Gleich vorweg, hier soll nicht das Thema "Kampfhunde" an sich thematisiert werden.
Eine Freundin von mir ist auf Wohnungssuche und sie besitzt einen ruhigen etwa sechsjährigen Pitbull-Terrier. Der Hund hat den Wesenstest und hat die Begleithundprüfung bestanden, trägt demnach keinen Maulkorb und darf dort, wo kein Leinenzwang herrscht, frei laufen.
Jetzt hat meine Freundin schon mehrfach Wohungen nicht bekommen, da die Vermieter fürchteten, dass sich andere Hausbewohner wegen des Hundes aufregen würden und es dadurch Probleme geben könnte.
Meine Freundin ist Mitte 30, arbeitet in einem sozialen Beruf, sieht gepflegt aus, hat lediglich nicht viel Geld, was man ihren Klamotten manchmal ein wenig ansieht, ist weder laut noch kompliziert, dafür hilfsbereit und humorvoll.
Wenn solch ein Mensch mit einem sog. Kampfhund bei euch im Mehrfamilienhaus einziehen würde, würde euch das in irgendeiner Weise stören? Ganz ehrlich.
Hättet ihr wesentlich lieber einen anderen Mitmieter ohne solch einen Hund?
Und würdet ihr euch beim Vermieter beschweren?
Ich frage, da sie schon seit zwei Monaten mit Hochdruck sucht, sie mehrere Wohnungen auch hätte haben können, auch mit Hund, aber sobald sie dessen Rasse nennt, machen die Vermieter immer einen Rückzieher.

ICH den Hund ja nicht kenne und mir meine Kinder wichtiger sind, als der Hund .
Wenn er draußen immer einen Maulkorb tragen würde, wäre ich beruhigt, aber was ist das schon für ein Hundeleben?

Ich mag keine Kampfhunde!!!

Nun, du möchtest eine ehrliche Antwort: es würde mich erheblich stören, weil wir kleine Kinder haben. Ich hätte ständig angst; die Bilder in Zeitungen gehen mir nicht aus dem Sinn: zerfetzte Gesichter, zerfleischte Arme...
Es ist schade um jeden friedlichen Hund, aber dieses Image haben sie nunmal.
Beschweren würde ich mich vermutlich nicht, sonder die Hundebesitzerin bitten, dem Tier einen Maulkorb anzulegen und anzuleinen.

ich den Hunden nicht traue
ich kleine Kinder habe und weder den Hund noch den Halter richtig kennen würde

diese Tiere nicht berechenbar sind.
Weil solche Tiere nicht in eine Mietwohnung gehören. Die Tiere brauchen Platz (ein großes Haus) und Auslauf. Ich finde, das ist keine artgerechte Haltung. Meistens machen die Halter auch den Kot der Tiere nicht weg, obwohl das alle behaupten. Obwohl ich tolerant bin, habe ich in der Beziehung nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Wären die Steuern nicht so hoch, hätte ich auch einen :-) Gerade Pitbulls sind wunderschön und aufgrund ihrer hohen Toleranzschwelle sind sie eigenlich besser als Familienhund geeignet als ein Golden Retriever. Das Problem hängt halt immer am anderen Ende der Leine....aber wie immer wird das schwächere Ende bestraft und darf den Rest seines Lebens im Tierheim verbringen. Schade!!!!
Baiana am 11. Juni 2009 10:07 DH, ein sehr sehr guter Kommentar.


Pittis sind tolle Hunde - zumindest, wenn der Halter verantwortungsvoll ist und mit dem Hund umzugehen weiß.
Wie Kitty schon sagt: Ein verantwortungsvoller Halter mit einem gut erzogenen Pitti ist mir deutlich lieber, als eine Rentnerin mit einem freidrehenden Dackel oder Yorki oder eine Familie mit einem unterforderten Husky oder Border!!!

...der Hund hat den Wesenstest und die Begleithundprüfung bestanden hat.
Ich dem Hund nicht vertraue!!
ich in Gegenwart des Hundes glaube ich doch immer etwas unsicher wäre - man kann für keinen Hund letztendlich die Hand ins Feuer legen, aber "Pittis" eilt leider ein gewisser Ruf voraus, ich weiß nicht, ob ich mich ganz davon frei machen könnte. Gerade, wenn in dem Haus vielleicht auch noch Kinder wohnen...Ich würde mich aber nicht beim Vermieter beschweren, eher lediglich einfach erstmal vorsichtig "rangehen", bis ich Hund und Halter besser kenne.
Ich denke, die Vermieter wollen evtl. Schwierigkeiten, die es geben KÖNNTE, vorbeugen...was ich in einem gewissen Maße sogar verstehen kann, da sie deine Freundin und ihren Hund nicht kennen.

ich weiss selber das es schon schwer ist mit eine kleinen hund ne gescheite wohnung zu kriegen.und ich hab auch nix gegen listenhunde.ich komm mit alle 4 beiner aus .und da ich auch nicht wirklich probleme mit die 2 beiner habe wäre auch ein aussegewöhnliches aussehen des herrchen für mich gar kein thema.warum sich da drüber manchmal menschen den schnabel wetzen wenn jemand sich anders kleidet ist mir auch nicht begreiflich.
Mich stören Hunde im allgemeinen wenn sie anfangen würden zu Bellen, bei jedem klingel etc. und wenn er z.b. auf gemeinschaftlich genutzten Flächen Trettminen hinlegen würde, aber das stört mich bei allen Hunden. Da sie den Hund ja nur in ihrer wohnung hält und nur die treppe mit ihm nutzt um rein oder raus zu kommen, dürfte das kein problem sein. Vielleicht sollte sie wenn sie die Wohnung bekommt, dem Vermieter fragen eine Hausinterne umfrage zu machen bevor er ablehnt, weil er probleme mit dem Rest der mieter erwartet.
Ich würde sie, wenn sie einzieht sicher persönlich darauf ansprechen und sie fragen (nach den Tests) und nicht von vornherein ablehnen. Leider haben diese Hunde einen schlechten ruf und die meisten lehnen sie ab ohne nachzufragen oder sich die Zeit zu nehmen sie kennenzulernen.

das kann ich erst beurteilen, wenn ich ihn gesehen habe, da ich schon von einem "Kampfhund" ernsthaft gebissen wurde, habe ich bei manchen immer noch Angst...hatte ich früher auch nicht, bis zu diesem Vorfall. Wenn ich seine Augen sehe...könnte ich erst entscheiden. Das ist mein Gefühl, auf das ich mich dann Verlassen müßte...vielleicht versteht das keiner...

mulmiges gefühl aber sonst nichts

Der Hund mehrfach auffallen würde, ansonsten würde ich nichts gegen sagen.
Hatte selber so einen Hund, und das gleiche Problem. Vestehe den Verdruss. Viel Glück. Meinen habe ich damals einfach mitgenommen,weil sie gerade operiert wurde. Von daher durfte sie nach langem Kampf ausnahmsweise bleiben.
Danke.
Hast du vielleicht Tipps bezüglich der Wohnungssuche?
Mein Tipp nach meinen Erfahrungen ist- lügen. Hört sich erstmal mies an. Aber wenn ihr in dem Fall ehrlich seid, und den Hund immer schön erwähnt, dann werdet ihr in drei Jahren noch keine Wohnung für deine Freundin haben. Ich war auch zwei Monate lang immer ehrlich, und jedesmal bekam ich eine Absage. Einen weiteren Monat später wäre ich dann obdachlos gewesen.Sie soll den Hund erst einmal mitnehmen, und ihn dann in Ruhe den Nachbarn vorstellen. Sie muß nur drei Monate schaffen, dann darf der Vermieter sie nicht mehr zwingen ,den Hund wieder abzugeben
Im Notfall müsste sie das tatsächlich so machen.
Sie ist jetzt soweit, dass sie ihn erstmal als Mischling vorstellen wird. Er ist tatsächlich etwas arg breit gebaut, hat keine Papiere und ist vom Tierschutz. Vielleicht reicht das schon.
Baiana am 11. Juni 2009 10:20 Na, dann wird er halt als Boxermischling deklariert.
Die wenigsten können diese recht ähnlich ausschauenden Molosser auseinanderhalten. Allein der Begriff "Pitbull" ist schon ein Angstauslöser. "Boxermix" klingt niedlich.
So würde ich es machen.
Wir haben nen Dobermann und ein Kind

Die sind mir sogar lieber als zB Dackel, oder Schäferhunde
DasKaugummi am 11. Juni 2009 09:59 Dackel sind nervtötend ! xd
Kittymogul am 11. Juni 2009 10:04 Jap und beissen viel eher und bellen viel mehr;)
Weil dieser achso gefährliche Hund ironie genauso gefährlich bzw. ungefährlich ist wie andere hunde. Ich habe mich mit dem thema beschäftigt und ich denke, dass nur menschen mit keiner ahnung (bzw. sich ihre "meinung" durch medien und politik gebildet haben) eine gefahr in einem listenhund sehen.

man einfach Urängst hat. Aber ich glaub man muß sich selbst einfach die Zeit nehmen und das Tier als Individium sehen. Am Besten bei der Wohnungssuche mitnehmen damit man gleich sieht dass er sich gut benimmt
-vielleicht zuvor das Stachelhalsband gegen was neckisches austauschen - ;-)
der Hund nicht erzogen ist und dauernd rumksläfft. Deeine Freundßin kann bei mir einziehen. Großes Haus, Garten und viel Landschaft drumherum.
Wo wohnst du? :-)
Im Schwabenländle in der Nähe von Sigmaringen an der Donau.
Mich bzw. eine der Katzen der Hund auch nur einmal irgendwie angreifen würde und / oder wollte. Dann würde ich, wenn das Tier keinen Maulkorb bekommt, den Vermieter kontaktieren. Sonst wäre mir das egal!
Baiana am 11. Juni 2009 10:01 Machst Du das an der Hunderasse fest oder würdest Du bei einem Mopsangriff ähnlich reagieren? :-)
DasKaugummi am 11. Juni 2009 10:02 Mopsangriff..
ich roll mich vor lachen :D
Ich hoffe, im Notfall schneller als ein Mops zu sein! XD
Naja, bei einem Pitbullangriff wäre ich schon nervöser, als wenn ein Pudel mich anbellt.
DasKaugummi am 11. Juni 2009 10:04 Du weißt, das Pudel über einen Laserblick verfügen oder? XD
Hmm. Ich verfüge über genug Kraft, die Ondulierkläffer gegen die Wand zu klatschen. Ausgepudelt!

ganz und gar nicht!

Ich hatte bis vor ein paar Wochen noch das gleiche Problem. Ich hab eine 9 Jahre alte American Staffordshire Hündin, die fast blind ist (nur noch 20% sehfähig). Sie ist sehr ruhig, bellt fast nie (nicht einmal, wenn es klingelt) und freut sich immer, wenn sie einen Menschen sieht. Ich hab 3 Monate lang gesucht, aber die ganzen Vermieter haben mir nicht einmal die Chance gegeben meinen Hund kennenzulernen. Ich habe durch viel Glück und Bekannten eine Wohnung bekommen, die aber leider sehr klein ist. Jedoch bin ich froh, dass hier wder der Vermieter, noch die anderen Mieter ein Problem mit meiner Hündin haben. Hier in dem Haus wohnt noch ein Mops und eine französische Bulldogge, mit denen sich mein Hund sehr gut verträgt. Auch Kinder wohnen hier unter'm Dach, aber meine Nachbarn haben meinem Hund eine Chance gegeben, sie kennen- und lieben gelernt. Ich bin dankbar, dass es noch solche Menschen gibt, denn sonst müsste ich jetzt auf der Straße leben.
sehr viele dieser Hunde unverträglich mit anderen Hunden sind....und ich hab einen netten Pudel.

Sollte sich rausstellen das der Hund mit den 4 Hunden im Haus Probleme macht hätte sich das allerdings erledigt


Man muß mit Tieren umgehen können.