Frage von CROSGROSSTERFAN, 52

Würdest du mit einer Kuh tauschen? Begründe?

Wir haben die Aufgabe (Fragestellungen) in Philosophie auf bekommen und ich weiß nicht wirklich wie ich ran gehen soll. Kann mir jemand helfen? Also ich würde sagen nein, da die Kuh ja regelmäßig vergewaltigt wird und nach 4 Jahren auf einem Teller landet und dann ausgeschieden wird. Okay so sollte ich es vielleicht beschreiben😂. Kann mir jemand weiter helfen? LG!

Antwort
von Grautvornix16, 10

Was habt ihr eigentlich für einen bescheuerten Lehrer" ?! Oder versucht der lustig zu sein? Als Unterrichtsform wäre gegen Humor echt nichts einzuwenden - wenn da noch was Philosophisches kommt. Wahrscheinlich macht der das fachfremd - oder? Ich würde ihn mit einer Gegenfrage testen: Wie kann oder soll ich die (Selbst-) wahrnehmungs- und Leidensfähigkeit einer Kuh definieren um ihr zu unterstellen, dass sie sich zu sich selbst als Wesen unter anderen Lebensbedingungen in ein leidensfähiges Verhältnis setzen kann. Wie definiere / messe ich diese Fähigkeit zur "Selbstdiskrimmination und/oder -reflektion? So ist das einfach nur "Äpfel mit Birnen" vergleichen und man müßte die Antwort wegen Blödheit der Frage verweigern.(Ich denke übrigens, dass Tiere sehr wohl leidensfähig sind - sonst wären sie auch nicht lernfähig - auf welchem Level ist eine andere und aus dem fehlenden Zugang des Menschen zu dieser Frage reine Spekulation). Aber wie auch immer. So wie das bei deinem Lehrer klingt reicht als Antwort auch ein Lied der Comedian Harmonists:


"Ich wollt', ich wär' ein Huhn,
ich hätt' nicht viel zu tun,
ich legte vormittags ein Ei und abends wär' ich frei.
Mich lockte auf der Welt kein Ruhm mehr und kein Geld.
Und fände ich das große Los, dann fräße ich es bloß.
Ich brauchte nie mehr ins Büro. Ich wäre dämlich, aber froh.

Ich wollt', ich wär' ein Huhn,
ich hätt' nicht viel zu tun,
ich legte täglich nur ein Ei und sonntags auch mal zwei.

Der Mann hat's auf der Welt nicht leicht, das Kämpfen ist sein Zweck.
Und hat er endlich was erreicht, nimmt's eine Frau ihm weg.
Er lebt, wenn's hoch kommt, hundert Jahr und bringt's bei gutem Staat
und nur, wenn er sehr fleißig war, zu einem Rauschebart.

Ich wollt', ich wär' ein Huhn,
ich hätt' nicht viel zu tun.
Mich lockte auf der Welt kein Ruhm mehr und kein Geld.
Ich brauchte nie mehr ins Büro.
Und Du wärst dämlich, aber froh.

Ich wollt', ich wär' ein Huhn,
ich hätt' nicht viel zu tun,
ich legte täglich nur ein Ei und sonntags auch mal zwei.

Ich wollt', ich wär' ein Hahn,
dann würde nichts getan.
Ich legte überhaupt kein Ei und wär' die ganze Woche frei.
Dann lockt mich auf der Welt kein Ruhm mehr und kein Geld.
Ich setz' mich in den Mist hinein und sing' für mich allein.
Ich ginge nie mehr ins Büro,
denn was ich brauchte, kriegt' ich so.

Ich wollt', ich wär' ein Hahn,
dann würde nichts getan.
Ich würd' mit meinen Hühnern gehen, das wäre wunderschön."


Gruß

Kommentar von CROSGROSSTERFAN ,

Die Frage baut auf einen ähnlichem Text auf 😂

Kommentar von Grautvornix16 ,

Dachte ichs mir doch :-)))

Antwort
von Eselspur, 5

Ich verstehe deine Antwort und würde sie auch so geben.

Vielleicht will euer Lehrer euch aber ein bisschen zum Spielen mit dem Denken anregen. Dabei muss man nicht alles so 100% ernst nehmen...

Also keine Ahnung, ob das bei euch so verlangt ist, aber vielleicht wäre auch möglich:

"Auch wenn eine Kuh schließlich am Teller eines übergewichtigen Europäers landet, hat sie wenigstens die Gewissheit, auch nach ihrem Tod einen Sinn zu erfüllen.

Und vorher kann sie mit großen Augen genau schauen und wird nicht durch Handy und Fernseher abgelenkt. Eine Kuh kaut mehrmals - und lässt sich Zeit dabei. Sie hat überhaupt keinen Stress, eigentlich beneide ich sie sehr..."

Antwort
von marcussummer, 26

Kommt drauf an, unter welchem philosphischen Ansatz das beurteilt werden soll. Wenn es um einen Ansatz mit Schuld und Verantwortung geht, kann die Kuh als (davon bin ich jedenfalls überzeugt) nicht denkendes und damit nicht schuldfähiges Wesen sich nicht schuldig machen und ist damit moralisch um einiges weniger belastet, als ein Mensch. Ein Mensch ist (im Normalfall) einsichts- und damit schuldfähig. Die im Stall lebende Kuh hat keine Verantwortung für ihr Leben und kann damit weder gestalten, noch Fehler machen.

Antwort
von DarkScammer321, 31

Klar, wer steht nicht gerne 24 Stunden 7 Tage im Stall und wartet auf seinen Tod.

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