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Worauf sollte man als Mann beim Kauf eines Sportsattels achten?

gefragt von Fuchur am 15.05.2008 um 9:00 Uhr

Mit meinem jetzigen Sattel habe ich so meine Probleme. Sobald ich mit meinem MTB mehr als 40 km fahre, fängt er an ihm Schambereich zu drücken. Worauf kann und sollte man beim Sattelkauf achten? Habt ihr vielleicht auch eine Empfehlung für mich?


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pooky
beantwortet von pooky am 15. Mai 2008 09:04
3x
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Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Ich habe schon kürzlich folgendes dazu geschrieben:

...kein Sattel passt jedem. Es hängt vor allem vom Aufbau des eigenen "Sitzgestells" aus, sprich: vom Abstand des Sitzhöckers. Sehr gute Händler lassen dich (nackt, aber natürlich allein) auf ein Stück Wellpapier setzen und kann dann aus den Abdrücken den Abstand ermitteln, wenn nicht, dann kannst du das auch zu Hause machen. Dann kann er dir ein paar Sättel zeigen, die passen könnten.

Setze nicht allzu große Hoffnung auf super-gepolsterte oder Gel-Sättel, die sind in vielen Fällen für einen sportlich ambitionierten Fahrer, der am Wochenende im Training vier und mehr Stunden auf dem Rad sitzt, ungeeignet, weil sie an falschen Stellen polstern oder, viel schlimmer, im Dammbereich drücken, was man nicht merkt, weil dort nur wenige Nerven verlaufen, dafür aber viele Adern, die bei Männern ein wichtiges Körperteil versorgen. Im schlimmsten Fall droht Impotenz. Ich selbst habe nach jahrelanger Suche einen völlig ungepolsterten Sattel für mich gefunden (sitze immerhin bis 15.000 km im Jahr auf dem Rad): einen mit einer glatten Carbon-Schale. Sieht zwar hart aus, aber durch die Biegefähigkeit federt er auch leicht. Allerdings mit 350 Euro nicht ganz billig.

So viel musst du natürlich nicht ausgeben, für 50 bis 100 Euro findest du vernünftige Modelle, aber du musst ausprobieren. Ein guter Fahrradhändler, nicht im Baumarkt, gibt auch schon ein paar Probemodelle für ein paar Stunden zum Testen mit (natürlich nicht gleichzeitig, sondern nacheinander).


anonym
beantwortet von BleistiftH2 am 15. Mai 2008 09:28
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Am besten ist es wirklich, wenn du die Sättel vorher testest. Bei unserem Fahrradhändler kann man sich die Sättel (auch die teuren Sportsättel) ausleihen und zu Hause Probe fahren. Zudem haben die so ein Druckkissen, auf das man sich setzt und an Hand dessen die sehen können, wo die Druckpunkte liegen. Danach kann man dann schon gezielter an bestimmte Sättel herangehen.


kaYce
beantwortet von kaYce am 15. Mai 2008 09:01
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Gelsattel sind recht bequem. Den Sattel nicht zu hoch einstellen sonst drückt es noch mehr im heiligen Bereich:-)


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 15. Mai 2008 09:03
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Das hängt meist nicht von der Art des Sattels ab sondern von der Stelung des Sattels. Der Sattel muss in Fahrtrichtung vorn um einige Grad nach unten geneigt sein. Damit bleibt derSchambereich frei. Das Problem hast nicht nur du.


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