Würde mich mein Arzt rückwirkend für einen Tag im letzten Monat krankschreiben!?

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14 Antworten

Es gibt kein Recht auf rückwirkende Krankschreibung. Wenn man so krank ist, dass man nicht mehr in die Praxis kann, so kann man Hausbesuche vereinbaren.

Wenn der Arzt einen und das Krankheitsbild gut kennt, kann er mal einen Tag rückwirkend krankschreiben. Aber doch nicht Ende November für einen Tag im Oktober!

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Eine rückwirkende Arbeitsunfähigkeitsschreibung ist meistens kein Problem, wenn der Patient einen Tag später beim Arzt war, aber einen Monat später wird der Arzt Dir wohl kaum eine solche Bescheinigung ausstellen.

Fakt ist, dass der Arzt grundsätzlich eine rückwirkende Krankschreibung ablehnen kann. Er muss nachvollziehbare Gründe für eine solche Krankschreibung haben und normalerweise darf er Dich wirklich nur dann krankschreiben, wenn er Dich auch untersucht hat. Aufgrund Deiner späteren Erzählungen darf er Dich nicht krankschreiben.

Gehst Du jetzt z.B. mit einer schweren Erkältung zum Arzt, dann kann dieser nachvollziehen, dass es Dir einen Tag zuvor wahrscheinlich auch schon schlecht ging.

Gehst Du jetzt aber putzmunter zum Arzt und bittest ihn um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für einen Monat zuvor, ohne dass er Dich an diesem Zeitpunkt untersucht hat, macht er sich normalerweise sogar strafbar, weil er gar nicht objektiv beurteilen kann, ob Du arbeitsunfähig warst oder nicht.

Du kannst den Arzt fragen, aber ich glaube, ich weiß schon jetzt, was er antworten wird.

Er kann Dir lediglich eine Bescheinigung dafür geben, dass Du unter Migräne leidest und dass es sein könnte, dass Du auch an diesem Tag krank warst. Ob Dir das aber hilft, ist fraglich.

Ich wünsche Dir alles Gute und eine schöne Weihnachtszeit

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Rein rechtlich darf der Arzt das nicht. Er kann dir aber sehr wohl bestätigen, dass du Migräniker bist und deshalb gelegentlich ausfällst.

Mir ist kein Migräne Patient bekannt, der bei jeder Migräne beim Arzt auf der Matte steht, das geht schlicht meist auch gar nicht, weil die Anfälle häufig und so so stark sind, dass man nicht mal das Telefon in die Hand bekommt.

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Einen Monat später? Das darf dein Arzt gar nicht, egal wie gut du dich mit ihm verstehst. Um das überhaupt machen zu können müsste er Urkundenfälschung begehen und ich glaube nicht, dass dein Arzt das für dich macht.

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Nein. Ärzte schreiben meistens nur rückwirkend für den Tag davor krank. Ich glaube maximal 3 Tage zurückliegend.

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Schlicht und einfach er wird dies nicht machen, weil er es nicht darf.

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So weit zurück dürfen Ärzte keine AU ausstellen. Auch wenn du ihn noch so lange kennst.

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Nein, kein seriöser Arzt würde das machen - darf er auch gar nicht.

Abgesehen davon würde die Krankenkasse da auch gar nicht mitspielen.

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Nur wenn ihm seine Zulassung völlig egal ist.

Die dürfte er nach der Aktion nämlich los sein.

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Dass das schmerzhaft war und Dich ausgeknockt hat, glaube ich Dir.

Allerdings rückwirkend - letzten Monat...?

Wenn es sich um eine Krankheit handeln würde, wo man einen Monat später definitiv sagen kann: ja, das ging zu dem Zeitpunkt ganz sicher nicht  -  wenn man z.B. ein Bein gebrochen hatte - dann könnte das gehen.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ein Arzt Dich über einen so langen Zeitraum hinweg rückwirkend für einen Tag krankschreiben kann.

Da musst Du irgendwie anders aus der Nummer rauskommen...

Grüße, ----->

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ein Arzt DARF gar nicht rückwirkend krank schreiben. Er kann ja auch nicht in die Vergangenheit reisen und feststellen, daß Du arbeitsunfähig warst.

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Das kannst du glatt vergessen ein AU für einen Monat rückwirkend zu bekommen. Krank im Oktober, AU Ende November abverlangen -- ein Unding.

Eine AU ür 2 Tage Rückwirkend, ja.

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Meine Ärztin hat das nach Anfrage nicht getan, sie darf es nicht (und sie ist ziemlich gut). Besser: gleich zum Arzt. Dann ist noch viel zu retten und es ist auch viel glaubwürdiger und echter, oder ?

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Dann frag ihn halt einfach?

Ich würde es nicht machen, mittlerweile ist schließlich fast Dezember und der letzte Monat war Oktober.... ist also schon sehr lang her?

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