Frage von laque12, 163

Worin zeigt sich christlicher Glaube?

Ich bin dankbar für jede Information! :)

Antwort
von Eselspur, 53

Im Leben. 

Wenn jemand etwas wichtig ist, dann gibt er diesen Inhalt Raum. Konkret heißt das: Gebet, Zeit zum Lesen der Bibel, Kontakt mit anderen Christen u.a.

Dann gestaltet er möglichst sein Leben nach dem, was ihm wichtig ist: Beziehung, Beruf, Freizeit. 

Antwort
von Hyperdinosaurus, 80

An der Lebenshaltung, die auf dem Beziehungsgeschehen mit Gott aufbaut.

Da auch die Biografien von Christen sehr unterschiedlichen sein können, gibt es nicht den einzigen Weg.

Gott hat uns die Freiheit geschenkt das Leben selbst zu gestalten, mit seiner Kraft die Welt zu prägen.

Wie das genau aussieht das entscheidet also jeder für sich. Das was gleich ist, ist die Haltung, das Vertrauen auf Gottes Mitwirkung.

Christsein ist keine Versklavung oder Unterordnung sondern eine Lebensform, die auf einem festen Fundament aufbaut. Mit einem Ziel und einer Ausrichtung.

Antwort
von Zicke52, 23

Gar nicht.

Da alle (guten oder schlechten) Eigenschaften des Menschen unabhängig von seinem Glauben oder Nichtglauben sind, kann man aus seinem Verhalten keinen Glauben erkennen.

Antwort
von h3nnnn3, 81

an den äußerungen der glaubenden?

Antwort
von Philipp59, 15

Hallo laque12,

Jesus Christus verglich die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?  Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;  ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.  Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.  Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume".

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie sollte diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Auch verweigern sie jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische.  Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus.  Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11). Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen. Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18). Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich sämtliche Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17).
Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).
Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bieten er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden. Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20). Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendet den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26). Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind.

LG Philipp

Kommentar von stine2412 ,

Lieber Philipp, ich möchte einen kleinen Teil eines Leserbriefes aus einer Zeitung in NRW vom 3.2.2016 abschreiben; die Schreiberin ist keine Zeugin Jehovas, kennt aber viele von uns.

Für eines erweise ich ihnen (den ZJ) besonderen Respekt, nämlich, dass sie den Namen Gottes, der über 7000 Mal inden Urtexten der Bibel vorkommt, unvergessen machen. Andere Religionen benutzen Gottes wirklichen Namen nicht mehr und haben JHWH, gesprochen Jehova, sogar aus den Bibeln entfernt. Was bedeutet dann noch zu beten: "Geheiligt werde dein Name"?

Antwort
von Gapa39, 76

Wie meinst du das genau? Erstmal natürlich im Glauben an die Bibel an Jesus Christus, an Gott. Nicht unbedingt festgelegt auf eine Konfession, oder auf eine Kirche. Vielleicht aber darauf, wie man lebt und handelt. 

Antwort
von Netie, 20

Deine Frage möchte ich mit einem Bibelvers beantworten:

"Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es der mich liebt."

Wer Jesus Christus im Herzen aufgenommen hat, hat auch den Wunsch, zu seiner Ehre zu leben.

Antwort
von Matzko, 33

Ein gläubiger Mensch sollte auch als solcher zu erkennen sein. Das bedeutet nicht, dass er den ganzen Tag mit der Bibel herum lauft oder immer am Beten ist, sondern sein gesamtes Leben und Verhalten, auch seine Einstellung zu seiner Umwelt und den Menschen gegenüber soll seinen Glauben sichtbar machen. Nächstenliebe, Achtung vor der Schöpfung, mit allem was damit zusammenhängt, sollte Maßstab seines Lebens und für andere Menschen erkennbar sein.

Kommentar von Zicke52 ,

Nächstenliebe und Achtung vor der Schöpfung sind nicht vom Glauben eines Menschen abhängig und sagen daher nichts darüber aus, ob er Christ ist.

Kommentar von Matzko ,

Das ist mir klar, aber es gilt für einen gläubigen Menschen grundsätzlich (und da sind die Christen eingeschlossen) besonders. Deshalb heißt es ja im NT im 1, Johannesbrief "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen". Das gilt im positiven ebenso wie im negativen Bereich.

Antwort
von pinkyitalycsb, 23

In der Liebe zu Gott und dem Glauben an die Auferstehung und das Ewige Leben.

In der Liebe zu unserem Nächsten, indem wir unseren Mitmenschen Respekt und Verständnis entgegenbringen.

In der Liebe zu uns selbst, nicht um uns faul zu verwöhnen, sondern indem wir das Beste aus uns und unseren Fähigkeiten machen, die Gott uns gegeben hat, und sie auch zum Nutzen unserer Mitmenschen einsetzen.

„Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. (Markus 12:30-31) 


„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes 13:34,35)


Antwort
von Viktor1, 39

Hallo,
Zuerst im Vertrauen in die Botschaft Jesu, was sonst.
"Glaube" an die Bibel,  wie hier hier teils gebracht ist zwar das übliche Klischee, aber falsch. Die Heilsbotschaft Jesu sagt davon nichts sondern, daß eben der das "Heil" erlangt, der diese befolgt, tut.
Der oft beschworene Glaube ist kein Selbstzweck sondern Anlaß zum notwendigen handeln und tun.
Paulus Gal.5,6

6 Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder
unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der
Liebe wirksam ist.
Jakobus 2,20,24 20 Willst du also einsehen, du unvernünftiger Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist?.....24 Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.
Hier sind nicht Gesetzeswerke gemeint sondern Handeln in Liebe und Gerechtigkeit.
Irgendwelche Bekenntnisse machen keinen Christen.
Jesus (der immer zuerst maßgebend ist)  hat dies explizit so gesagt:
".....nicht wer zu mir "Herr,Herr" sagt (also Lobpreisungen oder Glaubensbezeugungen) gehört zu mir, sondern wer den Willen meines Vaters tut".
Diese "Fakten" aus den Schriften des NT werden von "Bibelgläubigen" oft geleugnet.
Gruß Viktor      

Antwort
von Dummie42, 52

In der Nächstenliebe und im festen Glauben an Jesus Christus und seine Botschaft.


Antwort
von CodGhostbuster, 88

An dem Glauben an einem Gott dem tragen eines Kreuzes dem Beten vor dem Essen dem zelebrieren gemeinsamer Feste.....

Kommentar von Viktor1 ,

Das alles führt den Menschen nicht zum Heil - nach der Botschaft Jesu - kann also nicht richtig sein

Kommentar von CodGhostbuster ,

mag sein trotzdem wird das Christentum so ausgelebt dann handelt es sich um eine globale Fehlinterpretation der Bibel

Antwort
von alexander329, 28

Christen müßen so gut wie sie könne, das Gebot Jesu leben und sich bemühen die 10 Gebote Gottes zu halten. 

Das ist es, wenn jesus sagt, jeder der mich liebt, muß täglich sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.

Kommentar von Viktor1 ,

Das ist "doppelt gemoppelt". Wer die Botschaft Jesu befolgt, braucht nicht zusätzliche "Gebote" (Verbote), das wäre kontraproduktiv.
Jesus in Mt.7,12
12 Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.Den Zusatz, bezüglich der Beinhaltung aller (moralischen) Gesetze finden wir auch bei dem Disput um das höchste Gebot, der "Liebe"
(zu unserem Nächsten).Wenn Jesus die 10 (Ge-)Verbote so nicht mehr anspricht, brauchen wir Christen diese auch nicht forcieren schon garnicht im Sinne des
"Neuen Bundes", um dessen Willen Jesus sein Leben gab.
(s.Jerm.31,31-34 und Luk.22,20)

Kommentar von pinkyitalycsb ,

Die zehn Gebote sind keine „zusätzlichen Gebote“ sondern erklären detaillierter die Liebe zu Gott und unserem Nächsten! Sie werden auch im Neuen Testament wiederholt und sind Teil des Christentums!

Nächstenliebe wird übrigens auch sonst im Alten Testament oft erwähnt. Jesus Christus hat nur besonderen Wert darauf gelegt, weil die Menschen sich nicht mehr genügend daran gehalten hatten.

Kommentar von Viktor1 ,
Die zehn Gebote sind keine „zusätzlichen Gebote“
sondern erklären detaillierter die Liebe zu Gott
und unserem Nächsten!

Sie sind in dem Sinne "zusätzlich" weil sie nichts enthalten, was durch das Liebesgebot bzw. Mt.7,12 nicht abgedeckt wird. Sie sind für den Christen als zusätzliche Aufzählung überflüssig.
Wenn Jesus, und  z..Bsp. auch Paulus, das so rüber bringt ist deine Gegenhaltung hier pure Ignoranz (von "Bibelgläubigen")
Außerdem enthalten sie kein einziges "Liebesgebot" im engerem Sinne sondern (fast) nur Verbote deren Übertretung  i.R. auch durch jede weltliche Gerichtsbarkeit geahntet wird, überall.

Nächstenliebe .......Jesus Christus hat nur 
besonderen Wert darauf gelegt,

Ach ne - er hat also alles beim Alten belassen und nur ein bisschen
am Fokus rumgefummelt.
Du solltest dich wirklich mal mit den Textstellen welche ich aufgeführt zum "Neuen Bund" befassen und vor allem mit der Botschaft Jesu.
Diese besagt durchgehend, daß das Heil nur durch die Zuwendung zu unserem Mitmenschen erlangt wird.
Aber Ignoranten wie dich ficht dies ja nicht an.

Antwort
von vonGizycki, 38

Grüß Dich laque12!

Ich hatte mal als Redakteur eine Umfrage gemacht in der Käuferzone bei uns. Ich fragte, was man glauben müsse, um sich redlicherweise Christ nennen zu dürfen. Ich wollte zwar keiner werden, aber die Antworten zeigten deutlich, das niemand wirklich Ahnung davon hatte, was ein Christ wirklich ist. Das liegt daran, dass das Christentum mittlerweile sehr verwässert ist und sich lediglich nur humanistische Verhaltenweisen angeeignet werden, die letztlich als Christsein definiert werden. Oder aber man hatte keine Antwort parat oder gab Antworten, die mit der Frage nichts zu tun hatten.

Ein Christ zu sein heißt, und das ist immer noch durch die Amtskirche so definiert und bisher nicht aufgehoben worden, bedeutet folgendes:

1) Du musst daran glauben, das die Bibel das Wort Gottes ist.

Das aber ist mehr als bezweifelbar, weil in diesem Buch schreckliche Dinge stehen und oft sehr widersprüchlich sind. Das würde sich nicht für einen Gott ziehmen, der angeblich den Menschen liebt, immer für ihn da ist und tröstet und ihn immer erhört. Aber er hat ja sowieso sein auserwähltes Volk, die Israeliten schrecklich behandelt

DAS ZWEITE BUCH MOSE (EXODUS)

20:2 und folgende

Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. 

Da könnte man sagen: und willst nicht an mich glauben, dann räche ich mich fürchterlich

2) ..., dass Jesus Gottes Sohn ist.

Dies ebenfalls. Gezeugt durch eine Jungfrauengeburt?? Siehe Bemerkung zu Punkt 5.

3) ..., dass er zum Heil aller Menschen auf Erden am Kreuz gestorben ist.

Das geht gar nicht. Auch die Hinduisten und die Moslems und die Buddhisten und die Juden und die Shintoisten und die Atheisten? Ziemlich anmaßend. Außerdem ist dieser Vorgang doch recht wirr. 

4) ...,  dass er alle Sünden der Welt auf sich geladen hat.

Dan müsste die Welt besser sein.

5) ..., dass er wieder auferstanden ist von den Toten.

Entspricht nicht den Gesetzen der Natur, wobei ein Christ wissen müsste, das es ziemlich abstrus ist zu glauben, das der christliche Gott die eigenen Gesetze außer Kraft gesetzt haben soll, nur um sich zu beweisen. Vom christlichen Standpunkt aus gesehen müsste man fragen: hat der das nötig? Merkwürdig!

6) ..., und das Gott eine Trinität ist, Jesus als Gottsohn, Gott ein Vater ist (Gottvater) und das Gott ein Heiliger Geist ist und das alles zusammen und zu gleicher Zeit.

Man kann nicht Gott und Mensch zugleich sein, das ist in sich widersprüchlich. Und was ist denn der Heilige Geist??

Zu Punkt 5

Apostel Paulus im 1. Brief an die KORINTHER 15,12-20;   PREDIGT:

„ Wenn Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendsten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind .“

Paulus,  der wichtigsten Apostel und eigentlicher Begründer des Christentums meint also, wer die Auferstehung Jesu leugnet, für den stürzt unweigerlich das ganze Christusgebäude zusammen. Eine ganze Kette von unvermeidlichen Konsequenzen würden mitgerissen und unter dem Schutt begraben werden.

Das würde bedeuten, das der christliche Glaube null und nichtig wäre. Und das geht natürlich nicht in der Vorstellung von gläubigen Christen. Diese Vorstellung ist einer der zentralsten Punkte im christlichen Glauben und bis heute nicht korrigiert worden, weil sich sonst das Christentum und deren Glaube selbst eleminieren würde. Deshalb gilt es heute noch!

Ob man das glauben kann, hat jeder selbst zu entscheiden. Wenn nicht, dann ist er kein Christ, sondern irgendwas anderes oder ein Papierchrist, was heisst, auf dem Papier ist er es, im Kopfe nicht. Viele Glauben, sie seien Christen, was das aber bedeutet, wissen sie nicht.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von Viktor1 ,
Ein Christ zu sein heißt... durch die Amtskirche
so definiert

Welche Amtskirche ?

Du musst daran glauben, das die Bibel das Wort
Gottes ist.

Nein, muß ein Christ nicht. Er sollte nur darauf vertrauen, daß Jesu das "Wort Gottes", genauer seinen Willen, verkündet hat.
Was zu "glauben" ist (von kath./evang. Kirche) wird hier gesagt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apostolisches_Glaubensbekenntnis#Wortlaut.
Die Bibeltexte, welche du aus dem AT zitiert hast, berühren
richtige Christen überhaupt nicht. Das ist was für "Bibelgläubige"
"Christ" (zu Jesus gehörig) ist der, der die Botschaft Jesu befolgt - sagt Jesus - sogar wenn er ansonsten Schwierigkeit hat zu "glauben" , was da und dort vorgegeben wird.
Es ist also völlig sinnlos, wenn du die Lehre irgendeiner Konfession
forcierst um deine Aussagen zu belegen. Es gibt viele christliche Lehren von Nebensächlichkeiten oder speziellen Offenbarungen.
Was bleibt ist die Botschaft Jesu.

Kommentar von vonGizycki ,

Gerade Jesus hat sich immer wieder auf das Alte Tetstament bezogen. Und die Bibel ist immer noch das Wort Gottes. Davon sollte man mal lassen, aber dann ist die Bibel nicht heilig. Das wäre dann wohl besser. Außerdem irritiert mich dann in diesem Zusammenhang Deine Aussage (ich bin kein Christ, um das festzustellen):

Das ist was für "Bibelgläubige"
"Christ" (zu Jesus gehörig) ist der, der die Botschaft Jesu befolgt - sagt Jesus - sogar wenn er ansonsten Schwierigkeit hat zu "glauben" , was da und dort vorgegeben wird.

Und was ist denn die Botschaft Jesu? Das hier?

"Wenn einer zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, seine Mutter, sein Weib, seine Kinder, seine Brüder und Schwestern [...] kann er nicht mein Jünger sein." 
(Lk 14:26)

Mt 5,21-22: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: "Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder bloss schon zornig ist, der muss vor das Gericht; wer ihn aber beschimpft, der der muss vor den Rat; wer aber sagt: Du Narr! der muss ins höllische Feuer. (Jesus verschärft die archaischen und inhumanen Vorschriften des alten Testamentes.)

Mt 10,34-39 (Jesus sagt): Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin. Ich bringe aber nicht Frieden sondern das Schwert. Ich werde die Kinder gegen ihre Eltern aufwiegeln (und die Familien spalten), so dass die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden. Wer seine Eltern oder seine Kinder mehr liebt als mich, kann nicht zu mir gehören. Wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir zu folgen, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben wegen mir verliert, der wird es finden.

Mt 12,31-32: Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die über den (heiligen) Geist spottet, dem wird nicht vergeben. Und wer etwas redet wider des Menschen Sohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt. (Die Strafe für Gotteslästerung ist Tod durch Steinigung, siehe 3Mo 24,16).

Und vieles mehr. Ätzend finde ich das.

Tut mir leid. Du bist für mich nicht überzeugend. Er hat auch besseres gesagt. Stimmt! Ein zweierlei Jesus. Aber bei einem Jesus als Gottes Sohn??? An was soll man sich dann halten? Das ist unglaubwürdig, wankelmütig und bewusstseingespalten.

Aber die Antwort kenne ich schon. Grrrr.

Kommentar von vonGizycki ,

Zusatzerklärung:

Mt 5,21-22: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: "Du sollst nicht töten; ..

Das ist ein Bezug zum Alten Testament

..wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder bloss schon zornig ist, der muss vor das Gericht; wer ihn aber beschimpft, der der muss vor den Rat; wer aber sagt: Du Narr! der muss ins höllische Feuer. (Jesus verschärft die archaischen und inhumanen Vorschriften des alten Testamentes.)

Kommentar von Viktor1 ,
Gerade Jesus hat sich immer wieder auf das Alte
Tetstament bezogen.

Aber er hat es nicht gelehrt. Die Dispute mit den Schriftgelehrten bezogen sich natürlich auf Schriften des AT, was sonst. Er sagte aber auch oft "... es (Gesetz des AT) wurde euch gesagt,.. ich aber sage euch..". Außerdem hat er in Luk,22,20:

20...Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
den "Neuen Bund" bestätigt welcher in Jermia 31,31-34 angekündigt war. Seine ganze Botschaft wurde von den Schriftgelehrten, den Vertretern und Kennern des Gesetzes des AT angefeindet und er deswegen verfolgt und und verurteilt.
Außerdem gibt es noch die Aussagen zu den Alten Gesetzen in Mt,7,12 12 Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
sowie durchgehend in seiner Lehre die Bestätigung zu vorstehendem. Bei soviel Belegen ist es völliger Unfug,immer wieder zu behaupten, daß Jesus das AT und seine Gesetze lehrte.

Wäre dem so, hätte er auch schweigen können, denn das taten ja schon die Gesetzeslehrer.

Außerdem irritiert mich dann in diesem 
Zusammenhang Deine Aussage (ich bin kein Christ,
um das festzustellen

Eben, du kennst dich in der Botschaft Jesu nicht aus.
Deine Zitate, welche du Jesus zuweist, solltest du mal in der Einheitsübersetzung nachlesen. Tatsache ist, daß Jesus provoziert hat, fast immer. Ich will hier nicht auf jede "Aussage" eingehen aber alle sollen die vorrangige Gültigkeit seiner Botschaft  bestätigen welche keine "Kuschelbotschaft" ist sondern ihre Befolgung unabdingbar zur Erlangung des Heils.

Und vieles mehr. Ätzend finde ich das

Eben, und vieles mehr was garnicht aufgezeichnet wurde und den Zusammenhang zu diesen Provokationen verständlicher machen würde welche auch allegorisch verstanden werden müssen.

An was soll man sich dann halten? 

An das was eindeutig und durchgehend in seiner Botschaft rüber kommt. Aber das passt dir ja nicht. Ätzend ist cooler.  


Kommentar von vonGizycki ,

Gesagt ist gesagt und man kann wohl davon ausgehen, das Jesus das auch so gemeint hat. Willst Du das bestreiten? Damit hat er eine Aussage gemacht und dann ist auch eine Botschaft darin. Logischerweise.

Die Fakten sind nicht umdeutbar, nur zu beschönigen. Wie sonst sind die unterschiedlichen Übersetzungen zu erklären? 

Ich glaube nicht, das ein Christenfeind die Bibel übersetzt hat und da solche Sachen reinmogelte. 

Andersherum ist es schon denkbar, das manche Stellen, die dem Übersetzer im Namen des Christentums nicht passte, ein wenig anders fomulierte, um es milde zu formulieren. Vielleicht nach dem Lied von Hans Scheibner: Das macht doch nichts, das merkt doch keiner?

Pustekuchen, man merkt es eben doch!

Kommentar von vonGizycki ,

Nur noch kurz, weil ich jetzt unbedingt dagegen halten will, denn die Unwissenheit, um es mal so ausdrücken, liegt immer auf der Lauer und braucht Nahrung.

Ich kenne mich als religiöser Atheist in der Bibel und was Jesus angeht recht gut aus, im Gegensatz zu den meisten Christen. Ich brauche ja auch schließlich die Gegenargumente und die sind aus dem Christentum herauszulesen. Wo sonst?

Kommentar von Hyperdinosaurus ,

Wer mit einer solch einer Voreingenommenheit mit dem christlichen Glauben befasst, kann gar nicht das reale Bild dessen
abgeben.

Nur dumpfes Zeug was du da anführst, haltlose Behauptungen und willkürliche Anmaßungen.

Kommentar von vonGizycki ,

Wenn die Argumente fehlen wird man angegriffen. Das alte Muster bei denjenigen, die den Offenbarungsglauben anhängen. 

Jeder kann glauben was er will, aber dazu gehört auch Kritikfähigkeit. Religion ist für den Menschen da nicht umgekehrt. Danach hat sie sich zu richten, wenn sie glaubwürdig sein soll.

Religiös bin ich nämlich auch. Freireligiös! Nicht freikirchlich!

Antwort
von TorDerSchatten, 33

Demut und Barmherzigkeit und dem Bekenntnis zur heiligen Dreieinigkeit

Antwort
von chrisbyrd, 15

Viele Informationen dazu gibt es z. B. auf der folgenden Internetseite: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=1003

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