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Worauf sollte man achten ,damit man seine Kinder gut erzieht?

gefragt von fetzerin am 31.07.2007 um 23:01 Uhr

Wenn ich all die Sendungen sehe (Super-Nanny ) ,dann frag ich mich ,ob wir noch in der Lage sind unsere Kinder selbst zu erziehen. Man macht ja so einiges falsch, wo man glaubt,dass es richtig sei.Worauf sollte man achten? Was ist das Wichtigste?

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Kinder x 17.973 Erziehung x 3.295

Qetan
beantwortet von Qetan am 31. Juli 2007 23:09
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Höre auf Dein Herz und Deinen Verstand. Kindererziehung muss liebevoll, aber auch konsequent sein, weil die Kinder sonst keinen Halt finden. Kinder müssen Regeln lernen und befolgen. Sie müssen Höflichkeit und Rücksichtsnahme lernen. Auf jeden Fall müssen sie mit dem Gefühl aufwachsen, bei ihren Eltern jederzeit, Hilfe und Verständnis zu finden. Aber sie brauchen natürlich auch Freiräume für sich selbst, so wie die Eltern übrigens auch. Wenn das stimmt, klappt es auch mit der Erziehung.

Kommentar von C207f83a93f2d439f0033fdc7bbdbdb7smalljaguar4 am 31. Juli 2007 23:11

so ist es

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 31. Juli 2007 23:21

si, was soll man noch mehr schreiben

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 31. Juli 2007 23:26

Gute Mischung


ellimichel
beantwortet von ellimichel am 31. Juli 2007 23:10
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ich weis selbst nicht ob ich m eine kinder (5 und 8) richtig erziehe. jedenfalls brauchen die kinder gewisse grenzen um uns eltern nicht auszuspielen. es fällt mir auch nicht immer leicht ruhig zu bleiben, aber das wird wahrscheinlich das beste sein, wenn das kleine volk einem auf der nase rumtanzt. ein paar streicheleinheiten und ein kleiner kuss zwischendurch sind balsam für kinderseelen. viel loben wenn etwas klappt und ermutigen, wenn etwas mal nicht klappt.

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 31. Juli 2007 23:27

Ermutigen, stimmt, ganz wichtig.


2kiba
beantwortet von 2kiba am 31. Juli 2007 23:16
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Es gibt für so ziemlich alle Lebenslagen Ratgeber, Tipps, Bücher etc.. Aber ich finde, Kindererziehung kommt aus dem Bauch raus. Rein intuitiv.

Ich meine, ich entscheide aus der Situation raus, schenke meinen Kindern alle Liebe und Aufmerksamkeit, die sie brauchen. Damit ist schon der Grundstein für eine gute Erziehung gegeben.

Einige Regeln sollten im Familienleben bestehen, Rituale sind sehr wichtig, Grenzen sollten gesetzt und bei Bedarf verändert werden. Aber in Maßen.

Vermittel deinem Kind, dass du immer für ihn da bist, egal wie schlimm oder böse es ist. Gib ihm Nähe, aber lass es auch los, wenn es auf Entdeckungstour geht und selbständig werden will.

Die Liste ist endlos...und die meisten Eltern zweifeln, ob sie richtig oder falsch handeln.

Wichtig ist, dass ihr Freude miteinander habt und die Erziehung nicht in Stress ausartet. Sind die Eltern nervös, klappt es mit den Kindern nicht.

LG 2kiba

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 31. Juli 2007 23:23

ja

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 31. Juli 2007 23:28

Den Zweifel, den man hat, finde ich wichtig, denn nur so erkennt man, dass man nicht Herrscher über Kinder sondern Begleiter ist.


anonym
beantwortet von JBella am 31. Juli 2007 23:11
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  1. Das Vertrauen als Ausdruck einer bewussten, zugewandten Liebe. 2. Achtung,also der Respekt vor dem Anderssein meines Kindes. 3. Mitbestimmung,das bedeutet, es seinem Alter entsprechend in Entscheidungen einzubeziehen. 4. Struktur: Eltern müssen nicht nur Grenzen setzen,sondern Kontinuität bieten,einen regelmäßigen Tagesablauf etablieren, das Jahr durch Rituale strukturieren usw. 5. Förderung
Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 31. Juli 2007 23:29

Stimmt! Klasse Antwort!


casualuser
beantwortet von casualuser am 31. Juli 2007 23:21
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Kochrezepte dafür gibt es leider nicht. ;) Kinder sind Menschen, die oft anders regieren, als wir Erwachsenen das vermuten.

Wichtig ist neben der Liebe das Verstehen, also beispielsweise sich mal auf die Ebene der Kinder zu begeben, um zu sehen, wie sie die Welt wahrnehmen. Sich vorstellen, von anderen fast vollständig abhängig zu sein und gegen das, was man nicht einsehen kann, protestieren wollen, aber nur einen geringen Wortschatz benutzen zu können. 5 Minuten warten müssen, wenn man nicht weiß, worauf und auch keine Uhr lesen kann. Die spannendste Beschäftigung sofort abrupt unterbrechen müssen, und und und....

Wenn du das erprobt hast, wirst du genügend Verständnis für die Kinder aufbringen können, um sie zwar zu lenken und ihnen sowohl die Freiräume als auch die Grenzen zu zeigen, dabei aber bedacht vorzugehen. Warnen, bevor eine spannende Beschäftigung unterbrochen werden muss. Kurz erklären, warum etwas gefährlich oder verboten ist.

Wenn Verbote überschritten werden vorhersehbare Konsequenzen ziehen, möglichst welche, die mit dem Verbot zu tun haben.

Sich auf keine Kämpfe einlassen, freundlich aber bestimmt bleiben.

Spätestens vor dem Einschlafen muss alles wieder gut sein.

Vorbild sein, wo immer es möglich ist. Da wo es Ausnahmen gibt (Unterschied Kind --Erwachsener), diese ruhig erklären.

Jeder Tag ist eine gute Gelegenheit, Nähe zu schaffen durch Kuscheln, gemeinsame Unternehmungen, wichtig auch gemeinsame Routine, gemeinsames Entdecken, Lachen und Staunen.

Ich glaube, der größte Fehler, den man in der Erziehung machen kann ist gleichgültiges Verhalten ohne Interesse und Begeisterung.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 1. August 2007 11:31
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Erziehe Deine Kinder mit liebevoller Konsequenz und lebe ihnen vor, was Du von ihnen erwartest - dann müsste das eigentlich klappen.


anonym
beantwortet von Boldtbregu am 1. August 2007 09:12
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Ergänzend zu all den wirklich guten Antworten: mach dir keinen Stress in dem Sinne, dass du den Anspruch an dich hast, ALLES richtig machen zu müssen - es geht nicht! Gib dir Mühe, aber sei dir darüber im Klaren, dass auch die besten Eltern mal einen Fehler machen.


minister
beantwortet von minister am 4. August 2007 23:41
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Hinzufügen möchte ich noch das Folgende:

Beschränken SIe den Fernseh- und Computerkonsum Ihrer Kinder auf ein deutlich geringeres Maß.

Sehen Sie zu, dass Sie nach Möglichkeit mehrere Mahlzeiten am Tag gemeinsam einnehmen.

Dies sind vergleichsweise schlichte Tips, aber ein allein gelassenes Kind, das nur Kost und Logis in elterlichem Haus und dazugehörigem Kühlschrank erhält, wird bald unerziehbar.


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 1. August 2007 09:21
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Für mich ist das Wichtigste, dass ich fest an das glaube, was ich da tue. Wenn ich den Sinn in dem, was ich meinem Kind vermittele, sehe, und wenn ich zu den Methoden, wie ich ihm das vermittele, stehen kann, dann mache ich es schon richtig.

Und ich scheue mich auch nicht, Ratgeber zu Hilfe zu ziehen. Aber ich scheue mich genauso wenig, Tipps, bei denen ich mich unwohl fühle, nicht anzuwenden.

Alles Andere wird nur Murks.


anonym
beantwortet von 0unruh am 1. August 2007 08:43
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Liebe, Verständnis, Förderung, alles richtig. Ein gutes Beispiel für die Kinder sein. Du kannst von deinem Kind nicht verlangen, daß es sich z.B. bedankt oder "Bitte" sagt, wenn du das auch nicht ständig tust. Und Kinder müssen gelobt werden, so merken sie was richtig ist.


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