Frage von RasierAbdi, 53

Würde mir der Schulwechsel helfen?

Hey Community,

ich habe ein Problem, was mich sehr belastet. Ich wurde bereits in drei unterschiedlichen Klassen gemobbt. Es fing mit Klasse D in der vierten an, als meine ehemalige beste Freundin mich hintergangen hat und ich damals jede Pause mit ihr verbrachte, also war sie mein einziger Halt und ich hatte somit niemanden. Zu dem habe ich seit meiner Geburt eine Art psychische Störung, die mit meinem Magen zu tun hat und durch das Ausschließen in der klasse wurde sie schlimmer und meine Fehlstunden häuften sich. Zum glück kam ich dann auf die weiterführende Schule auf ein Gymnasium. In der sechsten Klasse fing einer aus unserem Freundeskreis an, mich nicht mehr zu mögen und hetzte unsere restlichen Freunde gegen mich auf. Er hetzte zuerst seinen besten Freund gegen mich auf und sein bester Freund hatte einen Mitläufer usw. Somit hatte ich nur noch einen Freund in der Klasse, der nicht mal zu mir stand und nur heimlich mit mir befreundet war. Ich wechselte nach der sechsten auf eine Realschule. Die ersten Monate waren super, jedoch geriet ich an falsche Freundinnen, die anfingen absurde Lügen über mich zu erzählen ( dass ich mit 12(!) einen Jungen aus unserer Klasse einen Blasen möchte) und beklauten mich und die Jungs aus meiner derzeitigen Klasse waren mit den Mobbern aus der alten Klasse befreundet. Durch meine psychische Störung , die sich dadurch verschlimmerte, hatte ich extrem viele Fehlstunden und ging häufig aus Angst nicht in die Schule, sodass ich die 8. Klasse wiederholen musste und in eine andere Klasse auf der selben Schule kam. Ich hatte immer Angst an dem Gang meiner alten Klasse vorbeizugehen und war immer noch den selben Leuten mit ihren Blicken ausgesetzt in den Pausen. Meine Klasse war eigentlich nett, jedoch hatte ich trotzdem Angst zur Schule zu gehen. Ich gehe seit September nicht mehr in die Schule aus großer Angst und meine Mutter und ich sind am Ende und suchen nach Lösungen. Zum einen stehe ich seit August auf einer Warteliste von einer Tagesklinik, um meine Störung zu überwinden und um die Schulangst hinter mir zu lassen. Meine Mutter meinte, dass es vielleicht gut wäre, wenn ich auf einer Schule in eine andere Stadt gehe, wo mich keiner kennt und keiner die Mobbinggeschichte weiß. Ich bin an sich ein normales Mädchen. 15 Jahre alt, sehr höflich, clever und gepflegten Auftreten. Ich bin aber nicht typisch. Ich folge nicht dem Trend, zocke gerne und skate viel lieber und bin eher mit Jungs befreundet als mit Mädchen. Meint ihr, dass es was bringen würde auf einer Schule in einer anderen Stadt zu gehen?

Danke für jeden, der sich Zeit nimmt, mir zu helfen!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sarlenklo, 20

Ich denke schon, dass es was bringen würde. Ich selbst (17 J.) habe selbst dreimal auf andere Schulen gewechselt, auch wegen Mobbing. Dazu habe ich mich selbstverletzt und litt (bezehungsweise leide) an verschiedenen psychischen Störungen. Und ich muss dazu sagen, dass es sich bei mir gegeben hat. Natürlich kann man nicht zu 100% sagen, dass es bei dir auch so enden würde, aber ein Versuch wäre es natürlich wert! Ich, an deiner Stelle, würde es wirklich ausprobieren. 

UND ich muss im Übrigen erwähnen, dass ich auch nicht das typische Mädchen bin. Ich bin überwiegend mit Jungs befreundet und skate auch!! Naja, und auch das andere trifft voll auch auf mich zu. 

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und Glück und Kraft, und was du sonst noch so brauchst! Du packst das!! Ich habe es auch geschafft! Und wenn du aus irgendwelchen Ursachen reden möchtest, dann kannst du mich jederzeit anschreiben!

Antwort
von stany1, 16

ich denke schon dass das was bringt jedoch musst du da aufpassen nicht wieder die gleichen probleme zu bekommen

weißt du kinder oder menschen sind generell sehr oberflächlich zieht man nicht die teuersten modernsten klampotten an oder sieht man nicht gerade gut aus ist man direkt abgeschrieben

also ich hatte ein mädchen noch vor kurzem in meiner klasse die hatte epileptische anfälle und sah auch einbischen behindert aus wenn man das so sagen kann sie war so an sich recht nett aber sie wahr über höflich also zu nett quasi  und das nervte auch viele sie hat sich wichtig aufgespielt und auch einbischen komisch verhalten

also ich möchte jetzt nicht sagen dass du auf die eben genannten sachen achten sollst nicht zu machen oder dir ein beispiel dan zu nehmen aber ich kenne dich ja nicht ich weiß ja nicht wie du dich verhälst also sieh es als tipp an :)

viel glück ^^

LG stany1 <3

Antwort
von AsliloveEren, 20

Also ich würde gehen wenn ich so oft wechsle und gemobbt werde würde ich gehen also viel glück aber wir unterstützen dich ;)))!!:)

Antwort
von DaCook, 18

Wohnst du in einer großen Stadt. Wenn du in der Kleinstadt wohnen würdest ist es ja meistens so das ich alle Jugendlichen kennen. Eine Neuanfang könntest du echt in einer anderen Stadt machen.

Antwort
von KBB0815, 19

Hallo, das ist schwierig, denn irgendwer kennt immer irgendwen aus deinem alten Umfeld und so bist du ruckzuck wieder in dem alten Kreislauf. Da müsstest du schon sehr weit weggehen. Den Kreislauf kann man am besten durchbrechen, wenn man sich wehrt. Schau, dass du möglichst schnell in die Tagesklinik kommst und such nach einer Beratungsstelle, für Mobbingopfer, hier bekommst du das knowhow für den Umgang mit Tätern.

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