Frage von Cecaly, 26

Worüber kann man (traurige*Fragezeichen*) Texte schreiben?

Haluu.. Alsou ich schreibe gerne Texte, aber mir fällt nix mehr ein, worüber ich schreiben könnte.. Weiß jemand, worüber ich noch schreiben könnte? Meine Texte sind oft traurig, aber nicht so selfhate-mäßig, das sollen sie nämlich auch nicht sein.. Aber bitte kommentiert auch nicht so etwas, wie ich soll Liebestexte schreiben, denn zu sowas Süßem bin ich leider nicht in der Lage XD

ABER: Ich schreibe auch keine Geschichten.. Ich schreibe so nen Zeug wie sowas hier:

Es ist nichts. Alles ist schwarz. Farblos. Irgendwann hatte alles mal eine Farbe, doch diese ist jetzt weg. Es hat sich verändert, aber es wird niemals wieder wie vorher sein. Langsam ist von allem Buntem die Farbe abgegangen, so dass es nur noch ganz wenig - bis gar keine Farbe mehr hat. Alles ist jetzt so trostlos. Auch, wenn es früher auch nicht ganz so einfach war, wie jetzt kann man nicht mehr leben. Nichts, in dem man glücklich sein könnte. Nichts, in dem man normal leben könnte. Es kommt immer nur mehr Regen, und immer mehr Farbe wird abgewischt. Es ist nichts. Es besteht aus nichts. Das was der Regen zerstört hat, kann man zwar wieder trocken, doch so wie früher wird es nicht. Es ist alles Schmerz, zusammengesetzt aus vielen verschiedenen Problemen. Das ist das Graue, was sich unter dem Bunten versteckt hatte. Doch es gibt kein Bunt mehr, nur noch schwarz. Und dieses Schwarz ist Nichts. Man ist verloren im Nichts. Weil alles keinen Sinn mehr ergibt, egal, wie logisch es ist. Weil man nicht mehr weiter kommt, egal, wie lang man läuft. Weil alles auf diesen Moment anhält, bis man es endlich begriffen hat. Es geht nicht weiter. Denn das hier ist eine eigene grau-schwarze Welt mit verwischter Farbe. Diese Welt liegt genau hinter dieser, in der man sich früher befunden hat. Doch sie ist total anders. Trauriger, gefühlsloser, verlorener..

Okk vielleicht etwas viel, sorry, not sorry XD

Öhhmm.. Hat jemand Vorschläge?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Bethmannchen, 8

Was du hier geschreiben hast ist sau-gut. Von Anfang an habe ich mich beim Lesen immer gefragt, Was ist denn da bloß passiert, was hat die Veränderung hervorgerufen. Bis etwas über die Mitte hinaus, wirkte alles wie ein "Kliffhänger", machte neugierig auf den Hintergrund. Auch wenn es eine gute Beschreibung ist, habe ich zuletzt dann wirklich eine erläuternde Rückblende vermisst, damit eine Erklärug dafür gefunden wird.

Es ist ja keine Erzählung, weil es keine Handlung hat. Es ist eine eindringliche Beschreibung eines (seelischen) Zustandes. Das kann  als Fragment einer Story noch viel weiter ausgebaut werden. 

Denk doch mal über alle W-Fragen dazu nach: Wer denkt, fühlt, sieht da alles so trist und farblos. Wie kam es dazu, wie war das vorher, was war vorher, was löste die Veränderung aus, war jemand oder mehrere andere daran Beteiligt... Kommt die Person aus dem "seelischen Loch" wieder heraus, allein oder mit Hilfe, und Hilfe von wem.

Wenn du solche Fragen dann erzählerisch darum herum aufbaust, kann daraus ein hervorragender Entwicklungsroman werden. Bleib da mal dran.

Kommentar von Cecaly ,

Dankeschön:) Ich werde es nächstes mal versuchen, danke..

LG

Antwort
von Wynril, 7

Abend ... die Themen über die ich gerne schreiben würde wären: kaputte Freundschaften, wenn man von der freundin sitzen gelassen wurde oder der leider regelmäßige Drogen konsum

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