Frage von halloschnuggi, 132

Würdest du in bei minus 6° C mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren??

Oder um Sport zu machen. Hat das irgendwie Nachteile außer dass man friert?

Antwort
von WeiSte, 44

Meine Radtouren um die 80 km bis 110 km Länge als Freizeitbeschäftigung/Sport mache ich bis ca. Minus 5 Grad. Danach wird mir das zu kalt, bzw. ich verkürze die Strecke deutlich auf vielleicht die Hälfte.

Zur Arbeit habe ich nur knappe 5 km Strecke, die fahre ich bei jeder Temperatur - das kälteste bisher waren Minus 18 Grad. Da hat dann allerdings die Nabenschaltung am Rad langsam Schwächen gezeigt, d.h. die Gänge sind nicht mehr spürbar eingerastet, sondern "stufenlos", also ich konnte nur noch Schalten nach Gefühl und ohne spürbares Einrasten der Gänge am Drehschaltgriff. Für mich selbst war die Temperatur aber Dank entsprechend warmer Kleidung auch kein Problem.

Und was Regen und Schnee betrifft:

Bei Regen fahre ich nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit sondern mit dem Auto, allerdings nur weil ich nicht klatschnass da ankommen will. Meine Freizeit-Radtouren mache ich hingegen auch bei Regen, denn wenn ich wieder zu Hause bin, kann ich die nassen Sachen gleich in den Keller zum Trocknen hängen.

Was ich aber NIEMALS mache, also weder in der Freizeit noch zur Arbeit, ist bei Schnee zu fahren. Da ist mir die Sturzgefahr zu hoch, vor allem auf glatt gefahrenem oder schon mal angetautem und wieder gefrorenem Altschnee und da lasse ich das Rad tatsächlich dann lieber stehen.

Nachteile hat das alles nicht. Ich bin seit Jahren nicht mehr krank gewesen; nicht mal eine Erkältung. So schlecht kann das Radfahren bei Regen und Kälte also nicht sein :-)

Antwort
von TimeosciIlator, 73

Die Alternative wäre für mich zu Fuß. Insofern bevorzuge ich per Drahtesel dem per Pedes. Mit dem Fahrrad wäre nur bedenklich, dass es glatt sein kann. Deshalb immer mäßige Geschwindigkeit, äußerste Konzentration, Umsicht, und vor allen Dingen nicht innerhalb von Kurven bremsen !

Den Rest muss mal wieder "Der-da-oben" erledigen :-)

Expertenantwort
von FelixLingelbach, Community-Experte für Fahrrad, 46

Das ist wirklich nur eine Frage der Ausrüstung. Mit den richtigen Sachen fährt es sich sogar viel besser im kalten Winter als im Regen.

Die exponierten Stellen müssen geschützt sein mit einem winddichten Stirnband und ebenfalls winddichten Handschuhen. Dünne Regensachen aus atmungsaktiver Microfaser funktionieren erst bei Kälte richtig gut. Man schwitzt nicht. Drunter trägt man je nach Kälte ein paar Laken normale Baumwolle.

Das Rad sollte wenigstens vorn einen Spikereifen haben, auch ein Nabendynamo wäre zu empfehlen.

Geld ist das Problem. Für eine gute Ausrüstung bezahlst du fast so viel wie für ein Fahrrad. 

Kommentar von FelixLingelbach ,

OmG,  Lagen natürlich, nicht Laken :-)

Kommentar von PeVau ,

Laken gehen aber auch, wenn man denn will. ;-))

Antwort
von Entdeckung, 38

Ich würde nicht nur, ich mache es ...!

Nachteile?

Nun, immer vorausgesetzt, dass du ein geübter Radfahrer bist, und dein Fahrrad entsprechend ausgerüstet ist (ganz wichtig sind dabei die Reifen etc.) ... UND ... unter der Voraussetzung, dass du entsprechend gekleidet bist (besonderen Wert musst du auf deine Handschuhe legen, da deine Finger ständig bereit sein müssen, raschest schalten zu können), fallen mir keine "außergewöhnlichen" Nachteile ein.

Aber, wie eingangs schon erwähnt, du musst ein geübter Radfahrer sein, der über ein entsprechendes Fahrrad verfügt, und der weiß, was er sich wann zumuten kann und was nicht.

Antwort
von Nirakeni, 65

Wenn es nicht glatt ist und kein eiskalter Wind ist, warum nicht? Und bei richtiger Kleidung friert man auch nicht. Wir als Kinder vom Land mussten bei jedem Wetter (manchmal bis zu 20 Grad minus, harte Winter) zur Schule gehen oder wenn es ging mit dem Rad fahren. Immerhin 8 km. Schulbus gab es nicht. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Antwort
von claushilbig, 13

Als Schüler bin ich bis -7°C ohne Handschuhe zur Schule gefahren, hat mir nicht geschadet.

Heute (35 Jahre später) bin ich völlig verweichlicht und fahre gar nicht mehr ... :(

Antwort
von Dackodil, 47

Wenn du ordentlich in die Pedale trittst, fierst du ganz schnell nicht mehr.

Der menschliche Körper wurde für ganz andere Belastungen gebaut. Das ist ein Lachsack.

Antwort
von speeddidi2k15, 78

Ja würde ich, wenn man sich richtig anzieht geht das auch. Ich fahre nur kein Rad wenn es richtig glatt ist, das ist mir dann zu gefährlich, aber wenn es nicht glatt ist gehe ich raus und mache Sport. 

Finde es auch angenehm die kalte Luft zu spüren und darin zu Laufen oder Rad zufahren... Mir macht es erst recht richtig Spass mit den Mountainbike durch den Schnee zufahren und etwas durch den Wald. Ist schön :)

Antwort
von Deepdiver, 48

Gegen Kälte kann Mann/Frau sich anziehen.

Antwort
von MachEsNochmal, 48

Hast du denn Winterreifen drauf? :D

Also ich würd es nicht ...

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