Baiana am 20.04.2008 um 18:01 Uhr
Kennt ihr das? Ihr wollt einen Text übersetzen, versteht den fremdsprachigen Text perfekt, aber euch fällt einfach das passende Wort nicht ein? Auch die Suche bei www.leo.org fördert nicht die gewünschte Bedeutung, bzw. den gewünschten Begriff zutage. Minutenlang flucht man den Monitor an, bis der perfekte Ausdruck auf einmal aus den Fingern fließt.
Wie kann ich dieses "Übersetzungsprogramm im Kopf" besser trainieren, also die Wortfindungsstörungen beheben?

Diese Blockaden entstehen meistens, wenn man eine Sprache so gut beherrscht, daß man sie versteht,ohne übersetzen zu müssen:zB bei zwei- oder mehrsprachigen Personen.Da kann es auch vorkommen, daß man einmal in der einen und ein anderes Mal in der anderen Sprache träumt. Üben kann man da nur den Übersetzungsmechanismus, denn den Sinn der Vokabeln kennt man ja.

wie echt jetzt? was leo nicht zutage fördert, fließt dir nach ein paar minuten einfach so aus den fingern, dudem auch noch perfekt? .... erstaunliche fähigkeit die du da hast, muss ich ja mal sagen... wow... wenn es dir nicht schnell genug geht, schau doch in der zeit, wo du vor dem monitor stitzt und fluchst, noch wo anders nach... hier z.B. http://dict.tu-chemnitz.de/dings.cgi?lang=de&service=deen&opterrors=0&am...
Baiana am 20. April 2008 18:19 Nein, nicht immer (daher ja auch mein Problem, oder mein Mich-Zufriedengeben mit einer nicht so glatten oder nuancenreichen Übersetzung) - maximalen Dank für den Link! Damit wird es wieder ein paar Minuten weniger Zeit in Anspruch nehmen.

Mir half immer nur eins : Vokabeln lernen!!
Baiana am 20. April 2008 18:09 Klar, bei "normalen" Texten bzw. Vokabeln geht das. Es geht mir mehr um (geistes-)wissenschaftliche Texte, in denen durch Übersetzungen gewisse Bedeutungsnuancen verloren gehen. Die Vokabeln kann ich, schließlich verstehe ich ja den englischen Text problemlos. Aber mir fehlen die adäquaten deutschen Wörter, wenn ich den Text übersetzen will - so, dass alle Konnotationen erhalten bleiben und trotzdem keine gestelzte Sprache dabei herauskommt. Englisch ist also nicht mein Problem, sondern Deutsch (obwohl D meine Muttersprache ist, die ich im freien Schreiben auch sehr gut beherrsche).
hajottka am 20. April 2008 18:33 Jetzt kann ich Dir leider nicht mehr weiterhelfen, denn entweder man kann das oder man kann das nicht, so blöde sich das auch anhört.

Üben, üben und nochmal üben! Aber 100% wirst Du wohl trotzdem nicht erreichen. Es geht einem doch manchmal sogar in seiner Muttersprache so, dass einem das passende Wort nicht einfallen will! Das ist nichts Ungewöhnliches!
Baiana am 20. April 2008 18:10 Nicht nur sogar, sondern darum geht es mir: Dass mir die adäquaten deutschen Ausdrücke fehlen.
RBMannheim am 20. April 2008 18:33 Ich meinte aber nicht zum Übersetzen, sondern wenn man in Deutsch etwas schildert oder beschreibt! Manchmal fehlen mir da spontan auch die passenden Worte!
Also häufiger anspruchsvolle kurze Texte übersetzen, bis sie genau den Sinn und die Nuancen in "schöner" Sprache wiedergeben, wie der Originaltext? Danke schön seufz - klingt nach Arbeit (auch wenn sich das Ergebnis dann lohnt).