hallo :D eine frage habe ich seit der kindheit ,,,
wozu lebt mann überhaupt ..
wozu soll mann arbeiten .. wenn mann eh bald tot ist ..
mfg

Für mich ist der Sinn dieses Lebens es so vernünftig und mit so viel Freude wie möglich zu leben. Und du gönnst dir mit dieser Einstellung nicht ein bißchen Lebensfreude. Warum leben wir, - keine Ahnung, aber machen wir halt das Beste drauß. Ich sehe mich immer als kleiner Mosaikstein in dieser Welt, der aber ein lustiger, strahlender und Freude verbreitender Baustein zu unserer Welt sein kann. Dazu ist es nicht wichtig, dass man große Dinge tut, aber das was man tut soll man richtig tun. Die Arbeit gut und mit Freude machen, das Leben gut leben und nicht verstreichen lassen, Genuss mit Freunden, Freude teilen mit netten Menschen. Die Kinder auf ihrem Weg begleiten, fördern, ihnen den Rücken stärken, helfen, dass sie selber den richtigen Weg und die richtige Stärke dazu finden. Lebe den Tag und wenn Du es dann noch schaffst - wie die Pfadfinder - eine gute Tat zu tun und sei es nur mit einem netten Lächeln, dann war der Tag schon gut. Wenn man vor sich selber gut dastehen kann, dann ist man auch stark und steht fest in der Welt.
Und aus dieser Freude, die man sich selber schenkt und anderen, aus der zieht man dann wieder so viel Energie und Freude, auch aus seiner Arbeit, dass es dann doch wieder Sinn und Freude macht.
Ein guter kleiner Puzzlestein des Universums sein. Weil die Welt das ist, was wir daraus machen.
Und noch zur Arbeit: Meine Großtante hat immer gesagt "Mach Dir die Arbeit zur Freude, dann hast Du viel Freude im Leben." Sehr wahr und sehr richtig und man merkt es gut gemachten Dingen auch an, dass sie gut und mit Liebe gemacht sind, nicht lieblos und wertlos.

Ich empfehle dir das Buch "Das egoistische Gen" von Richard Dawkins. Dort wird nett beschrieben, dass wir alle nur Überlebensmaschinen für die DNA sind, die sich zufällig gebildet hat. Letztlich ist unsere Existenz nur ein Nebenprodukt von Wahrscheinlichkeiten. Das beste sich selbst reproduzierende Molekül wurde nach und nach komplizierter und "erschuf" Träger, die sich um die Verbreitung kümmern.
Hieronymus Wandpilz am 28. Mai 2008 21:28 Um das Glitzern in den Augen der Kreationisten zu verhindern: ich meine mit "erschuf" die Evolution.
mia68 am 28. Mai 2008 21:39 ...gemäß Mr. Dawkins sind wir also "Überlebensmaschinen" und unsere Existenz ein "zufälliges Nebenprodukt". Was für ein düsteres und trauriges -und noch dazu kurzsichtiges- Weltbild! Niemals werde ich so eine Einstellung teilen. VG.
Hieronymus Wandpilz am 28. Mai 2008 21:45 was ist daran düster und traurig? Ich finde, dass es nichts schöneres auf der Welt gibt, als das Resultat, welches aus so kleinen unbedeutenden Anfangsfaktoren entstanden ist. Der Mensch als Superorganismus mit vielen kleinen Bakterien in sich und Zellen, die noch kleinere autonome Lebensformen in sich tragen (Mitochondrien), welche zum Schutz ihrer Überlebensfähigkeit eine raffinierte Symbiose eingegangen ist. Ich finde die Wunder, die man in sich selbst findet, sind weitaus aufregender und schöner als zum Beispiel die religiöse Sicht, dass wir einfach so geschaffen wurden, um einen Weihnachtsmann auf einer Wolke zu erheitern. Jeder Mensch, der die Wissenschaft als traurig bezeichnet, hat meiner Meinung nach zu wenig von ihr erfahren...
Denny Crane's kaffeesatz (geladen und gesichert!) am 28. Mai 2008 21:47 Wandpilz. Sehr gut! Setzen, eins.
Hieronymus Wandpilz am 28. Mai 2008 21:50 ist = sind. der dritte Satz
Luise am 28. Mai 2008 21:53 Und wo baust Du die Seele in Dein wissenschaftliches Weltbild rein, das Mitgefühl, die Freude? Die Liebe, nicht als biochemische Leidenschaft, sondern die universelle Liebe?
mia68 am 28. Mai 2008 21:54 ...ganz sicher ist der Organismus des Menschen ein Wunderwerk! Aber wir bestehen meiner Ansicht nach auch aus sehr viel mehr als nur aus einer Ansammlung von Zellen. Die Wissenschaft an sich ist nichts Trauriges, sondern notwendig und legitim; aber ganz sicher sollte der Rationalismus nicht zum Dogma erhoben werden und der Weisheit letzter Schluss sein. Einstein übrigens hat mal -sinngemäß- gesagt: "Je tiefer man fragt, desto näher kommt man Gott". Glaube, das kann man getrost so stehen lassen. Zumal es zeigt, dass Wissenschaft und der Glaube an etwas (das "hinter den Dingen" steht - was auch immer es sein mag) sich überhaupt nicht ausschließen müssen!
Hieronymus Wandpilz am 28. Mai 2008 22:13 an beide: ich weiss, dass es immer schwer ist, sich über dieses Thema zu unterhalten, wenn man an zwei grundsätzlich verschiedene Dinge glaubt. Aber nur um der Sache gerecht zu werden, gehe ich auf die Fragen ein.
Luise: Die Seele ist ein menschliches Konstrukt und besitzt in meiner Welt keine Realität. Es ist für mich Wunschdenken und ein verzweifelter Versuch biomechanische oder sozial-ethische Prinzipien zu erklären. Aber letztlich lassen sich diese Prinzipien sehr leicht mit der Evolution erklären. 1.) Warum Mitgefühl? Ist es so schwer einzusehen, dass die chemischen Substanzen, die uns dazu bringen Mitleid mit jemandem zu haben und ihm aufgrund dieses miterlebten Leides zu helfen, nichts anderes ist, als eine sichere evolutionäre Strategie das Überleben (und somit die Weitergabe der Gene) zu sichern? 2.) Warum Freude? Warum emfinden wir Freude bei dem Betrachten eines Bildes? Oder beim Lauschen von Musik? Es ist einfacher, dieses zu verstehen, wenn man sich die Tierwelt ins Gedächtnis ruft: Der Vogel Strauß oder der Pfau sehen so hübsch und elegant aus, weil sich nach und nach diejenigen Männchen durchsetzen konnten, die aufgrund ihres besseren Äußeren mehr Nachkommen in die Welt gesetzt haben. Schönheit zu sehen und Freude daran zu empfinden vereinfacht es, einen gesunden Partner zu finden, der die Gene erfolgreich ergänzt. 3.) Und die universelle Liebe? Wenn man alle biochemischen Rezeptoren, die Leidenschaft, Liebe und Glück entfernen würde, meinst du wirklich, es gäbe sie noch? Der Verstand kann uns mitteilen, dass das Gefieder von einem Pfau lediglich ein gewisses Spektrum an Licht widergibt, welches unsere Netzhaut auffängt und Signale an unser Gehirn weitergibt. Aber ohne den Hormoncocktail würden wir dieses nur wahrnehmen, aber nicht zu schätzen wissen. Auch die universelle Liebe (wenn ich mal diesen etwas ungenauen Begriff benutzen darf) gründet auf der Vorteilhaftigkeit einer postiven Genverbreitung...
mia68: es ist immer ein großer Fehler von Gläubigern gewesen, Einstein auf ihre Seite zu ziehen...ich zitiere ihn (genau ;-)):
Was sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, das man als religiös bezeichnen kann, so ist es die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, so weit unsere Wissenschaft ihn offenbaren kann.
Einstein ist also eher auf meiner Seite...Man muss sich nur in Erinnerung rufen - oder vielleich auch heute zum ersten Mal hören - dass Einstein sehr böse Briefe von Christen bekommen hat, nachdem er seine Relativitätstheorie veröffentlichte. Diese maßlosen Beleidigungen haben ihn letztlich zu dem von mir gebrachten Zitat geführt...

Elitex, wenn du es schaffst, die Erinnerung an dich in anderen Menschen so zu gestalten, dass sie nach deinem Tod an dich denken, bist du unsterblich. Dafür lebt man(n) (auch frau)! Wenn ich mir vorstelle, dass nach meinem Tod auf meinem Grabstein steht: "Er war ein feiner Kerl. Wir werden ihn nicht vergessen" und das ehrlich gemeint ist, ist mein Lebensziel erreicht. Dieser "Grabstein" kann dann sogar virtuell sein; als Erinnerung meiner Kinder an mich, dass sie stolz auf ihren Vater sind. Dafür lohnt sich jede Anstrengung.
Wieselchen am 28. Mai 2008 22:47 Darf ich dir ein Tütü auf deinen Grabstein legen?
LG
Wieselchen ;-)
Knowledge am 29. Mai 2008 18:47 Lach...Naja, weil du es bist, Wieselchen.

Ist doch logisch,ohne das du lebst,kannst du auch nicht tot gehen,wie du sagst!

Deine Frage ist typisch menschlich - kein Tier würde sich über sein Dasein Gedanken machen. Von uns wurde niemand gefragt ob er auf die Welt kommen will, wir wurden halt einfach geboren - der Willkür ausgesetzt. Suche nie nach dem Sinn des Lebens, sondern versuche deinem Leben einen Sinn zu geben. Bis zu deinem Tod kannst du einiges verändern auf dieser Welt, bitte zum Guten.

mann lebt, arbeitet und stirbt früher, damit frau glücklich sein kann.........

Was heißt "bald tot"? das ist doch ein sehr weiter Begriff! Und gerade wenn bald das heißt, was die meisten darunter verstehen, lohnt es sich erst recht, das Leben zu genießen!!

Das ist wahrschienlich wie im Tierreich.... Arterhaltung. ;-)

Es gibt hinsichtlich des Lebenssinnes keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Die Frage stellt sich so also nicht.
der sinn des lebens ist: das leben an sich :-) naja und auf männer bezogen....sex, sport, fußball, wein weib gesang etc.

Die Menschen leben, um in ihrem Wirkungskreis Veränderungen vornehmen zu können und die Schönheit der Erde zu geniessen.
Wozu isst man, wenn man eh irgendwann zum Klo geht?
Wozu steht man auf, wenn man eh irgendwann wieder schlafen geht?
Wozu reinigt man, wenn eh alles wieder dreckig wird?
eigentlich lebt man nur um zu sterben ich denke eine aufgabe hat niemand

Um mit Frau Spaß zu haben.
Wieselchen am 28. Mai 2008 22:53 Der Kaffeesatz ggg
LG
Wieselchen
Denny Crane's kaffeesatz (geladen und gesichert!) am 28. Mai 2008 23:21 Hey Wieselchen ;-)

Das Leben ist. Da haben wir gar nicht mitzureden. Wo wir es können, das ist in der Gestaltung unseres Lebens. Ich kann mich natürlich hinsetzen und über die Suche nach dem Sinn des Lebens verzweifeln, denn nur dann finde ich meinen Sinn nie heraus, wenn ich nur nach dem Sinn suche.
Wenn ich aber drauflos lebe, mein Leben genieße und gestalte, mir Freunde suche, lebe, liebe, weine, lache, mitfühle, wenn ich die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle auslebe und dabei auch noch Freunde finde, einen guten Lebenspartner, Beschäftigungen, die mich ausfüllen, Kinder in die Welt setze und mich intensiv um sie bemühe..... Dann stellt sich der Sinn von alleine ein. Und am Ende, nach vielen vielen ereignisreichen Jahren, werde ich in einer stillen Ecke sitzen und mich lächelnd an die Nacht erinnern, in der ich darüber fast verzweifelt wäre, weil ich den Sinn des Lebens nicht finden konnte...
LG
Wieselchen
Ich finde das Leben ist grade so wundervoll, weil es einmal zu ende gehen wird. Niemand ist unsterblich. Man Lebt aber nicht um irgendwann zu sterben, sondern dazu das beste auch sich selbst zu machen, den Menschen in seiner Umgebung zu helfen und vielleicht positiv zu verändern, Freude an jedem Tag zu haben und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ich finde das Leben ist wundervoll.... Lg Lara
dem stimme ich zu .Dh