Woran kann ich Magersucht erkennen?

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10 Antworten

Vorweg - eine Diagnose sollte nur im Rahmen einer Diagnostik gestellt werden, nach Gesprächen mit einem Psychologen. Die Frage ob oder ob nicht, das sollte nicht hier auf GuteFrage entschieden werden.

Du sorgst dich scheinbar um dein Verhalten, warum sonst solltest du auch hier diese Frage stellen. So richtig nachvollziehen kannst du manche Gedanken auch nicht so richtig - "Ich würde gerne 39kg wiegen (fragt mich nicht warum, ich weiß es nicht) [...]". Weiterhin kontrollierst du mittlerweile dein Essverhalten sehr spezifisch. Kalorienzählen, Buchführen, regelmäßiges wiegen und scheinbar beschäftigt dich das Essen sehr viel - damit wären wir wieder bei deiner Frage.

Aktuell liegt dein Gewicht, mal mit der BMI Rechnung grob gerechnet, in einem Grenzbereich zwischen Untergewicht und Normalgewicht - 39 Kilo wären allerdings klares Untergewicht.

An der Stelle wird es auch langsam ernst. Bei einer Essstörung hört es meist nicht einfach auf. Gerade bei der radikalen Gewichtsabnahme gibt es immer wieder neu gesteckte Ziele - erst sind es 39 und wenn du die hast, dann ist es 38, dann 37 und immer so weiter. Oftmals läuft es nach dem Motto "Luft nach unten gibt es immer."

Du scheinst dir jetzt schon viele Gedanken zu machen, es beschäftigt dich, verunsichert dich. Wenn du merkst, dass es so weiter geht, dann reagiere Frühzeitig. Du bist nicht verrückt, wenn du im Zweifelsfalle das Gespräch suchst und dir mal andere Perspektiven anschaust beziehungsweise anhörst. Aus eigener Erfahrung kann ich dir auch nur die Phrase

"Lieber früher, als später."

mit auf den Weg geben.

Kurzum - Was nun eine Essstörung ist und was nicht, dass kann hier keiner Entscheiden. Wenn du aber das Gefühl hast, dass sich etwas verändert und du dich unsicher in deiner Situation fühlst, dann spreche es an. Daran ist nichts verwerfliches - im Gegenteil.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute.

Liebe Grüße.

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Kommentar von muffiiin3001
18.07.2016, 15:06

Dankeschön  :)

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Bei Bäumen funktioniert das, die nennt man Bonsai, ob die sich wohlfühlen ist nicht erforscht.

Dein BMI ist 16,6 du bist 0,4 von starkem Untergewicht entfernt.

Wenn du 39 kg wiegst, dann hast du einen BMI von 15,8.

Nein du bist auf keine Fall magersüchtig.

Spass bei Seite, das ist gesundheits und entwicklungsgefährdend.

Renne nicht unerreichbaren (falschen) Schönheitsidealen nach.

Der Schaden den du in deinem noch jungen Leben anrichtest, ist für den Rest deines Lebens wirksamm.

So, nun mach den PC aus geh Eis essen.

Durch den Gewichtsverlust und die Mangelernährung entstehen bei Magersucht körperliche Symptome, die lebensbedrohlich sein können. Dabei gilt: Meist hat eine Magersucht schwerwiegendere Folgen, wenn sie schon in früher Kindheit statt im Erwachsenen- oder Jugendalter beginnt. Wenn Kinder schon vor der Pubertät oder der ersten Regelblutung
magersüchtig werden, verzögert sich ihre körperliche Entwicklung meist
stark. Auch die Knochendichte, das Längenwachstum und die Reifung des Gehirns können durch die Anorexie beeinträchtigt sein.

http://www.onmeda.de/krankheiten/magersucht.html

Diät und Magersucht
Fast jede Frau hat schon einmal eine Diät gemacht. Durch das in den Medien propagierte übertriebene Schlankheitsideal fangen immer mehr junge Mädchen an, extrem auf ihr Gewicht zu achten. Anfänglich unterscheiden sich die Verhaltensweisen der an Magersucht Erkrankten nicht von denen, die eine Schlankheitskur machen. Der Unterschied wird allerdings sichtbar, wenn das zu Beginn der Diät erwünschte Gewicht erreicht ist. Spätestens dann beenden Menschen mit gesunder Körperwahrnehmung ihre Fastenkuren und kehren zu ihren normalen Eßgewohnheiten zurück. Magersüchtige hungern jedoch weiter, auch wenn sie ihr zuvor angestrebtes Zielgewicht längst unterschritten haben. Sie finden ein immer niedrigeres Wunschgewicht. Ist dies erreicht, verschiebt es sich wieder weiter nach unten. Sie hungern auch dann weiter, wenn ihr Gewicht bereits gesundheitsschädliche und bedrohliche Ausmaße angenommen hat.

Diagnose

Die Diagnose wird aus dem Ergebnis verschiedener Untersuchungen gestellt:

Körperliche (

klinische

) Untersuchung, die viele der genannten Symptome offenbart,

Paraklinische

Untersuchungen, wie Elektrokardiogramm und Laboruntersuchungen des Blutes

Erstellung eines sogenannten

Psychopathologischen Befundes

im Rahmen der Anamneseerhebung

Entsteht der Verdacht, dass andere Ursachen das Untergewicht verursacht haben, werden weitere Untersuchungen veranlasst.[6]

Die nachfolgenden Kriterien müssen für eine Diagnose erfüllt sein.
Dabei wird in Deutschland die Kodierung zur Abrechnung mit den Leistungsträgern (Kranken- und Rentenkassen) nach dem ICD-10 vorgenommen.

ICD-10-Diagnosekriterien für Anorexia nervosa

DSM-IV-Diagnosekriterien für Anorexia nervosa

Tatsächliches Körpergewicht mindestens 15 % unter dem zu erwartenden Gewicht oder Body-Mass-Index von 17,5 oder weniger (bei Erwachsenen)

Der Gewichtsverlust ist selbst herbeigeführt durch Vermeidung von

energiereicher Nahrung und zusätzlich mindestens eine der folgenden

Möglichkeiten:

selbstinduziertes Erbrechen

selbstinduziertes Abführen

übertriebene körperliche Aktivität

Gebrauch von Appetitzüglern und/oder Diuretika

Körperschemastörung in Form einer spezifischen psychischen Störung

Endokrine Störungen, bei Frauen manifestiert als Amenorrhoe, bei Männern als Libido- und Potenzverlust

Bei Beginn der Erkrankung vor der Pubertät ist die Abfolge der

pubertären Entwicklung gestört (Wachstumsstopp, fehlende

Brustentwicklung)

Niedriges Körpergewicht, weniger als 85 % des zu erwartenden Gewichts

Große Angst vor Gewichtszunahme

Strikte Kontrolle der Nahrungsaufnahme

Körperschemastörung:

Übertriebener Einfluss des Gewichts auf die Selbstwertung

Krankheitsverleugnung

(nur bei Frauen) sekundäre Amenorrhö

Nach DSM-IV existieren zwei Unterkategorien der Anorexia Nervosa:

    Anorexia nervosa vom restriktiven Typus Sie zeichnet sich durch bloßes Verzichten auf Nahrung bzw. besonders energiereicher Nahrung aus.
    Anorexia nervosa vom Purging Typus Durch
    kompensatorische Verhaltensweisen, wie selbstinduziertes Erbrechen,
    Abführmittel oder Entwässerungsmittel wird der Energieaufnahme
    entgegengewirkt. Dabei ist ein deutlicher Gewichtsverlust zu beobachten.

Die aktuelle, nur in Deutschland gültige Version des ICD-10,
ICD-10-GM-2008, übernimmt diese Unterscheidung und differenziert in die
Codes F50.00 beziehungsweise F50.01.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anorexia_nervosa

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Magersucht ist ja nicht das Gewicht (Untergewicht nur irgendwann die Folge), sondern eine psychische Erkrankung mit entsprechenden Gedanken. Und, auch mit Blick auf Deine bisherigen Fragen, Du scheinst Dich recht intensiv mit dem Thema zu befassen. Tägliches Wiegen, kcal zählen gehen auch in die Richtung.

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Das klingt schon nach einer Essstörung, ich bin allerdings auch kein Experte. Allerdings sollte man kein Buch über seine Ernährung führen müssen.

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Dann willst du einfach nur ein bisschen abnehmen, das will doch jeder.

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Kommentar von muffiiin3001
17.07.2016, 14:31

Okii danke 

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Kommentar von Wonnepoppen
17.07.2016, 17:45

Bei dem Gewicht auch noch abnehmen?

nicht dein Ernst?

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Mach das bitte nicht , du bist 14 und noch ziemlich klein vielleicht bekommst du bald einen Wachstumsschub 

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Kommentar von muffiiin3001
17.07.2016, 14:28

Ich hab kleine Eltern, ich denk nicht, dass ich noch wachsen werde xD

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Eine Diagnose stellt nur ein Arzt.

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Du wiegst ganz normal du musst nicht abnehmen und nicht zunehmen bleib so wie du bist und mach dir keine gedanken darüber

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Kommentar von muffiiin3001
17.07.2016, 14:29

Leichter gesagt als getan, aber danke :)

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Kommentar von toomuchtrouble
17.07.2016, 14:54

Dass die Fragestellerin sich mit ihren Alters-, Gewichts- und Größenangaben in einem eher untergewichtigen BMI-Bereich befindet, dass sie sich zwanghaft wiegt und dass sich ihr Wohlbefinden und Selbstbewusstsein im wesentlichen über das Essen definiert, hast Du vermutlich genauso wenig realisiert wie die Tatsache, dass ein Großteil der Essstörungsfragen von Betroffenen den Zweck haben, Leute zu finden, die ohne jede Reflexion ein ganz normales Gewicht und Essverhalten attestieren.

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Warum willst Du 1-3kg weniger wiegen? Das merkt man gar nicht und Dein Gewicht ist perfekt.

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Kommentar von muffiiin3001
17.07.2016, 14:27

dann würde ich mich wohler fühlen :)

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Kommentar von Zitrone182
17.07.2016, 14:34

Dann mach es halt einfach.

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Ja, das ist eine Eßstörung u. daraus entsteht eine Magersucht!

Da du eh schon zu wenig wiegst, solltest du das als Beginn sehen!

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Kommentar von muffiiin3001
17.07.2016, 14:29

Woran erkennt man denn eine Essstörung?

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