Marderu am 04.07.2008 um 11:20 Uhr
Das Ergooglete und Wikipedia erklären mir zwar den Aufbau, aber nicht wo der "sichtbare" Unterschied zwischen einer normalen und einer Spiegelreflexkamera liegt.
Danke im Vorraus, es grüßt euch das Marderu :)

um nur einige zu nennen
In summe. Wer damit umgehen kann macht damit viel bessere Fotos.

Wechselobjektive (meist auch bessere), Auslösegeschwindigkeit, einfach mehr Möglichkeiten. Meine (Pentax) kann 3 Aufnahmen pro Sekunde machen, versuche das mal mit einer normalen Digicam!!!
wechselbare Objektive wie z.B. Teleobjektiv-unverzichtbar für die Tierfotografie und Nachtaufnahmen- Makroobjektiv-für Insekten-und Blüten- an der Kamera selbst mehr Einstellmöglichkeiten wie Blende, Belichtung, Isowerte, Tiefenschärfe, Farbintensität, usw.
man sucht das Fotomotiv nicht durch den Monitor, sondern oben durch den Sucher (Umstellung etvl. für Brillenträger) Spiegelreflex bedeutet: Du fotografierst -wie gesehen 1:1-also das Spiegelbild-
Spiegelreflex ist durch ihre Größe und die Objekte umständlicher im Transport-aber die Freude und die Vielseitigkeit beim Fotografieren macht diesen kleinen Nachteil schnell wieder wett,
eine kleine Kamera für private Anlässe, wie z.B. Familienfeiern, und die Spiegelreflex für Fototouren ist ideal.
Wer Spass und Ehrgeiz am Fotografieren hat , für den ist eine Spiegelreflex ein "Muß" auch wenn die kleinen Kameras heute viel bieten, an die Spiegelreflex in ihrer ganzen Form kommen sie nicht ran.

Bei einer Sucherkamera, siehst du das Bild in einem Sucher. Es ist nicht immer genau das Bild was du auch fotografieren willst. Denn ein Sucher ist ein eigenständiges optisches System.
Bei einer Spiegelreflexkamera, sieht du das Bild das du fotografieren willst auch durch das Objektiv, das du gerade an der Kamera hast. Du siehst ob es unscharf ist, ob es hell genug ist, ob es zu groß oder zu klein ist, ob die Bereiche die scharf sein sollen auch scharf sind. Du hast mit einer SLR-Kamera einfach viel mehr Gestaltungs- und Kontrollmöglichkeiten und du bestimmst, was auf das Bild kommt.
Marderu am 4. Juli 2008 17:59 danke =) alle antworten waren sehr hilfreich

Abgesehen von der Möglichkeit zum Objektivwechsel sind die Vorteile der Spiegelreflexkameras weniger prinzipbedingt, sondern liegen eher darin, dass sie die einzigen "richtigen" Kameras sind die verkauft werden. Die ganzen kleinen Kompaktknipsen richten sich eher an Leute die nicht wirklich Interesse am Fotografieren haben, sondern nur möglichst einfach Bilder haben wollen. Nachteile dieser "normalen" Kameras:
Bridgekameras sind etwas besser, haben aber (mit einer Ausnahme AFAIAA) auch das Problem des zu kleinen Sensors.
Marderu am 4. Juli 2008 17:58 wieviel megapixel hat denn so eine spiegelreflexkamera (ich nehme an, da gibt es auch ganz unterschiedliche, wie bei normalen digicams auch?!)
Tobias N. am 5. Juli 2008 01:51 Genauso viele oder mehr oder weniger, wie auch kleine Digicams aber da ich im RAW-Format speichern kann habe ich nahezu unendliche Nachbearbeitungsmöglichkeiten gegenüber dem JPG-Format der Digicams.
Die oben gegebenen Erklärungen beantworten nicht die Frage, was der prinzipielle Unterschied einer Spiegelreflexkamera zu anderen ist. Die genannten Vorteile könnte man genauso gut in eine Nichtspiegelreflexkamera einbauen. Wozu der Spiegel? Bei meiner Bridgekamera, der Canon 5sIs kommt genauso das vollständige Bild, das durch die Linse geht, auf den LCD-Bildschirm, den ich nach oben oder unten drehen kann. Ich habe schier endlose Möglichkeiten, das Bild ein- und auszuzoomen, zu variieren, verschiedene Weißabgleichs zu machen, manuelle Einstellungen mit Belichtung und Blende etc. Ich habe den Eindruck, der Spiegel einer SLR zwingt die Produzenten dazu, das Kameragehäuse größer zu machen als notwendig und weil größer, passt auch mehr rein, daher mehr Funktionen. Aber sowas könnte man auch ohne Spiegel realisieren. Spiegel sind auch anfällig für Feuchtigkeit, wovor meine geschützt ist, weil ohne Spiegel. Spiegelreflexkameras haben auch keine Videofunktion, meine Canon 5sIs dagegen schon. Spiegelreflexkameras sind bullig und unhandlich auf Wanderungen, meine Canon gerade noch akzeptabel. Wichtig für eine Kamera sind Größe und Qualität der Linsen, ein guter Sensor und schneller Verarbeitungschip und die Möglichkeit, manuelle Eistellungen vornehmen zu können, wobei für schnelle Schnappschüsse ein automatischer Modus keinesfalls fehlen darf! Es hilft nicht weiter, wenn Du einen hübschen Schmetterling siehst und dann erst noch anfangen musst, minutenlang an Deiner Kamera herumzudrehen, bis Du fertig bist, ist der Schmetterling längst über alle Berge. Aber einen Spiegel brauche ich zu dem allen definitiv nicht!