Frage von klugshicer, 76

Wozu braucht die SPD einen eigenen Kanzlerkandidaten?

In einer großen Koalition ist der doch überflüssig

Antwort
von zehnvorzwei, 31

Hei, klugshicer, bei der nächsten Bundestagswahl brauchen die Parteien je einen Spitze Kandidaten, der als die Partei in der Politik. im Bundestag, ggf. in der Regierung führen soll. Die Nominierung eines Kanzlerkandidaten bringt also zum Ausdruck, dass die Partei sich durchaus die Fürungf der Regierung vorstellen kann.

 Nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 wird (hoffentlich) die Ära große Koalition vorbei sein. Nun stellt dir mal vor: Die SPD könnte zusammen mit Linke und Grünen eine Regierungsmehrheit zusammenkriegen (was sehr wahrscheinlich ist) - - und die SPD als stärkste dieser Dreier-Gruppe hätte keinen, der den Kanzler machen soll / will - sie stünde schön dumm da!

Überdies: Der Wähler möchte natürlich gern wissen,. mit wem er es im Fall eines Falles in der Regierung zu tun kriegt.

Und so. Grüße!

Antwort
von heide2012, 43

Um sich von den Unionsparteien abzugrenzen, zumal ja wohl eine rot-rot-grüne Koalition angestrebt werden soll.

Aber jetzt hat man sich ja mit denen auf den SPD-Kandidaten geeinigt.

Schade ist doch, dass den Politikern nicht wirklich jemand einfällt (außer der Partei Die Linke) oder die Wunschkandidaten gleich abgewinkt haben.

Ich persönlich kann mir gut Juli Zeh als Bundespräsidentin vorstellen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

zumal ja wohl eine rot-rot-grüne Koalition angestrebt werden soll.

Sicher nicht. Das ist spätestens seit Wagenknechts populistischer Rede gestern komplett vom Tisch.

Antwort
von echolot19, 33

Die große Koalition ist spätestens mit der neuen Bundestagswahl im Herbst 2017 beendet, die Abmachungen zwischen den 3 koalierenden Parteien sind dann beendet.

Im Anschluss an die anstehenden Wahlen hofft jede Volkspartei und die AFD ein so starkes Ergebnis zu erreichen, dass man mit neuen Koalitionen, wahrscheinlich, oder als führende Partei, davon träumen sie ja alle, das Land regieren kann.

Im Vorfeld der Wahlen wird der Wahlkampf geführt und hier versuchen die Volksparteien ihre Wähler mit einem Programm zu überzeugen, ihnen die Stimme geben zu wollen. Bei den Parteien die auch den Anspruch haben ein Land zu regieren gehört ein Kanzlerkandidat zum Programm, er oder sie steht für die Politik nach den Wahlen.

So machtgeil koalierende Parteien auch sind, so selbstständig möchten sie für die Wahlen dastehen, denn damit kann man sich von den Mitbewerbern ja auch abgrenzen. Mit eigenen Kandidaten wird man sich noch besser positionieren können.

Antwort
von wilees, 55

Jede Partei möchte die meisten Stimmen erringen - die Partei mit den meisten Stimmen stellt den Kanzler.

Kommentar von klugshicer ,

und das wird wieder die CDU sein

Kommentar von wilees ,
Antwort
von Apfelkind86, 26

Es muss ja nicht wieder eine GroKo sein.

Schwarz/Grün oder Jamaika sind ebenfalls mögliche Optionen.

Antwort
von Maxieu, 8

"In einer großen Koalition ist der doch überflüssig."

Stimmt  - aber nicht vor  einer großen Koalition.

Das Erpressungs- oder Druckpotenzial der SPD gegenüber der CDU/CSU bei den Verhandlungen über das gemeinsame Reg.programm ist einfach größer, wenn die SPD so antritt, als zöge sie eine rechnerisch vielleicht mögliche rot-rosa-grüne Koalition ernsthaft in Erwägung.

Außerdem ist nicht auszuschließen, dass die FDP wieder in den BT einzieht. Dann ergäben sich - je nach Stimmenanteilen - noch einmal andere mögliche Konstellationen bei der Reg.bildung.

Antwort
von Reanne, 45

Ja soll die SPD denn für Frau Merkel stimmen? Der Bundestag wird nach der Wahl neu aufgestellt und kann eine ganz andere Zusammensetzung als Regierung haben.

Kommentar von klugshicer ,

Das hat die SPD die letzten drei Male auch gemacht - warum sollte es dieses Mal anders sein?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Wäre mir neu, dass Merkel 2009 die Stimmen der SPD bekommen hätte.

Kommentar von Reanne ,

gewnau, 2009 war es Steinbrück, 2013 Steinmeier, beide SPD-Kanzlerkandidaten.

Kommentar von klugshicer ,

Ohne die Stimmen der SPD wäre sie wohl kaum Bundeskanzlerin geworden

Kommentar von Reanne ,

falsch, die SPD hat ihren eigen Kanzlerkandidaten gewählt, die anderen hatten nur mehr Abegordnete.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Was redest du für einen Blödsinn? Der Bundeskanzler benötigt die absolute Mehrheit des Bundestages und die hat die Union nicht.

Sagt dir der Begriff Koalition überhaupt was?

Erschreckend, wie uninformiert manche Menschen sind.

Kommentar von Reanne ,

Du solltest Dich vorher besser informieren, bevor Du andere User beleidigst,

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2013

Kommentar von Apfelkind86 ,

2013 hat die SPD sehr wohl Merkel gewählt, sonst hätten wir ja jetzt keine Kanzlerin Merkel.

Kommentar von Reanne ,

Von den abgeordneten im Bundestag erhielt Frau Merl 58 %, SPD 38 %

https://wahl.tagesschau.de/wahlen/2013-09-22-BT-DE/

Kommentar von Apfelkind86 ,

OMG, das wird ja immer peinlicher mit dir.....

Worauf du dich in deinem Link beziehst, sind nur Umfragen, es gibt keine Direktwahl des Kanzlers, mein Gott, das tut ja fast weh! Da steht doch klipp und klar, dass die Union 41,5% der Stimmen bekommen hat. In welcher Welt ist das die absolute Mehrheit?

DU solltest dich besser informieren, bevor du dich so dermaßen blamierst, wie gerade:

Die Union hat 311 Sitze, Merkel wurde jedoch mit 462 Stimmen gewählt. Komisch, nicht wahr? Die anderen Stimmen kamen von der SPD, darum haben diese beiden Fraktionen ja auch eine Koalition und bilden die Regierung!

https://de.wikipedia.org/wiki/Angela\_Merkel#Regierungsbildung\_3

Kommentar von Reanne ,

Sorry apfelkind, ich war im völlig falschen Fllm, der/die Kanzler/in wird ja erst nach Zustandekommen einer Koalition gewählt, da hast Du natürlich recht. Der Fragesteller hat das aber so formuliert, als würde die SPD keinen eigenen Kandidaten aufstellen usw.

Antwort
von Harald2000, 30

Wegen der murrenden Parteibasis; wenn keine Abgrenzung, dann können alle gleich CDU wählen - so wie es schon im Verhältnis zu den Grünen ist !

Antwort
von rlstevenson, 24

Wer sagt denn, dass es wieder zu einer GroKo kommt? Hast Du Deine Glaskugel frisch geputzt?

Antwort
von G1uecksfee, 15

Äh wie du schon sagst, es ist ja nur ein Kandidat.
Ich glaube alle Parteien die grade regieren dürfen einen Kandidaten vorschlagen, vielleicht auch sogar ganz jede Partei, keine Ahnung.

Auf jeden Fall wählt der gesamte Bundestag bald einen neuen Kanzler

Und von der CDU tritt halt Angela Merkel an und die SPD stellt auch einen Kandidaten

Und dann kann sich der Bundestag zwischen allen Kandidaten entscheiden

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