Frage von Toccito, 356

Würde Gott einen Guten Nichtgläubigen in den Himmel schicken?

Ja oder Nein?
Also ich persönlich glaube an keinen Gott.
Ich denke Gott wurde früher vor langen Zeiten von Menschen erfunden, damit sie sich Phänomene erklären konnten, die man damals nicht verstanden hat. Und man wollte an etwas Glauben, von etwas Kraft schöpfen, Hoffnung haben, dass irgendwas da ist, das uns leitet und beschützt.
Aber heutzutage ist ja vieles von der Wissenschaft bewiesen. Solange nach der Aufklärung glaubt mehr als die Mehrheit noch an einen Gott. Warum? :) Ich glaube an keinen Gott. Zumindest an keinen, denen wir kennen.
Entweder es gibt nichts.. oder es gibt irgendwas.. irgendwas was uns unerklärlich ist und uns Menschen unverständlich.. etwas was uns immer verborgen bleibt und bleiben wird. Ich kann mir auch nicht erklären wie das Universum entstanden ist oder dass auf einmal etwas dar war, wo vorher Nichts war.
Aus diesem Unwissen des Menschen entsteht doch "Gott".. Aber ich glaube an keinen persönlichen Gott, der oben im Himmel sitzt und uns beobachtet. Ich bin also glaub ich mehr Atheist. Obwohl ich auch nicht grade an Nichts glaube. Ziemlich komplex haha.
[Es geht unten in der Antwort weiter/Der Text ist zu lang]

Antwort
von JTKirk2000, 61

Würde Gott einen Guten Nichtgläubigen in den Himmel schicken?

Was meinst Du mit schicken? Ich würde eher das Wort lassen verwenden, wodurch die Frage dann wie folgt lauten würde: "Würde Gott einen guten Nichtgläubigen in den Himmel lassen?" 

Mormonen glauben daran, dass nicht nur jene, die an ihre Religion glauben, in den Himmel kommen, sondern ebenso solche, die anders oder nichtgläubig sind aber eben gute Menschen und selbst jene, die hin und wieder Schwierigkeiten mit dem Gesetz haben, jeder in eine Form des Himmels in der er oder sie glücklich ist, ohne Gesetzmäßigkeiten der Ebene des Himmels entsprechen zu müssen, mit denen er oder sie nicht klarkommt, denn je höher die Ebene des "Himmels" (Mormonen nennen dies Herrlichkeit) umso höher sind auch die entsprechenden Gesetzmäßigkeiten, denen man entsprechen muss.

Aber heutzutage ist ja vieles von der Wissenschaft bewiesen.

Vieles, aber längst nicht alles.

Solange nach der Aufklärung glaubt mehr als die Mehrheit noch an einen Gott. Warum?

Weil jeder die Freiheit hat, für sich selbst zu entscheiden, auch woran er oder sie glauben mag.

Aber was ist mit Menschen die nicht an ihn glauben, aber gut sind? Gut handeln, gutes tun? Kommen sie nicht in den Himmel? 

Wenn man liest, was Jesus laut der Bibel über das Weltgericht gesagt haben soll, dann kommt wohl für viele Gläubige eine Ernüchterung. Demnach zählt nämlich nicht allein, dass man geglaubt hat, sondern dass man auch entsprechend dem Glauben gelebt hat. Siehe http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46.

Was wenn sie niemals "unseren Gott" kennengelernt hätten und Nichtgläubig sowie an jemanden anderen geglaubt hätten? 
Wären sie nicht in den Himmel gekommen? Wäre das nicht egoistisch?

Es wäre egoistisch, das ist wahr, aber die Betonung liegt auf "wäre".

Ist der Himmel nicht nur eine Erfindung? 
Sagt man nicht man soll nicht an Vergänglichem hängen? Ist der Himmel nicht nur, weil wir leben wollen? Weil wir Angst vor dem Tod haben? Wir leben und sterben und leben wieder? Ist das nicht nur die Idee des Menschen..? "Wir wollen ewig leben."

Wenn es ein ewiges Leben ist, ist es nicht vergänglich. Ewig und vergänglich zu sein, schließt einander aus. Selbst wenn es dieses ewige Leben nicht gäbe, wovor sollte man sich dann fürchten? Man würde ja doch nichts davon mitbekommen, wenn es dieses ewige Leben nicht gäbe.

Ich finde den Himmel auch nicht so attraktiv. Was bringt das Leben im Himmel. Wo alles perfekt ist.. d.h. alles Menschliche verschwindet. Perfektion ist unmenschlich. 

Dazu habe ich oben in meiner Antwort schon den langen Absatz geschrieben.

D.h. wir ohne Probleme leben wir ohne Gefühle. Ohne Liebe.

Wer behauptet das denn?

Nun nicht mehr so attraktiv für mich.. steckt mich Gott gott sei Dank nicht rein,da ich ja nicht an ihn glaube. ;) 
Oder tut er das trotzdem? Weil ich unterbewusst an ihn glaube und er mich für einigermaßen "gut" hält

Dazu habe ich schon ganz oben in meiner Antwort zu Deiner Frage etwas geschrieben, was den Unterschied zwischen schicken und lassen in der Frage ausmacht.

Wie definiert man den überhaupt "gut"

Gut ist das, was niemanden, vor allem nicht andere benachteiligt. Noch besser ist das, wenn man anderen hilft und am besten ist es, wenn man diese Hilfe anderen gegenüber gern leistet.

Man sagt ja auch das man nicht alles aus der Bibel glauben soll.

Eben das führt zu inkonsequenten Glaubenansichten, die wiederum zu Widersprüchen führen.

Verändert nicht jeder nach Belieben den Gott den er kennt zu seinen eigenen Vorteil? 

Viele machen das in der Tat. Daher habe ich weiter oben auch etwas über Ernüchterung in Hinsicht auf das Weltgericht geschrieben, von dem Jesus laut der Bibel erzählt hat.

Was ist dann überhaupt ein "Gott"? 

Nach meinem Verständnis ist "Gott" synonym mit "Schöpfer". Demnach ist Gott nicht gleich ein Gott gewesen, sondern wurde zu Gott indem er die oder seine erste Schöpfung erschaffen hat.

Die Bibel wurde ja auch nur von Menschen geschrieben. Und Menschen machen Fehler. 

Zumindest wurde fast alles der Bibel offenbar von Menschen geschrieben (laut der Bibel bilden die 10 Gebote in dieser Hinsicht eine Ausnahme). Und ja, Menschen machen Fehler, aber das gilt nicht nur bei der Niederschrift selbst, sondern ebenso bei der Übersetzung. Das macht es nicht besser, sondern eigentlich noch schlimmer. Zudem interpretieren die meisten, während sie vor allem in der Bibel lesen. Die Worte mögen noch so klar vor ihren Augen sein aber dennoch interpretieren sie, bewusst oder unbewusst so lange daran herum, bis manches bis ins Gegenteil verkehrt wurde.

Antwort
von Orgrim, 95

Also deine Frage kann nicht einfach beantwortet oder widerlegt werden. Ob man an Gott glaubt oder nicht, ist die Entscheidung jedes einzelnen.

Selbst wenn du nicht an Gott glaubst, aus welchen Gründen auch immer, ist dies von untergeordneter Wichtigkeit. Es kommt zentral darauf an, was für Entscheidungen du in deinem Leben triffst, ob du ein Egoist oder ein Wir-Mensch bist. Das ist die ganz zentrale Entscheidung im Leben, die jeder Mensch für sich ganz alleine treffen muss. Ist mir mein eigener Vorteil wichtiger, oder verzichte ich auf diesen, weil es moralisch richtig ist und helfe lieber dem anderen.

Ich selbst glaube an Gott. Mein Glaube ist mir sehr wichtig, auch wenn ich nicht religiös bin. Ich versuche ein anständiges und bodenständiges Leben zu führen.

Du hast ja geschrieben, dass du nicht an Gott glaubst oder zumindest Zweifel hast. Schau dir doch einfach diese Welt bzw. unser Universum an, wie unglaublich komplex es ist und wie alles so perfekt ineinander greift. Würdest du nur eine Kleinigkeit an der Konstruktion ändern, würde alles zusammenbrechen, bzw. wäre niemals entstanden. Davon gehen sogar führende Wissenschaftler aus. Für unsere Existenz gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder wurden all dies von einem Wesen, das wir Gott nennen, geschaffen oder all dies ist einfach nur ein unglaublicher Zufall. Die Wahrscheinlichkeit einen 6er im Lotto zu gewinnen wäre verglichen mit diesem Zufall einfach gigantisch. Wenn du an solch einen Zufall glaubst, solltest du wirklich beginnen Lotto zu spielen :-)

Dein Punkt, dass heutzutage viele Naturphänomene von der Wissenschaft erklärt werden können, stimmt. Aber was möchtest du damit beweisen? Meinst du Gott hat diese Welt mit Magie erschaffen? Gott ist ein unglaublich intelligentes und mächtiges Wesen, dass selbstverständlich diese gesamte Welt mit Logik und Verstand konstruiert hat. Sonst würde diese Welt gar nicht funktionieren. Nur weil die Wissenschaft mittlerweile einen ganz kleinen Teil dieser Logiken nachvollziehen kann, sagt das gar nichts darüber aus, von wem dies alles erschaffen wurde. Mein Glaube an Gott wird durch jede wissenschaftliche Entdeckung bestärkt und nicht entkräftet.

Abgesehen davon waren und sind sehr viele sehr berühmt Wissenschaftler von der Existenz Gottes überzeugt. Du kennst doch sicherlich den bekannten Ausspruch von Albert Einstein "Gott würfelt nicht."

Antwort
von Raubkatze45, 31

1. Solange es Menschen gibt, existiert auch die Frage nach Gott, dem Woher und Wohin. Unterschiedliche Vorstellungen haben zahlreiche Göttergestalten entstehen lassen. Immer war es der Mensch, der sich auf die Suche gemacht hat. Das ist aber anders geworden, indem Gott selbst sich in der Geschichte der Menschheit offenbart hat, angefangen vom auserwählten Volk Israel bis zur Vollendung in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Seitdem wissen wir, dass es nur einen Gott gibt, aus dem alles Sein entstanden ist und der im Gegensatz zu toten Göttern groß an Wundertaten ist.

2. Gott hat den Drang zur Forschung in den Menschen hineingelegt, deshalb ist das, was die Wissenschaft "beweist", kein Argument gegen eine übergeordnete göttliche Macht und Weisheit. Gott ist unendlich erhaben über jede Wissenschaft und auch über den begrenzten menschlichen Verstand. Gott lässt sich deshalb naturwissenschaftlich durch irgendwelche Experimente nicht "beweisen".  Wenn es Ihn nicht gäbe, wäre der Mensch gar nicht fähig zu wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen.

3. Gott ist ein Geistwesen, aber auch Person. Die Vorstellung, dass er im Himmel sitzt und uns beobachtet entspringt einem naiven Denken - genauso wie deine Vorstellung vom Himmel, der kein Paradies wie nach islamischer Vorstellung ist. Gott muss nicht beobachten, er ist auch nicht räumlich gebunden.  Er vereint in sich von Ewigkeit her alles Wissen. Er ist die Fülle des Lebens, aus dem alles Sein entspringt. Er ist der Herr der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Du hast Recht, dass Gott von Menschen nicht zu erfassen ist und uns verborgen bleiben wird, bis wir Ihn im Tod schauen und alles verstehen werden.

4. Zu deiner eigentlichen Frage: Gott ist die Liebe und Jesus Christus ist für alle Menschen gestorben - auch für die Nichtchristen. Was bei Menschen nicht möglich ist, ist bei Gott möglich: er vereint in sich vollkommene Barmherzigkeit und vollkommene Gerechtigkeit. Gott kennt die genauen Gründe, warum ein Mensch nicht zum Glauben gekommen ist oder warum er nicht zum Christentum gefunden hat. Er weiß auch, dass dieser Mensch sich ihm unter anderen Umständen zugewandt hätte. Kurz gesagt: Ein Ungläubiger, der ohne eigene Schuld nicht zum Glauben gekommen ist, aber ein offenes Herz hat und das lebt, was er im Gewissen als richtig erkennt, wird auch bei Gott Anerkennung finden und kann in den Himmel kommen. Er wird dann im Tod die Erkenntnis der Wahrheit bekommen. Wir Menschen können das im Einzelnen nicht beurteilen, das kann nur Gott. Nur wer die Möglichkeit hatte, Gott zu erkennen, aber ausgeschlagen hat und sich bewusst gegen ihn entschieden hat, wird auch in Ewigkeit ohne Ihn leben müssen. Das ist aber immer Entscheidung des Menschen, denn Gott verurteilt nie, Seine Liebe wandelt sich nicht.

Antwort
von Philipp59, 13

Hallo Toccito,

es wundert mich etwas, dass Du eine religiöse Frage stellst, obwohl Du nicht an Gott glaubst. Ich möchte Deine Frage dennoch aus der Sicht der Bibel beantworten, in der alles Hand und Fuß hat.

Zunächst einmal sollte man bedenken, dass die Aussicht auf ein ewiges Leben für die meisten Menschen nicht mit einem Leben im Himmel, sondern mit einem Leben hier auf Erden verbunden ist. Die Aussage, "Alle guten Menschen kommen in den Himmel" stimmt also nicht. Vielen ist nicht bekannt, dass die Bibel an vielen Stellen von der Aussicht auf ein ewiges Leben in einem irdischen Paradies spricht. Stellvertretend für viele andere, möchte ich hier nur zwei Stellen erwähnen. Sie lauten:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29)

"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Wenn die Juden zu biblischer Zeit in den heiligen Schriften lasen, stießen sie dabei immer wieder auf Aussagen, die sich auf ein künftiges Leben auf der Erde bezogen. Die Hoffnung auf ein Leben im Himmel war ihnen völlig unbekannt. Damit wurden sie erstmals konfrontiert, als Jesus Christus davon sprach, z.B. als er zu seinen Jüngern sagte: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.  Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:2,3). Mit dem "Hause meines Vaters" meinte Jesus natürlich den Himmel und er sagte unmissverständlich, dass er seine damaligen Jünger dorthin holen werde.

Doch zeigt die Bibel auch, dass nicht alle Jünger Jesu Christus automatisch die Hoffnung haben, einmal mit ihm im Himmel zu sein. Sie spricht von "Auserwählten" und "Berufenen", deren Zahl begrenzt ist (Kolosser 2:3, Römer 1:6). Jesus sagte einmal mit Blick auf diese "Auserwählten": "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). In der "Offenbarung" wird sogar die genaue Zahl dieser "kleinen Herde" bekanntgegeben: 144.000 Personen (siehe Offenbarung 7:4 und 14:1).

Warum ist aber die Anzahl der zu himmlischen Leben Berufenen überhaupt begrenzt? Weil diese Personen im Himmel eine besondere Aufgabe zu erfüllen haben; zusammen mit Jesus Christus bilden sie eine himmlische Regierung, in der Bibel auch "Gottes Königreich" genannt. Wie bei jeder anderen Regierung auch, können ihr nicht alle Bürger angehören, sondern nur eine begrenzte Auswahl geeigneter Personen. Diese himmlische Regierung wird über gehorsame Menschen hier auf der Erde regieren. Darüber schreibt die Offenbarung: "...mit deinem [Jesu Christi] Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft,   und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren" (Offenbarung 5:9,10).

Welches sind aber einige Voraussetzungen dafür, dass jemand in den Himmel gelangen kann? Zum Beispiel muss jeder, der einen Platz im "Königreich der Himmel" bekommt, mit Jesus Christus in den "neuen Bund" und in den "Bund für ein Königreich" aufgenommen werden. Jesus sagte beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern: "  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben;   und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich,   damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich esst und trinkt und auf Thronen sitzt (Lukas 22:29-30). Nach Jesu Worten wird nur jemand in diesen Bund aufgenommen, der "in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten" hat, d.h. jemand, der ähnliche Erprobungen des Glaubens wie Jesus durchgemacht und in ihnen, ebenso wie er, standgehalten hat.

Eine weitere Voraussetzung für das himmlische Leben ist die Wiedergeburt. Das geht aus folgenden Worten Jesu hervor: "Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen" (Johannes 3:3). Auf das Thema "Wiedergeburt" näher einzugehen, würde den Rahmen dieser Antwort ganz sicher sprengen. Doch sei hier nur soviel gesagt, dass die Wiedergeburt eine unabdingbare Voraussetzung für die Berufung zu himmlischem Leben ist.

Wie diese biblischen Darlegungen gezeigt haben, steht ein Leben im Himmel wohl den meisten Menschen nicht in Aussicht. Andererseits wird das am Anfang beschriebene Leben in einem Paradies auf Erden sehr vielen Menschen offenstehen, denn über die Auferstehung zum Leben hier auf der Erde heißt es in der Bibel: "Und ich [der Apostel Paulus] habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird (Apostelgeschichte 24:15). Zu diesen "Ungerechten" zählen all die Menschen, die in ihrem früheren Leben nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen. Nach ihrer Auferstehung bekommen sie jedoch die Chance dazu. Wenn sie sie nutzen, dann steht ihnen das verheißene ewige Leben in Aussicht. Dann wird sich die folgende alte Prophezeiung aus einem Psalm erfüllen:"  Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden" (Sprüche 2:21).

Entschuldige bitte, dass ich nicht auf Deine vielen weiteren Fragen eingehe, doch das würde, so denke ich, den Rahmen hier sprengen!

LG Philipp

Antwort
von nachdenklich30, 32

Klares Ja.

Aber der Reihe nach:

1. Wenn man den Gedanken an so jemand oder so etwas wie "Gott" ernst nimmt, dann ist sein Job nicht, Lückenbüßer für bis dahin unerklärliches zu sein. Es mag ja solchen Glauben an einen solchen Lückenbüßer-Gott geben. Aber der ist nicht christlich oder jüdisch.

2. Sowohl im Judentum wie im Christentum ist klar, dass man sich den Himmel nicht durch gute Tagen verdienen kann. Das  heißt: Ein Christ kommt nicht deswegen in den Himmel, weil er Gutes getan hat. Den Himmel bekommen wir von Gott in seiner großen Gnade geschenkt. (Dass man sich dann ein wenig Mühe gibt, nicht zu viel zu sündigen, versteht sich eigentlich von selbst.)

3. Die biblische Schöpfungsgeschichte sagt, dass Gott jeden Menschen, unabhängig vom Geschlecht, zu seinem Ebenbild erschaffen hat. Als "Ebenbild" galten in der Regel der König, der seine Machtbefugnisse und seine Überordnung daraus herleitete. Genau das stellt die biblische Schöpfungsgeschichte infrage und erklärt jeden Menschen zu Gottes Ebenbild, unabhängig von seiner Religion. Es ist nicht einzusehen, warum Gott nur Christen in den Himmel lassen sollte.

4. Die Wissenschaft "beweist" so gut wie gar nichts. Evolutionskritiker meinen deswegen, die Wissenschaft nicht ernst nehmen zu müssen. Denn die Evolutionstheorie sei ja "nur" eine Theorie und nicht bewiesen. In der Wissenschaft gibt es eigentlich "nur" Theorien. Die einzige Wissenschaft, in der wirklich bewiesen werden kann, das ist die Mathematik. Und die ist wiederum völlig abstrakt und hat mit der Realität erst einmal wenig bis gar nichts zu tun. Auch wenn man mit den Ergebnissen in der Realität ganz gut umgehen kann. Schau Dir allein mal die Medikamentenentwicklung an: Der Nachweis von Wirksamkeiten ist reine Statistik/Wahrscheilichkeitsrechnung. Und schau Dir die physikalischen oder chemischen Modelle an, wie die sich in den letzten 150 Jahren verändert oder verfeinert haben und noch weiter verändern werden!

5. Wenn es aber Sinn macht, von "Gott" zu sprechen, dann wird er nicht naturwissenschaftlich erklärbar sein. Alles, was wissenschaftlich erklärbar ist, kann nicht göttlich sein - das wäre einfach nur alberner Quatsch.

Dementsprechend wird Gott in der Wissenschaft nicht auftauchen. Die Wissenschaft kann über Gott schlicht nichts sagen. Mehr wissen wir nicht.

Gläubige Menschen wie ich wierden davon ausgehen, dass es in dieser jenseitigen Welt Gott gibt. Aber wir werden es niemals beweisen können.

Bleibt die Frage nach dem Himmel: die wird man allgemein also nicht beantworten können, sondern immer nur im Zusammenhang mit einer konkreten Religion. Im Blick aufs Christentum: Siehe unter 3.

Antwort
von Whitekliffs, 56

Wann genau ist man gut genug? Wieviele gute Dinge muss man tun? Wann reicht es?

Wann genau gleicht die Waage die 'bösen" Dinge im Leben aus durch die 'guten'? Jeden Tag denken wir böse Gedanken, um nur ein Beispiel zu nennen.

Würde man nicht verrückt werden aus Angst, nicht genug getan zu haben?

Gott sei Dank ist das gar nicht nötig. Gott sagt: NIEMAND ist gut genug! Auch der Beste nicht. Es reicht nie!

Und darum die Lösung: JESUS! Jesus, der Weg und die Tür zu Gott, durch seinen Tod am Kreuz.

Antwort
von Viktor1, 39

Du wolltest wohl gar keine Frage stellen. Sie ist nur Vorwand um deine Statements raus zu lassen. Was du da raus läßt ist ziemlich "unausgegoren" - vorsichtig ausgedrückt.
Trotzdem hier meine eindeutige Antwort (wegen der anderen Leser) aus christl. Sicht.
Der Mensch erlangt nur das Heil, durch gerechtes TUN aus entsprechender Gesinnung. Das ist die Botschaft Jesu des "Neuen Bundes".
Auch Paulus (dessen Schriften oft gegenteilig mißbraucht werden) hat klar ausgesagt, daß auch "Ungläubige" von Gott angenommen werden wenn sie ihrem Gewissen (dem Gebot des Herzens) folgen.
s. dazu Röm.2,13-16 und auch gleich den LINK dazu.
http://www.bibleserver.com/text/EU/R%C3%B6mer2

Antwort
von Horus737, 9

Als Jesus am Kreuz hing, waren da noch zwei Verbrecher, die daneben hingen. Der eine sagte zu Jesus: Wenn du der Sohn Gottes bist, dann ruf ihn doch um Hilfe. Der zweite rügte den ersten, weil er selbst an Jesus glaubte. Da sagte Jesus zum zweiten: Wahrlich, weil du an mich glaubst, wirst du heute noch an meiner Seite neben Gott sitzen.

Das ist doch die Antwort auf deine Frage! Wer die Botschaft hören will, der hört sie auch. Den anderen sind die Ohren und Herzen verschlossen. Sie verfallen der ewigen Verdammnis.

Aber wer die Botschaft nie gehört hat und trotzdem im Herzen gut ist, darf auf die Gnade gottes rechnen.

Antwort
von Meatwad, 32

Selbstverständlich gibt es keinen Gott. Aber zum Spaß: Beides ist möglich. Entweder er lässt ihn nicht rein, weil er nicht gläubig war, oder er lässt ihn rein, weil er nicht gläubig war. Als Bestrafung sozusagen. Denn die Frage ist ja eigentlich folgende:

Wieso sollte ein Nichtgläubiger in den Himmel wollen. Dort müsste er sich ja zum Großteil mit den fürchterlichsten Menschen abgeben, die je das Licht der Welt erblickten. Und das bis in alle Ewigkeit.

Kommentar von Abahatchi ,

boah, ist Deine Antwort lang. Es geht auch kürzer:

Laut Bibel mal so oder so.

Kommentar von Meatwad ,

DAS müsste eigentlich exakt so als erweiterter Titel übernommen werden. "Die Bibel - Mal so oder so". Ich glaub ich muss mal dringend mit nem Filzstift in der Tasche ein paar Buchhandlungen besuchen.

Kommentar von Abahatchi ,

nah, wer wird denn gleich.....

Antwort
von Wilfri, 32

Mir fällt es heute einfach zu schwer einzuschlafen. Also befasse ich mich mit solchen Fragen wie dieser. Für einen Christen ist Deine Frage von eher leichter Art. Die Bibel sagt deutlich, dass die von Dir geschilderten Menschen am Ende im feurigen Pfuhl enden. Der Anhang "guter" Nichtgläubiger ist allerdings ein Paradox um. Entweder ein Mensch ist gut oder ein Ungläubiger und damit schlecht.

Es gibt da noch eine Chance für den "guten Nichtgläubigen". Er erhält eine zweite Chance. So hat er noch Zeit und Gelegenheit, sich zu Gott zu bekehren. Das bedeutet aber nicht bestimmte Richtlinien einzuhalten, sondern in diesen Grenzen der göttlichen Liebe zu leben und sich darin wohlzufühlen. Das Kennenlernen der Grenzen ist in diesem Falle Pflicht und mit etwas Mühe verbunden. Die Bibel studieren unter Gebet, was ist das für Dich?  Aber ohne dies geht es nicht.. Du könntest dann zum ersten Mal glücklich sein. Eine Katastrophe für Dich ?

Fühlt er sich in der Nähe Gottes nicht gut und hat auch mit der Liebe Gottes nichts am Hut, wie sollte er in den Himmel gelangen, der für ihn die Hölle sein muss, weil er nichts findet, was sein Leben lebenswert macht. Für ihn ist doch der Unglaube schon die eigene Peitsche, die er sich täglich über den Rücken schlägt. Zusammen mit seinem guten Bekannten, den die Bibel Satan nennt, und auch seinen Helfern, hat man doch genügend Folterknechte, die ganz real für das gewünschte Ergebnis des "guten Nichtgläubigen" sorgen werden. Da geht der Spaß dann richtig los! = Schmerz reiht sich an Schmerz. Verschiedenste Formen sind möglich: Fressen, Saufen, Rauchen, Ehebruch und andere Sauereien usw. = finde eigene Möglichkeiten (Sünden)!

Da Du nach eigenen Worten nicht an einen Gott glaubst, hast Du ja keine Mühe damit, sich aus dem Leben heraus zu nehmen und im Nichts zu versinken. Je eher, je besser. Da bleibt absolut nichts, und auch keine Freude und kein Leiden. Das Leben ist dann komplett sinnlos. Der größtmögliche Erfolg gottlosen Denkens ist erreicht und für die Hinterbliebenen sollte ein Trauerverbot erlassen werden, und ein Freudenfest gefeiert werden. Denn die Sinnlosigkeit eines sinnlosen Lebens hat ein sinnvolles Ende gefunden.

Das ist aber nicht meine Sache. Viel Erfolg für den Rest des sinnlosen?Lebens. Aber vielleicht nimmst Du die 2. Chance war - die einzige sinnvolle Alternative.

Antwort
von Chaoist, 141

Also ich lese den erweiterten Text jetzt nicht ganz durch, weil schon der Text unter der Frage, mit der Frage selbst nicht viel zu tun hat. Die Frage war:

Würde Gott einen Guten Nichtgläubigen in den Himmel schicken

Und meine Antwort darauf ist: Nein.

Begründung:
Gott ( der Einzige = Monotheisnus ), verlangt immer die aktive Zuwendung des Einzelnen. Würde man zufällig "gut und richtig" leben, so würde Gott mit einer Prüfung aufwarte, die nur jene richtig lösen können, die sich ihm aktiv zuwenden.

Wenn wir annehmen, dass es einen Gott gibt, selbst aber den atheistischen oder agnostischen Standpunkt einnehmen, dann müssen wir davon ausgehen, dass es alle Götter gibt. So kommen wir zur richtigen Antwort auf diese Frage.

Anderen Falls würden Hare Krischnas, Muslime, Christen, diverse indigene Volker, ... am ende vor dem selben Paradies, mit dem Selben Gott stehen; 99% hätten alles falsch gemacht und würden trotzdem eingelassen werden.

Kommentar von Lavendelelf ,

Gott verlangt immer die aktive Zuwendung des Einzelnen? Woher hast du das denn? Lese mal die kurze Antwort von Alexus977 ...

Kommentar von Chaoist ,

Aus Sicht der Juden sind die Christen auf dem Holzweg, denn sie halten sich ( meist ) nicht an die Gesetze die ihnen allen gegeben wurden. Christen lassen ihre Kinder nicht beschneiden, halten nicht den richtigen Sabbat, ... Damit muss aus jüdischer Sicht, jeder Christ bestraft werden.

Der Koran wurde überhaupt gleich herab gesandt um die Fehler ( hauptsächlich der Christen ) zu korrigieren. Wer sich nicht vor Allah nieder wirft, wird von Allah in die Hölle geschickt.

Und was sagen die Christen? Fragen wir doch Gott selbst, genauer gesagt seinen Sohn. Fragen wir Jesus. Kommen Muslime und Juden in den Himmel / das Paradies / zu Gott ?

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!

Johannes 14:6

Kommentar von Orgrim ,

Du vermischst hier Glaube und Religion. Christen und Muslime glauben beide an Gott, nennen ihn bloß anders. Und die Aussage von Jesus würde ich eher so auffassen, dass man nur zu Gott kommt, wenn man den Lehren Jesus folgt. Und was ist die zentrale Botschaft von Jesus? Das ist Liebe! Und darin stimmen alle Religionen weltweit überein.

Kommentar von Chaoist ,

Du vermischst hier Glaube und Religion.

Möglich. Aber gäbe es eine Religion ohne Glauben?

Christen und Muslime glauben beide an Gott, nennen ihn bloß anders.

Persönlich möchte ich da auch den jüdischen Gott hinzuzählen, da sich das Christentum aus dem Judentum und der Islam als Gegenbewegung zum Christentum entwickelt hat. Das ändert aber nichts an den Fundamentalen Unterschieden der einzelnen Religionen, die den Glauben ihrer Mitglieder maßgeblich beeinflussen.

Und die Aussage von Jesus würde ich eher so auffassen, dass man nur zu Gott kommt, wenn man den Lehren Jesus folgt.

Muslime folgen Jesus nicht. Sie folgen Mhmmd!
Juden folgen Jesus ebenfalls nicht.

Und was ist die zentrale Botschaft von Jesus? Das ist Liebe!

Das ist eine neuzeitliche Auffassung, aber lassen wir es mal so stehen und schauen uns den letzten Punkt an.

Und darin stimmen alle Religionen weltweit überein.

Islam bedeutet nicht Liebe. Islam bedeutet auch nicht Frieden. Es kann mit Unterwerfung übersetzt werden, allerdings mag ich die ebenfalls mögliche Übersetzung Hingabe viel lieber. Gemeint ist hierbei aber einzig die Hingabe an Allah, nicht die christliche Nächstenliebe. Es gibt zwar auch das Gebot der Nächstenliebe im Islam, aber kaum ein Moslem würde jemals behaupten, dass das die (Kern-)Botschaft Mohammeds oder Allahs ist.

Bei den Juden bin ich mir zu diesem Punkt nicht sicher.

Antwort
von Toccito, 67

Aber jetzt zur eigentlichen Frage:
[Moment] In der Bibel steht ja, dass Gott nur von uns verlangt, dass man an ihn glaubt. Und nur an ihn. Schön und gut.
Wir können uns also an die 10 Gebote halten, "gut" sein, an ihn "nur" glauben. Und solange wir auch für unsere Sünden büßen, verzeiht er uns und wir kommen in den Himmel.
Aber was ist mit Menschen die nicht an ihn glauben, aber gut sind? Gut handeln, gutes tun? Kommen sie nicht in den Himmel?
Was können Menschen dafür, dass sie in verschiedenen Ländern geboren sind, in anderen Kulturen aufgewachsen mit anderen Religionen, die auch ihre Richtigkeit haben.
Was wenn sie niemals "unseren Gott" kennengelernt hätten und Nichtgläubig sowie an jemanden anderen geglaubt hätten?
Wären sie nicht in den Himmel gekommen? Wäre das nicht egoistisch? Der Glauben an sich ist kein "nur". Es ist Zufall und jedes Leben verläuft anders. Es ist nichts Kleines.
Ist der Himmel nicht nur eine Erfindung?
Sagt man nicht man soll nicht an Vergänglichem hängen? Ist der Himmel nicht nur, weil wir leben wollen? Weil wir Angst vor dem Tod haben? Wir leben und sterben und leben wieder? Ist das nicht nur die Idee des Menschen..? "Wir wollen ewig leben."
Ich finde den Himmel auch nicht so attraktiv. Was bringt das Leben im Himmel. Wo alles perfekt ist.. d.h. alles Menschliche verschwindet. Perfektion ist unmenschlich. D.h. wir ohne Probleme leben wir ohne Gefühle. Ohne Liebe. Zufrieden mit allem. Das Paradies. Nun nicht mehr so attraktiv für mich.. steckt mich Gott gott sei Dank nicht rein,da ich ja nicht an ihn glaube. ;)
Oder tut er das trotzdem? Weil ich unterbewusst an ihn glaube und er mich für einigermaßen "gut" hält [haha]
Wie definiert man den überhaupt "gut" ^^
Handelt nicht jeder so, wie er es für richtig hält? Wer kann uns schon kritisieren?
Naja ich finde Religionen nicht schlecht.
Man muss nur alles in Maßen genießen :)
Wenn man zu unoffen ist und nur seine eigene Religion akzeptiert, führt es nur zu Krieg.
Aber Religion und Glaube schenkt auch Hoffnung und Kraft. Deshalb ist es auch gut.
Aber es gibt auch andere Wege zur "Happiness" (das was alle Menschen anstreben).
Man sagt ja auch das man nicht alles aus der Bibel glauben soll. Aber macht die Bibel und die Schrift nicht den Gott aus den wir kennen?
Verändert nicht jeder nach Belieben den Gott den er kennt zu seinen eigenen Vorteil?
Man möchte nur an einen Gott glauben, den man auch respektiert.
Die Bibel wurde ja auch nur von Menschen geschrieben. Und Menschen machen Fehler.
Was ist dann überhaupt ein "Gott"?
Nun.. das beantwortet ihr :)
[In diesen langen Text stecken noch mehr Fragen] Was denkt ihr dazu? :)

Nur ein 17 Jähriges Mädchen in Gedanken über Gott und die Welt :p

Kommentar von KaeteK ,

Junge Frau, wie wäre es, wenn du dich selbst mal auf den Weg machst und die Antworten bei Gott suchst...Du wirst nicht enttäuscht werden. Hier erzählt dir jeder etwas anderes.

Jakobus 4, 8nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch.

.lg

Antwort
von Fantho, 74

So viele Fragen, die man leider nicht alle beantworten kann...

Religionen sind entstanden, weil zuvor stets ein Glauibe an eine Höhere Macht, an eine Höhere Quelle, an eine Höhere Intelligenz bei den Menschen vorhanden gewesen war. Diesen Glauben eines Volkes wollte man bündekln und binden, um Macht über die Gläubigen zu erlangen...

Und jede Kultur hat(te) ihre eigenen Konnotationen verwendet und eine eigene Vorstellung über und von Gott, Jenseits, das Leben nach dem Tod usw, usf. gehabt...

Jede Kultur hatte auch ihre eigenen Mystiker, welche den Menschen dann ihre Erkenntnisse darbrachten...

Kurz: Der Glaube an 'Gott' ist wesentlich älteren Datums, als die Existenz der Religionen...

Religionen hatten und haben jedoch einen besonderen Vorteil: Menschen konnten und können mit ihrer inneren Ahnung und ihrer inneren Sehnsucht und offenen Fragen sich an ihre kulturell bestimmende Religion (zu)wenden...

Jedoch haben alle Religionen eines gemeinsam: Sie sind keine Werke von Gott, sprich Gott hat mit all den Religonen nichts am Hut...

Nun zu Deiner Hauptfrage:

Ja, auch gute Nichtgläubige kommen nicht in den sogenannten Himmel. Weshalb nicht?

Weil man mit Gott nur dann eine Verbindung eingehen kann (in Deinem Wortspiel: In den Himmel kommen kann), wenn man dieselbe Schwingung aufweist wie Gott....

Dazu gehört aber auch das Erkennen von Gott, und das Erkennen Gottes gelingt nur in einer tiefen und inneren Gläubigkeit bzw. Wahrnehmung Gottes...

Allerdings setzt eine nicht 'in den Himmel kommen' kein automatisches 'in die Hölle kommen' voraus...

Zumeist wird dann eine Seele wiedergeboren werden müssen...

So, das war's in Kürze von mir...

Gruß Fantho

Antwort
von Helfer3450, 1

Dieser gute Nichtgläubige glaubt doch nicht an Gott und den Himmel? Sollte er dann trotzdem denken in den Himmel zu kommen? Da gehen die Meinungen auseinander. Ich meine man glaubt nicht an den Himmel und kommt auch nach dem Tod nicht zu ihm. Ich sage: Wenn man tot ist, ist man tot.

Antwort
von nowka20, 11

alle menschen kommen nach einer läuterungszeit in den himmel, die guten länger, die bösen weniger lang.

und dann folgt die nächste inkarnation

Antwort
von Lavendelelf, 69

Ich habe eine ähnliche Meinung wie du. Ich verstehe jedoch zwei Aussagen nicht:

1. Wenn du nicht an Gott glaubst, wie ist dann dein Fragetitel zu verstehen?

2. Du sagst "Aber heutzutage ist ja vieles von der Wissenschaft bewiesen" - Was ist bewiesen, das mit Gott zu tun hat?


Kommentar von Toccito ,

Hast du auch schon den 2.Teil gelesen?
Ich kann ihn leider nicht in den Antworten schicken ._. Verschwindet dann..
Steht im Kommentar von matheistnich's Eintrag.

Kommentar von Toccito ,

1. Ich bin nicht allwissend. Auch wenn ich meine Argumente liefere und meine Meinung dazu sage, wie glaubhaft oder wirr sie auch sind, letzten Endes weiß ich nichts :) Wenn es ihn also geben würde..
Wäre dieser Gott nicht ein ungerechter Gott?

Kommentar von Raubkatze45 ,

nein, ist er nicht. Weil nur Er jedes menschliche Herz bis ins Innerste kennt und - im Gegensatz zu Menschen -  vollkommen gerecht beurteilen kann.

Antwort
von joergbauer, 21

Nun ja, du hast deine Meinung zu Gott ja im Text schon dargelegt - wieso dann noch die Frage was Gott tut oder nicht? Wenn es IHN für dich nicht gibt und nur eine Erfindung ist, wieso willst du dann wissen ob du auch ohne Glauben in den Himmel kommst? Das passt doch irgendwie nicht zusammen! Entweder du bist ganz gläubig oder ganz ungläubig. Eine Rückversicherung (falls es Gott ja doch gibt) kannst du nicht bekommen. Hälst du Gott für naiv?

Es ist so (laut Bibel), daß man Gott ohne Glauben nicht gefallen kann. Und der Glaube hat auch Inhalte. Demnach sollte man logischerweise wissen woran man glaubt und auch warum überhaupt. Das macht Sinn. Der Mensch ist böse und sündig und Gott ist heilig und vollkommen. Das Licht und die Wahrheit (Gott) kann mit der Dunkelheit und der Lüge (Teufel, Mensch, Welt) keine Beziehung eingehen.

Da Gott aber auch die Liebe ist und absolut auf Beziehung ausgerichtet, wurde Gott (der Geist ist) ein Mensch - Jesus Christus. Und zwar damit dessen vollkommenes und sündloses Leben gegen unser sündiges und verkehrtes Leben eingetauscht wird zur Vergebung der Sünden (lies Johannes 3,16). Dies kann (sollte) man durch das Bekenntnis seiner Sünde und dem Glauben an das Evangelium im Gebet aussprechen und diese Erlösung annehmen.

Liebe und Glaube kann nicht von oben verordnet werden - sondern ist nur Gnade und Barmherzigkeit von Gott, auf die wir dann reagieren können. Nicht wir können zu Gott kommen, sondern Gott kommt zu mir. Das ist auch der Unterschied zwischen einer Religion und dem biblischen Evangelium. Religionen mögen von Menschen erfunden sein (Islam, Buddhismus, Hinduismus...). Aber die Botschaft von Gottes Menschwerdung und dem Evangelium kommt von Gott.

Antwort
von Ryuuk, 54

Laut den Christen mit denen ich persönlich darüber geredet hab, nein.

Der Glaube an Jesus Christus ist das einzige, was dich in den Himmel bringt. Gott interessiert sich nicht für deine guten Taten, nur für das was du glaubst.
 

Kommentar von Raubkatze45 ,

vielleicht aus evangelischer Sicht wegen der Rechtfertigungslehre, nicht aus katholischer Sicht. Da ist nämlich der Glaube ohne Taten tot und rechtfertigt nicht.

Antwort
von Garfield0001, 37

Ja.

Das Problem ist nur: nicht der Mensch entscheidet ob dieser Mensch gut ist, sondern Gott entscheidet das.
D.h. es geht nicht darum ob jemand nach menschlichen Gesichtspunkten gut ist sondern wie Gott es sieht.
Und es gibt nur zwei Möglichkeiten in den Himmel zu kommen:
1. Durch glaube (fällt ja weg in dem Beispiel)
2. Durch Werke (müsste hier passen). Hier wiederum müsste dieser Mensch ALLE Gebote einhalten die Gott (!! Nicht die Menschen) für alle Menschen (und nicht nur für die Juden; diese Gebote/Gesetze zählen also nicht) gegeben hat. Übertritt er nur ein einziges (und wenn es das falsche Zeugnis reden ist) hat er auch diesen Punkt nicht geschafft. Auch wenn wir zb sagen würden: töten ist doch viel schlimmer.

Dann gibt es aber noch die Gnade Gottes. Hier weiß keiner, wie sich das auswirken kann Und wer darunter fällt.
Auf alle Fälle wird Gott allen Menschen, die Gott in ihrem Leben keine Chance hatten, ihn kennen zu lernen, nach ihrem "Tod" die Möglichkeit geben "ja" zu ihm zu sagen. Wer vor dem Tod die reelle Chance hatte...der nicht.

Antwort
von comhb3mpqy, 96

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte, die das untersuchen wissen nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann.

Zum Leben nach dem Tod: es gibt Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Wenn Sie einige Gründe wissen möchten, dann können Sie im Internet nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch", "Mädchen begegnet Jesus" oder "echt Himmel" suchen (ohne Anführungszeichen).

Und Wissenschaft und Glaube müssen sich nicht zwingend widersprechen. Du kannst Dir dazu ja mal ein paar Meinungen der Kirche ansehen, wenn Du möchtest.

Kommentar von Ryuuk ,

Diese Antwort hat absolut nichts mit der Frage zu tun.

Kommentar von comhb3mpqy ,

die Frage ging noch woanders weiter, dazu kann das passen.

Antwort
von chrisbyrd, 10

In Hebräer 11,6 steht: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen."

Jesus hat gesagt: "bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6).

Und: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

Der Apostel Johannes bezeugt: "Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

Antwort
von KaeteK, 31

Dafür ist meine Antwort umso kürzer: Nein!

Hebräer 11,6Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde.


lg

Antwort
von ThomasJNewton, 56

Kann so eine Frage ernst gemeint sein?

Du schreibst "Also ich persönlich glaube an keinen Gott".

Alles weitere ist dann nur noch durch Verwirrung, Drogen oder chronische Unterbelastung zu erklären.

Du wirbelst da mal ganz locker psychologische Motive mit deinen Denkweisen durcheinander.

Das erste Merkmal eines erwachsenen Geistes ist aber die Unterscheidung, was man selbst / andere sagen oder man selbst / andere denken.

Oder auch was man selbst sagt/denkt oder was andere sagen/denken.

Normal lernt man sowas im Alter von 4 - 10. Aber es gibt auch ältere, die das ganz locker sehen.

Vielleicht hast du dich auch nur ungeschickt ausgedrückt, aber wenn man an keinen Gott glaubt, fragt man nicht, was er macht.

Man kann allerdings fragen, was andere denken, was er mache, die Gläubigen natürlich nur, oder jedenfalls haben nur die eine Meinung dazu.

Die Klarheit vermisse ich in deiner Frage.

Die Gabe, an einen Gott nur deswegen zu glauben, wel es sich evtll. auszahlt, ist nur wenigen vergönnt.

Kommentar von Toccito ,

Du hast Recht.. ich bin unter Drogen, total verwirrt und chronisch unterbelastet xD

Ich glaube ich rede davon, wie ich denken würde und zu kritisieren hätte, wenn ich gläubig wäre, wie die Gläubigen.
[auch ziemlich schlecht ausgedrückt]

.

Kommentar von ThomasJNewton ,

"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ..."

Diese Warnung müsste eigentlich bei jedem Aufruf der Großhirnde aufleuchten.

Antwort
von Ericowanttobe3, 44

Nein ohne Glaube an Jesus ist es nicht möglich in den Himmel zu kommen. 

Kommentar von Abahatchi ,

Letztens hatte ich mal jemanden getroffen, der mich beobachtete, als ich mit einem Flugzeug im Himmel zu sehen war. 

Demnach war ich von der Erde aus betrachtet schon recht oft im Himmel. An einem Jesus am Check In muszte ich aber nicht vorbei.

Antwort
von blechkuebel, 118

Wenn er vernünftig und kein Narzisst ist, lässt er auch (gut handelnde) Atheisten in den Himmel.

Kommentar von KaeteK ,

Wie kommst du auf so eine Aussage? Die ist absolut daneben.

Kommentar von blechkuebel ,

Warum ist die daneben?

Wenn er nämlich gut handelnde Atheisten allein aus dem Grund nicht in den Himmel lässt, dass sie ihn nicht anbeten, weil sie sich nicht sicher sind, dass er existiert, dann ist das doch schon sehr kleinlich. Und damit hätte Gott eine Art Bedürfnis angebetet zu werden, und das ist nun mal ein narzisstisches Bedürfnis.

Natürlich kann man mir vorwerfen, dass ich ihn so bewerte als sei er ein Mensch, aber warum auch nicht? Offenbar kann man ja mit ihm so interagieren als wäre das eine Art Mensch (man kann mit ihm reden, man wird bestraft wie von Eltern usw).

Kommentar von blechkuebel ,

Wenn ein personaler Gott grundlegendsten Regeln von Anstand und Vernunft nicht genügt, ist er dann anbetungswürdig?

Antwort
von thedxrkside, 93

Naja, in der Bibel wird ja viel von Gottes barmherzigkeit gesprochen, von daher denke ich schon ^^ ich glaube aber selbst nicht an Gott, deswegen kenn ich mich da nich so aus.

Kommentar von KaeteK ,

Die Barmherzigkeit Gottes findest du in Jesus Christus und nur Er kann den Heiligen Gott zufrieden stellen. Nach deinem Ableben, wirst du feststellen, solltest du bis dahin nicht errettet sein, dass die Gnadenzeit vorüber ist und somit auch Seine Zusage auf Seine Barmherzigkeit und Güte, mit denen Er  Menschen immer wieder begegnet.

Die Barmherzigkeit für die Seinen, hat nie ein Ende, aber für den Ungläubigen, wird sie nach ihrem Tod ein Ende haben.

Lukas 1, 50
und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.

lg

Kommentar von thedxrkside ,

Okay, dann komm ich eben in die Hölle, mich störts nicht. "brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überallhin" 😄🙈

Antwort
von Alexus977, 93

Es wird eine Auferstehung der Gerechten, als auch der Ungerechten geben.

Kommentar von Lavendelelf ,

Endlich eine konkrete, richtige Aussage auf den Punkt.

Kommentar von Chaoist ,

Wo steht das denn bitte?

Kommentar von minaabg ,
  Johannes 5 -28 Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören, 29 und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. 
Matthäus 16 -27 Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken.
Kommentar von minaabg ,

Ich bin keine Christin; aber die Bibel habe ich schon gelesen :) 

Kommentar von Alexus977 ,

steht in der Bibel aber frag mich bitte nicht wo.. wenn du abee von Adam bis Offenbarung durchblätterst, findest du es ganz sicher 😉

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