Würde dieses galvanische Element funktionieren?

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4 Antworten

Wenn sich nach Deinen Wünschen Zinkionen und Hydroxidionen bilden sollen, dann sind die beiden folgenden Redoxsysteme zu betrachten:

H₂ + 2 OH⁻ --> 2 H₂O + 2 e⁻        E° = -0,84V

Zn --> Zn²⁺ + 2 e⁻                       E° = -0,76 V

Zwischen diesen Systemen läuft keine Reaktion ab, da das edlere Zinksystem nicht durch das unedlere Wassersystem oxidiert wird.

Wenn Du aber den Kupferstab in eine Kupfersalzlösung in die eine Halbzelle und den Zinkstab in eine Zinksalzlösung in die andere tauchst, dann liegt bei Verbindung der beiden Halbzellen über ein Diaphragma ein galvanisches Element vor.

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Kaliumhexacyanoferrat (ich hoffe der Name ist richtig)

Nicht mehr. Den Halogeniden und Cyaniden wird das id im Komplex nicht mehr geklaut. Aktuell ist Kaliumhexacyanidoferrat, fraglich ist nur welches: II oder III, gelbes oder rotes Blutlaugensalz (http://old.iupac.org/publications/books/rbook/Red_Book_2005.pdf). Die andere Teilfrage müßte ich mir näher anschauen, hoffe Dir aber auch damit zu helfen, sofern Du es noch siehst.

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Kommentar von DieChemikerin
26.11.2015, 06:02

ich meine das Rote, III für Fe(2+)-Ionen.

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Ein galvanisches Element ist eine Anordnung von 2 unterschiedlichen Metallen in einen Elektrolyt.

Beide Metalle sind durch diesen Elektrolyten und einen metallischen Außenleiter (Verbraucher ) verbunden.

zwischen den Metallen tritt dabei eine Spannung auf,die eine Folge der Berührungsspannung zwischen den Elektrolyten und den Metallen ist.

Diese Berührungsspannung nennt man " elektrolytisches Potenzial " oder auch "Galvanische Potentiale"

Die Anode gibt Elektronen ab wir negativ und die Kathode nimmt Elektronen auf , wird Positiv.

Dieser Vorgang läuft so lange,bis die Anode aufgebraucht ist oder keine Elektronen mehr da sind.

Welche Spannung vorhanden ist und wie der innere Widerstand der zelle ist ,hängt vom Material ab (Verwendete Metalle und Elektrolyt).

Eure Konstruktion funktioniert natürlich ,solange die Bedingungen erfüllt sind.Wenn ihr den Nagel mit Kupferdraht umwickelt,ist das so als wenn eine Batterie im Innern einen Kurzschluß hat.

Auch bei solch einer Konstruktion wird natürlich etwas ablaufen,wegen den verschiedenen Materialien und deren Eigenschaften.

Die elektrochemische Korrosion bei Brücken.

Hier bringt man eine Opferanode an,wodurch die Brücke vor Korrosion geschützt wird.Dies wirkt wie ein galvanisches Element.Es fließt ein Strom und die Opferanode löst sich auf.Die Brücke wird dadurch geschützt.Elektrolyst ist die Feuchtigkeit in der Luft und Umgebung.

Die Gurkenbatterie.

Man nimmt eine Handfläche große Alumimiumfolie,ein 5 mm starke Gurkenscheibe und eine Kupfermünze.

Aluminium und Kupfer werden durch die Gurkenscheibe getrennt.Man setzt einen Kopfhörer auf und verbindet die beiden Anschlüsse des Kopfhöhrers an das Aluminium und der Kupfermünze.

Ergebnis : Man hört ein "Knacken" im Höhrer.Es fließt ein Strom.

Die Gurkenbatterie funktioniert !!

Also ,hier sind 2 unterschiedliche Metalle,der Elektrolyt (Gurkensaft) und die elektrische äußere Leitung ( Kopfhörer) vorhanden.Dies zusammen ist dann das galvanische Element.

Es gibt aber auch galvanische Elemente wo die Metalle von Anode und Kathode gleich sind.Dann stecken diese aber in einen Elektroyten unterschiedlicher Konzentration (Konzentrationselemente).

Die beiden Lösungen müssen dann durch ein "Diaphragrma" oder "Stromschlüssel" voneinander getrennt sein.  

QUELLE :Schülerduden Chemie 6.Auflage ,Dudenverlag ,Mannheim ,Leipzig,Wien,Zürich

Hab ich das nicht toll abgeschrieben ? Hättet ihr auch können,wenn ihr den Duden gehabt hättet !! Wäre schneller gegangen,als über das Internet,wo man stundenlang auf eine Antwort warten muss !!

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Kommentar von DieChemikerin
25.11.2015, 21:05

Danke für die Antwort, wobei der letzte Satz ziemlich überflüssig war. Außerdem wissen wir sehr wohl, was ein galvanisches Element ist und wie die Korrosion funktioniert (auch das mit der "Opferanode" müssen wir beherrschen)...deshalb hätte es eine einfachere Antwort auch getan

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Ja, hat sogar einen Namen. Nennt sich Daniell-Element. Besteht aus einer Zink- und einer Kupferhalbzelle mit dem entsprechendem Metallsulfat.

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Kommentar von musicmaker201
25.11.2015, 20:34

Bzw. ich habe deine Frage falsch verstanden... Theoretisch sollte das gehen, die "Kupferhalbzelle" ist dabei dann sozusagen eine Wasserstoffhalbzelle. Das Kupfer dient ja nur als unreaktiver Leiter. Das Daniell-Element ist aber effektiver.

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