Würden wir nicht deppresiv werden, wenn wir keine Probleme hätten?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ein "Problem" ist doch erstmal nur ein Zwischenfall, ggf. eine Herausforderung wofür man eine Lösung finden muss/kann.
Manche "Probleme" können wir nicht beeinflussen bzw. können wir nichts daran ändern --> akzeptieren.

Du wirst es niemals schaffen komplett ohne Zwischenfälle zu leben. Nehmen wir an du möchtest eine Flasche Fanta öffnen und bekommst diese nicht auf. Entweder überlegst du dir eine neue Technik oder du fragst einen Erwachsenen/stärkeren Menschen dir zu helfen. Weiterhin kannst du es natürlich bleiben lassen. Du kannst es bleiben lassen und dir denken du bist gescheitert. (Gefühl) Du kannst es bleiben lassen und dir denken, die blöde Fanta ist mir sowas von egal, dann trink ich halt Wasser :-) (Gefühl, gewisser Erfolg, Ersatz/Lösung gefunden)

Wirst du nun mit massiven Problemen oder einer großen Masse in kurzer Zeit überwältigt verlierst du ggf. den rationalen Fokus. Es erdrückt dich. Jetzt kommt es natürlich auch auf deine erlernten Muster an. Wenn du dir vielfach irgendwie helfen konntest dann wird es dich nicht so sehr runterziehen. Wenn du schon immer allein gelassen wurdest, wird es dir schwerer fallen dich zu positivieren.

Wenn du nun dreißig so Baustellen hast weißt du vielleicht auch nicht mehr wie du priorisieren sollst und empfindest alles als frustrierend/vergeblich und gibst auf. Es ändert sich ja ohnehin nichts. Es macht keinen Sinn.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man kann aber auch bei einem Problem dass man nicht bewältigen kann depressiv werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?