Argonti am 17.07.2009 um 14:40 Uhr
halt stopp. Das ist keine rhetorische Frage. Mich interessiert weniger die eine wahre Antwort als eher ein Spektrum an ehrlich gemeinten Antwort-Ideen.

Die überzeugendste Antwort darauf hat für meine Begriffe Rilke gegeben. Und auf magische Weise, will sagen: Richtig inversiv (reinziehend) Und das natürlich in einem Gedicht - zum Gott der Musen: Apollo:
http://www.gedichte-schmieden.de/sonett-rilke-apollo
Ist übrigens mein Lieblingsgedicht. Fällt mir auch oft ein, da ich´s in und auswendig kenne.

Um ein bissi zu irritieren. Man fällt so schnell in den Trott des Alltags. Dass man denkt, das muss alles so sein wie es ist.
Argonti am 17. Juli 2009 16:06 Danke, von mir auch einen Punkt.

Um die Gehirnwindungen etwas in Wallung zu bringen!
Brittalana am 17. Juli 2009 15:36 Joo, passt. Sehe ich auch so.
Argonti am 17. Juli 2009 16:04 Danke. Hat was.

Vielleicht für sowas wie Sinn im Leben suchen oder um mit Liebeskummer fertig zu werden? Jedenfalls schreiben die Jungmenschen in Pubertät und sonstigen Lebenskrisen wie wild Gedichte.
Argonti am 17. Juli 2009 16:13 Danke, ja bei Liebeskummer soll Dichten wirklich helfen. Bibliotheken sprechen Bände.
Gute Frage. Frage ich mich auch immer, wenn ich eins auswendig lernen muss. keine Ahnung - damit der Dichter sich wieder wohlfühlt?
Irgendwie muss er / sie sowas wie einen Trieb im Bauch haben, bevor das mit dem Dichten klappt. Und der triebt und drückt.
Argonti am 17. Juli 2009 16:11 Danke - du meinst sowas wie einen Dicht-Trieb, ausgelöst durch den Kuss einer Muse oder so?

Um Gedanken und Gefühle in Poesie und Prosa zum Ausdruck zu bringen.
Argonti am 17. Juli 2009 16:09 Danke - ja, sicher. Und wozu machen Menschen das? Menschen sind doch nicht blöd und machen sinnlose Sachen von denen sie sich nichts versprechen.
gedichte verdichten gefühle und gedanken, lassen sie in bildern entstehen und geben die möglichkeit sich dicht und über die üblich eprosa hinaus auszudrücken. gedichte sind eine besondere kulturleistung der sprache.
nicht eine antwort bepunktet....das spricht nicht für den fragensteller
Argonti am 17. Juli 2009 15:24 Immer mit der Ruhe - bin ja schon da. Nur nicht immer nur hier :)
Argonti am 17. Juli 2009 16:18 Danke, ja Gedichte sind eine Kulturleistung der Sprache. Klar, kann man so sagen. Bildhafte Sprache. Hm ja. Könntest du "dicht" noch näher beschreiben? "dicht" muss ja ein Schlüssel für Gedichte sein. Das Wozu hab ich damit noch nicht klarer, aber OK.

Wozu braucht man Lieder oder Gemälde oder Bücher? Den Nutzen an Kunst muss jeder Mensch für sich rausfinden. Es ist nun mal Teil des Menschen, dass er sich durch Kunst ausdrücken will bzw. an Kunst Freude hat.
Argonti am 17. Juli 2009 16:14 Selbstausdruck und Freude? Ja, OK.

Du bist ein Philosoph, gell ;-)
Argonti am 17. Juli 2009 15:27 Weniger, eher im Gegenteil. Soviel ich weiß, sind Philosophen auf Wahrheit aus.

Den oder die Geliebte gewinnen.
Man will ja nicht einfach nur das einfallslose "Ich liebe dich, ich bete dich an" Gedudele loswerden.
Denkt nur mal an Cyrano de Bergeraque. Den Film mit Gerard Depardieu.
Und dann noch ein Sonett - kicher. Nee, hast recht. Der Rilke trifft´s mal wieder. Ist ja schließlich Dichter.
Geiles Gedicht. Danke, kannte ich nicht. Bildungslücke vermutlich.
Glaube ich nicht. Schulstoff ist das nicht - oder?
Danke. Super. Das muss ich erstmal verdauen.