Meine Schwägerin hat ein Baby bekommen...Jetzt streitet sie sich mit ihrem Partner ob sie es taufen lassen sollen oder nicht....Er will,sie nicht....Habt ihr eure Kinder taufen lassen...?

man sollte Kinder immer selbst entscheiden lassen, welcher Sekte sie beitreten wollen.
Meine Kinder sind alle drei nicht getauft. Zwei haben nun aber den Wunsch geäußert getauft zu werden. Nächsten Sommer wird es dann soweit sein. Wir selbst sind getauft aber nicht gläubig und wollten unsere Kinder selbst entscheiden lassen, ob sie einer Religion angehören wollen.
Religionsunterricht in der Schule war von unserer Seite aus allerdings Pflicht, denn ohne Infos kann man sich wahrlich schlecht ein Urteil bilden.
Prinzipiell hätte ich ihnen sicherlich irgendwann zur Taufe geraten, weil insbesondere im Sozialwesen kirchliche Träger eine große Rolle spielen. Hat man Glauben nicht viel zu tun, aber nun ja...
pippi60 am 30. September 2008 01:12 Genau, und darüber rege ich mich auf! Ich bin konfessionslos, würde aber in diesem Bereich sehr gerne arbeiten wollen. Und meine innere Einstellung stellt garantiert sogenannte "Scheinheilige" in den Schatten. Aber mit Konfession darf ich dort arbeiten, ohne nicht. Das war auch die Meinung einer Bekannten! Sind nicht Taten, gerade im sozialen Bereich, im bisherigen Leben wichtiger als so ein Taufschein? DH!
Ja, es ist traurig. Dabei ist es offiziell ja eigentlich verboten aufgrund seiner Religion o.ä. benachteiligt zu werden bei Jobangeboten. Nur: Die Realität sieht wie immer anders aus. Deinen Traum kannst du dennoch verwirklichen. Es gibt zahlreiche städtische und freie Träger die eine Religionszugehörigkeit nicht als Maß aller Dinge sehen. Nur, dass muss man ganz klar sagen, die Jobs sind deutlich dünner gesät.

Ja natürlich.
Kaffeesatz am 30. September 2008 00:53 Warum natürlich?
kimmo am 30. September 2008 00:54 Nicht nur wegen des Namens sondern alle Christen sollen getauft im Namen von Vater, Sohn und des heiligen Geistes. Als Christlich bekenne ich eine Taufe....
Kaffeesatz am 30. September 2008 00:55 Das ist allerdings alles andere als natürlich. Natürlich wäre es dem Kind jegliche religiöse Indoktrination zu ersparen und es im Alter selbst entscheiden zu lassen!
wandpilz am 30. September 2008 00:56 Das Kind ist aber kein Christ. Es ist ein Kind. Ob es zum Christ wird, sollte es selbst entscheiden und nicht die Eltern...
Kaffeesatz am 30. September 2008 00:58 Genau, es gibt kein christliches Kind. Höchstens das Kind eines Christen und damit ist es schlicht "ein Kind".
Smash am 30. September 2008 01:09 Das Kind eines christlichen Paares wird normalerweise getauft. Ob es den Glauben dann wirklich annehmen will, das wird es später bei der Kommunion bzw. Konfirmation, oder spätestens wenn es volljährig ist selber entscheiden können. Pilze brauchen natürlich keinen Glauben das ist hier hinlänglich bekannt. Jeder kann tun was er für sich als richtig erachtet. Aber man muß nicht unbedingt andere von seinen Ansichten überzeugen wollen. Das ist dann Überheblichkeit.
Hirnlos am 30. September 2008 01:01 Wobei sich Christus selbst aber erst taufen ließ, als er erwachsen war und wußte, welchen Weg er gehen möchte... - Kinder können das erst ab einer gewissen Reife entscheiden!!
Kaffeesatz am 30. September 2008 01:11 "Aber man muß nicht unbedingt ander von seinen Ansichten überzeugen wollen. Das ist dann Überheblichkeit." Das Praktiziert das Christentum seit mehr als 2000 Jahren allerdings sehr offensiv. Darum haben auch Atheisten das Recht dem endlich entgegenzuwirken.
wandpilz am 30. September 2008 01:12 danke Kaffeesatz. Genau das wollte ich gerade auch schreiben... ;-)
Soundfrau am 30. September 2008 01:16 Ist sicher unmöglich, einem sehr gläubigen Menschen nahezubringen, dass er im Sinne des Kindes gegen seinen Glauben handeln soll. Dann müsste er an seinem Glauben zweifeln.
kimmo am 30. September 2008 01:11 Alle Kinder Christlich. Christus hat selbst gesagt: "Lassen sie die Kinder zu mir kommen, solchen gehört Himmelsreich." und noch: Wer jemand nicht ist wie ein von den Kindern, hat kein Zugang zu Himmelsreich." (Die Zitate habe ich so genau geschrieben wie ich erinnere, der Text der Bibel kann etwas anders sein).
wandpilz am 30. September 2008 01:16 das ist ja alles ganz hübsch, aber die Religion Wandpilz besagt: leb dein Leben nach deinen eigenen Prinzipien und hoffe nicht auf ein Leben nach dem Tode, so dass du dein jetziges Dasein verschwenden kannst.
Wichtig ist hierbei: das Kind sollte sich später selbst entscheiden können dürfen, welcher Religion es annehmen will. Auch wenn mich die Christen dafür gerne als überheblich bezeichnen: ich bin ein Fan von Meinungsfreiheit und das kann mir keiner einfach so wegsmashen.
Smash am 30. September 2008 01:19 Das was die Religionsgemeinschaften in iher langen Geschichte getan haben - und der Glaube an eine Gott oder die Zugehörigkeit zu einer Kirche, das sind doch ganz verschiedene Dinge. Das könnt ihr doch nicht immer vermischen. Wenn die Kirche oder ein Religionsfüher unrecht tut, dann muß man sich dadurch doch nicht den Glauben an das Gute, das Gerechte oder an eine höhere Macht nehmen lassen.
wandpilz am 30. September 2008 01:21 man sollte aber nicht versuchen, diesen Glauben anderen Leuten aufzuzwingen, sobald er die Bereiche der Ethik und Moral verlässt. Und das, mein lieber Smash, passiert sobald man ein Kind ohne seine Einwilligung in die Suppe tunkt.
Hirnlos am 30. September 2008 01:30 Richtig, das Kind muss sich selbst entscheiden können und auch wollen - Gott liebt fröhliche Diener und nicht solche, die es aus Zwang tun!
kimmo am 30. September 2008 08:33 Ein Kind in der Taufe Mitglied eines Lutheraner Kirche genommen werden aber nachdem volljährig ist kann er/sie selbst entscheiden ob er/sie da bleiben will und wenn nicht, in eine andere Konfession anschliessen.
Smash am 30. September 2008 01:31 Ich will niemanden von meinem Glauben überzeugen. Aber hier braucht nur irgendwo das Thema aufzutauchen im weitesten Zusammenhang, dann willst Du immer sofort andere davon überzeugen, wie Unrecht die Relegionen und der christliche Glauben doch sei. Und das ist Unwissenheit und Überheblichkeit. Wenn Du mir oben auch noch androhst mich zu lieben ("mein lieber...), dann mache ich was: Ich schalte ab. Und nicht nur den Computer. Jetzt beanstande ich das hier noch, dann werde ich es morgen nicht noch mal lesen müssen.
Kaffeesatz am 30. September 2008 01:44 Spielverderber. Dir leih ich nochmal meine Backförmchen...

Also ich habe weder vor Kinder zu bekommen, noch würde ich diese taufen lassen. Aber wenn ich mir meinen Bekanntenkreis so anschaue, dann lassen viele ihre Kinder taufen, ohne dass eine religiöse Erziehung dahintersteckt. Sie wollen schlicht, dass das Kind schön angepasst ist und den anderen Kinder später z.B. in punkto Konfirmation in nichts nachsteht, bzw. nicht ausgegrenzt wird.

Beide Kinder sind getauft, der eine katholisch, der andere evangelisch.
LG
Wieselchen
Darf ich fragen warum in verschiedenen Kirchen...??
Leyah am 30. September 2008 01:01 das will ich jetzt aber auch wissen ^^
Kaffeesatz am 30. September 2008 01:02 Um auf Nummer sicher zu gehen. So landet im Zweifelsfall nur eins in der Hölle. Sorry Wieselchen, den konnte ich mir nicht verkneifen.
wandpilz am 30. September 2008 01:03 @Kaffeesatz: laut loslach
Leyah am 30. September 2008 01:16 oder 1x Mamas, 1x Papas Konfession... wegen der Gleichberechtigung ^^
Wieselchen1 am 30. September 2008 01:24 lach... habt ihr euch nun endlich ausgetobt? Es ist nur entsprechend der Konfession der Väter. So enttäuschend einfach kann die Welt sein... ;)
LG
Wieselchen
Leyah am 30. September 2008 08:55 Schuldigung jetzt, aber... ich find das WIRKLICH witzig ^^
und WIE werden sie nun erzogen? Mehr katholisch? Mehr evangelisch? Erzählst du jedem Kind dann was anderes?
Wie geht das? ^^
Wieselchen1 am 30. September 2008 09:24 Leyah, der eine wird am 10.10. bereits 20 Jahre alt, da ist eh alles schon erledigt, und der Lütte ist drei Jahre alt, da fängt die Glaubenserziehung gerade erst an. Da der Lütte vom Vater erzogen wird, ist da vorprogrammiert, dass er evangelisch erzogen wird.
Ich persönlich habe und werde meine Kinder immer christlich erziehen ;)
LG
Wieselchen
Leyah am 4. November 2008 12:05 @ Wieselchen:
Okay, ist einleuchtend, aber musst shon zugeben, dass es sich schon komisch anhört, wenn man die Hintergründe nicht kennt
grinnns
LG

Nein, meine Tochter wurde nicht getauft. Mein Mann ist katholisch und ich bin konfessionslos. Ich kann mit dem Quatsch nichts anfangen und musste mich mit meinem Mann zum Glück nicht darüber streiten.
Wenn das Kind getauft wird, sollten schon beide dahinter stehen. Ich bin dafür, dass das Kind später (am besten als erwachsener Mensch) selbst entscheidet.
Kaffeesatz am 30. September 2008 01:17 Sehr lobenswert!

Meine Eltern haben mich getauft,aber ich hätte es vorgezogen mir selber aussuchen zu können,welcher Konfession ich angehöre. Ich empfehle,das Kind nicht zu taufen und es selber entscheiden zu lassen!
Ich würde warten, bis das Kind alt genug ist, das selbst zu entscheiden. Es ist schließlich eine wichtige und grundlegende Entscheidung im Leben des Kindes, die das Kind bewusst treffen sollte - oder eben nicht.
Und um biblisch zu argumentieren: Selbst Jesus (und der musste es ja wissen) hat die Kinder "nur" gesegnet. Getauft hat er Menschen, die sich aktiv dafür entschieden haben. Klar, das kann auch ein Kind oder ein Jugendlicher schon - ein Baby wohl kaum.
Am wichtigsten finde ich aber, dass allen bewusst ist, dass Taufe oder Nicht-Taufe NICHT über das Seelenheil des Kindes entscheidet. Es ist ein Zeichen.
Hirnlos am 30. September 2008 18:08 DH

Sind sie denn kirchlich gebunden? Ansonsten würde ich es nicht machen lassen.

Meine Große ist getauft und geht auch ab Frühjahr in Konfirmandenunterricht (findet Jesus schon immer toll, warum auch immer^^).
Mein Kleiner ist nicht getauft, aber eher durch Zufall. Irgendwie nie zu gekommen, und das war scheinbar auch gut so. Er findet den "Jesuskram" blöd, weil es eh alles nur gelogen ist, genau wie beim Osterhase und Weihnachtsmann. Und der Gott hat die Erde nicht gemacht, sondern der Urknall...
Sind seine Original-Worte !!!^^
Da kriegt man ja als Mutter schon fast ein schlechtes Gewissen, dass man sein Kind SO angelogen hat, haha
Und auf die Gott->Urknall Sache hatte ich nichtmal ne Antwort parat.
Also: Selber entscheiden lassen ist wohl echt das Beste ^^
Hirnlos am 30. September 2008 01:15 Ja selber entscheiden lassen.
Aber das mit dem Anlügen ist schon bedenklich, denn das Kinderhirn kann Muttis Aussagen über den "Jesuskram" nur anzweifeln, weil sie auch bei dem "Feierkram" gelogen hat.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht - und wenn er doch die Wahrheit spricht!
Leyah am 4. November 2008 12:08 @ Hirnlos:
Stimmt schon, aber wer erzählt seinem Kind denn nicht vom Weihnachtsmann oder Christkind???
Macht ihr, wenn das KInd fragt, gleich den ganzen Weihnachtszauber kaputt indem ihr dann sagt: Den gibt´s eh net. ???
Nur mal so nebenbei gefragt

Einfach mal überlegen, was mit der Taufe aus biblischer Sicht verbunden ist, bzw. was sie bedeutet (öffentliche Erklärung, daß man sich Gott hingegeben hat und nun ihm dienen möchte).
Dann überlegen, ob dieser persönliche Schritt schon von einem Säugling erfüllt werden kann.
Mal nachdenken, in welchem Alter sich das Beispiel überhaupt für die Taufe (Christus selbst) hat taufen lassen (im Alter von ungefähr 30 Jahren)!
ich habe zwei Kinder eine Tochter mit 18 und einen Sohn mit 14 . Meine Tochter wurde getauft , weil es halt so üblich war ........, meinen Sohn habe ich nicht taufen lassen und er wollte sich nicht konfirmieren lassen , da er meinte ,nur wegen des Geldes wolle er das nicht machen.......ich bin der Meinung , dass man als Eltern Religion nur dann weitergeben kann , wenn man wirklich davon überzeugt ist und an das glaubt , was man seinen Kindern darüber erzählt. Also : Taufen nur dann , wenn man von der Sache auch überzeugt ist und den Glauben vorleben kann.(Was bei mir nicht der Fall ist )
Hirnlos am 30. September 2008 01:32 Genau.
Wobei das mit dem Vorleben schon prima wäre - gemeinsam ist man stark.
Könnte sich ja noch verbessern ;-)
Hallo zusammen
Ich bin eigentlich auch der Meinung,wenn ich ein Kind bekommme, dass ich es Taufen lasse.Mein Verlobter ist aber der Meinung bzw. auf dem Standpunkt dass unserer Kind nicht getauft wird.
meine grosse wurde, auf drängen meines damaligen mannes, getauft. evangelisch. ihr wurde nie religion/glaube verwährt und sie lernte verschiedene glaubensrichtungen kennen. nach ca 7 jahren kam sie an und wollte den glauben wechseln. weil die katholisch getauften, gehen zur kommunion, tragen weisse kleider und und und. mit glaube hat das aber nichts zu tun, in meinen augen. ich ließ sie sie konfession wechseln unter protest, nun ist sie glücklich. bei der kleinen habe ich das alleinige sorgerecht und sie wird nicht getauft, bis sie begreift, was glaube bedeutet und wegen diesem hinter einer religion steht. da ist es mir wurscht, welche es wird, sie muss nur dahinter stehen. ich selbst gehe keinem glauben nach, habe aber durch schule und interesse, von jedem glauben etwas, das ich vermitteln, erklären und erzählen kann. was ich nicht weiss, kann ich im netz nachschlagen. verwährt bleibt auch ihr die religion nicht, habe sogar eine kinderbibel im haus, lasse sie in kirchen gehen etc... aber sie wird eben nicht getauft, weil ich sie nicht in eine schublade stecken will, weil man es eben so macht bzw weil andere dies auch tun.
Taufe erst ab 12 Jahren!
Laut der heiligen Schrift wird die Taufe erst anerkannt und wird dann auch erst vollzogen, wenn das Kind fähig ist seine eigenen Bekenntnisse zu Gott zu geben und bereit für die Taufe ist. D.h. ein Kind sollte erst mit ca. 12 Jahren oder später getauft werden, da es erst dann seinen eigenen, freien Willen zu Gott erklären kann und das Bewusstsein hat den Willen umzusetzen.
Hirnlos am 30. September 2008 18:07 Es gibt auch Kinder, die schon mit 7 Jahren getauft wurden, weil sie von klein auf im Glauben belehrt wurden und durch ihren Lebenswandel schon zeigen, daß sie alles begriffen haben und somit reif für die Taufe sind - und es selbst auch wollten.
Entscheidet es sich dann später doch anders, ist das zwar traurig für die Eltern, aber völlig in Ordnung. Es könnte ja noch später wieder zum Glauben zurückfinden.

Eltern tun viele Dinge im Namen ihrer Kinder, sie entscheiden stellvertretend dauernd über das Leben ihrer Kinder.
Das nennt man Verantwortung.
Für Christen gehört dazu auch die Taufe ihrer Kinder.
Dass die Kinder die Kinder später "selbst entscheiden sollen", halte ich für postmoderne Indifferenz. Das ist zwar sehr trendy, stellt aber letztlich nur eine für das gegenwärtige Deutschland typische Flucht vor der Verantwortung dar.
Solipsist am 1. Oktober 2008 01:55 Postmoderne Indifferenz? Flucht vor Verantwortung? Ein Kind gegen seinen Willen zu taufen ist nicht übernommene Verantwortung sondern Indoktrination. Per Definition.
Halt missionieren wo immer es möglich ist. Ob es Indios oder die eigenen Kinder sind. Möglichst allen den Stempel des eigenen Glaubens aufdrücken, ohne wissen zu können ob er der oder das richtige ist.
minister am 1. Oktober 2008 09:17 Immer schön die alte Atheisten-Keule rausholen...
Es hilft gar nichts, wenn Sie sich hinter der Idee verschanzen, sie seien der einzige, der je richtig nachgedacht hat. Glauben oder nicht Glauben sind zwei vollkommen unterschiedliche Perspektiven auf das Leben und sie sind beide gleich gut - weil gleich subjektiv - begründbar.
Für Christen ist es deshalb meist ebenso wichtig, das Kind taufen zu lassen, wie es beim Arzt impfen zu lassen - beides ist Ausdruck der persönlichen Verantwortung gegenüber dem Kind.
Da Sie die persönliche Entscheidungsfreiheit höher gewichten, kommen sie zu einer anderen Entscheidung. Das ist ihnen durchaus zu gönnen, weil es offenbar Ergebnis eines längeren Denkprozesses ist, wird aber von sehr vielen Menschen ohne diese Bildung nur als Ausrede für ihre eigene Unsicherheit und eben Indifferenz benutzt.
Solipsist am 1. Oktober 2008 13:06 Na das klingt doch als Antwort wenigstens etwas geblideter und fundierter als der damalige völlig deplatzierte und kausal völlig falsche Antisemitismus-Vorwurf. Wenn wir schon bei Keulen sind, meine ich.
Impfen. Ja. Gegen die Erbsünde. So ein kleiner Mini-Exorzismus am Taufbecken. Es ist immer das gleiche. Schuld und Sühne wohin ihr auch blickt. Und bei dem was am unschuldigsten ist, wird gleich mal angefangen.
minister am 1. Oktober 2008 14:02 Vielleicht sollte ich hier einmal deutlich machen, dass es ziemlich große Unterschiede zwischen katholischer und evangelischer Theologie gerade in Frage von Erbsünde, Schuld und Sühne gibt.
Während ich Ihnen zustimmen würde, dass es seit jeher katholische Praxis ist, durch Sündentheologie Macht auf die Gläubigen auszuüben, so ist reformatorische Theologie von jeher davon ausgegangen, dass gerade die von Gott geschenkte Vergebung und Nichtanrechnung von Schuld Grund menschlicher Freiheit ist.
Aus dem Alltag gesprochen: Schuld und Sühne sind bei weitem nicht die beherrschenden Begriffe evangelischer Theologie und Praxis.
Solipsist am 1. Oktober 2008 18:33 Na, wenigstens ist er Protestant.
Da ist noch ein Punkt, auf den Sie nicht eingegangen sind.

Ich lasse mein Kind jetzt noch nicht taufen. Wenn es alt genug ist, soll es selbst entscheiden, ob es das möchte oder nicht.
wenn ich das schon höre man soll die kinder selber entscheiden lassen da krieg ich einen hals. habt ihr euch die kinder heutsotage mal angeschaut???? ich als mutter entscheide bis meine kinder 18 oder sogar länger. wie wärs mal mit verantworung ünernehmen für sein handeln. minister geb dir zu hundert prozent recht
Solipsist am 1. Oktober 2008 01:43 Würdest Du Deinen Säugling auch als CSU-Mitglied einschreiben lassen?
wenn du diskutieren willst dann komm bitte mit gescheiten antworten. dein csu zeug ist scho zuweit hergeholt. es geht hier um religion. davon besitzt du anscheinend nichts, sonst würdest net so ein scheiß schreiben
Solipsist am 1. Oktober 2008 22:47 Was bleibt mir zu antworten wenn schon einfachste Sachverhalte freimütig als "zu weit hergeholt" deklariert werden? Du einräumst nicht zu verstehen wovon ich rede, aber gleichzeitig andererseits sagst, ich redete einen Scheiß? Was denn nun?
Also noch mal:
Weißt Du schon, ob Dein Kind mal CSU wählen würde wenn es erwachsen sein wird?
Nein?
Wozu dann bei der CSU anmelden?
Nächster Schritt:
Weißt Du schon ob Dein Kind mal den Glauben sich aussuchen wird, wie Du es getan hast?
Nein?
Wozu dann taufen?
...
Aber, lass mich raten, Du sorgst schon dafür dass in Eurem Haus gefälligst das richtige geglaubt wird.
optimafide am 11. Januar 2009 15:53 ich habe das nur so überflogen was bis hierher geschrieben, aber eins fällt auf, dass man vergisst, als Christ hat man die Pflicht, seine Kinder taufen zu lassen, auch glaubt man (als Christ) daran, das einzig Richtige und Gute für das Kind zu wählen. Da darf man nicht das Kind selbst entscheiden lassen. Wieso weißt das hier niemand?
Solipsist am 11. Januar 2009 16:01 "das einzig Richtige und Gute für das Kind zu wählen. Da darf man nicht das Kind selbst entscheiden lassen."
...
Ob das was Du glaubst das einzig richtige und Gute ist, ist Deine Meinung. Und Deine Meinung muss ja wohl nicht die einzige Wahrheit sein. Dein Kind könnte zu einer anderen Meinung gelangen wenn Du ihm erlauben würdest seine eigene Meinung von der Welt zu bilden. Tust Du aber nicht. Du hältst es für besser Dein Kind zu indoktrinieren. Und das ist so falsch wie nur was falsch sein kann.
Nennt sich Glaubensfreiheit.
...
"Man sollte sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muß von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren."
Friedrich von Schiller

Also ich habe meine Kinder nicht Taufen lassen den ich finde sie sollen selber entscheiden wen sie alt genug sind , mich hat ja leider keiner gefragt als Kind :-(
nein mine kinder sollen es selbst wissen was sie wollen wen sie groß sind ic finde es falsch kinder da zu zuzwingen
lol
lustige Nebeninfo: das Christentum ist eine Sekte.
Es entspringt dem Judentum und ist eine Abspaltung mit neuem Anführer (Jesus)...
von daher nicht mal eine Beleidigung...
und so kann ich ungestraft das Christentum zusammen mit Scientology in einen Topf werfen ;-)
ichlachmichgradweghier
Genaugenommen nicht!
Jesus führte den Grundgedanken des Dienstes für Gott weiter und vermittelte dem jüdischen Volk, wie weit es vom Ursprung abgewichen ist.
jaja, sagen die Christen. Sag das mal den Juden.
:) das schmeckt denen garnicht. Heute genausowenig wie vor 2000 Jahren grins