
Nicht in der digitalen Zeit.

Die Technik macht es bis auf wenige Ausnahmen überflüssig. "Fräulein Müller, bitte zum Diktat" ist nicht mehr üblich.
Besonders in der Uni nützlich, wenn man kein Geld für einen Laptop o.Ä. hat!
Denn die Möglichkeit, mit einem Diktiergerät Informationen aufzuzeichnen, besteht an Orten nicht, an denen es ruhig sein muss.
Aber natürlich kann man Steno immer gebrauchen. So schnell ne Notiz am Telefon in Schreibgeschwindigkeit mitnotieren, an einer Sitzung was blitzschnell zwischen die Dok.kritzeln, wichtige, persönliche Infos, die eben vertraulich sind und bleiben sollen sind in Steno prima. Mir würde was ohne diese geniale Schrift fehlen. Was nützt einem schnell denken, wenn man nicht auch schnell schreiben kann?? Wer schneller schreiben kann, ist einfach schneller am Ziel. Fazit: Stenoschreiber sind eine Nasenlänge voraus. Vielleicht die Entscheidende! gruss cheeky620
Man könnte ja Reli dafür streichen ;-)
goodboy21 am 26. April 2009 00:15 na ich hoffe nicht dass du das hier ernst gemeint hast!;-)

Heute gibts Diktiergeräte
... die man aber, wenn es ruhig sein muss, nicht gebrauchen kann (z.B. Uni).
Himbeergeist am 26. April 2009 00:24 Der Punkt geht an Dich !

...ist bestimmt nicht schlecht wenn man's kann, aber wo wird das denn heutzutage noch "benutzt" bzw. gebraucht? Meines Wissens gar nicht mehr,...
doch, bei älteren chefs ist das durchaus noch üblich. mein vorheriger chef (prof) hat selbst in steno seine notizen gemacht und war enttäuscht, daß wir 2 tippsen dat nicht konnten. mein jetziger chef hat das von seiner sekretärin auch verlangt (älterer herr, kaufmann)...
Heute gibt es technische Geräte wie Handys, mit denen man Gesprochenes aufzeichnen kann, um es nochmal hören zu können.
Es geht bei Steno ja nicht zwingend darum, Gesprochenes noch einmal wörtlich wiederholen zu können. Steno eignet sich hervorragend, um "mal eben schnell" etwas zu notieren, z. B. während eines Telefongesprächs. Da nutzt mir doch ein Handy oder Diktiergerät nichts.
Klar macht Steno heute Sinn. Sicherlich ist Steno fürs Diktieren "out". Aber wir leben in einer Zeit, in der es auf Schnelligkeit ankommt. Wenn ich mir Notizen bei der Arbeit mache oder Protokolle zu führen habe, dann mache ich das in Steno. Genauso Entwürfe für längere Texte. Das ist eine echte Zeitersparnis!
In sämtlichen Fortbildungen habe ich meine Unterrichtsmitschriften in Steno gemacht - und nicht hinterher übertragen, sondern nach den Stenogrammen gelernt. Vorteil: Während die anderen noch wie wild mitschreiben, kann ich mir schon Gedanken über das Thema machen!
Stenografie ist eine ganz tolle Sache! Ich schreibe privat und beruflich jede handschriftliche Notiz in Steno. Geht viel schneller und ist leicht zu lesen! Es ist ja nicht so, dass man heutzutage nur noch am PC schreibt. Für Notizen aller Art wie z. B. auch am Telefon, Randnotizen in Büchern, bei Protokollen und dem Mitschreiben von Vorträgen und Uni-Vorlesungen ist die Stenografie unschlagbar! Auch natürlich bestens geeignet für private Aufzeichnungen aller Art. Wer meint, dass es veraltetes Wissen ist, hat es in der Regel selber nie gelernt und redet wie ein Blinder von der Farbe.
oh gott, das sollte man keinem mehr antun. ich musste es lernen und hab es nie gebraucht. dank an die erfinder von diktiergeräten.

nein, braucht heute (fast) keine/r mehr ;-)

Fragt heute (bis auf wenigen Ausnahmen) kein Mensch mehr nach. Selbst, wenn man (wie ich) 10 Finger blind schreiben kann, wird man schon angeguckt wie ein Weltwunder :-) Mit zusätzlichen Stenokenntnissen scheint man ein Außerirdischer zu sein :-)
Was von der Allgemeinheit als seltsam oder nutzlos angesehen wird, muss es deswegen ja noch lange nicht wirklich sein.
Kuschelwuschel am 26. April 2009 00:30 Nee hat früher mal alles durchaus Sinn gemacht. Es gab Zeiten da stand in den Stellenangeboten drin, daß man mindestens so und soviel Anschläge schaffen muß. Fragt kein "Schwein" mehr nach und ich freue mich trotzdem, daß ichs kann :-)

wird heute so gut wie überhaupt nicht mehr verwendet - es gibt ja Computer. selbst bei Gericht gibt es keine Stenografen mehr, dort wird direkt ins Notebook getippt. ein Schreibmaschinenkurs wäre hilfreicher
Hast Du denn den PC immer schnell zur Hand unterwegs, wenn Du was Wichtiges notieren willst? Und was tust Du, wenn mal PC-Absturz ist oder das geliebte Aufnahmegerät ne Panne hat? Da siehste alt aus. Für Journalisten ist Steno m.M.nach unerlässlich z.B. Nicht als Ersatz für die Technik, aber als perfekte Ergänzung. Denn von uns allen wird ja tagtäglich "smarter arbeiten" verlangt. Also auf ganzer Ebene sozusagen.
mmausmoelln am 28. April 2009 12:44 Das Problem mit Steno ist, dass jeder seine eigene Schrift und seinen eigenen Stil entwickelt - was nutzt die Steno-Aufzeichnung des Journalisten, wenn er z.B. als Kriegsberichterstatter das Zeitliche segnet - und keiner kann sein Gekrakel lesen? Und wenn PC-Absturz oder Aufnahmegerät-Panne ein Thema sind, was ist denn dann mit dem abgebrochenen Bleistift oder nassem Papier? Steno ist tot und bleibt es auch.