
Selbst, wenn das Gold raffiniert worden ist, das heißt also die immer vorhandenen Silbergehalte weitgehend heraus genommen worden sind durch die so genannte Raffination, bleiben die Spurenelemente, mindesten die charakteristischen Spurenelemente sehr häufig noch erhalten und gestatten einen Vergleich mit primären Lagerstätten. Die Umgebung hinterlässt sozusagen einen Fingerabdruck im Gold. Zum Beispiel in Form von Blei, oder Kupfer. (...) Heutiger Goldschmuck ist dagegen so oft eingeschmolzen worden, dass die Herkunft sich kaum feststellen lässt. Professor Andreas Hauptmann vom Deutschen Bergbaumuseum in Bochum wurde in Georgien selbst zum Goldsucher, denn man braucht Proben aus den alten Bergwerken, um sie mit gefundenen goldenen Schmuckstücken vergleichen zu können, auch um Handelsbeziehungen nachzuweisen. (...) Gold ist nicht nur wegen seiner Seltenheit, seines Wertes, oder seiner Reaktionsträgheit ein für Chemiker besonders schwieriges Metall, um seine Herkunft und Verarbeitung nachzuweisen. Deshalb hinkt die Erforschung des Goldes der anderer Metalle hinterher.

Absolut reines Gold wird man nicht einem Gebiet zuordnen können. Gibt es aber Unreinheiten wie in den meisten Goldbarren, kann man daran erkennen woher es einstmals stammte.

Absolut reines Gold ist nicht einer bestimmten Region zuzuordnen, das rohe Gold, welches i.d.R. verunreinigt ist oder gar legiert, kann man natürlich schon bestimmten Quellen zuordnen. Darüberhinaus unterscheiden sich die Goldfertigprodukte einiger Länder natürlich voneinander, einem südafrikanischem Krügerrand wird beispielsweise Kupfer beigemengt, damit die Münze härter wird, ein österreichischer Philharmoniker hat diese Kupferbeimischung nicht und sieht deshalb weniger rötlich, sondern eher gelblich aus. Quelle für Goldbarren und Goldmünzen z.B. www.CoinInvestDirect.com
Auch die Isotopenzusammensetzung des Goldes selbst dürfte je nach Lagerstätte typisch sein.