Würde man die folglichen Kosten übernommen bekommen, wenn man von vornherein vom Kieferörthopäde abgezockt wurde?

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3 Antworten

Wenn du nicht genug Geld hast, dann kannst du zum Amtsgericht gehen und dir einen Beratungshilfeschein holen. Ein Formular findest du im Internet, so kannst du es zuhause schon ausfüllen und alle Nachweise, für das, was du angibst (und angeben musst!) kopieren bzw. vorbereiten.

Wenn Du den Beratungshilfeschein hast, dann zahlst du beim Amwalt lediglich 15€ für die außergerichtlichen Kosten.

Sollte es dann ins gerichtliche Verfahren gehen, hast du die Möglichkeit zur Prozesskostenhilfe. Das kann dir aber dein Anwalt erklären, wenn es soweit ist ;)

Wie ich handeln würde... Ich hatte selbst mal eine Zahnspange. Wenn deine Zähne zb kaputter sind, dann könnte es vllt auch an dir liegen und man muss erstmal irgendwie prüfen, wer jetzt was falsch gemacht hat. Wenn sie aber sagt, der Kiefer ist durch die Zahnspange noch verschobener, dann liegt das (meiner Meinung) eindeutig an dem vorbehandelnden Orthopäden.

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Wenn Sie sich zutrauen, Ihre Interessen selbst wahrzunehmen, stimmt die Aussage nicht.

Sie sollten sich die Aussage Ihrer neuen Kieferorthopädin schriftlich geben lassen. Mit dieser Bescheinigung wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse bzw. Ihre Krankenversicherung und beantragen Herbeiführung eines Schlichtungsverfahrens. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie keine Kosten haben und der Beauftragte der Krankenkasse bzw. Krankenversicherung von der Materie wesentlich mehr versteht als jeder Anwalt  - es soll Ausnahmen unter den Anwälten geben...sagt man :-) -

Es kann sein, dass eine Krankenkasse da nicht mitmacht. In dem Falle haben Sie einen Anspruch auf Begutachtung durch den MDK (Med. Dienst). Wenn dieser einen Fehler feststellt, muss die Kasse auch für Sie tätig werden.

Die Krankenversicherungen sind laut PKV-Verband gehalten in solchen Fällen Hilfestellungen zu geben.


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Wer war Kostenträger dieser Behandlung?

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