Frage von lost5, 74

Würde man zunehmen?

Würde man zunehmen ,wenn man insgesamt 900 kcal an einem Tag gegessen hätte aber sonst nur 200-400 kcal am Tag isst?

Antwort
von GuenterLeipzig, 18

Egal, ob Du 900 kcal oder nur 200 - 400 kcal/Tag zu Dir nimmst, es ist in jedem Fall zu wenig.

Es macht Dich krank un anfällig für allerlei Ungemach.

Ich kann die Worte von AktivundGesund nur unterstreichen und mit dem nachstehenden Link ergänzen.

https://www.marathonfitness.de/10-kilo-abnehmen-in-4-wochen/

Die kurze Einschätzung vpn GreenSmileyFit formuliert meine ersten beiden Sätze noch etwas drastischer, die im Prinzip genau so auch gemeint sind.

Ergänzend sei vermerkt, dass ich binnen 3 Jahren erst einmal ca. 20 kg Fettgewebe ausschließlich durch ausdauersportliche Aktivitäten verstoffwechselt habe ohne zu diäten oder zu hungern.

Ab meinem zweiten Sportjahr habe ich gezielt Krafttraining hinzugeschaltet.

Das hatte zwar zur Konsequenz, dass ich willentlich 4 kg Muskelmasse zugelegt habe, sich jedoch meine Körperkomposition insgesamt deutlich verbessert hat.

Jetzt halte ich mein Gewicht seit ca. 1 Jahr und kann mehr futtern als je zuvor, ohne dass was passiert, eben weil ich durch das Mehr an Muskelmasse einen erhöhten Ruheumsatz habe und bei Aktivität erst recht eien gesteigerten Aktivitätsumsatz.

Hier schließt sich der Kreis:

Wer einmal verstanden hat, dass nachhaltiges Abnehmen nur über die Ankurbelung der Stoffwechsellage möglich ist und nicht über irgendwelche Hungerdiäten, die die Stoffwechsellage eher nach unten drücken, kommt gar nicht erst auf die Idee, irgendwelche Diäten zu beginnen oder gar zu hungern oder zu fasten.

Günter

Antwort
von AktivundGesund, Business, 30

Diesen Aufschrei höre ich sehr sehr oft, gerade von Frauen die mit dem Training in unserem Fitnessstudio in Mainz und Budenheim begonnen haben und die ersten „Erfolge“ sichtbar werden.

Doch was sind denn die Erfolge, wenn ich Gewicht abnehmen will, aber die Zahl auf der Waage größer wird?

Zuallererst muss man schauen warum sich das Gewicht verändert, gehe ich einmal die Woche in das Fitnessstudio und als Belohnung esse ich die doppelte Menge?

Dann ist die Antwort relativ simpel: Du machst zu wenig für die Mengen an Essen!

In den meisten Fällen ist es so, dass die Muskulatur durch das Training einen Reiz bekommt, an den sie sich anpassen will, damit das nächste Training leichter wird.

Das bedeutet, dass wir ein Zuwachs an Muskulatur bewirken. Dies darf man nicht falsch verstehen und sich darunter vorstellen, dass man direkt wie ein Bodybuilder aussieht, sondern es ist viel mehr in erster Hinsicht eine Straffung und Zunahme der Belastbarkeit.

Wenn meine Muskeln sich dem neuen Reiz anpassen wachsen sie wie gesagt immer ein Stück mehr, was zu einer kleinen Gewichtszunahme führen kann.

Diese Zunahme sollte man aber nicht als schlecht ansehen, denn das was nun dazu kommt ist funktionales Körpergewebe und nicht wie Fett totes Gewebe. Durch ein Mehr an Muskeln werden Dinge im Alltag wesentlich einfacher und ich werde beweglicher.

Ein weiterer sehr großer Vorteil von mehr Muskeln ist der höhere Grundumsatz! Also die Kalorien die mein Körper verbrennt ohne dass ich etwas mache. Ich kann still im Bett liegen und verbrauche mehr Kalorien mit 10kg Muskeln als jemand ohne diese 10kg Muskeln.

Dies begünstigt langfristig gesehen die Abnahme von Gewicht in Form von Fett, also die Masse am Körper mit der wir im Alltag nichts anfangen können und diesen noch erschweren kann. Oftmals ist es so, dass das Gewicht auch Wochen lang stagniert aber sich meine Körperkompositionen ins Positive verändern.

Das Problem was auftritt, wenn ich mich nur auf das Gewicht konzentriere beim Abnehmen ist, dass ich nicht weiß was weniger geworden ist, bei einer Abnahme können nämlich auch Muskeln verloren gehen und das ist das letzte was ich möchte, da ich diese für die Funktion des Körpers benötige.

Der Körper hält das Fett nämlich sehr gerne als Reserve für schlechte Zeiten und wirft zuerst die Muskeln ab, da diese ja mehr verbrauchen.

Also womit sollte ich denn nun meinen Fortschritt im Training messen?

Ganz einfach, mit dem Maßband, oder einer Körperfettanalyse wie bei uns in Mainz und Budenheim.

Wenn ich mir 2-3 Punkte an meinem Körper als Referenz nehme, als Beispiel den Bauch, die Hüfte und die Oberschenkel und messe dort in Abständen von zwei Monaten, kann ich sehen wie sich die Umfänge verändern.

Gleichzeitig wiege ich mich zu diesen Zeitpunkten, jetzt fällt in den meisten Fällen auf, dass das Gewicht gleich geblieben ist, aber der Bauchumfang deutlich geschrumpft ist.

Woran man es auch sehr gut merkt, ohne zu messen ist der Gürtel, den ich eventuell schon 2-3 Löcher enger machen musste, obwohl mein Gewicht immer noch das selbe ist wie vorher.

An diesem Beispiel kann man erkennen, dass das Gewicht zwar gleich geblieben ist, aber die Körperkompositionen sich in eine positive Richtung bewegt haben. Mit der Zeit verliert man auch natürlich an Körpergewicht, aber anfangs ist es üblich ein wenig schwerer zu werden oder das Gewicht zu halten, aber im Spiegel wird man Stück für Stück besser aussehen.

Kurze Frage: Was ist euch wichtiger? Eine Zahl auf einer Waage oder euer Spiegelbild?

Deswegen heißt es nicht verzweifeln, wenn die Hose an den Beinen Anfangs etwas enger wird. Knackige und straffe Beine finden Männer in der Regel sexy! Fangt an zu trainieren!

Bei Fragen zu einem passenden Training kommt gerne bei uns im Fitnessstudio in Mainz und Budenheim vorbei und lasst euch einen individuellen Trainingsplan erstellen!

Antwort
von GreenSmileyFit, 22

Das ist echte eine gute Frage. Bei der geringen Menge an Kalorien dürftest du eigentlich gar nicht mehr in der Lage sein diesen Post hier zu verfassen. Am besten du schaust da nochmal richtig nach. Nur mal als Beispiel: 200 kcal sind ca. 3 Scheiben Gouda :)

Antwort
von KillerSteveHD, 25

Also wenn du nur so wenig Kalorien zu sich nimmt, dann bist du echt unterernehrt.

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