Frage von binjee1, 80

Wozu Geschichte so wichtig?

Moin! Ich schreibe gerade eine Reportage über Archäologie in Deutschland. Ich habe zwar großes Interesse an Geschichte aber trotzdem kann ich mir selbst nicht erklären wozu es so gut ist alte Fundamente auszugraben. Ich weiß schon das man damit sehen kann wie weit entwickelt man damals schon war aber was genau bringt uns diese Erkenntnis? Mich interessiert der Spruch von Helmut Kohl "Wer die Vergangneheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten". Wäre cool wenn ihr eure Meinung dazu sagt was es wirklich für uns bedeutet und wozu es sich Lohnt auszugraben. DAnke!

Antwort
von Dahika, 24

Wenn jemand keine Vergangenheit hat, der hat auch keine Zukunft.

Oder konkret:

stell dir vor, du erfährst, dass du ein Adoptivkind bist, aber niemand sagt dir, wer deine leiblichen Eltern waren. Du weißt nichts darüber. Gar nichts.Wie sahen die Eltern aus, was hatten sie für Interessen, waren sie intelligent, welche Haarfarbe, Augenfarbe, Krankheiten hatten sie?

Hättest du ohne dieses Wissen nicht das Gefühl, ein wenig im freien Raum zu schweben. Kein Fundament unter den Füßen.

Und genau dasselbe wäre der Fall, wenn ein Volk, bzw, die Menschheit keinerlei Ahnung davon hätte, wo es/sie herkäme.


Antwort
von Kristall08, 27

"Die Zukunft liegt in der Vergangenheit."

Dieser Spruch hing als Transparent in unserem Institut und es ist was dran. Wir werden immer wieder mit Problemen konfrontiert, die schon mal da waren, Geschichte wiederholt sich tatsächlich. Siehe Völkerwanderung. Auch die gab es schon.

Auch sämtliche Naturkatastrophen, Diktaturen, Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit usw, alles schon mal da gewesen. Wir wissen aus der Geschichte, wohin so was führen kann. Und auch die Archäologie liefert uns oft hilfreiche Hinweise für unser heutiges Leben.

Antwort
von CATFonts, 47

Wenn man aus der Vergangenheit weiß, wie Kriege entstanden sind, oder Diktatoren an die Macht gekommen sind, welche Methoden sie verwendeten, und warum sie zunächst vom Volk so begeistert empfangen wurden, dann kann man für die Zukunft diese negativen Entwicklungen früher erkennen, und dem entgegenwirken.

Kommentar von LiloB ,

hoffen wir es !!!!!

Antwort
von ele777, 41

So theoretisch gesehen kann man aus der Vergangenheit lernen. Wie Kriege entstanden sind und wie man sie verhindern kann. Aber leider wird der Mensch aus der Geschichte nicht so schlau. Außerdem ist es doch schön zu wissen warum manche Gebäude da stehen und wie sie entstanden sind und welche Aufgaben sie erfüllten. Es ist nun mal ein Bestandteil der Geschichte und sehr wichtig. Ich mag es sehr. Liebe Grüße

Antwort
von Spassname, 39

Ich habe jetzt auch gerade 1/2 Jahr Geschichte aber nun ja. Es ist halt so das wir was von früher kennen sollen aber viele interessiert das nicht.

Wir sollen auch was davon erzählen können

Antwort
von soissesPDF, 16

Oh, da gibt es so einiges...
Zwischen Kenntnissen der alten Römer (Bauwerke wie Aquädukte, öffentliche Bäder und Toiletten) und den Sitten und Gebräuchen in den Zeiten danach liegen ganze Welten. Die Deutschen, so ab Otto I. waren zu dämlich dazu etwas eine Kanalisation zu bauen.

Die alten Ägypter bauten die Pyramiden, eine Leistung zu die Menschheit heute nicht mehr fähig ist.
Ausgerechnet die Moslems waren u.a. in der Medizin (Avicenna) weiter entwickelt als ganz Europa.

Antwort
von Roderic, 25

Wer die Vergangneheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.

da steckt doch schon die Antwort auf deine Frage drin. Besser und kürzer kann mans doch fast gar nicht ausdrücken.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community