Ophelia am 30.05.2007 um 18:36 Uhr
für die Frau letztes Hemd, Decke und Kissen mit Rüschen, wird scheinbar als der finale Dresscode angesehen.

Das Totenhemd ist ein weißes, meist verziertes Hemd, mit dem Tote bekleidet werden. Früher war dies wirklich ein langes, dem Toten gehörendes Hemd. Heute wird der Tote meistens vom Bestatter entsprechend eingekleidet.
Im schottischen Volksglauben gibt es die Sage der bean-nighe („Waschfrauen an der Furt“). Dies sind, der Sage nach, die Geister von bei der Geburt verstorbenen Müttern, die die Totenhemden ihrer Kinder waschen.

Früher waren Rüschen und Stickereien ein Zeichen von Wohlstand. Aber auch ärmere Frauen hatten mind. ein Kleid damit für besondere Anlässe. Und man hat die Leute immer in ihrer besten Kleidung beerdigt.