Frage von Momentum13, 81

Worauf habe ich gesetzlich zu achten, wenn ich Seminare und Veranstaltungen organisieren will?

Hallo Leute :)

Ich möchte in der nächsten Zeit mit einer Freundin (relativ frei gestaltete) Seminare (vielleicht auch im Freien) geben. Es geht darin insbesondere darum die Leute aus einem Nicht-Ausdrücken-Können (Depression) und Leiden hin zu einem freien, glücklichen und erfüllten Selbstausdruck zu bringen.

Ich habe noch keine Selbstständigkeit, bzw. kein Gewerbe angemeldet und wollte als Student gerne an der Uni und/oder in der Stadt für diese Veranstaltungen Werbung machen (z.B. durch Flyer) und ich dachte mir das auf Spendenbasis zu machen, bzw. mit Aufwandsentschädigungen, weil wir intensiv die Menschen auf ihrem Weg unterstützen wollen.

Wir sind beide noch Studenten und daher haben wir aufgrund unseres Alters noch keine offiziellen Titel. Die Qualifikation ist dementsprechend autodidaktischer Natur.

Ich hoffe wirklich, dass ihr mir sagen könnt, was da möglich ist und was nicht oder worauf man da zu achten hat. Vielleicht möchte ich damit auch selbstständig werden, denn ich habe schon Vielen privat geholfen und weiß, dass das Teil meiner Berufung ist, mal schauen.

Danke im Voraus und alles Liebe, Momentum13

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AnjavonWins, 43

Seminare anbieten kannst Du auch ohne ein abgeschlossenes Studium. Du solltest jedoch nicht vorgeben, eine abgeschlossene Ausbildung zu haben. Was ich damit sehr direkt - sorry! - anspreche ist Deine tatsächliche Qualifikation für das, was Du anbieten willst. 

Du könntest Gefahr laufen, Dir Deinen Ruf dauerhaft zu schädigen, weil Du tatsächlich nicht genug Wissen und Kompetenz besitzt.

Grundsätzlich finde ich aber Deinen Mut  bewundernswert und würde Dir raten, mit offenen Karten zu spielen: Dir eventuell die Zielgruppe dementsprechend auszusuchen. Zum Beispiel andere Studenten oder Auszubildende, die an einem "Projekt" teilnehmen wollen.

Vielleicht findest Du über die Fachschaft oder sonst an der Uni ja einen Träger, der Dich unterstützt.

Zu der rechtlichen Frage: Du musst Dich unbedingt versicherungsrechtlich absichern. Gerade im Outdoor Bereich ist das ein heikles Thema. Unter Umständen haftest Du persönlich. Ob Du als Student überhaupt eine Versicherung  bekommst, kann ich Dir nicht beantworten. Da lohnt die Nachfrage beim Versicherer.

Außerdem besitzt Du keine Qualifikation, um mit psychisch Erkrankten zu arbeiten. Sei sehr vorsichtig, wenn Du Depressiven anbietest, einen "freien, glücklichen Selbstausdruck" zu bekommen. Abgesehen davon, dass ich mich frage, wie Du das machen willst, kannst Du da sehr viel ernsthaften Ärger bekommen. Depression kann und darf nur von Psychotherapeuten oder Ärzten behandelt werden! 

Und natürlich musst Du Steuern bezahlen. Das bedeutet, eine selbständige Tätigkeit - dazu erkundige Dich für Deinen speziellen Fall bei einem Steuerberater. 

Kommentar von Momentum13 ,

Danke für deine ausführliche Antwort.

Zu meinen Qualifikationen: Ich lese Wissensmagazine seit ich 9 bin, wurde mit 12 Jahren bereits philosophischer Buddhist, meditierte unbewusst seit ich ganz jung bin, habe schon Unmengen von Dokumentationen und Vorträge geschaut und tausende von Stunden diskutiert, zich Fach- und Sachbücher gelesen, u.A. fast alle Werke von Erich Fromm und ich habe mich selbst psychoanalytisch durchanalysiert bis zum Zenit, wobei ich mich in einem (in die Richtung geht nämlich auch das Seminarziel) Zustand befinde, in dem ich konstant die Vorform von Gedanken wahrnehme, inspirative Zustände zur Norm geworden sind, sowie aller Ängste und all der anderen Illusionen beraubt bin.

Als Andere spielten und auf Partys gingen spielte auch ich, hörte nebenbei Sach-Hörbücher und Vorträge, um im Anschluss teils stundenlang zu diskutieren und im direkten Austausch mit anderen Menschen diese besser zu verstehen. Zudem hat sich mein Wahrnehmungsbereich auch unabhängig von Spiegelneuronen (!) soweit ausgeweitet, dass ich eine höhere Form von Empathie "erreicht" habe, auch in einem Radius von mehr als dem Raum
in dem ich mich befinde. Ich nehme dabei u.A. die Mikroimpulse der Leute - auch ohne eine 5000$ Geheimdienst-Ausbildung, die sonst dafür notwendig ist - wahr.

Ich bin also in einem Zustand höheren - zutiefst schöpferischen - Denkens jenseits der Gedanken (es wird gesagt die Gedanken zu meistern sei der letzte Schritt zum universellen Bewusstsein, bzw. zur Meisterschaft und ich bin zwar noch relativ jung, aber meine erste (von bis heute so vielen, dass ich nicht mehr mitzählen
kann) Erleuchtung hatte ich mit 21 und das ist die Seelenzahl, wobei um mich die Dinge geschahen, die andere Wunder nennen, doch ich wundere mich darüber keineswegs, weil ich mich Selbst und die Welt trotz meinen nun 23 Jahren in vielerlei Hinsicht bereits mehr erkannt habe als andere und der Großteil der Menschen in der heutigen Zeit am Ende ihres Lebens, infolge von ausgesprochen vieler Stunden allein und in tiefsten Meditationen versenkt in mein Innerestes, sowie meiner ganzen Vorgeschichte).

Ich bin der Illusionen infolge des Lichtes der Erkenntnis nun nahezu vollkommen beraubt und es dringt Tag für Tag tiefer. Ich habe auch schon ein Buch geschrieben und veröffentlicht, wobei weitere Buchprojekte noch zu veröffentlichen sind. Es sind tiefgehende Sachbücher, die zu einem höheren Verständnis und Bewusstsein unserer Selbst und einem friedlichen Leben im Einklang mit Allem, was ist, einladen und zu Selbigem in seiner praktischen Umsetzung aufrufen.

Ich bin weitaus mehr als nur gut qualifiziert dazu Anderen zu helfen. Ich werde eine Klarstellung bzgl. meiner Rechte und Pflichten darlegen wie diese in Büchern vorkommt, die zwar helfen können, aber keinen Besuch beim Arzt ersetzen usw. usf., bzw. wie auch immer es da geschrieben steht. Die Frage ist wie ich das in meine Seminare einbinden kann. Da muss ich mich erkundigen.

Die Freundin ist ihrerseits mit einem besonders guten Körperbewusstsein ausgestattet und kann dem  dahingehenden Ausdruck unserer Selbst mit ihren autodidaktischen Kenntnisse - die nicht weniger ausgeprägt und besonders sind als meine
(bzgl. des Bewusstseins und des emotional-geistigen Selbstausdrucks) - ausgesprochen hilfreich sein.

Stell dir Erleuchtung vor als das Gegenteil von Depression. Ein Zustand höchsten Selbstausdrucks, wo man vor (wahrem) Glück nur so überfließt und alle Schwere von unseren Schultern weicht.

Man wird erkennen, dass wir mehr als nur qualifiziert sind.

Autodidakten haben meiner Kenntnis nach oft wesentlich mehr Ahnung auf eine Art, die die Grenzen alter Dogmen missachtet und neue, teils weitaus konstruktivere und effizientere Lösungsmodelle umsetzt. Ein Autodidakt ist Jemand, der sich auf der Grundlage seines Unterscheidungsvermögens - das mehr oder weniger gut ausgeprägt sein kann, je mehr die Person in Glaubenssätzen verhaftet ist - mit einem oder mehreren Themengebieten umfassend auseinandergesetzt hat aus der inneren Motivation, anstelle der äußeren und normativer Vorgaben. Wenn die Objektivität (Losgelöstheit von Illusionen und Anhaftungen) des Individuums dabei Jene der hiesigen Kultur und ihrer Lehranstalten übersteigt, so ist eine tiefere Erkenntnis möglich.

Ich bin mir sicher, dass ein junger angehender Meister des Buddhismus und vieler anderer Wege in dem die alles verbindende Wahrheit und der Kern als Solcher erkannt wurde, wesentlich näher an einer wirklichen Objektivität ist, als eine Menschheitskultur, die infolge ihrer Torheit ihre Lebensgrundlage im Begriff ist zu zerstören. Ebenso wenig Achtung habe ich für Lehranstalten, die - nach Alfred North Whitehead - in manchen Bereichen bloß immer mehr totes Wissen heranreifen lassen, anhäufen, es nicht merken und darauf noch stolz sind.

Ich hatte schon im 1. und 2. Semester das Gefühl die Dozenten seien in ihrem Erkenntnisprozess weitaus weniger fortgeschritten und ich müsste eigentlich dort stehen.

Alles Liebe,

Momentum13

Kommentar von Momentum13 ,

Die Zeilen-Verschiebungsfehler liegen daran, dass der Kommentar so lang war und sich dann zwischendurch verschob :P

Und ich war dabei so lange eingeloggt, dass ich ausgeloggt wurde, als ich diesen abschickte und zu spät kam, um alles zuende zu bearbeiten^^

Meine Bücher sind wesentlich mehr um das Verständnis und Nachvollziehen-Können der Leser bemüht, als der Kommentar :D

Kommentar von Clownfisch44 ,

Nach diesem Kommentar vom Dir denke ich du solltest Dir eher selbst einen Psychater besorgen. Du sagst Du studierst stellst aber deine Dozenten als unzurechnungsfähig hin und Du sagst Du denkst das Du da stehen solltest ohne jegliche Qualifikation. Dein angelesenens "Wissen" ist kein Diplom etc. Du solltest Dir schnell Hilfe suchen. Solch Sätze die du von Dir gibst kommen von Menschen mit ernsthaften Problemen

Kommentar von Momentum13 ,

Nicht unzurechnungsfähig, bloß in der Erkenntnis der Bedeutung so mancher Texte oberflächlich und den Kern der Sache aus einer Sicht heraus betrachtend, die den Gro dessen, was der Autor (esoterisch) meint völlig außen vor lässt. Ich hatte viele Dozenten von denen ich gut und viel lernen konnte. In manchen Veranstaltungen war das die Tendenz, die ich dort feststellte. Wie einfach fällt es deinesgleichen Andere aufgrund anderer Sichtweisen auf die Welt zu verurteilen...

Erkenntnis ist ein Prozess und alle sind wir auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedlich weit fortgeschritten. Vielleicht hat besagter Dozent den inneren Sinn anderer Autoren besser herausgefiltert oder schlichtweg andere Zugänge zur Erkenntnis (bei Manchen geschieht dies über körperliche Wege wie beispielsweise Yoga, Kampfsport und Sport generell, bei anderen auf kreativem Wege und bei wieder anderen auf geistig-intellektuellem Wege usw. usf.).

Ich war als ich das merkte selbst von dem Dozenten enttäuscht. Ich habe auch von Fällen mitbekommen die aufgrund ihrer eigenen Ablehnung des Inhalts, der Ihnen zu idealistisch war - ohne es gelesen zu haben!!! (außer wie er meinte die ersten zwei Seiten und das bei einer langen Hausarbeit) - eine 5 dafür gab.

Platon ist Idealist und die Art der Hausarbeit war idealistisch, aber der Dozent war Materialist und hatte so eine starke Ablehnung, dass er zu solch einer Handlungsweise verführt wurde. Komm mir also nicht so. Als ob Dozenten unfehlbare Menschen oder Sonstwas wären, nur weil sie einen Titel haben den andere nicht haben. In mancherlei Hinsicht weiß ein Kind wohl mehr und wir sollten alle beschränkten Bilder hinter uns lassen, wenn wir zur Wahrheit vordringen wollen. Alles und Jeder kann gleichermaßen Schüler UND Lehrer sein.

Du hast mich diesmal nur gelehrt wie vor-verurteilend manche Menschen sein können. Davon mache ich nicht mein künftiges Handeln abhängig, denn Euresgleichen geh ich aus dem Weg.

Antwort
von Kuestenflieger, 51

macht doch einfach einen privaten gesprächskreis , ihr seid doch schon koryfähen ohne master .

Kommentar von Momentum13 ,

Danke für das Kompliment :)

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