Hallo. Ich habe mit meinem Mann über Babys und Entwicklung geredet und er sagte mir, daß sich die Nabelschnur aus dem Schwanz des männlichen Samens bildet. Was wißt ihr darüber ?

...Die Blastozyste teilt sich nun in ihre äußere Schicht, den Trophoblast, woraus sich die Plazenta entwickelt, und den Embryoblast, aus welchem der Embryo entsteht. Das die beiden Teile verbindende Gewebe wird zur Nabelschnur.....
Hier kannst du alles genau nachlesen: http://www.geburt.de/geburt/schwangerschaft.htm
Wie kommt er denn auf sowas? Schau mal da: http://de.wikipedia.org/wiki/Nabelschnur

Das schreibt Wiki (Schwangerschaft) so:
Erster Monat Schwangerschaftswoche 1–4: Befruchtung und Einnistung Die meist beim Geschlechtsverkehr beziehungsweise der Insemination in die Vagina gelangten Spermien wandern durch die Gebärmutter (Uterus) bis in die Ampulle des Eileiters. Dort treffen sie auf die nach der Ovulation (Eisprung) vom Fimbrientrichter aufgenommene Eizelle. Nach dem Eindringen (Imprägnation) kommt es zur zweiten Reifeteilung mit Verlust eines Polkörperchens. Die beiden Chromosomensätze von Eizelle und Spermium verschmelzen miteinander (Konjugation) und bilden nun eine entwicklungsfähige Zelle (Zygote), die innerhalb von drei Tagen unter hormoneller Steuerung in die Gebärmutter wandert. In dieser Zeit erfolgen die Zellteilungen über die Morula zur Keimblase oder Blastozyste. 24 Stunden nach der Befruchtung beginnt aus den Zellen der frühen Form der Plazenta (Mutterkuchen) – dem so genannten Synzytiotrophoblast – die Produktion des Hormons hCG. Dieses stimuliert im Gelbkörper im Eierstock die Ausschüttung eines weiteren Hormons, Progesteron, welches den Eierstöcken signalisiert, dass für die nächste Zeit keine Eisprünge notwendig sind – die Menstruation bleibt aus. Gleichzeitig haben diese Hormone für die Auflockerung der Gebärmutterschleimhaut gesorgt, um die Einnistung der Blastozyste zu erleichtern. Die Einnistung in der Gebärmutterwand beginnt circa am 5. Tag nach der Befruchtung und ist nach 14 Tagen abgeschlossen. Bis dahin ist die Zwillingsbildung möglich. Die Blastozyste teilt sich nun in ihre äußere Schicht, den Trophoblast, woraus sich die Plazenta entwickelt, und den Embryoblast, aus welchem der Embryo entsteht. Das die beiden Teile verbindende Gewebe wird zur Nabelschnur.
Spiderschnegge am 23. August 2009 23:07 ja,hat aber nix mit dem Pserium selber zu tun....denn der Schwanz ist ja nur für die Fortbewegung zuständig!
Nein, das stimmt nicht. Der Schwanz des männlichen Samens fällt ab. Die Nabelschnur entwickelt sich aus der befruchteten Zelle durch Zellteilung.
Nichts. Weil ich mir noch nie den Kopf darüber zerbrochen habe. Aber gute Frage.

Nein,sie wird durch die Planzenta gebildet und ist sehr festes Bindegewebe was Blutgefäßen ähnelt!
Spiderschnegge am 23. August 2009 23:03 Der Schwanz wird nur für die Bewegung genutzt und hat dann keine Aufgabe mehr!!