Woran kann es liegen, dass man in Chemie schlechte Noten hat, obwohl man in Mathe sehr gut ist?

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14 Antworten

Das kann an mehren Sachen liegen.

  • Wie versteht sich der Schüler mit dem Lehrer? 
  • Was interessiert den Schüler, bzw. was fällt ihm leicht? 
  • Welche Lernanreize werden wie und wo gegeben? 
  • Vergleicht der Schüler sich mit einem Geschwisterkind?
  • Will er sich vom Geschwisterkind abgrenzen?
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Grundsätzlich stimmt es zwar, dass Chemie eher ein Lernfach ist, während man für Mathematik ein gewisses natürliches Verständnis besitzen kann, jedoch kommst du ab einem gewissen Punkt in der Chemie auch nicht mehr weiter, wenn dir das Verständnis fehlt. Man muss nicht alles auswendig lernen. Die Grundlagen ja und davon gibt es halt sehr, sehr viele :)

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Ich erlebe hier immer wieder, dass Schüler "die ganzen Formeln und so" mit den Verhaltensmuster der Mathematik angehen wollen.

Und - mancher Lehrer hier widerspricht mir da - dass die Lehrer das fördern oder zumindest nicht streng genug unterbinden.
Vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass es aus den Köpfen der Schlüler einfach nicht rauszukriegen ist.

Wenn du eine Formel wie H₂ + Cl₂ -> 2 HCl hast

  • kannst du lernen, nach welchen Regel die "2" unter Vergrößerung und Hochverschiebung von rechts nach links wandert - das wäre der mathematische Ansatz
  • kannst du dir klarmachen, das ein Molekül Wasserstoff aus 2 H-Atomen mit einem Molekül Chlor aus 2 Cl-Atomen zu 2 Molekülen Chlorwasserstoff aus je einem H- und einem Cl-Atom reagieren - das wäre der chemische Ansatz

Chemie kannst du nur verstehen, wenn du weißt, dass es eben eine ganz andere Art des Verstehens ist.
Ich z.B. sehe alle Atome, Moleküle, Gitter, Elektronen/Orbitale/Hybride/Bindungen vor meinem inneren Auge.
Vielleicht ergibt sich das so auch erst mit den Jahrzehnten.

Aber letzlich sind es Atome, die reagieren, und Elektronen, die so oder anders Bindungen erzeugen.

Mathematik ist nur ein Hilfmittel.
Bei den Reaktionsformel ist es ja eigentlich nur Rechnen, links und rechts muss gleich viel von jedem stehen.
Beim pH und Co. sind es Potenzen und Logarithmen, auch noch keine höhere Mathematik.
Aber du musst in jedem Falle zuerst begreifen, was eigentlich passiert, bevor du es berechnen kannst.
Du kannst nicht vermuten "Ich habe das und das gegeben, da könnte doch Rechenformel XYZ ganz gut passen.

Merke grad, mein Gast ist zurück.
Konfusius sagt Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, für den ist jedes Problem ein Nagel.

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Kommentar von Wurzelstock
14.07.2016, 03:30

Ein sympatischer Mensch, dieser Konfusius :-))

Was ist aber, wenn einer nicht einmal einen Hammer, sondern nur den Vergleich als Werkzeug hat? Ich kenne so einen.

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Verstehe Chemie aucht nicht so sehr und tu mir sehr schwer etwas zu merken. Und in mathe bin ich hingegen auch sehr gut und verstehe die Sachen meistens von Anhieb.
Liegt einfach an den Stärken und Schwächen die ein Mensch hat

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Chemie ist eben mehr heuristisch,
Mathe hingegen eher logisch.

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Eigentlich ist Chemie doch die reinste Mathe, wenn ich so an die Orbitale und die Schrödingergleichung denke. Alles in der Chemie könnte man ausrechnen, wenn man könnte ... Da das extrem komplex ist, zerfällt Chemie in scheinbar unzusammenhängende Fakten, thats the problem! Ich war in Chemie immer besser als in Mathe, war eben interessanter. Konnte das Periodensystem schon früh in und auswendig, das ist die beste Grundlage! Und gar nicht so schwer wie es scheint. Dann noch die Namen der Verbindungen, echt lustig, wenn man auch die Allchemie mit ansieht! "Acidum nitricum fumans" die rauchende Salpetersäure, "Nordhäuser Vitriolöl", die konz. Schwfelsäure ... Rund um uns her Chemie, wir selbst auch! Endlos interessant! Ein Hygrometer kalibrieren, wenn es zum "Lügrometer" geworden ist: Luftfeuchte über einer konzentrierten Salzlösung ist konstant. Kristalle züchten, prima Hobby! Nur das trockene Unterrichtszeug ist ätzend, einfach mal vorlernen, dann wirds klarer. Schau Dir den armen Leerer doch mal an, er klebt vermutlich mühsam en seinen Zetteln und fürchtet jede Frage zum Verständnis, wie soll er weitergeben, was er selbst nicht hat? Einige, nicht alle .... .um es klar zu sagen. Man erwischt oft nur die ersteren, leider.

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Faulheit oder Schwierigkeiten beim auswendig lernen.

Mathe und Chemie sind 2 sehr unterschiedliche Fächer. In Chemie musst du hauptsächlich Auswendiglernen, in Mathematik brauchst du eher logisches Denkvermögen.

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was hat denn chemie mit mathe zu tun? fast gar nichts.

jeder ist dooch irgendow gut und irgendwo anders schlecht

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das sind doch zwei verschiedene Dinge.. ich halte Chemie auch für das schwarze Schaf der Naturwissenschaften und ich bin Ingenieurstudent ;)

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Was ist daran ungewöhnlich ???
War bei mir auch so. Chemie hat mich nie interessiert.
Jetzt bin ich Mathematiker - also alles gut ;-)

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Wenn man kein Verständnis für die Stoffe hat oder man nicht richtig zuhört dann gut möglich...

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Weil man in Chemie Dinge auswendig lernen muss.

Währendessn Mathe reine Logik ist.

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Kommentar von berieger
13.07.2016, 16:13

Das hört sich plausibel an und ist auch tatsächlich so. Aber in Mathe muss man auch Regeln lernen, oder?

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Kommentar von ThomasJNewton
13.07.2016, 17:43

Man muss in Chemie auch viel verstehen.

Nur muss man erst mal Fakten lernen, bevor man die Regeln verstehen kann.

Viele wollen aber Regeln lernen, damit sie keine Fakten lernen müssen.

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Chemie ist ein reines Lernfach, es gibt keine Frühbegabungen. Für Mathe gibt es sowas. Deshalb lassen sich beide Fächer nicht vergleichen.

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Das eine hat mit dem andern nichts zu tun.

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