Frage von Troublemaster, 285

Worum handelt es sich bei diesem Bodenfund?

Ich habe diesen aus Metall bestehenden Gegenstand mit dem Metalldetektor auf einem Feld gefunden und hätte gerne ein Stichwort bezüglich der Fundeinordnung da ich nicht weiss was das ist?

Support

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Jerne79, 171

Hast du die Genehmigung des zuständiges Landesamtes für Denkmalpflege oder der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde? Die Erlaubnis des Grundstücksbesitzers?

Alles anderes ist ein Verstoß gegen das Denkmalschutzgesetz und damit strafbar.

Kommentar von Troublemaster ,

Der Fund wurde auf einem Feld eines befreundeten Bauern gemacht und in Bayern

Kommentar von Jerne79 ,

Wenn du dort ohne denkmalschutzrechtliche Erlaubnis mit der Sonde gegangen bist und Sachen aus dem Boden herausgewühlt hast, ist das trotzdem ein Verstoß gegen das Denkmalschutzgesetz. Die Erlaubnis des Grundstückbesitzers allein reicht nicht!

Kommentar von Troublemaster ,

Du hast dich offenbar nicht richig informiert

Kommentar von Jerne79 ,

Nein, DU bist nicht richtig informiert. Ich bin Archäologin und kenne mich mit der Gesetzeslage aus, insbesondere mit der in Bayern.

Wer in einem Bodendenkmal einen Bodeneingriff durchführt ohne entsprechende denkmalschutzrechtliche Erlaubnis, macht sich strafbar, auch wenn er die Erlaubnis des Grundstücksbesitzers hat. Die ist nämlich völlig irrelevant, weil ein Privatmensch nicht das Denkmalschutzgesetz außer Kraft setzen kann. Die Erlaubnis des Grundstücksbesitzers wäre erst dann relevant, wenn eine entsprechende behördliche Genehmigung vorliegt. Um legal zu gehen, brauchst du beides.

Diese elende Herumwühlerei (rechtlich gesehen eine Raubgrabung) zerstört unwiederbringlich Bodendenkmäler, nur damit sich der Sondengänger auf Ebay ein paar Öcken dazuverdienen kann. Dann ist es im Übrigen schon Hehlerei.

Einmal ganz davon abgesehen, daß solche Funde meldepflichtig sind. Also machst du dich auch strafbar, wenn du das Stück mit der Sonde direkt an der Oberfläche gefunden hast, es aber nicht der zuständigen Behörde meldest. Nur tun das Raubgräber eben nicht.

Wer legal den Oberboden abgeht, nichts herauswühlt und seine Funde meldet, der kann sie sich auch von der zuständigen Behörde bestimmen lassen.

Kommentar von Troublemaster ,

Ja volkommen richtig,  bloss es handelt sich nicht um ein Bodendenkmal, es wird lediglich davon ausgegangen dass irgendwo in der Nähe mal die Kelten vorbeigezogen seien, dass macht den Acker aber nicht zum Bodendenkmal. Vorallem weil nie eindeutig erwiesen wurde dass sich dort Kelten aufhielten!  trotzdem danke....

Kommentar von Jerne79 ,

Schlechte Nachrichten: Genau deshalb gibt es die Meldepflicht für Zufallsfunde. Du findest etwas und meldest es nicht. Das ist strafbar. Würdest du nämlich deine Funde ordnungsgemäß melden, könnte die Fläche als Bodendenkmal eingetragen werden. Aber daran hat ja ein Sondengänger kein Interesse, schließlich geht es nicht um Erkenntnisgewinn, sondern um persönliche Bereicherung.

Aber ich mach dir einen anderen Vorschlag: Wenn du so überzeugt bist von deinem Handeln, nenn mir einfach dein Suchgebiet und das Datum deines nächsten Vorhabens, dann kannst du das mit dem zuständigen Kollegen und der Polizei ausdiskutieren. Alternativ kannst du mir auch gern deine Adresse schicken, hinreichender Verdacht für Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz ist vorhanden, da könnte der zuständige Kollege auch überlegen, ob er gleich eine Hausdurchsuchung veranlasst.

Und nein, ich mache keine Witze. DU verstößt gegen das Gesetz und fühlst dich auch noch schlau dabei. Bist du nur leider nicht. Du bist schlecht informiert und freust dich auch noch über vermeintliche Gesetzeslücken, von denen du denkst, daß sie dir das Plündern erlauben.

Kommentar von Troublemaster ,

Warum sollte ich den Fund melden er hat offensichtlich keinerlei historische Relervanz?! Ich bin mir zimlich sicher die zuständigen Behörden haben besseres zutun als einen wie hier schon erwähnten alten Pinsel zu inspizieren! (Selbst für Leute die auf dem Feld alte Gräber entdecken haben sie ja nicht genug Zeit)

Kommentar von Jerne79 ,

1. Ich halte das nicht für einen Pinsel. Ich werde nur den Teufel tun und Leuten wie dir ihre raubgegrabenen Funde bestimmen.

2. Das ist wohl kaum der erste Metallfund, den du irgendwo herausgewühlt hast.

Mir ist klar, daß hier jeder Versuch, eine Einsicht zu erzeugen, völlig für die Katz ist. Nur bist du deshalb noch lange nicht im Recht. Insofern wünsche ich dir von Herzen zeitnah eine Begegnung mit den Behörden, die sich durchaus interessieren würden, wenn sie denn wüssten, was wo getrieben wird. Das Landesamt für Denkmalpflege beispielsweise hat eine eigene Ansprechstelle für Ehrenamtliche. Jeder Stadt- oder Kreisarchäologe freut sich über Fundmeldungen. Nur über illegale Wühlereien, darüber freut sich niemand.

Kommentar von Troublemaster ,

Ich kann es nicht bestimmen dass war ja der Grund meiner Frage ; und das zuständige Landesamt für Denkmalpflege freut sich sicher nicht über jeden Fund ; der sich von mir nicht eindeutig identifizieren lässt ( aber wahrscheinlich Schrott ist) und wenn ihre Kollegen Sondelgängern gegenüber genauso positiv eingestellt sind wie Sie freue ich mich jetzt schon auf erste Begegnungen.

Kommentar von Jerne79 ,

Jemand, der völlig uneinsichtig und beratungsresistent Bodendenkmäler zerrupft, darf sich wohl kaum wundern, wenn Denkmalschützer davon nicht begeistert sind. Es gibt aus gutem Grund Gesetze dagegen.

In der Theorie kann auch Sondengehen einen Beitrag zum Denkmalschutz leisten. SO aber bestimmt nicht.

Kommentar von Troublemaster ,

Sie nehmen ja nur das schlechteste von mir an !Was glauben Sie warum ich versuche meine Funde hier bestimmen zu lassen falls etwas archäologisch wichtiges von mir gefunden wird so bin ich einer Meldung bei der zuständigen Behörde durchaus nicht abgeneigt! Als Sondelgänger automatisch zum Raubgräber stilisiert zu werden fördert Zusammenarbeit aber in kleinster Weise! Ganz davon abgesehen zerupfe ich keine Bodendenkmäler; es handelte sich in meinen Augen um einen normalen Acker ! Und warum sollte ich beratungsresistent sein wenn doch eine Beratung von Ihrer Seite nie stattgefunden hat ( es kammen ja nur Anschuldigungen)

Kommentar von Jerne79 ,

wenn doch eine Beratung von Ihrer Seite nie stattgefunden hat

Ja, deshalb rede ich mir hier seit X Posts den Mund fusselig... *Kopf schüttel*

es handelte sich in meinen Augen um einen normalen Acker !

Das ist nicht ihre Entscheidung, sondern die der zuständigen Denkmalschutzbehörde.

Was glauben Sie warum ich versuche meine Funde hier bestimmen zu lassen

Die
Entscheidung, ob ein Fund für den Denkmalschutz relevant ist, liegt
ebenfalls bei der zuständigen Behörde und NICHT bei den Nutzern einer
öffentlichen Ratgeberplattform, egal ob diese nun ein qualifiziertes
Urteil abgeben können oder einfach nur wild herumraten.

Als Sondelgänger automatisch zum Raubgräber stilisiert zu werden

Es
ist nicht schwer zu verstehen, aber ich schreibe es gern noch einmal:
Erlaubt sind Begehungen und das Absammeln von Funden an der Oberfläche,
diese müssen gemeldet werden. Dazu braucht man aber keine Sonde. MÜSSEN.
Nicht "ich bin nicht abgeneigt". Deshalb heißt es Meldepflicht.
Alles, bei dem in den Boden eingegriffen und archäologisches Material
herausgeholt wird, ist nunmal eine Raubgrabung, wenn keine
denkmalschutzrechtliche Erlaubnis vorliegt. Das gilt auch für Flächen,
die kein eingetragenes Bodendenkmal sind.

Aus den hier
gestellten Fragen wird mehr als deutlich, daß keinerlei Wissen,
geschweige denn eine Befugnis vorhanden wäre, einen Fund korrekt
einzuordnen. Folglich wären Sie selbst nicht einmal bei bestem Willen in
der Lage, die Relevanz ihres Tuns richtig einzuschätzen. Selbst wenn
dieses Wissen vorhanden wäre: Es wäre nicht erlaubt.

es kammen ja nur Anschuldigungen)

Nein,
ich habe nachgefragt und dann festgestellt, dass es sich hier um
verschiedene Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz handelt.

Daraufhin
kamen mehrere Versuche, MIR zu erklären, ich wäre schlecht informiert
und alles wäre legal. Das ist ein Irrtum. Von Kooperationsbereitschaft
keine Spur, ebenso wenig von Einsicht. Sonst hätte es ja in Ihrem Kopf
irgendwann den Gedanken geben müssen: "Au weia, offenbar mache ich etwas
falsch. Dann frage ich doch mal nach, wie ich es richtig machen
müsste." 

Also nochmal: Bringen Sie Ihre Funde der zuständigen
Behörde, die sagt Ihnen dann 1. was sie da haben, sortiert 2. aus, was
relevant wäre und kann sie 3. über legale Möglichkeiten beraten.

Kommentar von Troublemaster ,

Ja Sie haben Recht

Kommentar von Troublemaster ,

Wieso es Ihnen so wichtig ist und Sie nicht ersteinmal die "Youtubesondler" belehren verstehe ich zwar nicht ganz aber mich haben Sie jedenfalls überzeugt

Kommentar von Jerne79 ,

Ich kann nicht gegen alle illegalen Sondler etwas machen. Dazu habe ich gar nicht die Zeit. So wie die Polizei damit leben muss, dass es Verbrechen gibt, müssen auch Archäologen damit leben, dass es illegale Sondengänger gibt. Aber wenn mir einer direkt ins Blickfeld marschiert...

Insofern: Ich freue mich, wenn es tatsächlich etwas gebracht hat. Jeder Sondengänger, der Kontakt zu offiziellen Stellen sucht und zu verstehen beginnt, was er vielleicht kaputt macht durch seine Unwissenheit und sein Verhalten ändert, ist ein Gewinn.

Antwort
von Jupidoo, 148

Sind in der nähe irgendwo eisenbahn schienen bzw waren mal? Sieht aus wie die Nägel mit dem die fixiert sind...

Antwort
von priesterlein, 165

Ein alter Pinsel? Dafür, dass du ihn selber gefunden haben willst, ist deine Beschreibung aber sehr dürftig.

Kommentar von Troublemaster ,

Pinsel ist nicht schlecht aber mit metallenem Stil?!

Kommentar von priesterlein ,

Woher soll ich wissen, was daran Metall ist? Alles mägliche kann verkrusten und darunter kann alles mögliche andere sein. Die Beschreibung ist so schlecht, was soll man da schon draus machen? Keine Größenangaben, keine Materialbeschreibungen, keine alles andere.

Kommentar von Troublemaster ,

Länge 7cm , Breite Vorderseite 2cm Gegenstand besteht komplett aus verkrustetem Metall ( wahrscheinlich Eisen)

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