, was aber an den Erziehern lag, da Ich den Eindruck hatte, sie mochten mich nicht und waren auch nicht sehr nett zu mir. Als Ich dann aber gewechselt habe, hab Ich den Kindergarten geliebt.
Aber Ich würde das Kind auf jeden Fall in den Kindergarten schicken, da es dort lernt, sich an Regeln zu halten, auf die Schule vorbereitet wird und viel mit Gleichaltrigen zusammen ist und leichter Freunde findet.

Wenn es aber wie bei mir Probleme mit Erziehern oder anderen Kindern hat, würde Ich über eine Wechsel nachdenken und sonst ggf. mit den Erziehern darüber reden, wie man es für das Kind angenehmer machen kann.

Ich weiß nicht, wie alt dein Kind ist, aber bei kleinen Kindern ist es oft so, dass Sie nur die Eltern vermissen und weinen. Uns wurde da immer ein Bild zum Ausmalen gemalt, bis Wir uns beruhigt haben.

Aber ganz aus dem Kindergarten rausholen, würde Ich es auf keinen Fall.

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Ich habe den Kindergarten auch gehasst, aber ich denke, dass es wichtig ist das Kind in den Kindergarten zu geben, muss ja nur bis zum frühen Nachmittag dort sein, das reicht denk ich :) 

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Hängt ein bisschen vom Kind ab. Wir haben unsere trotzdem hingeschickt, einfach aus sozialen Gründen. Die haben auch manchmal gemeckert, das legte sich aber nach ner Weile.

Ich würde einfach darauf achten, ob es beim Kind einfach nur eine 'Tageslaune' ist, oder wirklich ein psychischer Grund vorliegt.

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Es müsste zumindest erklären, was ihm da nicht gefällt oder passt. Und es müssten nachvollziehbare Erklärungen sein.

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Kommentar von Hefti15
18.10.2016, 12:20

Hast du selber ein Kind? Hört sich ein wenig "komisch" an, so eine Dialog mit einem 3 jährigen zu führen?!?!

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Ja, das würde ich tun! Finde zuerst mal den Grund heraus, warum es nicht dorthin will. Es ist für ein Kind sehr förderlich, den Kindergarten zu besuchen, um am Gruppenleben mit anderen Kindern teilzunehmen. Stell dir mal vor, in wenigen Jahren muß das Kind in die Schule, egal , ob es die Schule hasst oder nicht! Da kannst du das Kind auch nicht einfach zu Hause lassen.

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Ich wollte selber selten in den Kindergarten und in die Schule... aber musste  trotzdem hin. 
Für das Kind ist es wichtig in den Kindergarten zu gehen weil es erstens was lernt und zweitens ist es wichtig den Umgang zwischen den Kindern. 
Ich würde es immer wieder Probieren irgendwann wird es vl. den Kind gefallen da. Die Kindergärtnerin geben sich auch oft sehr viel mühe das sich das Kind wohl fühlt und nicht mehr weint.

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Kinder wollen gerade am Anfang oft nicht in den Kindergarten, weil sie an die heimische Umgebung gewöhnt sind und nun zum ersten mal von der Bezugsperson getrennt werden.

Generell würde ich darauf wetten, dass wenn man sich mal mit den Erziehern oder sonstigen Experten unterhält, der Anteil der Kinder, für die ein Kindergarten nichts ist, unter 0,00001 Prozent liegt.

Gerade deine Voraussetzung macht ja möglicherweise ein Problem klar: Du hast die Wahl. Müsstest du (z.B. aus finanz. Gründen) arbeiten, würdest du die Frage nicht stellen bzw. würdest es dein Kind auch klar machen.

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Die Kinder hassen auch die Schule,aber die müssen trotzdem dahin. Man muss den Kindern auch beibringen, dass es im Leben ein Wort gibt "muss" wenn dein Kind jetzt merkt dass es nicht in den Kindergarten gehen muss,dann wird er später Theater machen ,wenn er in die Schule geht.

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Kommt darauf an wie alt das Kind ist und warum es nicht hingehen will.

Achtung, Kinder wollen mitunter nicht von der Mama weg, weil sie Angst haben, dass zu Hause etwas passiert, wenn sie nicht da sind.

Kinder haben sehr feine Antennen, können aber oft nicht einordnen was los ist.

Kinder zeigen so, dass sie etwas wahrnehmen dass sie ängstigt. Schliesslich sind sie abhängig von ihren Eltern.

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Warum hasst das Kind den Kindergarten?

Geht es regelmäßig hin?

Oder nur mit Unterbrechungen?

Dann kann es sich nämlich gar nicht zurechtfinden, da ist Regelmäßigkeit ganz wichtig.

Wenn es am Kindergarten liegt ( gibt ja wirklich schlechte...) würde ich einen anderen suchen.

Kindergarten an sich ist schon sehr wichtig.

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Würde versuchen, die Gründe zu erfahren WARUM das Kind eine solche Abneigung gegen den KiGa hat.

Liegt es an der Gruppe oder an einer Betreuerin?

War das schon immer so, oder ist es erst seit kurzem der Fall?

Ob ich mein Kind zum KiGa bringen würde, wenn ich selbst zu Hause wäre, kann ich nicht sagen. Diesen Luxus habe ich leider nicht.

Grüße, ----->

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Ja. Aber ich würde es so einrichten, dass ich in den ersten Tagen dabeibleiben könnte für eine Stunde oder eine halbe.
Es gibt eine Dokumentation:
Die zeigt, dass wenn Eltern, ihr Kind zum Kindergarten bringen, keine Abschiedsprobleme haben, wenn sie solange bleiben, bis sich ihr Kind aus Neugierde zu den anderen Kindern hinwendet.
Dann können sich die Eltern verabschieden und das Kind trauert nicht, weil es sich selbst gelöst hat.
Es ist dann bereit dafür, dass die Eltern weggehen und hat sich aklimatisiert.
Das kann nur wenige Minuten dauern. Aber man kann es den Kindern ansehen, dass der Zeitpunkt da ist.

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136702658/So-meistern-Kinder-den-Abschied-von-den-Eltern.html

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Ja, am Anfang "hassen" viele Kinder den Kindergarten.

Wenn die Mutter die Möglichkeit hat, nicht arbeiten gehen zu "müssen", dann kann gegebenenfalls das Kind später in den Kindergarten angemeldet werden.

Aber ein Kind muss lernen, sich an Regeln anzupassen, den Umgang mit anderen (zunächst) Kindern.

Früher, so vor rund 50 Jahren, war es "schlimm" ein Kind in einen Kiga zu geben, wenn man zu Hause war.

Jedoch in der heutigen Zeit, würde dem Kind die Erfahrung fehlen, sich u.a. zu wehren, "Beziehungen" zu knüpfen. Denn fast alle Mütter gehen nach der Karenz wieder arbeiten. Da wäre das Kind rund um die Uhr fast nur mit Erwachsenen zusammen.

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