Frage von cookie2201, 328

Woran glauben überhaupt die Zeugen Jehovas?

Antwort
von mokka1963, 29

Jehovas Zeugen halten sich so eng wie möglich an die christlichen Lehren, die Jesus gelehrt hat und nach denen seine Apostel gelebt haben. Im Folgenden werden einige unserer wesentlichen Glaubenslehren zusammengefasst:

  1. Gott. Wir beten den allein wahren und allmächtigen Gott an, den Schöpfer von allem. Sein Name ist Jehova (Psalm 83:18; Offenbarung 4:11). Er ist auch der Gott von Abraham, Moses und Jesus (2. Mose 3:6; 32:11; Johannes 20:17).

  2. Bibel. Für uns ist die Bibel die Botschaft von Gott an die Menschheit (Johannes 17:17; 2. Timotheus 3:16). Unsere Glaubensansichten stützen sich auf alle 66 Bücher der Bibel, also sowohl auf das „Alte Testament“ als auch auf das „Neue Testament“. Jason D. BeDuhn, Professor für Religionswissenschaften, formulierte es sehr treffend, als er über Jehovas Zeugen schrieb, dass sie „ihre Glaubenslehre und -praxis auf dem reinen Bibelwort aufbauen, ohne etwas hineinlesen zu wollen“. *

    Für uns ist alles, was in der Bibel steht, gültig — aber wir sind deswegen keine christlichen Fundamentalisten. Wir sind uns bewusst, dass einige Teile der Bibel in übertragener oder symbolischer Sprache verfasst wurden und dementsprechend nicht wörtlich aufzufassen sind (Offenbarung 1:1).

  3. Jesus. Wir halten uns an die Lehren und das Beispiel von Jesus Christus. Wir erkennen ihn als unseren Erlöser und als Sohn Gottes an (Matthäus 20:28; Apostelgeschichte 5:31). Wir sind also Christen (Apostelgeschichte 11:26). Allerdings glauben wir nicht, dass Jesus der allmächtige Gott ist. Genauso gibt es keinen biblischen Beleg für die Lehre der Dreieinigkeit (Johannes 14:28).

  4. Das Reich Gottes. Das Königreich Gottes ist eine reale Regierung im Himmel, nicht irgendetwas in uns oder in unserem Herzen. Es wird alle Regierungen auf der Erde ablösen und das umsetzen, was Gott für die Erde vorgesehen hat (Daniel 2:44; Matthäus 6:9, 10). Das wird schon bald geschehen, denn die Bibel zeigt klar, dass wir „in den letzten Tagen“ leben (2. Timotheus 3:1-5; Matthäus 24:3-14).

    Jesus ist der König von Gottes Königreich im Himmel. Er regiert seit 1914 (Offenbarung 11:15).

  5. Rettung. Erlösung von Sünde und Tod ist nur durch den Opfertod Jesu Christi möglich (Matthäus 20:28; Apostelgeschichte 4:12). Um gerettet zu werden, muss man an Jesus glauben, aber auch sein Leben umstellen und sich taufen lassen (Matthäus 28:19, 20; Johannes 3:16; Apostelgeschichte 3:19, 20). Durch entsprechende Taten zeigt man, ob man einen lebendigen Glauben hat (Jakobus 2:24, 26). Allerdings kann sich niemand die Rettung verdienen. Wir sind auf die unverdiente Gnade Gottes angewiesen (Galater 2:16, 21).

  6. Himmel. Jehova, Jesus Christus und die treuen Engel leben im Himmel als Geistwesen (Psalm 103:19-21; Apostelgeschichte 7:55). * Eine relativ kleine Anzahl von Menschen, nämlich 144 000, werden nach ihrem Tod im Himmel leben und dort zusammen mit Jesus regieren (Daniel 7:27; 2. Timotheus 2:12; Offenbarung 5:9, 10; 14:1, 3).

  7. Erde. Gott schuf die Erde, damit sie für immer von Menschen bewohnt wird (Psalm 104:5; 115:16; Prediger 1:4). Wer sich an Gottes Gebote hält, wird von ihm mit vollkommener Gesundheit und ewigem Leben im Paradies auf der Erde belohnt (Psalm 37:11, 34).
  8. Das Böse. Es fing an, als ein Engel Gottes rebellierte (Johannes 8:44). Dieser Engel, der danach als „Satan“ und „Teufel“ bezeichnet wurde, verleitete die ersten beiden Menschen dazu, ebenfalls gegen Gott zu rebellieren. Die Folgen für ihre Nachkommen waren verheerend (1. Mose 3:1-6; Römer 5:12). Um die grundsätzlichen Fragen zu klären, die Satan aufwarf, lässt Gott das Böse für eine gewisse Zeit zu. Aber er wird allem Bösen und allem Leid ein Ende setzen.

  9. Tod. Wer stirbt, hört auf zu existieren (Psalm 146:4; Prediger 9:5, 10). Keiner wird in einer Hölle gequält.

    Gott wird aber Milliarden Menschen wieder auferwecken (Apostelgeschichte 24:15). Doch wer dann nicht auf Gott hören will, wird für immer vernichtet — ohne Hoffnung, jemals wieder zu leben (Offenbarung 20:14, 15).

  10. Familie. Wir richten uns nach Gottes ursprünglichem Standard für die Ehe — ein Mann und eine Frau. Der einzige rechtmäßige Grund für eine Scheidung wären sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe (Matthäus 19:4-9). Wir sind davon überzeugt, dass die Weisheit der Bibel zum Familienglück beiträgt (Epheser 5:22 bis 6:1).
  11. Unser Dienst für Gott. Wir verehren weder das Kreuz noch andere Symbole, Bilder oder Figuren (5. Mose 4:15-19; 1. Johannes 5:21). Zu den wesentlichen Bestandteilen unseres Dienstes für Gott zählen:

  12. Unsere Organisation. Wir sind in Versammlungen (Gemeinden) organisiert; jede wird von einer Ältestenschaft geleitet. Die Ältesten bilden aber keine gehobene Klasse von Geistlichen und sie werden auch nicht bezahlt (Matthäus 10:8; 23:8). Bei uns gibt es keinen Zehnten und es gibt auch niemals Kollekten bei unseren Gottesdiensten (2. Korinther 9:7). Wir finanzieren uns ausschließlich durch anonyme, freiwillige Spenden.

    Eine kleine Gruppe von erfahrenen Christen, die leitende Körperschaft, hat ihren Sitz in unserer Weltzentrale und übernimmt für Jehovas Zeugen weltweit die Führung (Matthäus 24:45).

  13. Unsere Einheit. Weltweit haben wir dieselben Glaubensansichten (1. Korinther 1:10). Und wir setzen alles daran, uns nicht durch soziale, ethnische oder gesellschaftliche Unterschiede trennen zu lassen (Apostelgeschichte 10:34, 35; Jakobus 2:4). Wir legen zwar viel Wert auf Einheit, aber trotzdem hat jeder ein großes Maß an persönlicher Freiheit. Jeder Zeuge Jehovas trifft Entscheidungen, die sich auf sein eigenes, von der Bibel geprägtes Gewissen stützen (Römer 14:1-4; Hebräer 5:14).

  14. Unser Verhalten. Wir wollen immer und überall christliche Nächstenliebe zeigen (Johannes 13:34, 35). Wir wollen niemals etwas tun, was Gott missfällt; dazu gehört auch der Missbrauch von Blut durch Bluttransfusionen (Apostelgeschichte 15:28, 29; Galater 5:19-21). Wir leben friedlich und beteiligen uns nicht am Krieg (Matthäus 5:9; Jesaja 2:4). Wir respektieren die jeweilige Regierung des Landes und halten uns an die Gesetze — solange diese nicht im Widerspruch zu Gottes Geboten stehen (Matthäus 22:21; Apostelgeschichte 5:29).

  15. Unser Verhältnis zu anderen. Jesus gab das Gebot: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22:39). Er sagte aber auch, dass Christen „kein Teil der Welt“ sein sollen (Johannes 17:16). Wir möchten also „gegenüber allen das Gute wirken“, bleiben aber in politischen Angelegenheiten strikt neutral und vermischen uns auch nicht mit anderen Religionen (Galater 6:10; 2. Korinther 6:14). Aber natürlich respektieren wir die Entscheidungen anderer in diesen Belangen (Römer 14:12).

Quelle: jw.org/de

Antwort
von Sturmwolke, 140

Jehovas Zeugen halten sich so eng wie möglich an die christlichen
Lehren, die Jesus gelehrt hat und nach denen seine Apostel gelebt
haben. Im Folgenden werden einige unserer wesentlichen Glaubenslehren
zusammengefasst:

Gott. Wir beten den allein wahren und allmächtigen Gott an,
den Schöpfer von allem. Sein Name ist Jehova (Psalm 83:18; Offenbarung
4:11). Er ist auch der Gott von Abraham, Moses und Jesus (2. Mose 3:6;
32:11; Johannes 20:17).

Bibel. Für uns ist die Bibel die Botschaft von Gott an die
Menschheit (Johannes 17:17; 2. Timotheus 3:16). Unsere Glaubensansichten
stützen sich auf alle 66 Bücher der Bibel, also sowohl auf das „Alte
Testament“ als auch auf das „Neue Testament“. Jason D. BeDuhn, Professor
für Religionswissenschaften, formulierte es sehr treffend, als er über
Jehovas Zeugen schrieb, dass sie „ihre Glaubenslehre und -praxis auf dem
reinen Bibelwort aufbauen, ohne etwas hineinlesen zu wollen“. *

Für uns ist alles, was in der Bibel steht, gültig — aber wir sind
deswegen keine christlichen Fundamentalisten. Wir sind uns bewusst, dass
einige Teile der Bibel in übertragener oder symbolischer Sprache
verfasst wurden und dementsprechend nicht wörtlich aufzufassen sind
(Offenbarung 1:1).

Jesus. Wir halten uns an die Lehren und das Beispiel von
Jesus Christus. Wir erkennen ihn als unseren Erlöser und als Sohn Gottes
an (Matthäus 20:28; Apostelgeschichte 5:31). Wir sind also Christen
(Apostelgeschichte 11:26). Allerdings glauben wir nicht, dass Jesus der
allmächtige Gott ist. Genauso gibt es keinen biblischen Beleg für die
Lehre der Dreieinigkeit (Johannes 14:28).

Das Reich Gottes. Das Königreich Gottes ist eine reale
Regierung im Himmel, nicht irgendetwas in uns oder in unserem Herzen. Es
wird alle Regierungen auf der Erde ablösen und das umsetzen, was Gott
für die Erde vorgesehen hat (Daniel 2:44; Matthäus 6:9, 10). Das wird
schon bald geschehen, denn die Bibel zeigt klar, dass wir „in den
letzten Tagen“ leben (2. Timotheus 3:1-5; Matthäus 24:3-14).

Jesus ist der König von Gottes Königreich im Himmel. Er regiert seit 1914 (Offenbarung 11:15).

Rettung. Erlösung von Sünde und Tod ist nur durch den
Opfertod Jesu Christi möglich (Matthäus 20:28; Apostelgeschichte 4:12).
Um gerettet zu werden, muss man an Jesus glauben, aber auch sein Leben
umstellen und sich taufen lassen (Matthäus 28:19, 20; Johannes 3:16;
Apostelgeschichte 3:19, 20). Durch entsprechende Taten zeigt man, ob man
einen lebendigen Glauben hat (Jakobus 2:24, 26). Allerdings kann sich
niemand die Rettung verdienen. Wir sind auf die unverdiente Gnade Gottes
angewiesen (Galater 2:16, 21).

Himmel. Jehova, Jesus Christus und die treuen Engel leben im
Himmel als Geistwesen (Psalm 103:19-21; Apostelgeschichte 7:55). * Eine
relativ kleine Anzahl von Menschen, nämlich 144 000, werden nach ihrem
Tod im Himmel leben und dort zusammen mit Jesus regieren (Daniel 7:27;
2. Timotheus 2:12; Offenbarung 5:9, 10; 14:1, 3).

Erde. Gott schuf die Erde, damit sie für immer von Menschen
bewohnt wird (Psalm 104:5; 115:16; Prediger 1:4). Wer sich an Gottes
Gebote hält, wird von ihm mit vollkommener Gesundheit und ewigem Leben
im Paradies auf der Erde belohnt (Psalm 37:11, 34).

Das Böse. Es fing an, als ein Engel Gottes rebellierte
(Johannes 8:44). Dieser Engel, der danach als „Satan“ und „Teufel“
bezeichnet wurde, verleitete die ersten beiden Menschen dazu, ebenfalls
gegen Gott zu rebellieren. Die Folgen für ihre Nachkommen waren
verheerend (1. Mose 3:1-6; Römer 5:12). Um die grundsätzlichen Fragen zu
klären, die Satan aufwarf, lässt Gott das Böse für eine gewisse Zeit
zu. Aber er wird allem Bösen und allem Leid ein Ende setzen.

Tod. Wer stirbt, hört auf zu existieren (Psalm 146:4; Prediger 9:5, 10). Keiner wird in einer Hölle gequält.

Gott wird aber Milliarden Menschen wieder auferwecken
(Apostelgeschichte 24:15). Doch wer dann nicht auf Gott hören will, wird
für immer vernichtet — ohne Hoffnung, jemals wieder zu leben
(Offenbarung 20:14, 15).

Familie. Wir richten uns nach Gottes ursprünglichem Standard
für die Ehe — ein Mann und eine Frau. Der einzige rechtmäßige Grund für
eine Scheidung wären sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe (Matthäus
19:4-9). Wir sind davon überzeugt, dass die Weisheit der Bibel zum
Familienglück beiträgt (Epheser 5:22 bis 6:1).

Unser Dienst für Gott. Wir verehren weder das Kreuz noch
andere Symbole, Bilder oder Figuren (5. Mose 4:15-19; 1. Johannes 5:21).
Zu den wesentlichen Bestandteilen unseres Dienstes für Gott zählen:

-> Zu Gott beten (Philipper 4:6)

-> Bibellesen und Bibelstudium (Psalm 1:1-3

-> Über die Lehren der Bibel nachdenken (Psalm 77:12)

-> Uns mit Mitgläubigen treffen, um zu beten, die Bibel zu
studieren, zu singen, über unseren Glauben zu sprechen sowie uns und
anderen Mut zu machen (Kolosser 3:16; Hebräer 10:23-25)

-> Die „gute Botschaft vom Königreich“ predigen (Matthäus 24:14)

-> Bedürftigen helfen (Jakobus 2:14-17)

-> Königreichssäle und andere Gebäude bauen und instand halten,
die wir für unser weltweites biblisches Bildungswerk nutzen (Psalm
127:1)

-> Katastrophenhilfe leisten (Apostelgeschichte 11:27-30)

Unsere Organisation. Wir sind in Versammlungen (Gemeinden)
organisiert; jede wird von einer Ältestenschaft geleitet. Die Ältesten
bilden aber keine gehobene Klasse von Geistlichen und sie werden auch
nicht bezahlt (Matthäus 10:8; 23:8). Bei uns gibt es keinen Zehnten und
es gibt auch niemals Kollekten bei unseren Gottesdiensten (2. Korinther
9:7). Wir finanzieren uns ausschließlich durch anonyme, freiwillige
Spenden.

Eine kleine Gruppe von erfahrenen Christen, die leitende
Körperschaft, hat ihren Sitz in unserer Weltzentrale und übernimmt für
Jehovas Zeugen weltweit die Führung (Matthäus 24:45).

Unsere Einheit. Weltweit haben wir dieselben Glaubensansichten
(1. Korinther 1:10). Und wir setzen alles daran, uns nicht durch
soziale, ethnische oder gesellschaftliche Unterschiede trennen zu lassen
(Apostelgeschichte 10:34, 35; Jakobus 2:4). Wir legen zwar viel Wert
auf Einheit, aber trotzdem hat jeder ein großes Maß an persönlicher
Freiheit. Jeder Zeuge Jehovas trifft Entscheidungen, die sich auf sein
eigenes, von der Bibel geprägtes Gewissen stützen (Römer 14:1-4; Hebräer
5:14).

Unser Verhalten. Wir wollen immer und überall christliche
Nächstenliebe zeigen (Johannes 13:34, 35). Wir wollen niemals etwas tun,
was Gott missfällt; dazu gehört auch der Missbrauch von Blut durch
Bluttransfusionen (Apostelgeschichte 15:28, 29; Galater 5:19-21). Wir
leben friedlich und beteiligen uns nicht am Krieg (Matthäus 5:9; Jesaja
2:4). Wir respektieren die jeweilige Regierung des Landes und halten uns
an die Gesetze — solange diese nicht im Widerspruch zu Gottes Geboten
stehen (Matthäus 22:21; Apostelgeschichte 5:29).

Unser Verhältnis zu anderen. Jesus gab das Gebot: „Du sollst
deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22:39). Er sagte aber
auch, dass Christen „kein Teil der Welt“ sein sollen (Johannes 17:16).
Wir möchten also „gegenüber allen das Gute wirken“, bleiben aber in
politischen Angelegenheiten strikt neutral und vermischen uns auch nicht
mit anderen Religionen (Galater 6:10; 2. Korinther 6:14). Aber
natürlich respektieren wir die Entscheidungen anderer in diesen Belangen
(Römer 14:12).


Quelle und weitere Infos auf jw.org

Kommentar von EXInkassoMA ,

Jehovas Zeugen halten sich so eng wie möglich an die christlichen
Lehren, die Jesus gelehrt hat und nach denen seine Apostel gelebt
haben.



Übertreib bitte nicht ;)

Die früheren von den Zeugen Jehovas vorausgesagten und nicht eingetroffenen Armageddon Termine 1914,1916,1918,1925 und 1975 standen z.b nicht in der Bibel

Kommentar von Rex6969 ,

@Sturmwolke. Ich denke Zeugen Jehovas halten sie sich viel enger an die Anleitungen von der leitende Körperschaft-wie bsbw Kindertaufe, was nicht biblisch begründet ist

Kommentar von Sturmwolke ,

@Rex6969

Die Bibel berichtet davon, daß Erwachsene getauft wurden.

Auch Jesus Christus selbst war ca. 30 Jahre alt, als er sich von Johannes taufen ließ. Die Apostel tauften Erwachsene, nachdem sie belehrt und gläubig geworden waren.

Apostelgeschichte 2:41
Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.

Um das Wort Gottes "von Herzen annehmen" zu können, muß man eine gewisse geistige Reife haben, das trifft nicht auf Kleinkinder zu.

--------------

Zur Geschichte der Kindertaufe und wie sie in der katholischen Kirche eingeführt wurde, siehe zum Beispiel auch hier:

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/T02%20Die%20Entstehung%20der%2...

Kommentar von telemann2000 ,

"Die Bibel berichtet davon, dass Erwachsene getauft wurden."

Das hast du korrekt erkannt. Allerdings werden bei den Zeugen viele Teenager getauft. Die WTG ermuntert dazu, dass sich Kinder schon mit acht oder neun Jahren mit dem Thema 'Taufe' auseinandersetzen.

Kommentar von Rex6969 ,

@Sturmwolke. Wie es bekannt ist, Taufe bei Zeugen Jehovas bedeutet "Hingabe zu Gott" und zwar lebenslang. Und nun willst Du mir im Ernst erzählen, dass ein 13j. Kind die geistige Reife dazu hat, um zu wissen was das genau bedeutet. Wie krank muss ein erwachsener Mensch sein, um so etwas wirklich zu glauben, genau wie David Splane das tut. (Mitglied der leitende Körperschaft), Er hat nämlich gesagt: "Ermuntert Eltern ihre Kinder zu zwingen mit 10 ungetaufte Verkündiger zu sein, um mit 13 Jahren getauft werden zu können!  Das ist mehr als unbiblisch/und alles andere ausser christlich; das ist geistige Kindervergewaltigung  schon ab 10 Jahren und zwar aus religiöser Überzeugung!!!. Und ich wundere mich noch,  woher nimmst Du -oder woher nimmt die leitende Körperschaft-  das Recht um a) sich in die Kindererziehung einzumischen und b) geistige Reife ab schon ab 13 Jahre zu bewerten. Das ist meines Achtens antichristlich.

Ich denke Religionsfreiheit wird all zu sehr missbraucht um eigenen Profit zu erzielen; und daher sollte religiöse Kindererziehung, langsam aber sicher, strafbar sein. 

Ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, der diese Meinung vertritt.

Kommentar von orashimen ,

@Sturmwolke sie sagen es selber :"Um das Wort Gottes "von Herzen annehmen" zu können, muß man eine gewisse geistige Reife haben, das trifft nicht auf Kleinkinder zu."

Jetzt mal eine Frage. Wie alt war phelicity sneesby  (siehe JWBROADCAST Februar 2016)

Hat ein 7-8 jähriges Kind wirklich die erfolgreiche geistige Reife, um so eine wichtige Entscheidung zu treffen?

Hinzu kommt Jesus sagte: tauft sie auf dem vater, dem Sohn und dem heiligen Geist.

Nicht auf eine Organisation in Verbindung mit dem von Jehovas heiligen Geist steht. (Siehe 2. Tauffrage)

Sie zeigen mit einem Finger auf die katholische Kirche, der lieblingsfeind der zj. Tja während sie mit 1 Finger auf andere zeigen, zeigen 3 ihrer Finger aber auf sie. 😉

Kommentar von Rex6969 ,

@Sturmwolke. Wie dir bereits gesagt wurde, phelicity sneesby war kein Mietglied der katholische Kirche und schon gar 30 Jahre alt. Denkst du etwa, hast du die geistige Reife, um eine objektive und unabhängige Meinung über ZJ zu bilden? 

Oder kann es sein, dass du geistig so reif bist, wie phelicity sneesby, um die katholische Kirche schlechter als die Zeugen Jehovas (dh, WTG und LK) darzustellen?

Antwort
von Rex6969, 57

Ich denke die öffentliche Publikation von Zeugen Jehovas -wie z.B. jw.org-  ist nicht sehr glaubwürdig.

Etwas wichtiger sind vielleicht geheime Bücher wie Ältestenbuch (Hüttet die Hürde Gottes); und nicht zuletzt einige konkrette Zahlen über Reineinkommen von Spenden, uswusf.

Ein bisschen mehr Durchsicht kann doch niemanden schaden, oder?


Antwort
von Crysolite, 122

An die Vorsätze und Glaubensrichtungen, die in der Bibel beschrieben werden.

Antwort
von justinberisha13, 108

An jehova (Jesus/gott)
Soweit ich weiss

Kommentar von mokikimo ,

Soweit ich deine Aussage verstanden habe, ist der Sinn deiner Aussage, dass Gott Jehova und Jesus sein soll. Doch so ist es nicht. Jehova ist nicht Jesus und Gott. Jehova ist Gott und Jesus ist der Sohn von Gott. 

Kommentar von justinberisha13 ,

'' Jehova = Gott Trennzeichen und Jesus mein guter .

Antwort
von Chaoist, 218

An ihre eigene, "überarbeitete" Version der Bibel.

Im Grunde ist es ein christlicher Glaube, aber mit extra Absolutheitsanspruch, denn die Zeugen sind davon überzeugt, dass nur sie ( und da nicht alle ) in "den Himmel" kommen. Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Freikirchen, ... werden leider nicht "errettet".

Kommentar von EXInkassoMA ,

...Buddhisten, Hindus und Moslems haben auch schlechte Karten

Kommentar von Chaoist ,

Die sind ja sowie so des Teufels. :)

Kommentar von brettpit ,

hmm ..auf ihrer HAUPTSEITE jw.org steht aber was anderes als der Senf den ihr schreibt...wer wird gerettet...

Kommentar von Chaoist ,

Ach wirklich? Wo bitte genau? Ich war grade dort und hab es geschafft auf deutsch umzustellen.

https://www.jw.org/de/

Da kann man lesen:

NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT

weiters findet sich auf der Homepage ein Link zu einem anderen Link der zu folgender Seite führt:

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wahre-religion/

Ich kopiere mal den Text hier her:

Denken Jehovas Zeugen, dass nur sie den wahren Glauben haben?

Wer seinen Glauben ernst nimmt, will natürlich sicher sein, dass seine Religion auch wirklich so ist, wie Gott und Jesus sie sich vorstellen. Sonst ergäbe es ja keinen Sinn, sich dafür zu engagieren.

Jesus Christus selbst sagte etwas Interessantes zu diesem Thema. Für ihn führten nicht alle Wege oder alle Religionen zu demselben Ziel. Er sagte: „"Eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden"“ (Matthäus 7:14). Jehovas Zeugen sind überzeugt, diesen Weg gefunden zu haben. Ansonsten würden sie sich nach einer anderen Religion umsehen.

Jehovas Zeugen haben also den "engen Weg" genommen um zu Gott zu finden. Wenn das nicht richtig wäre, wären sie Katholiken, Protestanten, etc...

Kommentar von garibaldi2012 ,

: „"Eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden"“

Das heißt ja nicht das nur Zeugen Jehovas gemeint sind

Ich glaube nicht das Zeugen Jehovas tatsächlich denken das mit diesem Bibelzitat nur Zeugen Jehovas gemeint sein können was ja auch 1 Satz vorher bestätigt wurde

Für ihn führten nicht alle Wege oder alle Religionen zu demselben Ziel.

Ist auch logisch " Nicht alle Wege" "Nicht alle Religionen"

Bei den Tausenden von Glaubengemeinschaften wäre das absurd

Kommentar von Chaoist ,

Das Wichtigste daran ist der erste und der letzte Satz.

1. Denken Jehovas Zeugen, dass nur sie den wahren Glauben haben?

letztens: Jehovas Zeugen sind überzeugt, diesen Weg gefunden zu haben. Ansonsten würden sie sich nach einer anderen Religion umsehen.

Damit bestätigt die offizielle Webpräsenz der Zeugen, dass sie eben dieser Überzeugung sind. Nur Jehovas Zeugen werden errettet.

Kommentar von garibaldi2012 ,

Ich kann aufgrund dieses ersten und letzten Satzes nicht erkennen das Zeugen Jehovas sich selbst als die einzige wahre Glaubensgemeinschaft sehen

Der letzte Satz könnte von jeder anderen Glaubengemeinschaft sein.  Man ist halt überzeugt den richtigen Weg zu gehen

Das Zitat von Jesus (  ..eng ist das Tor.. ) wird vorher ebenfalls expl auf der JZ Webseite in diesem Zusammenhang erwähnt

Kommentar von Chaoist ,

Der letzte Satz könnte von jeder anderen Glaubengemeinschaft sein.  Man ist halt überzeugt den richtigen Weg zu gehen

Richtig. Und die meisten anderen Religionen sagen das auch so oder in ihren eigenen Worten. Das bedeutet eben, dass sie den "wahren Glauben" haben. Alle anderen sind gegen ihren Glauben und damit vom "Satan". Wenn das nicht so wäre, könnten Katholiken auch genau so gut Juden sein und Moslems könnten Lord Shiva anbeten.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Nur wenn z.b ein Hindu Zum Zeuge Jehovas Glauben konvertiert und zusätzlich die leitende Körperschaft in den USA als einzigen Mitteilungskanal Gottes auf Erden aktzeptiert wird gerettet 

Kommentar von garibaldi2012 ,

Wo steht das ?  Dein Hinweis das es Bedingung ist das ein ZJ die geistige Führung als einzigen Mitteilungskanal zu akzeptieren hat ?

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

w13 7/15 pp. 20-25 - The Watchtower—2013 

"Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave"

Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger heute, in der Zeit des Endes, versorgt. Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova, abhängt

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