Ich habe bei ebay etwas gekauft (es geht um ca.35 Euro), der Verkäufer sagt, er hätte zur Zeit keine Konto wg. Schwierigkeiten mit der Bank, ich solle das Geld per Post schicken. Das widerstrebt mir etwas, bei der Geldmenge sowieso und bei ebay sinds ja auch immer ungerade Beträge. Was meint ihr?

Barüberweisung per Post auf Kosten des Verkäufers! Der Verkäufer erhält das Geld dann gegen Quittung ausgezahlt.

Hallo
Ich bin Power-Seller bei eBay.
Ab und an kommt es mal vor, dass mich ein Kunde bitte das Geld per Brief zu schicken.
Mir ist dies egal. Ich lehne jedoch jede Verantwortung dafür ab. Weggekommen ist allerdings auch noch nichts.
Eine mögliche Lösung wäre ein Einschreiben mit Rückschein (der Verkäufer muß allerdings die Kosten tragen) oder auch kein Bargeld schicken, sondern das Geld in Form von Briefmarken schicken.
Bitte beachte aber auch !!! Du hast ein Rückgaberecht. Wenn diese unübliche Art des Geldtransportes in der Auktion nicht genannt worden ist braucht Du diese auch nicht zu veranlassen. Da gibt es von eBay ganz klare Vorgaben.
Ich hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen.
Gruß
viertelvordrei - als handel-mit-waren Powerseller bei eBay

Nein. Man hat auch nicht einfach mal so kein Konto. Das hätte er bei den Zahlungsmöglichkeiten in der Auktion angeben können. Er wird ja wenigstens irgendeinen Freund, Verwandten oder Bekannten haben, auf dessen Konto man überweisen kann. Wenn es absolut nicht anders geht, dann soll er Dir entgegenkommen und Dir die Ware vorher schicken. Danach sendest Du ihm das Geld in einem versicherten Brief und ziehst die Portokosten von der Summe ab. Wenn er sich darauf nicht einlässt, lass die Finger davon.

Nein niemals. Nur Überweisen
Lg Flöich
Floeich am 15. April 2007 13:49 Sonst kommt er und sagt dir aufs mal er habe kein Geld bekommen.
Also ich würde das an deiner Stelle nur machen, wenn du die Ware schon erhalten hast (ist aber eher unwahrscheinlich). Außerdem würde mich das etwas beunruhigen wenn der Verkäufer schreibt er habe Schwierigkeiten mit der Bank. Wie man das beantwortet, ist auch Einstellungssache. Ich würde generell nie, egal ob ebay oder was anderes, Geld per Post verschicken.
Die Post hat mir mal gesagt, dass man Bargeld nicht per Brief verschicken soll, weil es schon öfter weggekommen ist.
Wenn es nicht in der Auktion angegeben war, würde ich vom Kauf zurücktreten.
Finger weg! Wenn einer kein Konto hat, klingeln bei mir alle Alarmglocken - hat er denn keinen Freund/Bekannten mit einem Konto - Betrug vorprogrammiert???

Nanu, wie macht der das dann? Dessen muss er sich ja bewußt sein...da würd ich Geld telegrafieren oder schlag ihm vor, daß er - auf seine Kosten - denn Du kannst ja nichts dafür - den Artikel per Nachname schickt, dann bist Du auf der sicheren Seite.
Auf keinen Fall Bargeld per Post schicken, allerhöchstens einen Bar-Scheck per Einschreiben / Rückschein.
Ich würde mir evt. die Ware per Nachnahme schicken lassen (Zusatzkosten trägt Verkäufer - also das, was über das normale Porto hinausgeht).
Eine andere Möglichkeit ist die Zahlung per Postanweisung; er kann sich dann das Geld auf dem nächstgelegenen Postamt abholen. Die Kosten hierfür sollte er dann auch tragen.
eBay ist mittlerweile ein heißes Pflaster geworden. Wenn der Verkäufer unbedingt das Geld bar im Umschlag zugeschickt bekommen möchte, dann sollte er Dir vertrauen und vorab die Ware schicken.
Mir kommen da erhebliche Bedenken, wenn heutzutage Jemand kein Bankkonto hat.
V O R S I C H T !!!

Bin selbst langjähriger Ebaynutzer. Wie mein Vorschreiber würde ich prinzipiell nur per Banküberweisung zahlen. Bankschwierigkeiten hat man meist nicht ohne Grund !!
würde ich auf keinen fall machen bank brobleme haben einen grund lasse es dir doch per nahnahme schicken

Ich würde dringend davon abraten. Wenn der Verkäufer kein Bankkonto hat (würde mich schon sehr misstrauisch machen), soll er für einen sicheren Erhalt der Kaufsumme sorgen. Per Post ist keinesfalls sicher, EBAY rät auch dringend davon ab. Ich bin auch viel bei Ebay, aber Bargeldsendungen per Post kommen für mich keinesfalls in Frage.

Ich habe bei eBay einmal 10,- € per Post verschickt - nie wieder!!!
Das Geld kam angeblich nie an und die Ware hab ich natürlich auch nie erhalten!
Aus Schaden wird man klug.....
gri1su am 15. April 2007 16:26 Das ich DICH hier mal wieder sehe...... ganz doll freu

Geld im Brief zu schicken halte ich für seeehr unsicher. Was war denn in der Auktion als Zahlungsmöglicht angegeben? Und noch so als Denkansatz: Auch wenn man Schwierigkeiten mit der Bank hat (ich nehme an wegen negativer Schufa), dann kann man zwar kein GIROkonto bekommen, aber ein SPARkonto, und auf das kann man Geld überweisen. Falls der Verkäufer sich immer noch quer stellt, sollte man vielleicht über Nachnahme nachdenken, dann kommen aber noch wieder zusätzliche Gebühren hinzu.
Bei Ebay zahle ich fast ausschließlich mit Paypal, bzw. biete bei Auktionen nicht, wo diese Zahlungsweise nicht möglich ist.
Bei Lastschriftverfahren wurde ein Betrag einmal doppelt eingezogen. Bekam den überzahlten Betrag zwar zurück. Wieso das überhaupt möglich war? Der Verkäufer bestätigte per Mail, daß er seine Buchhaltung nur am Wochenende erledigt. Da die Bestellung am Freitag gelaufen war, hat er am selben und am darauffolgenden Wochenende abgerechnet. Das zeigt einmal wieder, daß Lastschriftverfahren dem Verkäufer bzw. Zahlungsempfänger Manipulationen Tür und Tor öffnen. Von der Bank konnte ich den Betrag nicht zurückverlangen. Eine plausible Erklärung dafür hatten die auch nicht.
Bargeldversand im einfachen Brief ist ziemlich riskant, da man beweisen muß, daß die Briefkastenanlage des Empfängers diebstahlsicher ist, dafür müßte man erst zur Adresse des Empfängers hinfahren. (Dann könnte man ihm das Geld ja auch direkt geben.) Bei Übergabe-Einschreiben haftet die Post nur bis maximal 40 Euro für den Inhalt. Geldversand ist nicht gestattet. Dafür muß zwingend eine Postanweisung getätigt werden. Diese Mehrkosten sollte der Versender der Ware gleich vom Verkaufspreis abziehen lassen, sonst läuft man womöglich Gefahr, diesen Kosten hinterherzurennen. Lehnt er dies ab, soll der Verkäufer doch bei Dir zuhause vorbeikommen, oder tritt einfach vom Verkauf zurück und melde den Fall dem Ebay-Support. Auf jeden Fall sollte das auch irgendwie in der Bewertung erscheinen, auch wenn alles glattlief am Ende, und Du die Ware tatsächlich bekommen hast. Nichts fürchten die "schwarzen Schafe" nämlich mehr als negative Bewertungen oder Bemerkungen, die erfahrene Ebayer zwischen den Zeilen lesen können.
Und noch: Einmal habe ich garkeine Bewertung abgegeben, obwohl mich der Verkäufer deswegen mehrfach anmailte. (Selbst habe ich bis dato nur positive Bewertungen.)