Brynhild am 29.06.2008 um 0:23 Uhr
Klar dass die Schüssel gut sitzen sollte. Aber es gibt inzwischen so viele neue Materialien dass ich vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehe. Habt ihr Tips für mich, die mir die Qual der Wahl erleichtern?

der stern testet sowas immer gerne.....oder einfach stiftung warentest.............

Darauf würde ich achten: Komfort, Aerodynamik, Visier evtl. PinLock, Gewicht, Akustik.

Passung, Herstellungsjahr, kaufe nicht den billigsten, ein Doppelvisier schützt vor beschlagen.
Brynhild am 29. Juni 2008 00:35 Meine 20 Jahre alten Moped-Helme will ich auch nicht mehr benutzen lach Aber mich würde interessieren wie alt ein Helm sein muss damit ich ihn wirklich auf den Müll werfen sollte.

Ich gebe Dir einen ungewöhnlichen aber effektiven Rat: gehe einfach zu Deinem örtlichen Rettungsdienst. Die helfen Dir weiter. Kompetent und kostenlos! Echt!
Brynhild am 29. Juni 2008 00:35 Gute Idee :) Ich werde mich mit einem Bekannten beim Rettungsdienst in Verbindung setzen.

also leute...ich als motoradfahrer,der helm sollte als erstens ein ansprechendes design haben,damit ich keinen frust habe ihn aufzusetzen.den helm solltest du aufsetzen und etwas mit dem kopf wackeln,er sollte auf keinen fall schwammig sein.achte auf guten sitz und be/entlüftung.
Brynhild am 29. Juni 2008 00:51 Du hast aber hoffentlich nicht so ein italienisches Modell in Pink? ;) Spaß beiseite: das gibts ja Helme mit Kinnbelüftung, mit Stirnbelüftung, mit Kopfbelüftung ... wie stelle ich im Laden fest dass der Helm gut belüftet ist?
egofighter am 29. Juni 2008 12:08 Beim Fachverkäufer wird es sicher nicht festzustellen sein,ob der Helm eine ausreichende belüftung hat.Lass Dir den Helm gut erklären und frage ob Du ihn für ein Probefahrt nutzen kannst.
Was ich noch ganz wichtig finde, ist, dass der Helm gut passt. Da sollte sich der Verkäufer oder bestenfalls jemand bekanntes, der sich auskennt schon Zeit nehmen und gucken, dass der ordentlich sitzt. Der Helm muss rundherum am Kopf anliegen. Einer Freundin wurde einmal ein Helm verkauft, da passte im Nacken noch ne ganze Faust zwischen Helm und Kopf - sowas geht gar nicht.
Mir zB passen auch nicht alle Helme. Schuberth passt mir zB gar nicht - mir passt UVEX am besten...
Brynhild am 30. Juni 2008 22:46 Und ich habe auch so einen Quadratschädel dass ich bestimmt viele Helme aufprobieren muss bis ich einen bequemen und sicheren finde. Dann werde ich mir den Typ notieren und die passenden Modelle im Internet recherchieren und vergleichen - um ihn dann im Laden zu kaufen. Danke :)

also, zuerst einmal solltest du wissen, welcher art dein helm werden soll (vollvisiser, jet, klapphelm,..).
dann sollte/muss dieser natürlich den gängigen normen entsprechen (mit entsprechender ce kennzeichnung). das material selbst spielt dann kaum eine rolle, wenn die sicherheitsnormen erfüllt werden. ob der helm dann ein bisschen leichter oder schwerer ist fällt nicht ins gewicht (man kann sich auch einen kaum 1 kg schweren carbonhelm um 1.500 euronen leisten, wenn man will, muss man aber nicht!)..
ob er eine doppelscheibe hat oder im bedarfsfall eine zusatzscheibe innen eingeklippt wird, die das beschlagen verhindert, ist auch egal. meine erfahrungen mit doppelscheibe sind schlecht: die äußere scheibe ist immer wieder gesprungen (obwohl das komplette visier 3 x getauscht wurde!). gute erfahrungen habe ich mit einem antifogvisier gemacht (das eingeklebt wurde) und auch mit den zusatzvisieren von nolan (werden innen eingeklippt). damit lief auch im winter bei - 20° C das visier an der ampel nicht an (beim fahren sowieso nicht).
du solltest dir auch überlegen, ob ein zusätzliches sonnenvisier für dich in frage kommt. für mich als brillenträger war das eine gute sache: in der sonne abgedunkelt, im tunnel raufgeklappt. würde eine solche variante jederzeit der sonnenbrille vorziehen (mit der dunklen brille ist sind tunnel- oder finstere waldurchfahrten oft sehr unangenehm und gefährlich).
der helm sollte beim anprobieren nicht wackeln. anfangs wird es so sein, dass er eher etwas eng sitzt (vor allem an den wangenpolstern). das ist aber gut so, denn das material passt sich etwas an und wird mit der zeit zusammengedrückt.
für mich war auch immer wichtig, dass sich der verschluss leicht öffnen und schließen ließ (ev. mit handschuhen).
noch ein tipp von einem vielfahrer:
ich habe unter dem helm IMMER eine dünne sturmhaube getragen! auch, oder gerade, im sommer. da man dann verstärkt schwitzt, kann diese den schweiß aufnehmen. während einer rast (es reicht oft eine viertelstunde) ist die haube schnell wieder trocken (im gegensatz zum helminnenfutter). auch bietet das hygienische vorteile: die haube wurde wöchentlich einmal mitgewaschen. das helmfutter max. einmal jährlich (wenn überhaupt) gereinigt.
ein guter händler lässt dich den helm nicht nur aufsetzen, sondern lässt dich damit auch eine runde fahren. und nur so kannst du wirklich feststellen, wie die geräuschentwicklung in einem helm ist. da habe ich schon meine blauen wunder erlebt: da stellt sich oft heraus, dass "aerodynamische", "geräuschoptimierte" helme gar nicht soo leise sind, wie man glauben möchte.
also, einfach probieren!
Brynhild am 30. Juni 2008 22:50 WOW super! Leider darf ich nur einen Daumen vergeben. Vielen Dank euch allen - jetzt weiß ich schon genauer worauf ich zu achten habe!
Danke für den Hinweis :)