Frage von ecbir, 690

Würde er für mich zum islam konvertieren?

Hi zusammen,
mein Freund (23) und ich (21) sind seit längerem zusammen und lieben uns.
Ein Problem aber ist die Religion. Er ist Christ und ich Muslima. Wir beide sind nicht die streng gläubigsten, hängen jedoch an unserer Religion. Ich denke, für eine gemeinsame Zukunft sollte er dem Islam beitreten, da ich ich gehört habe, dass wenn eine Muslima einen Christ heiratet, quasi "ausgestoßen" wird vom islam und das möchte ich nicht. Zudem möchten meine Eltern auch einen Muslim als Ehemann für mich. Sie sind religiös und auch sehr Gläubig (Großeltern auch). Die Religionsunterschiede würden für viele Komplikationen in der Zukunft sorgen.
Ich würde auch garnicht wissen, wie ich meiner Familie erklären soll, dass ich einen Christen als Freund habe und das seit längerem.
Nun er verlässt zB. Ohne seine Kreuzkette nicht das Haus. Er sagt aber immer wieder er würde alles für mich tun (sterben..etc was völlig übertrieben ist) Ich weiß, dass er mich sehr liebt und dachte auch immer er würde konvertieren, jedoch weiß ich echt nicht wie ich ihn fragen soll bzw überzeugen soll und habe auch Angst davor.
Würde echt wollen, dass er konvertiert, dass würde so viele Probleme gleichzeitig lösen.
Ich will ihn nicht verlieren!

Antwort
von Velocy, 372

Das Problem ist nicht, dass du aus dem Islam rausfliegst, sondern das konservative Familienmitglieder da etwas gegen haben könnten und dass das als "Schande über die Familie" bringen betrachtet werden kann.

Aber konkret etwas dazu zu sagen können wir hier nicht, da wir hier nicht Wissen wie deine Familie tickt. Es gibt durchaus auch moderne Muslime denen so etwas gar nichts ausmacht oder denen ein grundsätzlicher Respekt der Religion / Kultur / Tradition ausreichen würde.

Da du aber mit 21 noch nicht einem anderen Muslimischen Ehemann versprochen ihm angeheiratet worden bist, könnte durchaus sein das deine Familie nicht ganz so konservativ ist wie uns Medien hier und da vormachen wollen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die einzige Möglichkeit, wie ihr beide "in Frieden" leben könntet, die wäre, dass ihr das offene Gespräch mit den Eltern sucht (in beide Richtungen). Und wenn ihr eurem Glauben bzw. dem der Familien mit gebührendem Respekt gegenübertretet, dann stehen die Chancen auch nicht so schlecht.

Antwort
von PeterSchu, 282

Gemeinsam mit deinem Freund lieferst du doch den Beweis, dass man sich auch mit unterschiedlichen Religionen gut verstehen und das Leben miteinander verbringen kann. Egal ob in der Familie oder in der Welt generell, für mich ist so etwas die Voraussetzung für den Frieden zwischen Kulturen, und ihr seid damit doch ein sehr schönes Beispiel. Daher verstehe ich es nicht, wenn deine Familie dir das verbieten will und dein Glück in Frage stellt.

In Deutschland war es vor einigen Generationen auch nicht gern gesehen, wenn Katholiken und Protestanten untereinander geheiratet haben und wir sind wohl alle froh, dass diese Zeiten vorbei sind.

Antwort
von torfmauke, 298

Warum willst Du überhaupt, dass er seinen Glauben wechselt? Glaubenssachen kann man nicht einfach wechseln, wie eine Unterhose, auf keinen Fall, wenn man wirklich tief gläubig ist! Sonst könntest ja genauso gut Du wechseln!

Ich persönlich glaube nicht und bin der Ansicht, dass der Glaube schon genug Schaden unter den Menschen angerichtet hat und bis auf den Buddhismus will ich da keine Glaubensgemeinschaft ausnehmen.

Jeder soll von mir aus gerne an etwas Höheres glauben, aber wenn es mit dem sogenannten Bekehren losgeht, hört für mich die Freundschaft auf. Das Motto "Willst du nicht mein Bruder (im Glauben) sein, dann schlag ich dir den Schädel ein", hat doch wohl schon genug Schaden angerichtet und wird augenblicklich leider hauptsächlich sogar im Namen des Islam geführt.

Wenn Du ihn liebst, dann lässt Du ihm seinen und er Dir deinen Glauben, und gut ist's. Kinder sollten später so erzogen werden, dass sie eines Tages frei entscheiden können, ob und an was sie glauben wollen!

Kommentar von OnkelSchorsch ,

So ist es. Ich habe als Katholik eine "Heidin" geheiratet. Ich liebte sie so, wie sie war und umgekehrt ebenfalls.

Antwort
von FlyingCarpet, 246

Da musst Du wirklich Deinen Mut zusammennehmen und ihn bei passender Gelegenheit fragen.

Antwort
von ichweisnetwas, 384

Würde eien frau mich jemals vor so eine wahl stellen würde ich sicher nicht drauf eingehen.

Aber gut ich bin auch in garkeiner religion mehr. So habe ich keine dieser probleme. Und kann machen was ich will, wann ich will und wie ich es will

Antwort
von MinePE38, 296

Hallo, das selbe Problem gab es bei mir und meiner Frau auch. Ich hab sie vor 12 Jahren kennengelernt. Ich war damals noch Christ. Sie ist Muslima. Es gab bei uns oft großen Streit und unangenehme Momente wenn es um das Thema Religion ging weil wir uns nie ganz einig waren. Es war aber gut das sie meine Religion respektierte und ich auch Ihre. Sie hat mir viel über den Islam beigebracht und auch umgekehrt. Sie wollte es mir nie offen sagen weil es ihr wahrscheinlich unangenehm war, aber ich wusste das sie es gerne hätte wenn ich zum Islam konvertiere. Sie hat mich aber nie bedrängt oder gehetzt! Sie hat mir mal den Koran mitgebracht, viel darüber erzählt. Sie ließ im endeffekt mir überlassen was ich machen werde. Ich habe mich auch mehr dafür interessiert und habe mich mit dem Islam viel besser gefühlt und gewusst das Islam der Wahre Weg ist. Vor 4 Jahren bin ich konvertiert. Ich möchte damit eigentlich nur sagen, dass du ihn nicht drängen oder hetzen sollst den Islam anzunehmen. Versuch ihn zu überzeugen wieso der Islam richtig ist was den Islam ausmacht. Du musst ihn Zeit lassen. So schwer es sich auch anhört, aber wenn er nicht davon überzeugt ist, dann musst du damit leben. Du bist schließlich mit ihm zusammen weil du ihn vom Herzen liebst und nicht wegen der Religion. Ich könntr dir noch so viel mehr erzählen was damals passiert ist aber das wehre viel zu viel. Aber glaub mir, wenn du ihn wirklich liebst dann bleib bei ihm!!! Es wird schwer mit deinen Eltern, Großeltern oder vielleicht euren Kindern die ihr mal haben wollt.. Aber glaub mir, ihr könnt auch so glücklich werden. Ich weiß das du genau das selbe durchmachst was meine Frau vor Jahren durch gemacht hat! Wenn dich das interessiert und du mehr wissen willst, dann kannst du mir mal schreiben und ich erzähle es dir in Ruhe. Vg :-)

Kommentar von ecbir ,

Hey vielen Dank für deine Antwort! Hat mich echt zum Nachdenken gebracht:-) hast vollkommen Recht. Lg

Kommentar von MinePE38 ,

Ich war vor Jahren streng gläubig nach Christentum und habe mir nie vorgestellt eine andere Religion annehmen zu können. Du weißt nie was vielleicht in Jahren, Wochen oder Tagen passieren kann. Allah ist groß! Und ihr werdet so nix falsches machen. Aber wegen Religion vielleicht die Liebe seines Lebens zu verlassen wehre ein Fehler. Egal was kommen mag, steht zusammen! Sei an schweren Tagen seine Stütze und er wird deine Stütze an schweren Tagen sein. 

Kommentar von schnah ,

Aber laut Islam gibt es sowas nicht mein Bruder, man richtet sich nach Allahs Gesetze und die verbieten nun mal so etwas, geschweige denn einer Beziehung die auch erst gar nicht erlaubt ist. 

Kommentar von signk ,

sobald man den Freund "überzeugen" muss und ihm zeigen sollte wie toll doch der Islam sei, ist es wohl keine freie Entscheidung desjenigen.   Hat eher den Charakter von "überreden"!! 

..und charakterschwache Menschen lassen sich leicht "überzeugen / überreden" und glauben etwas aus Liebe machen zu müssen. 

Antwort
von pino77, 198

Wenn man sich liebt, dann sollte die Religion keine Rolle spielen. Immer wird das Recht auf freie Religionsausübung einfgefordert, aber anderen billigt man dieses Recht nicht zu.

Deine Liebe zu ihm ist in meinen Augen nicht groß genug, wenn Du die mittelalterlichen Ansichten Deiner Vorfahren über den freien Willen Deines zukünftigen Partners stellst.

Antwort
von nooppower15, 239

Da würd ich auf keinen fall darauf eingehen,letztlich kannst du genauso gut Konvertieren. Im (lebenswirklichkeit) Christentum sind auch viel weniger Regeln und verbote

Antwort
von OnkelSchorsch, 273

Offenbar ist dir deine Religion/Tradition wichtiger als dein Freund.

Ich hoffe, dass dein Freund das früh genug merkt und ihr die Beziehung beendet, denn so hat das keinen Sinn.

Antwort
von waldfrosch64, 145

Also wenn dein Freund aus liebe zum Islam konvertieren würde dann wäre  er gewiss kein Christ .Wie sollte einer die Freiheit der Kinder Gottes gegen die Sklaverei der Scharia Gesetze eintauschen wollen höchstens weil er sie nicht kennt .....er müsste seinen ganzen eigenen Glauben leugnen .

Ganz ehrlich ich sehe keine Zukunft für diese Beziehung ,denn für dich als Muslima kommt diese Beziehung gar nicht in frage ,sie ist dir verboten .

Das wird nur Aerger geben .Und es könnt gar sein dass er dann dafür tatsächlich sein Leben lassen könnte ,falls du noch Brüder haben solltest .Wenn  ihr euch liebt dann beendet diese Beziehung besser so lange das noch möglich ist .Gib ihn Frei ,denn eine Bruch mit der Familie  ist kein Pappenstiel.

http://www.frauenhauskoordinierung.de/

Antwort
von benito25, 47

ist er italiener oder spanier? wenn ja wirst du auch probleme von seiner familie bekommen.

Antwort
von Sabinchen1965, 193

Tut mir leid,  aber ich bekomme das k....n., wenn ich einen Teil dieser Antworten lese. Weder deine Eltern noch deine Großeltern haben das Recht,  sich in irgendeiner Weise in euer Leben einzumischen. Und du hast nicht das Recht zu erwarten,  dass dein Freund konvertiert.  Was bildet ihr euch eigentlich ein? In dem Land,  in dem ihr lebt,  herrscht RELIGIONSFREIHEIT.  Selbst das Christentum ist nicht Staatsreligion. Wie wäre es denn mal wenn du darüber nachdenkst,  zu konvertieren? Ich hoffe,  dass unser Erlöser einen Weg in dein herz findet.

Antwort
von izreflexxx, 137

Also wenn seine Beziehung zum Christentum nur auf Sentimentalität und nicht auf eine Beziehung zu Jesus beruht; er sich nicht bekehrt hat und die neue Geburt aus dem Geist Gottes erlebt hat; dann ist er kein Christ. Da hilft auch keine Kreuzkette, auch nicht mehrere. 

Antwort
von FantaFanta76, 181

Er wird mit 21 auf keinen Fall schon an Heirat denken. Europäische Männer heiraten i.R mindestens 10'Jahre später. Wer weiß, ob ihr da noch zusammen seit? Ich würde das Thema Religion gar nicht ansprechen, dass ist doch voll unwichtig. Und die ganzen Regeln des Islams gefallen den meisten nicht, wir sind da ja viel freier erzogen

Kommentar von lipsgame ,

Nur weil du diesen Satz einmal in den Medien gehört hast heißt es nicht das JEDER der in Europa lebt mit 30 heiratet wtf 

Außerdem die "Regel in Islam" gibt es ebenfalls in der Bibel, wenn nicht sogar strenger. Wir können ja nix dafür wenn MANCHE ihre Religion nicht ernst nehmen & dann so tun als wären gewisse Religionen zurückgeblieben, damn ich sag nur lern erstmal deine Religion richtig kennen dann kannst du hier reden :-) 

Kommentar von pino77 ,

Manche haben das Joch der religiösen Zwänge auch abgestriffen und leben frei davon sich nach jahrhunderte alten Schriften zu richten die damals mal als Mittel der Kontrolle der Bevölkerung gedacht war und heute überholt ist.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich und nicht eine höhere Macht. Leute die glauben, dass jemand für sie denkt und lenkt und alles was geschieht der Wille eines Gottes ist, der sollte auch bei Krankheiten keinen Arzt aufsuchen, weil die Krankheit ist dann eine Prüfung des Gottes und der Tod sein Wille. 

In meinen Augen hat sich jede Religion überholt, die Menschheit wäre ohne besser dran und könnte endlich friedlich miteinander leben.

Wenn der Islam doch so fortschrittlich ist, warum kommen Muslime dann untereinander nicht bestens aus? Sunniten, Schiiten...? Syrische Flüchtlinge wären z. B. in Saudi-Arabien bestens aufgehoben und bräuchten sich nicht mit Christen oder Atheisten herum schlagen. 

Kommentar von FantaFanta76 ,

Es gibt einfach ziemlich viele Menschen, die interessieren sich nullkommanull für Religion.

Kommentar von torfmauke ,

Wen wundert's, wenn man sich mal zu Gemüte führt, wieviele Menschenleben es durch Kreuzzüge, Hexenverfolgung, Religionskriege und Hass aufgrund von Vorurteilen schon gekostet hat und immer noch kostet?

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Torfmauke 

Weder ein Kreuzzug ,noch die Hexenverfolgung ,noch der 30 Jährige Krieg ist möglich durch das Evangelium zu legitimieren .

Der Krieg im Islam aber leider sehr wohl .

Antwort
von Chiliheadx, 149

Da bist du leider falsch informiert. In der Regel verhält es sich so, dass der muslimische Teil der Partnerschaft, zum Christentum konvertiert. Oder es bleibt einfach alles so, wie es ist.

Hoffe ich konnte helfen.

Antwort
von marylinjackson, 102

Nein, er wird eine Konversion zum Islam Dir und Deiner Familie zuliebe nicht machen. Das wäre nämlich auch ein Bruch zu seiner Familie, denn die müsste als nächstes zum Islam konvertieren.

 Schon auf Deiner muslimischen Hochzeit würde der Imam seine christliche Familie nicht tolerieren.

Da sind Christen viel toleranter.

Heiratet doch einfach nur standesamtlich.

Oder liebst Du Deine Religion mehr als ihn?

Antwort
von SiroOne, 221

Oje, erst mal kann man nicht einfach zum Islam konvertieren, da verlangst du von deinen Freund echt zu viel, Du bist im Islam aufgewachsen und kennst jede Regel auswendig, wie man liest, deine Eltern werden immer gegen diese Beziehung zu ein Christen sein, die würden sogar dagegen sein, wenn er an gar nichts glaubt, dann musst du dich wohl entscheiden, deine Familie oder dein Freund aber ich denke du nimmst die einfache Lösung, einfach gehorsam sein auch wenn es weh tut und für allah leidest du ja gerne. Aber du wirst etwas dadurch nicht lernen aber das kann ich nicht sagen.

Antwort
von Eylemesin, 121

Ich selber als Muslimin kann nur sagen das diese Beziehung nicht gut ausgehen würde von meiner sicht aus, da es einfach zuuuu verschiedene kulturen sind es würden nur komplikationen geben ich kenne da sogar eine freundin die selbst alevite und der freund sunnite ist und da sogar sehr ausseinandersetzungen kommt mit den familien trotz das sie so lange zusammen sind, ich finde auf sowas sollte man sich erst einlassen wenn man sich auch ganz sicher ist auch von der familie her das das gehen würde und nicht einfach ganz blind in eine beziehung eingehen Meiner Meinung nach!

Antwort
von aacd0138, 199

Hör nicht auf die meisten die reden Müll.
Aber ich finde du hättest schon viel früher mit ihm darüber reden und ihn darauf vorbereiten sollen. Ich weiß nicht wie lange ihr genau zusammen seid aber ihr hättet schon lange darüber reden sollen. Ein Muslim darf mit einem nicht Muslim nicht heiraten, egal ob Mann oder Frau. Das weiß ich vom hoca, da eine Freundin in der selben Situation ist. Außerdem hat sie noch das Problem, dass er nicht konvertieren möchte. Also ist der Vater dagegen.
Eure Kinder später werden das Blut vom Vater in sich haben und da der Vater die größte Autoritätsperson ist, wird er sie nach seiner eigenen Religion erziehen.
Du musst auf jeden Fall zu aller erst mit ihm reden. Wenn er mit allem einverstanden ist, sollte es eigentlich keine weitere Probleme mit deiner Familie geben.
Aber wie in einer der Kommentare schnell erwähnt wurde, es ist nicht so einfach für einen Mann zu konvertieren (Beschneidung).
Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück. Es wird nicht einfach sein.

Kommentar von Skyright ,

Wenn ein Muslim nicht mit einem nicht Kuslim heiraten soll, kann sie doch einfach konvertieren.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Wo denkst du hin ,ein Abfall vom Islam?  darauf steht der Tod !

Würde sie den Mut aufbringen dann könnte die Beziehung eine  Zukunft haben ..aber das wir die Familie wohl kaum zulassen .

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Ein Muslim darf mit einem nicht Muslim nicht heiraten,

Das ist sachlich falsch. Wir leben in Deutschland. Hier spielt für die Erlaubnis zur Eheschließung die Religion der Heiratswilligen überhaupt keine Rolle.

Kommentar von aacd0138 ,

Wir reden hier aber nicht von Deutschland sondern von unserer Religion. und in unserer Religion darf man das nicht, Punkt. Also kommt mir nicht immer mit dem Gesetz. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ein Muslim konvertiert nicht zum Christentum, denn ein Muslim weiß , das der Islam die einzig wahre Religion ist und der kuran das einzige heilige Buch , welches nicht abgeändert wurde.

Kommentar von signk ,

Diese Auslegung von "Verbot und Glauben" gilt bei euch aber nur wenns ums weibliche Geschlecht geht, right!!??!!    Auch du merkst nicht wie lächerlich du dich machst, wenn ihr immer dieses "Argument" vorbringt. 

Frauen sollen dies, dürfen nicht das, sollen schön zuhause bleiben, als Jungfrau in die Ehe.. - während die 'gläubigen' Männer sich schön austoben, poppen wollen was nicht bei 3 auf den Bäumen ist - der Glaube spielt dann natürlich keine Rolle, nicht wahr?!    und dann 'erwarten' sie zur Hochzeit eine gläubige Frau desselben Glaubens.     Is klar.. 

Lebt doch erstmal selbst was ihr von den Frauen erwartet, dann kann man euch auch ernst nehmen.   Eure Eltern leben ihren Glauben auch, deswegen fordern sie dies auch von ihren Kindern.   Lebt man es selbst aber nicht - Klappe halten, setzen 6.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Wir reden hier aber nicht von Deutschland sondern von unserer Religion. und in unserer Religion darf man das nicht  ...kommt mir nicht immer mit dem Gesetz

Eine Religion, ob das jetzt Islam, Hinduismus, Glaube an den großen Kürbis oder was auch immer ist, spielt für das Gesetz nun mal keine Rolle. In Deutschland ist Religion kein Grund, eine Heirat nicht zu gestattet. Wer das nicht akzeptiert, stellt sich gegen deutsche Gesetze und gegen die Grundrechte. In welchem Falle solch eine Person, die die deutschen Gesetze nicht akzeptieren will, doch mal sehr deutlich über Rechte und Pflichten in Deurtschland aufgeklärt werden müsste, notfalls per Gerichtsbeschluss. Wer nach der Sharia leben möchte, möge dies tun, aber dann in einem islamischen Land, nicht in Deutschland.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@aacd0138 

Also kommt mir nicht immer mit dem Gesetz. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

im Islam ist das nur ein Schuh ,deshalb ist es auch verboten .Die Gesetze der Scharia stehen bekanntlich über jedem irdischen Gesetzt .

Das weisst du ..deshalb hast du keinen Respekt vor den Deutschen Gesetzen .

Antwort
von tactless, 184

Verstehe nicht warum immer alle zum Islam konvertieren sollen. Und vor allem, warum zum Teufel sollte man überhaupt wegen seinem Partner die Religion wechseln? Die Religion wenn man sie denn wechseln sollte, wechselt man doch für sich selber, weil man dahinter steht, und nicht weil der Partner oder dessen Familie das verlangt. 

Jetzt auch mal gesetzt dem Fall es gibt einen Gott ... will darüber nicht diskutieren. Wie ist es denn für diesen Gott wenn man nur seinen Glauben annimmt weil man seinen Partner liebt und nicht wegen ihm? Man soll doch Gott mehr lieben als alles andere. 

Also irgendwie verstehe ich die Frage nicht! 

Kommentar von Skyright ,

Diese Konvertierungssache ist wohl dazu gedacht um das Überleben dieser Religion zu sicher...

Kommentar von marylinjackson ,

Nö, nicht nur zum Überleben wird die Konversion gefordert, sondern um über allen anderen Religionen zu stehen.

Antwort
von saidJ, 184

esselamu  alejkum
zunächst muss dir klar sein das die beziehung und das ganze was dazu gehört eine große sünde ist zu heiraten wär eine option und dir muss klar sein das es schwierig ist jemanden zu überzeugen wenn du selbst nicht zu 1000% überzeugt bist . dazu kommt das du ohne wissen oder nur mit wenig wissen nicht wirklich jemanden überzeugen kannst . hinzu kommt du glaubst an deine religion und du bist kein kind mehr .... meinst du nicht das es zeit wäre auch selbst etwas "gläubiger " zu werden ? du willst heiraten wie soll das dann mit den kindern funktionieren so geht die religion allmählich verloren . also wäre es mehr als nur in deinem interesse anzufangen zu praktizieren und zu lernen . wenn du das inshallah getahn hast ( das heißt aber das auch das du nicht ganz so uneingeschränkt bist was deinen freund angeht ) dann wirst du mit ihm eben gespräche führen unter islamischen regeln natürlich , es ist wichtig das er aus überzeugung konvertiert nur weil er dich liebt zählt nicht wie soll er die religion so auch verstehen und praktizieren .... also noch mal zusammengefasst
schritt 1 : lernen , praktizieren und sich wie ne muslima verhalten( die regeln einhalten)
schritt 2 : ihn überzeugen
schritt 3 : je nachdem wie er sich entscheidet sollte er nicht konvertieren sei dir bewusst das wir zu allah zurückkehren und er dir wichtiger ist als alles andere und du somit diese beziehung nicht fortsetzen solltest .

Antwort
von Stanthemen, 208

Er soll einfach Christ bleiben und du muslima.Er muss ja nicht gleich konvertieren aus Liebe zu dir sondern er kann seine Religion beibehalten und du sowieso.

Antwort
von KeinName2606, 209

Die Probleme machst du dir selbst in deinem Kopf und bist dazu noch sehr egoistisch...

Antwort
von najadann, 22

(Würdest du denn zum Christentum konvertieren?)

Folge deinem Herzen, wenn die Liebe stark ist, spielt die Religion keine Rolle. Religion ist eh eine Menschen-Erfindung. 

Gott unterscheidet nicht zwischen Muslim oder Christ, er unterscheidet zwischen guten und schlechten Menschen!

Und nimm dich in acht, hier im Forum gibt es viele "Armleuchter" die den Islam über die Liebe stellen. Glaub ihnen kein Wort.

Antwort
von Pruiser, 148

Ich verstehe nicht, warum das ein Problem darstellen sollte, dass er Christ bleibt. Ihr lebt doch offensichtlich in friedlicher Koexistenz und glaubt an eure Religion - eben ein Paradebeispiel, dass solche Grenzen zwischen Religionen nicht bestehen müssen.

Kommentar von LolleFee ,

Sehr gute Antwort! Und weitergehend könnte man gemeinsamen Kindern ermöglichen, beide Religionen kennenzulernen und sich frei zu entscheiden - wofür auch immer.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Leute Leute ... ihr habt offenbar keinerlei  realistische Vorstellung der Islamischen Lehre .

Kommentar von Pruiser ,

@waldfrosch64 Ich habe nie behauptet Ahnung zu haben. Eine Religion ist doch darauf ausgelegt den alten Stand an Mitgliedern zu halten und neue hinzuzufügen. Allerdings ist es ja von der Verbindung des Gläubigen abhängig, wie streng er seine Religion verfolgt. Ich mache den Vorschlag sich in friedlicher Koexistenz zu begegnen. Das ist weder eine Forderung noch ein Befehl die Region zu ändern. Religion kann gut sein, aber nicht, wenn sie dazu führt, dass sich zwei Menschen aufgrund ihrer Religion trennen (oder im Extrem bekämpfen). Relatiert hierzu: Romeo und Julia.

Kommentar von marylinjackson ,

Pruiser, Dein Vorschlag  hat keinen Bezug zur islamischen Praxis. 

Und Romeo und Julia  trennte  keine Religion! Trotzdem, ihre Liebe endete auch tragisch.

Zwischenmenschlich und interreligiös lehnen die  strengen fundamentalistischen Muslime jede friedliche Koexistenz auf Dauer ab, denn jeder Muslim hat die Pflicht, zu missionieren.

Und so lange sie das schaffen, bleibt alles beim Alten.

Da hat Deine Liebesbeziehung null Chancen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Pruiser 

Dein Zitat :_______darauf ausgelegt den alten Stand an Mitgliedern zu halten und neue hinzuzufügen.________

Das ist eine polemisch plumpe unsachliche abwertende Verallgemeinerung der Ziele von Religion .

Die auch wieder davon zeugt ,dass du weder die Unterschiede von Zielen der Religonen kennst ,welch in der Tat sehr unterschiedlich definiert sind ..und all dies wird  auch wohl kaum der Fragestellerin hilft ,einen Entschluss zu fassen in einer echt Tragischen Lebenssituation ....Das Leid anderer ist wohl kaum zu unserer Unterhaltung da .. 

Kommentar von Pruiser ,

Dieses "Leid" lässt sich schnell beenden. Glaube stellt eine Grenze dar, aber diese Grenze ist nicht existent. Religion ist wie Politik die keine Landesgrenzen kennt. Sie gibt Regeln und Pflichten vor. "Die Pflicht zu missionieren" ist im Grunde nur das Anwerben neuer Mitglieder: "Trag dich in unserem Club ein und du kommst in den Himmel (oder ähnliche paradiesische Utopien). Die Leute glauben an etwas und es ist mir egal. Sobald es aber die rationale Grenze überschreitet, ist es trotzdem zu viel. Probleme, die nicht da sein müssten, sind inakzeptabel. Religionen sind da um zu einen, aber verachten teilweise alle" Ungläubigen". Übrigens meinte ich nicht, dass Romeo und Julia wegen Religion ein derartiges Ende erfahren haben. Zu erwarten dass die Fähigkeit eine Metapher interpretieren zu können vorhanden ist, war wohl doch zu viel erwartet.

Antwort
von Amura24, 144

Er muss nicht zum Islam konvertieren wenn er nicht möchte, wichtig ist das er ein Glauben hat!

Natürlich wäre es für eure zukünftig ehe besser wenn beide einer Religion angehören zbs fängt es schon beim Essen an, der eine isst Schwein der andere nicht.

Kommentar von LolleFee ,

Wichtig ist, dass er einen Glauben hat? Warum?

Antwort
von alfd18, 154

Wenn er selbst Moslem werden will, dann ist es okay. Aber es ist auch eine Sünde deiner Seite wenn du ihm sagst er soll zum Islam konvertieren. Zeige und erkläre ihm den Islam und wenn es so sein soll, dann wird er konvertieren. Es bringt ja auch nichts, wenn er konvertiert, aber selber nicht an Allah glaubt.

Kommentar von marylinjackson ,

 Zeige und erkläre ihm den Islam 

Hier wurde ein Missionsauftrag erteilt!

Antwort
von Skyright, 125

Wie wäre es wenn du deine Religion wechselst? Und wenn er für dich konvertiert, glaubt er doch auch nicht richtig daran. Lass ihn einfach Christ sein und heiratet. Fertig.

Antwort
von Akecheta, 124

Kein Gott wird sich vor die wahre Liebe stellen. In ihr lebt erst das richtige Leben.

Wenn er das tun wollte, ist er kein Gott.

Den ganzen Schwachsinn drumherum haben sich Menschen ausgedacht.

Punkt und fertig.


Antwort
von khidr2015, 32

Hoffe verstehst es

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community