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Woran liegt es, dass immer mehr Menschen an Volkskrankheiten leiden?

gefragt von lionbaby72lionbaby72 am 04.01.2008 um 11:00 Uhr

Wie zum Beispiel: Diabetes, Krebs, Bluthochdruck, Übergewicht, Untergewicht usw. Sind da auch die Umwelteinflüsse daran Schuld?


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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 4. Januar 2008 11:22
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Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

Wenn immer mehr Menschen an einer bestimmten Krankheit leiden, dann wird sie zur "Volkskrankheit" ernannt.

Und meist sind nicht Umwelteinflüsse daran schuld, sondern ungesunde Lebensweise und Bequemlichkeit.


solf1
beantwortet von solf1 am 4. Januar 2008 11:09
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Der Hauptgrund ist sicherlich die zunehmend schlechte und unnatürliche Ernährung! Ein weiterer, wichtiger Grund ist das (auch hier oft spürbare) grenzenlose Vertrauen in die Medizin und deren Exponenten! Die Ärzte, sowie das perfekte Marketing der Chemiemultis suggerieren, dass es für alles Medikamente etc. geben würde! Also kann ich mich doch schlecht ernähren - es gibt ja dann schon ein tolles Mittelchen etc. etc.! Mir stehen hier auf GF oftmals die Haare zu Berge, wenn ich lese wie die Menschen wegen jeder Kleinigkeit die Medizin in Anspruch nehmen und dadurch die ganze Verantwortung seinem Körper gegenüber abgetreten wird! Gruss Solf


ruthchen
beantwortet von ruthchen am 4. Januar 2008 11:09
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das sind die sogenannten Zivilisationkrankheiten. "Schuld" ist man zum großen Teil selbst daran (bestimmte Arten von Krebs ausgenommen)
Mit gesunder, grünzeuglastiger Ernährung, ausreichend Bewegung und Vermeidung von Selbstschädigung (Rauchen, Alkohol) könnte man sich vor den meisten dieser Krankheiten recht gut schützen.
Krebs kann meiner Ansicht nach durchaus eine Folge von Umwelteinflüssen sein, Unterernährung gehört zu den Sekundärfolgen der Überernährung in der ersten Welt und betrifft meist die Menschen in der zweiten und dritten Welt.


anonym
beantwortet von pjakobs am 4. Januar 2008 11:09
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drei von den fünf, die Du hier nennst sind direkt ernährunsbezogen, eine zumindest in einer spezifischen Ausprägung (Diabetes Typ2). Das sollte Dir eine Antwort geben. Krebs ist eher eine Folge der Tatsache, daß wir heute so viel älter werden als noch vor 100 Jahren.

Aber: die Fragestellung ist schon falsch. Volkskrankheiten sind solche, die sich aus der Lebensweise der modernen Menschen ergeben: wir bewegen uns zu wenig, essen zu reichlich und zu ungesund und arbeiten in völlig unnatürlicher Haltung.

pj


Elster79
beantwortet von Elster79 am 4. Januar 2008 11:05
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Früher waren viele dieser Krankheite entweder nicht bekannt oder wurden nicht erkannt, da diese nicht gut erforscht waren. Die Medizin lernt ja immer dazu...Guck dir die geschichte der Medizin an... vor nicht allzulanger zeit wurden Leute mit psychischen Problemen noch mit electroschocks therapiert. Gut, das wir mittlerweile weiter sind und alle diese kranken Menschen auch sinnvoll behandeln können (klar gibts Ausnahmen)


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 4. Januar 2008 11:14
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Sie heissen ja nicht umsonst VOLKS-Krankheiten. Viele dieser Krankheiten sind neu. Die eigentlichen Ursachen werden oft nicht erkannt und teilweise einfach ignoriert bzw. verlacht.

Ich erlebe das auch hier in GF. Ich bin z.B. der festen Ueberzeugung, dass durch Elektrosmog Einwirkungen auf unseren Körper erfolgen, die uns schlicht und einfach nicht bewusst sind. In diesem Zusammenhang weise ich immer wieder auf die Reflex-Studie hin. Darin wird nachgewiesen, dass bereits schwache Strahlung ( Handy ) ausreicht, um DNA-Brüche hervorzurufen. Ein DECT-Telefon hat eine 100mal stärkere Strahlung als ein Handy - und es strahlt Tag und Nacht!

Andere Ursachen liegen in unserer ErnährungsINDUSTRIE. Wir essen Müll, vielfach jedenfalls. Nahrung ohne energetischen Wert, viel zu viel Zucker, viel zu wenig Bewegung, viel zu viel Fernsehen mit der Folge einer schleichenden Verblödung und Abstumpfung und letztlich Gleichgültigkeit.

Unsere Leber, die uns entgiften soll, ist ebenso wie die Niere völlig überlastet.

Ich könnte hier einen ganzen Aufsatz loslassen, aber um die Frage kurz zu beantworten:

JA, UMWELTEINFLüSSE HABEN ERHEBLICHEN ANTEIL


Shira
beantwortet von Shira am 4. Januar 2008 11:03
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Es gab schon immer Krankheiten, und es wird sie auch weiterhin geben. Nur welchen Namen man ihnen dann gibt, ist eine andere Sache.


anonym
beantwortet von Mimixs2 am 4. Januar 2008 11:03
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Ich denke, dass liegt auch sicher an unsere schnelllebigen Gesellschaft wo recht wenig auf gute Ernährung und ausreichend Bewegung geachtet wird!


rudraz
beantwortet von rudraz am 4. Januar 2008 11:07
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Natürlich spielen da die Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Man darf aber Umwelteinflüsse jetzt nicht mit Umweltverschmutzung verwechseln. Umwelteinflüsse bestehen auch aus Arbeitsplatz, Privatleben, Ernährung, Stress usw. usw. Und die Anzahl der sogenannten Volkskrankheiten wächst immerzu.


anonym
beantwortet von Klabauter am 4. Januar 2008 13:12
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Bei Diabetes ist es ganz gewiß die Tatsache, daß heute die Veranlagung weitervererbt werden kann, früher starben viele Typ I Diabetiker, bevor sie Nachwuchs zeugen konnten.

Sicher spielen sehr viele Umwelteinflüsse eine Rolle, ob eine Veranlagung so gefördert wird, daß die echte Krankheit/Leiden sich manifestieren kann. Dazu zählen wohl in erster Linie denaturierte Nahrung und Bewegungsmangel, aber auch die Reizüberflutung, Giftbelastung und alles, was der Gesundheit nicht zuträglich ist.

Ok, dafür sterben viel weniger an Unterernährung, Entkräftung und Schwindsucht.


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