Frage von directioner1213, 83

Worin unterscheidet sich das Leben in einer mittelalterlichen Stadt von dem Leben in heutigen Städten?

Worin unterscheidet sich das Leben in einer mittelalterlichen Stadt von dem Leben in heutigen Städten ?

Antwort
von Johnbobs, 25

Das Spektrum der Ernährung war damals bei weitem nicht so breit gefächert wie heute. In der heutigen Zeit kann man so viele verschiedene Lebensmittel kaufen die es damals nicht gab. Zudem waren damals die Jahreszeiten gegenwärtiger. Je nach Jahreszeit wurde unterschiedliches gegessen.
In der heutigen Zeit werden Äpfel das ganze Jahr über "gezüchtet".
Die Ernährung im Mittelalter hing stark von dem finanziellen Möglichkeiten der damaligen Personen ab. Belegt wurde, dass damals die Armen ein höheres Risiko an Übergewicht hatten. Somit stand die Ernährung im direkten Zusammenhang mit dem eigenen Vermögen.

Das Schönheitsideals war damals gegensätzlich zu dem heutigen. Eine dünne Ehefrau signalisierte anderen, dass ihr Mann sie nicht ordentlich ernähren konnte. Die Körperform sagte etwas über die soziale Lage aus.

Man könnte einige Seiten darüber schreiben, dies ist nur ein kleiner Ausschnitt für ein Referat.

Viel Spaß bei der Arbeit, ist doch ein interessantes Thema!

Kommentar von NjoerdSaebjoern ,

Die Armen waren dicker als die Reichen?!?! Also bitte. Die Armen waren zumeist Bauern, wie der Großteil der Bevölkerung. Zu der knappen Ernte (Zweifelderwirtschaft, später Dreifelder-) kamen die Abgaben des Zehnten dazu. Das Essen war sehr eintönig. Meist gab es nur Kleie und später auch Hafer. Dazu dienten Beeren und allenfalls Kräuter. Je nachdem wie der Verdienst auf dem Feld war hatte man noch Brot. Fertig. Getrunken wurde "geronnene milch", wie es in der manifestio heißt (genauen namen weiß ich grad nicht). Bauern hatten vielleicht einen Wasserbauch/ Armuts-/ Hungerbauch, aber adipös waren sie definitiv nicht. Das lies auch nicht der tägliche Kalorienhaushalt zu. Versuch mal den ganzen Tag 2 Ochsen übers Feld zu ziehen und dann noch den Pflug dauerhaft in die harte Erde zu drücken. Das Schönheitsideal war ebenfalls nicht gegensätzlich zum heutigen. Zwar wollte man keine Hungerhaken, wie unsere "topmodels" von heute, aber dicke frauen ganz bestimmt nicht. Die Unfruchtbarkeitsrate ist zu hoch bei adipösen Frauen und in allererster Linie wollte man sich damals fortpflanzen. Mehr Familie, bedeutet mehr Arbeitskraft. Das schöne und reizhafte an dicken Personen kam erst jahrhunderte später im übergang von barock. Da war es aber auch nur ein schönheitsideal in höheren schichten. Manche hochrangige Personen wie Schoffskapitäne der Marine haben sich sogar Stoffkissen unter ihr Wams gepackt, damit sie voluminöser erscheinen.

Antwort
von Dovahkiin11, 28

In fast jeder Hinsicht.

-Stadtstruktur

-Angebot an Geschäften

-Rechte, Sozialwesen

-Atmosphäre

-Lautstärke

-Aussehen, Architektur

-Psychologie

-Infrastruktur

...

Antwort
von derhandkuss, 36

Damals gab es keinen Strom.

Kommentar von Bulls44 ,

Nein..O-O

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