Frage von Liara220, 30

woran merke ich , ob jmd ein helfersyndrom hat?

jetzt bei einer Freundin zb? und wollen die nur "helfen" um sich in dem Moment selber damit einen gefallen zu tun oder wollen sie es für den anderen tun? sind das menschen die den gegenüber als "schwächer" sehen, weil er deren hilfe benötigt ?

Antwort
von Kabeltante1266, 20

Es gibt sicher solche und solche. Mir persönlich macht es Freude, anderen zu helfen. Nicht, weil ich sie für schwächer als mich halte. Und auch nicht, um mir selber einen Gefallen zu tun. Ich mag es nunmal lieber, wenn ich "geben" kann, als wenn ich nehme. Unterstell deiner Freundin nicht, dass sie es aus schlechten Motiven heraus macht. Geh einfach davon aus, dass sie einfach nur lieb ist und dir helfen will, ohne selber unbedingt einen Vorteil davon zu haben.

Antwort
von putzfee1, 20

Eine Freundin hilft normalerweise deshalb, weil sie eine Freundin ist. So etwas sollte unter Freunden selbstverständlich sein. Weshalb vermutest du irgendwelche Hintergedanken? Man muss weder ein Helfersyndrom haben noch eigennützige Motive, wenn man jemandem hilft.

Antwort
von Harakiry1985, 17

Hallo,

wenn du zb. merkst das dein gegenüber dir wiederholt Hilfe anbietet, du nein sagst, und er dadurch deine grenzen überschreitet.

dann tretet ein Unbewusster Prozess bei beiden in kraft. (Helfer und der der Hilfe benötigt)

1. Wenn du in diese Spirale kommst, fühlt sich der Helfer gebraucht,überlegen,        und zieht so sein Selbstbewusstsein indirekt aus dir.

2. Der der zu viel Hilfe annimmt fühlt sich klein und wird unterdrückt aggressiv.

 Problem ist dieser Kreislauf schließt sich, wenn man es zulässt. Vorwürfe sind vorprogrammiert.

denk immer zu erst an dein Ego, es ist auch gesund Hilfe anzunehmen aber alles zu deinen Bedingungen.

Generell kannst du die Situation auch hinterfragen, aus mehreren seiten betrachten. 

Der Satz: Ist das wirklich so ? 

Jeder lebt in seiner eigenen Realität, und nur weil man etwas im momment denkt, muss das nicht so sein.

-hab ich aus Büchern-

Mfg

Antwort
von ErgoLUe, 14


Man da haste Glück das ich meinen Psychiatrie Hefter neben mir liegen habe und lernen muss.Hier die Definition meiner Schulunterlagen.

Ein Helfersyndrom entsteht oft schon durch frühe Prägungen der Psyche. Menschen, die schon in der Kindheit gelernt haben ihren Wert von der Anerkennung anderer abhängig zu machen, entwickeln ein geringes Selbstwertgefühl und häufig auch ein Helfersyndrom. 


Ein ungesundes Helfersyndrom erkennt man daran, dass die Hilfsbereitschaft einer Person ihreseelische Gesundheit oder körperliche Befindlichkeit beeinflusst.Ein gesunder Egoismus ist von jedem Menschen zu erwarten, auch hilfsbereite Menschen kennen ihre Grenzen. Ein Mensch mit Helfersyndrom beachtet diese Grenzen nicht und überfordert sich. Erschöpfung und sogar Depressionen sind oft die Folge.Gleichzeitig lehnen Betroffene die Unterstützung Dritter ab und achten oft nicht mehr auf die Bedürfnisse derer, denen sie helfen möchten. Die eigenen Wünsche der Betroffenen sind nur noch an die Gefühle anderer geknüpft, sie koppeln ihren Wert an das Wohl und die Anerkennung einer anderen Person.
Dieser Selbstverlust bedeutet eine schwere Belastung für die Psyche. Betroffene leben oft in unglücklichen Beziehungen – sie hängen sich an Menschen in der Hoffnung diese zu ändern oder zu „retten“ und hoffen dadurch ihren eigenen Selbstwert zu steigern







Antwort
von MarkSchoen, 16

Der oft vergeblich versucht für andere eine Lösung zu finden.

Antwort
von Zumverzweifeln, 15

Ich denke, die helfen "voll automatisch" ohne darüber groß nachzudenken!

Antwort
von PurpurSound, 14

Eine bilanzsache: der energieaufwand für andere überwiegt den für sich selbst...

Antwort
von Delveng, 11

@Liara220,

ich selbst "leide" unter dem Helfersyndrom.

Ich helfe gerne, weil es mir Spaß macht zu helfen. Außerdem fällt es mir schwer, nein zu sagen, wenn ich von Freunden oder Verwandten um Hilfe gebeten werde.

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