Wozu dienen wir Menschen?

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9 Antworten

Das Thema ist wohl zu komplex, um es in so ner Antwort zu erläutern denke ich, aber mal kurz als Denkanstoß:

-Gibts nicht auch andere "sinnlose" Tiere?

-Was unterscheidet den Menschen (v.a. früher, als er noch in Höhlen lebte) von anderen Fleisch- oder Pflanzenfressern?

Und: Alles, was auf dieser Erde so lebt und wächst, hat ja nur so seinen Sinn, weil die Evolution das so gemacht hat. Die Früchte wurden ja nicht von den Pflanzenfressern angepflanzt, die Tiere haben sich so entwickelt, dass sie so überleben können etc.

Ein sehr interessantes Thema, aber wie gesagt, viel zu umfangreich für so ne kurze Antwort :)

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Kommentar von Sayra13
09.05.2016, 14:55

Welche Tiere sind denn deiner Meinung nach "nutzlos"?

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Ursprünglich waren wir Aas- und Pflanzenfresser. Weil wir bei unserem "ziemlich degenerierten" Körperbau nur durch Intelligenz überleben konnten, wurde daraus unser wichtigstens Selektionskriterium.

Das heißt, wir "züchteten" uns selbst auf Intelligenz hin, bis wir Werkzeuge bauen und uns vom Aasfresser zum Raubtier entwickeln konnten.

Das wiederum heißt, die Vor- und Frühmenschen spielten die Rolle anderer Pflanzenfresser, später die von Allesfressern wie Wölfen und Füchsen. Sie regulierten die Bestände anderer Arten und sorgten dort für einen hohen Selektionsdruck, der die Evolution anderer Tiere voranbrachte.

Als dann die Landwirtschaft erfunden wurde, spielten Menschen die Rolle von Terraformern, wie auch Biber (legt Bäche/Teiche an) und Borkenkäfer (verjüngt Waldflächen). Unsere Kulturlandschaften waren Lebensraum für andere Tierarten. Manche Arten wurden sogar zum "Kulturfolger", z.B. Mauersegler die fast nur noch an Menschenhäusern brüten.

Wir waren also mal eine durchaus nützliche Symbiose-Art für andere Lebewesen. Was in den letzten Jahrhunderten passiert, ist eine starke Überpopulation, weil wir die Medizin erfunden, aber unsere Vermehrung noch nicht an die längere Lebenserwartung angepasst haben.

Daraus folgt eine Eskalation unseres arttypischen Verhaltens, des Terraformings. Das heißt, wir gestalten die Erde zu Tode. So wie eine Überpopulation an Borkenkäfern einen Wald vernichten und all seine Bewohner vertreiben kann, sich danach aber mangels Heimat selbst dezimiert.

Wir werden uns schon noch selbst dezimieren. Ist nur eine Frage der Zeit ...

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Kommentar von Sayra13
10.05.2016, 20:20

Gut erklärt :)

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Wir Menschen sind kein Teil mehr dieser "Nahrungskette" oder des ökologischen Systems wie du es beschreibst. Wir waren es aber mal, genau wie jedes andere Tier. Und wenn der einzige Sinn darin bestand, dass ein Menschenaffe früher auf einen Baum gekletert ist um eine Frucht zu pflücken und zu essen, nur damit er paar Kilometer weiter weg die Fruchtkerne wieder auska*kt, damit dort ein neuer Apfelbaum wächst...

Wir leben heute aber in einer Zivilisation, außerhalb des natürlichen Gleichgewichts und wenn überhaupt haben wir damit sogar die wichtigste Rolle in der Natur, nämlich bewusst auf die Natur aufzupassen.

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Das hast Du gut beobachtet. So wie sich der Mensch heute in seiner Gesamtheit verhält, nicht ein paar einzelne, so kann man nicht davon ausgehen, dass das für das Ökosystem Erde gut ist. Das muss man natürlich global betrachten, denn der Mensch tritt ja auch global auf.

Er ist weder al Beutetier relevant, noch kann er auch nur annähernd die Aufgaben eines der noch existierenden großen Räuber übernehmen.

Man könnte fast sagen, an irgendwas muss ja die Welt zugrunde gehen, aber das wird sie eigentlich spätestens, wenn sie von der Sonne verschluckt wird.

In astronomischen Zeiträumen gesehen spielt es aber ohnehin keine Rolle.

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In dem Sinne finde ich die Begründung "Der Mensch ist ein Virus" aus Matrix am Besten und passenden.
Klar, kommt es aus einem Film, aber es schlichtweg perfekt.

Wie ein Virus den Körper befällt und alles zerstört, um sich vermehren zu können, so befällt auch der Mensch die Erde und zerstört alles, um sich auszubreiten.

Der Sinn wäre demnach also der selbe wie der warum Viren exisitieren. Also nicht viel mehr als um sich zu vermehren.

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Naja der Mensch stammt ja von einem Nachfahren der Affen ab deswegen müsstest du gucken wofür der Affe im Ökosystem wichtig ist.

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Kommentar von ShinyShadow
09.05.2016, 14:48

*Klugscheißermodus an*

Naja der Mensch stammt ja von einem Nachfahren der Affen ab

Nein, das ist nicht korrekt, auch wenns gerne so behauptet wird. Wir haben vermutlich gemeinsame Vorfahren, aber wir sind nicht die Nachfahren der Affen ;)

*Klugscheißermodus aus*

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Es gibt Menschen die etwas gutes wollen. Vielleicht ist der Rest der Menschheit nur eine Nebenwirkung.

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wir sind wurzelfresser, nur die überlegenheit werkzeuge zu benutzen hat uns zum jäger gemacht. denn der mund ist zu klein zum jagen. einzelne menschen sind auch beute gewesen nur heute nicht mehr so stark gefährdet villeicht.

auch schimpansen oder gorillas können grausam sein. so kann sich die gruppe gegen einen einzelnen entscheiten und ihm, auch mit stöcken schwer schädigen bis töten und durch den jungel schleifen.

ich glaube die erde ist für das aufnehmen von bewustsein da. wie eine arche. an allmacht glaube ich nicht, ich weiss nicht was das zu bedeuten hat.

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die welt würde auch funktionieren wenn irgendeine andere art wegfallen würde

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Kommentar von apophis
09.05.2016, 14:46

Nein, das stimmt ganz und garnicht.

Bestes Beispiel ist das Aussterben der Bienen. Ohne Bienen würde auch der Mensch aussterben.

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